Wo die Pfanne noch auf dem Herd stand

Ok, die Pfanne war nicht das einzige Argument. Aber manchmal kauft man so Sachen, lagert sie im Kühlschrank, aber irgendwann müssen sie dann auch mal verarbeitet werden. Eigentlich hatte ich ja die Idee mit irgendeiner Füllung, aber das erübrigt sich schnell, wenn man das zu füllende “Schüsselchen” viertelt.

Zutaten

Das braune sind die “Schüsselchen”, Champignons, die ich entstielt und zweimal halbiert habe. Die kamen mit etwas erhitztem Bratfett (in dem Fall Rapsöl) in die erhitzte Pfanne. Da des Fettes doch zu wenig war, habe ich noch ergänzend etwas gesalzene Butter dazu gegeben, was nebenher Teile der Würzung ersetzte. Kleine Teile. Nachdem die Pllze etwas angebraten waren, kamen zwei gewürftelte Zwiebeln und zwei kleine, in Halbmonde geschnittene Würstchen (in dem Fall Krakauer) hinzu. Salz, Pfeffer, Knoblauch und eine interessante Gewürzmischung (u.a. auch mit Knoblauch, Oregano, Thymian u.a.) ergänzen die Würzung.

Pilzpfanne

Dann wird alles nur noch so lange erhitzt, bis Zwiebel und/oder Pilze die Konsistenz erreicht haben, wie man sie sich wünscht.

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Vermutlich könnte man es mit einem guten Schuss Sahne noch richtig schlotzig machen. Es schmeckt aber auch sie, direkt aus der Pfanne und ggf. mit einer schönen Scheibe Brot dazu.

Aufgepeppte Bratkartoffeln

Flüchtige Betrachter würden das, was da in der Pfanne schmurgelt, als Bratkartoffeln identifizieren.

Aufgepeppte Bratkartoffeln

Das ist im wesentlichen auch richtig, aber man muss sie ja auch nicht immer so machen, wei man sie immer macht, sondern variieren. Deswegen blicken wir mal genauer hin. Aber Vorsicht! Nicht mit der Nase an den Monitor stoßen!

Zutaten

  1. Bratkartoffel
  2. viele Zwiebelwürfel
  3. gewürfelte gelbe/orange Paprika
  4. Chilischote (rechtzeitig wieder raus nehmen!)
  5. gehackte gelbe Tomate

Das gibt dem ganzen mal eine feurige, fruchtige Note. Natürlich wird das Gericht traditionell vollendet:

Fruchtig-feurige Bratkartoffel mit Spiegelei

Das macht Spaß, ist mal was anderes und man freut sich wieder auf “normale” Bratkartoffeln. ;-)

Nur fürs Protokoll

Wenn bei der heißen Liebe Pilze an die Nudel kommen, ist es auch schnell vorbei.

Mit Pilzen ergänzt

Vor einiger Zeit hatte ich mal ein Glas Pilze geschenkt bekommen, die habe ich als “Verlängerung” zum scharfen Herzilein-Gulasch von vorgestern gegeben. Geht auch, aber lindert auch nicht die Schärfe. ;-)

Die nebenstehende Pasta habe ich natürlich noch gekocht … Wie immer: Pro Person 1 l kochendes Wasser mit 10 g Salz und 100g Trockennudeln versehen und al dente kochen. Fertig. Die Reste sind vertilgt.

Nomen is omen

Naja, ich und fremde Sprachen. Da sollte ich mich doch lieber auf Deutsch konzentrieren tun. ;-) Oder auf’s Essen (machen). Graues Wetter draußen, absolut keine Lust, einzukaufen, aber eben auch nix besonderes vor, um den Samstag zu überleben. Und irgendwas hat man ja immer da, es ist nur eine Frage, wie man es benennt. In meinem Fall sind das

Jägerbratkartoffeln (Ost) mit ganz, ganz, ganz, ganz jungem Brathuhn

Zugegeben, so etwas als ganz junges Huhn zu bezeichnen, habe ich irgendwann irgendwo diese Woche aufgeschnappt. Leider weiß ich nicht mehr vor und wäre über einen Hinweis dankbar.

Aber nun soll Euch das Essensbild auch auch vorenthalten werden:

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Low Carb Burger – Ein Versuch

Ja, es ist kein Burger. Ja, es ist komisch. Ja, es sieht zerschossen aus. Ja, es sieht auch blutig aus, es ist aber nur Fleischsaft! Und es ist ein Versuch. Und der wäre mit Kopfsalat-Blättern oder blanchierten Weißkohlblättern besser gelungen. Hatte ich aber nicht im Hause. So. Punkt. Es soll ja nur eine Anregung sein, mal was anderes zu probieren.

Eigentlich könnte man das ganze auch als Kalt-Warme-Kraut-/Salat-Roulade bezeichnen. Irgendwo im Reise-Koch-Fernsehen, ich glaube, bei Herrn Bourdain, habe ich sowas auch mal gesehen, irgendwo aus dem fernen Osten. Aber kommen wir zum hier und jetzt: in Scheiben geschnittenes Gemüse, in Tranchen geschnittenes Steakfleisch (frisch gebraten und noch warm), Salz, Pfeffer, Gewürze, Soßen. Und Blattsalat mit möglichst großen und nicht zu knackigen Blättern.

Zutaten

Tomaten, Gurken, Filetsteak, Salat, (Zwiebeln wären noch eine Idee gewesen). Alles wird zu einer schönen Portion auf das Salatblatt gehäuft, gewürzt und ggf. mit einer Soße der Wahl versehen.

Burgerbau

Dann wird alles zusammen geklappt. Bei den flexibleren Kopfsalatblättern kann man versuchen, das Blatt wie bei einer Frühlingsrolle zu falten und um die Füllung herum zu bringen. Ich hatte jedenfalls gleich Appetit und einen guten Biss.

Abgebissen

Diese länglichen großen Blätter eignen sich aber auch als essbare Servierlöffel. In dem Fall kommt unten etwas Pickels-Soße (oder was anderes nach Geschmack) hinein.

Soße im Löffel

Darüber kommt das Fleisch. Oder was man sonst noch alles als Füllung machen möchte.

Voller Löffel

Das Ding kann man auch gut in der Hand halten und dann Abbeißen.

Abgebissen

Lecker.

Es muss also nicht immer Salat als Beilage sein. Die großblättrigen Sorten eignen sich auch als direkte Unterlage oder sogar zum Einwickeln. Mal was anderes.