Auch auf den kleinsten Nebensatz achten

Im Fernsehen wird nach wie vor ganz gern gekocht und die eine oder andere Anregung ist doch immer mal dabei. Und da gab es heute im WDR Fernsehen eine Sendung namens „Meisterküche“, ein Sammelsurium, der ein wenig wie ein Recycling betagter Kochbeiträge der letzten Jahre daherkommt, frisch zusammenmoderiert natürlich.

Mit dabei die wahlfranzösische Meisterköchin Martina Kömpel, die – ganz französisch – eine Crepe-Variation zum besten gibt. Sie hat das Rezept selber entwickelt (betont sie) und es ist vor allem -osefrei. „Glutenfreie Crêpes“ steht oben drüber, was durch die Verwendung von Kastanienmehl und Maisstärke erreicht wird. Außerdem ist es sacharosefrei dank Agavensirup und laktosefrei dank Reismilch. Gefüllt wird übrigens mit Spinat und Champignons, was vermutlich einfach nur lecker ist.

Und jetzt dürft ihr dreimal raten (falls ich noch nicht nachgesehen habt), was es als Beilage zu den glutenfreien Crêpes gab. Genau: Seitan-„Filet“. Quasi Gluten pur.

Im TV-Beitrag habe ich den Satz überhört, dass die „Filets“ nur für Leute sind, die mit Gluten keine Probleme habe, auf der Rezeptseite steht er wenigstens drauf.

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