Archiv für die Rubrik ‘Einfach lecker’

Sche…, ist das gut

17.02.2014

Dass die einfachsten Gerichte eben doch die besten sind, wenn nur die Zutaten stimmen, habe ich hier schon öfter thematisiert. Aber manchmal gibt’s auch Fertigprodukte, mit denen das passieren kam. Diesmal ist es eine südeuropäische Variante von Pellkartoffeln mit Quark.

Wenn man durch die Kühlregale mit den Milchprodukten schweift, sollte man einen Moment beim Tzatziki verweilen. Dort gibt es eine Sorte, die laut Zutatenliste wirklich nur aus Naturjoghurt, Gurke, Knoblauch, Olivenöl und Salz besteht. Das ist der richtige, aber man braucht nochwas.

Festkochende Biokartoffeln werden gewaschen und geputzt, dann halbiert, mit etwas Rapsöl umhüllt, gesalzen und mit etwas Rosmarin bestreut. Das alles gibt man in eine Auflaufform oder ein anderes geeignetes Gefäß, mischt es dort drin ggf. auch durch und stellt es bei ca. 180°C in den Umluftofen, bis die Kartoffeln gar und leicht gebräunt sind. Das dauert je nach Dicke der Stücke etwa 30 Minuten.

Abschließend kommt ein Suppenlöffel zum Einsatz, der von der Spitze aus zu einem Drittel mit dem Tzatziki befüllt wird. Die Backkartoffel wird in mundgerechte Stücke zerteilt, eins davon kommt mit auf den Löffel. Im Mund abgeladen ergibt das eine Geschmacksexplosion sondersgleichen. Ich bin hin und weg. Deswegen gibt es nicht mal ein Bild. Wenn ich mal das Tzatziki selber mache, liefere ich ein Foto nach.

Schnelles Essen mit Convenience in gut

15.02.2014

Die Frage ist nur, warum das Essen trotz Convenience so gut war. Die Antwort ist einfach: Selbst gemachtes Convenience. Alle Reste in eine Pfanne und gut ist’s.

Bratfischpfanne mit Pasta in arrabiater Tomatensoße

Da das eigentlich nur schnell was für mich werden sollte, gibts auch keine weiteren Bilder. Und auch das einzig vorhandene erinnert mich daran, dass ich mal die Linse von meinem Handy putzen sollte.

Was kam hier alles zusammen? Die Nudeln sind unproblematisch nach Vorschrift gekocht (1 Person, 1 Liter Wasser, 100 g Pasta, 10 g Salz). Die Tomatensoße a la arrabiata ist hier schon mal erwähnt, der Fisch ist der übrig gebliebene Zander von hier. Die Filets habe ich auftauen lassen, abgetrocknet, etwas mit Stärke bestäubt und dann in etwas Fett in der Pfanne angebraten. Dann kam die Tomatensoße dazu und die Pasta. Alles nochmal durchgerührt und fertig.

Eigentlich sollte es ja ein Auflauf werden, aber da ich am Abend des Vortages noch nicht wusste, was ich am nächsten Tag koche, habe ich da schon mal den Käse aufgegessen …

Männerfrühstück

8.10.2013

Frühstück war es übrigens nur in Anlehnung der Benennung der über den Tag verteilten Mahlzeiten. Von der Zeit und der Form her war es wohl doch eher ein Brunch. ;-)

Brötchen in Grillpfanne

Was da in der Grillpfanne erwärmt wird, ist übrigens ein aufgeschnittenes Brötchen, das einer leichten Anröstung bedurfte. Und wer sich jetzt fragt, ob ich nicht vorher die Pfanne hätte mal abwaschen können, dem sei erwähnt: Vor Beginn der Zubereitung des Gerichts war sie sauber. Nur sind die Brötchenhälften schon die zweite Zutat, die hier bereitet wird. Die erste ruht schon.

Und als die Brötchen fertig waren, wurde ein wenig Senf auf der bereit liegenden Einlage verteilt und alles übereinander gebaut.

Steakbrötchen

Man hätte das ganze jetzt noch mit einer Tomatenscheibe, einem Salatblatt oder ähnlichem aufwerten können. Aber es ist eben ein Männerfrühstück, und da darf man froh sein, wenn nicht noch ein Knochen aus dem Brötchen guckt.

Das ganze steht übrigens unter der Überschrift: Gute Zutaten + einfache Zubereitung = lecker.

Der Burger als Amuse Gueule

2.10.2013

Wie wäre es mal mit einem Caprese Burger? Besonders aufwendig und schmackhaft. ;-)

Eine halbierte Datteltomate, ein Mozzarellakügelchen, ein Basilikumblatt, ein Zahnstocher und ggf. noch ein Tropfen guten alten Balsamico-Essigs:

Capreseburger

Salz und Pfeffer kann man je nach persönlichen Bedürfnissen natürlich auch noch verwenden. ;-)

Ach ja, und ganz wichtig: Den Zahnstocher nicht mitessen!

Das kleine Samstag-Mittag-Mittag

12.08.2013

Seht ihr auch doppelt, wenn ihr die Überschrift lest? In dem Zusammenhang ist die Dopplung aber legitim. Es ist eben das Mittag (als Essen), was Samstag-Mittag (Zeitpunkt) serviert wurde. Hier wurde mit dem doppelten Sinn des Wortes “Mittag” gespielt. Ein anderer Fall ist eine Regelung aus unserer Landesverwaltung, die vorschriebt, dass in amtlichen Schreiben vor den Namen eines Landkreises noch das Wort “Landkreis” gehört. Das steigert zwar den Buchstabenverbrauch bei einem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ein wenig. Da aber das Rostocker Umland sowieso schon Landkreis Rostock heißt, liest es sich jetzt in amtlichen Schreiben als Landkreis Landkreis Rostock. Dumm gelaufen.

Warum erzähle ich Euch das alles? Bei diesem Nachtrag eines kleinen Mittags könnt ihr Euch sowieso nur ein Bild vom fertigen Gericht machen. Zum Rezept kann ich wenig sagen. Nur so viel: Das Fleisch – ich glaube, es war ein Rumpsteak – wurde in einer Grillpfanne unter voller Hitze schnell mit den Grillspuren versehen und dann in meiner Heißluftmikrowelle (ohne die Mikrowellenfunktion zu nutzen) bei 120°C noch ein paar Minuten nachgelagert.

Steak mit Bohnensalat

Zu dem doch sehr leckeren Bohnensalat (rechts außerhalb des Bildes stand noch ein größeres Behältnis mit weiterem) kann ich gar nichts sagen. Außer vielleicht, dass er aus frisch geernteten und dann zubereiteten Bohnen aus dem elterlichen Garten besteht. Aber der Bohnensalat meiner Mutter ist nicht zu verbessern, so werdet ihr leider nie in den Genuss dieses Gerichtes kommen können …

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Sicher, es gibt beinahe unendlich viele Bohnensalatrezepte … Aber nur eins schmeckt wie das von meiner Mutter. Ich weiß nicht, wie sie es macht, aber es ist lecker und unschlagbar. Das hatte ich wohl schon erwähnt. ;-) Nach dem gleichen Verfahren zaubert sie auch was aus frisch gekochten und gewürfelten Möhren. Dazu mehr, wenn der Garten sowas hergibt.