Pimp my Abendbrot – Leberwurststulle

Pimp my Leberwurstbrot – Oder, wie der Berliner sagen würde: Mach ma Appel bei die Leber. Und so beginnt die Geschichte mit einer kleinen Pfanne, die auf den Herd gestellt und angeheizt wird.

In die Pfanne kommt etwas Fett, das kann ruhig Butter sein, allerdings sollte die Pfanne dann nicht so stark erhitzt werden.

Schalotte und ein säuerlicher Apfel werden fein gewürfelt und in die schmelzende Butter gegeben.

Es sollte nicht zu viel umgerührt werden. Etwas Bräune ist erlaubt. Der Pfanneninhalt wird mit je einer Prise Salz und Zucker gewürzt.

Kommen wir zum Hauptdarsteller des Abends: Die Leberwurst. Persönlichen Vorlieben kann hier nachgegangen werden. Ich ziehe eine grobe Leberwurst ohne Schnickschnack vor.

Als erstes wird das Brot oder Brötchen der Wahl mit der Wurst beschmiert.

Dann kommt ein oder zwei Esslöffel voll von der Apfel-Zwiebel-Pfanne hinzu.

Und dann bleibt nur noch eins:

Mmmh. Lecker. Wer mag, kann auch noch eine Variante anbringen. Dabei wird die noch leere Brötchenhälfte bzw. die Stulle hauchdünn mit Senf überkratzt.

Empfohlen wird der einzig wahre Senf. ;-) Der Rest ist dann genau wie bei der anderen Hälfte: Darauf die Wurst (Vorsicht, dass man den Senf nicht zusammenschiebt!) und zwei Esslöffel vom Pfanneninhalt.

Guten Appetit.

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10 Kommentare to “Pimp my Abendbrot – Leberwurststulle”

  1. Schnick Schnack Schnuck schrieb:

    Wenns jetzt noch Kartoffelbrot wär, könnte man von einer Dekonstruktion von Himmel un Äd sprechen.

  2. Herdnerd schrieb:

    Dazu hätte es aber mit “Blutworscht” belegt werden müssen , oder?

  3. Gourmet-Rezepte schrieb:

    Genau..Himmel und Äd, das wäre mir jetzt auch eingefallen. Also die Idee ist klasse mit dem Brot und dann lauwarm Apfel und Zwiebel drauf. Passt ein gutes Bier zu, dann wär ich auch zufrieden.

    Liebe Grüße vom Gourmet-Blog
    Dirk

  4. Herdnerd schrieb:

    Auf dem Gebiet Bier bin ich nur Theoretiker. Die paar Stichproben (Ergebnis: “Bäh!”) sind abzählbar. Aber das mag sich noch irgendwann ändern. An Rucola komme ich ja auch langsam ran. ;-)
    Zu einer anständigen Brotzeit gehört aber nunmal ein Bier.

  5. Herdnerd schrieb:

    Der Blick in meinen Kühlschrank offenbarte eine Blutworscht, Äpfel und Kartoffeln sind auch noch im Hause. Vielleicht setze ich mich heute Abend, je nach dem, wann unsere polnischen Nachbarn wieder freilassen ;-) oder ich noch einen Essens-Einladung zum Abendbrot bekomme, noch hin und lass mir mal was einfallen. Ich habe neulich ein Kartoffelcarpaccio gesehen, das wäre vielleicht eine schöne Basisidee … Sozusagen als Himmel-un-Ääd-Carpaccio. ;-)
    Am liebsten würde ich mich gleich in die Küche stellen, die Idee reizt mich gerade. Aber dann käme ich zum sonntäglichen Mittagstisch zu spät, das geht ja auch nicht.

  6. Der Herdnerd » Blog Archive » Klassiker auf Hobel schrieb:

    [...] sieht man was im Fernsehen und liest kurze Zeit einen Blogbeitrag und dessen Kommetare und bekommt plötzlich Synapsenverklebung, in dem man beides, was auf den ersten Blick vielleicht [...]

  7. Heike von Au schrieb:

    Lieber Dirk, vielen lieben Dank für deine Beiträge!
    Ich werd beide in die Zusammenfassung aufnehmen, sobald ich wieder zuhause bin. Urlaub ist schööööön! :)

  8. Herdnerd schrieb:

    Achja, Uhrlaub … Und dann ein schönes Butterbrot. ;-) Urlaub für die Zunge. ;-)

  9. Hohlsaum : Wunderland schrieb:

    [...] PS: Der einzige Kochblog, der jetzt noch hilft HIER [...]

  10. Herdnerd schrieb:

    Danke für die Verlinkung.

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