Ist es zwar (Marken-)Bio, ist es doch irgendwie Kacke

Warum darf eine bekannte Biofirma mit Abitur(!) ein irreführendes Industrieprodukt auf den Markt werfen? Rote Bete Cracker mit 5,3 % Rote-Bete-Saft-Pulver. Allein die Farbe erinnert ein wenig an Rote Bete. Ansonsten haben die Cracker nichts, was nach Roten Beten schmeckt.

Das da irgendwie richtige Rote Bete mit reinverarbeitet werden, hätte ich jetzt schon erwartet.

Aber nein, nur ein wenig kastriertes Saft-Pulver hat es in das Produkt geschafft, vermutlich einzig der färbenden Wirkung wegen.

Aber Dinkelmehl und Dinkelschrot sind drin.

Und vieles andere.

Und alles Bio.

Bis auf das Salz, aber Salz gibt es auch nicht in Bio.

Schade eigentlich. So wird mit vielen guten Ideen und Ansätzen doch nur wieder hochverarbeiteter Industrieschrott produziert.

Neues, leckeres, ungewöhnliches

Als ich neulich mal an einer kleinen Brotstange knusperte, hatte ich so eine kleine kulinarische Idee, aber vielleicht gibt es das ja schon?

Beim Wochenendeinkauf entdeckte ich eine interessant gefüllte neue – zumindest mir – Schokolade. Nach Traube-Nuss, Kornflakes und Taccos als Füllung, stand auf dieser Verpackung „Salzbrezel“.

Schokolade mit Salzbrezeln

Das Bild zeigt, dass da eher kleine Nuggets drin sind, so etwa in Erdnussform, die aber aus dem Material zu bestehen scheinen, aus dem auch Salzbrezeln bestehen. Inklusive dem sie umhüllenden Salz. Und ich muss sagen: So schlecht schmeckt diese Schokovariante nicht mal. Aber ich mag ja auch das Bretonische Karamell (das ist auch mit einer Spur Salz) sehr gern.

Nun fehlt nur noch jemand, der meine Idee der letzten Woche entweder verwirklichlicht oder mich darauf aufmerksam macht, wo es das schon gibt: Grissini mit Rosmarin, die in geeignete Schokolade getaucht sind. Das müsste doch lecker sein.

Manches muss ich nicht verstehen, oder?

Der Landvolk Presse Dienst des Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.V. veröffentlichte unlängst eine Pressemitteilung, die letztendlich vor dem Verzehr von Rohmilch warnt. So heißt es in der Pressemitteilung (die auch durch andere Webseiten verbreitet wurde):

Rohmilch vor dem Verzehr immer abkochen

Rohmilch ist eine Form der Milch, die so nur direkt ab Hof angeboten wird. Einige Höfe haben entsprechende „Milchtankstellen“ installiert, wo interessierte Verbraucher sich selber Milch zapfen können. Die Bauern sind verpflichtet, den Hinweis mit dem Abkochen an den Ausgabestellen gut sichtbar anzubringen.

Nun meine Frage: Warum kaufe ich Rohmilch, wenn ich sie zu Hause abkochen muss und ich dann keine Rohmilch mehr habe?

Wenn ich Milch trinken will, die leichte Kondensmilcharomen hat, dann kaufe ich H-Milch oder ESL-Milch, bei Rohmilch möchte ich doch den ursprünglichen Geschmack und nicht den nach dem „vor dem Verzehr unbedingt gut abkochen“ sicher vorhanden Einheitsgeschmack.

Lustige Supermärkte

Beim Einkaufen erlebt man immer wieder mal was neues, oder es fällt einem das erste Mal auf.

Im soeben besuchten Supermarkt gibt es zwei Arten von Kühltruhen: die einen für die Tiefkühlware, die anderen für die gekühlten Waren.

Man könnte sie auch unterscheiden in die mit Abdeckung und die ohne Abdeckung.

Die mit Abdeckung waren übrigens für die nur gekühlte Ware, die tief kalten Stromfresser waren oben offen.

Etwas eigentümlich ist das schon. Oder?