Nomen is omen

Naja, ich und fremde Sprachen. Da sollte ich mich doch lieber auf Deutsch konzentrieren tun. 😉 Oder auf’s Essen (machen). Graues Wetter draußen, absolut keine Lust, einzukaufen, aber eben auch nix besonderes vor, um den Samstag zu überleben. Und irgendwas hat man ja immer da, es ist nur eine Frage, wie man es benennt. In meinem Fall sind das

Jägerbratkartoffeln (Ost) mit ganz, ganz, ganz, ganz jungem Brathuhn

Zugegeben, so etwas als ganz junges Huhn zu bezeichnen, habe ich irgendwann irgendwo diese Woche aufgeschnappt. Leider weiß ich nicht mehr vor und wäre über einen Hinweis dankbar.

Aber nun soll Euch das Essensbild auch auch vorenthalten werden:

Jägerbratkartoffeln mit gaaaaaaaaaaaaaanz jungem Brathuhn

Die Kartoffeln wurden gezwölftelt (also der Länge nach zweimal halbiert und die Viertel dann gedrittelt). Roh wie sie waren kamen sie mit etwas Rapsöl in die Pfanne mit Deckel und wurden sanft und sorgfältig gegart und dabei auch gebräunt. Ab und an die Pfanne durchschwenken und zum Ende hin mit Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen persönlicher Vorlieben würzen. Daneben wird eine zweite Pfanne auf den Herd gestellt, in denen die Eier in etwas Butter sanft gebraten werden (ich mag Spiegeleier nicht knusprig).

In Ermangelung anderer Zutaten kamen an die Bratkartoffeln zum Schluss noch kleingeschnittene Scheiben Jagdwurst (und ein kleiner Tomatensalat dabei hätte sie dann zu ganz echten Jägerkartoffeln (Ost) gemacht). Alles zusammen auf einem Teller anrichten. Wer mag, kann auch noch eine(!) Gewürzgurke – aufgefächert – dazu reichen.

Und falls einer die Bezeichnung „Jägerkartoffeln (Ost)“ immer noch nicht versteht: Bei den Jägerkartoffeln (West) wären statt der Jagdwurstfragmente Pilzstücke mit dabei … Ginge auch. 😉 Guten Appetit.

P.S.: Wer das Gericht jetzt einfach als Bratkartoffeln mit Spiegelei tituliert, ist ein schnöder Ignorant. 😉

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