Spaghetti tonnonara

Tunfisch gehört nicht zu meinen Lieblingsspeisen. Da liegt es in der ähnlichen Kategorie wie Mais. Wobei ich vom Mais eigentlich jede mir bekannte Verarbeitungsform esse, nur nicht die gelben Körner. Beim Tunfisch ist es ähnlich, nur anders. Frischen (also wirklich frischen – Sushi-Qualität) habe ich sogar schon mal roh gegessen. Frisch aus der Pfanne mit rohem Kern auch schon. Beides esse ich sicher mal wieder. Tunfischsalat – richtig zubereitet – ist auch lecker. Womit man mich aber jagen kann, ist Dosentunfisch, auch, wenn er aus dem Glas kommt.

Dosentunfisch gibt es in zwei Sorten (wenn man mal die ganzen unterschiedlichen Qualitäten abstrahiert): in Wasser/Saft eingelegte und die in Öl. Hier wollen wir mal nur die in Öl eingelegten betrachten, die sich auch wieder unterteilen: Olivenöl und andere Öle. Und da es sowohl Tunfisch als auch Olivenöl in unterschiedlichsten Qualitäten gibt, gibt es dies auch bei den Dosenfischen. Feinschmecker und gute Köche habe ich schon davon schwärmen gehört, dass sie in ihren Speisekammern Tunfischdosen nach Jahrgang sortiert eingelagert haben. Je mehr das Olivenöl in den Fisch einzieht, desto leckerer wird er. Den Langzeittest habe ich vor einiger Zeit auch schon mal gemacht. Tunfisch in Olivenöl hinten im Schrank versteckt und kurz nach Ablauf des MHD probiert. Die Dose lag mehrere Jahre in meinem Schrank. Das Ergebnis: s.o. Was ich aber sehr erstaunlich finde: Gibt man etwas Remoulade dazu und mischt das gut durch, wird es richtig lecker. Weitere Zutaten verbessern noch das Ergebnis.

Nun ist Remouladensoße auch eher der große Holzhammer, was eine Geschmacksverbesserung betrifft. Was schmeckt nicht besser, wenn man ein wenig Remouladensoße darauf gibt? Erdbeerbaisers vielleicht. Aber jede Art von herzhaftem Sandwich wird doch mit so einem Klecks Remoulade verfeinert. Das folgende Rezept kommt trotzdem ohne aus, obwohl einige Bestandteile der Soße auch hier vorkommen.

Viel mehr braucht man für ein leckeres Mittag nicht. Wobei ich noch ein zweites Ei und noch ein weiteres Zwiebelchen verarbeitet habe. Es könnte auch ein recht preiswertes Essen sein, wenn der Tunfisch im Glas nicht knapp 10 € gekostet hätte.

Wer dem Rezept folgt, wird feststellen, dass es bei einem häufig missbrauchten Klassiker geklaut wurde. Der wesentliche Unterschied liegt im Tunfisch, der im Original ein Guanciale – luftgetrocknete Schweinebacke ist. Der Unterschied ist aber so gravierend (auch in der Zubereitung – Tunfisch ist nunmal keine Schweinebacke), dass ich für dieses Gericht niemals den Originalnamen missbrauchen würde. Ich bin ja auch kein Sahnepanscher. 😉 Ein paar andere „Fehler“ sind auch noch drin. Deswegen „Spaghetti tonnonara“.

Während im Nudeltopf das Wasser langsam heiß wird, verquirle ich zwei Eier (die ganzen, ohne Schale) miteinander und würze das ganze schon mal mit Pfeffer.

Dann wird eine ordentliche Portion Parmesan gerieben. Die Menge, die ihr hier seht, habe ich anschließend nochmal dazu gegeben und alles glatt gerührt.

Nach dem Salz kommen die Spaghetti ins kochende Wasser.

Dies ist auch der Zeitpunkt, wo ein wenig die Konzentration steigt. Während man normalerweise sagt: „Die Soße wartet auf die Pasta.“ ist das bei dieser (wie auch bei der originalen Vorlage) eine Timingfrage. Da die eigentliche Soße erst mit den Spaghetti entsteht, ist hier alles ein wenig komplizierter.

Wenn die Spaghetti im Topf sind, ist es Zeit, die Pfanne anzuheizen. Als Fett habe ich das Öl aus dem Tunfischglas genommen. Mehr Aroma geht nicht. Sollte zu wenig Öl drin sein, kann man noch mit etwas Olivenöl nachhelfen. Der Fisch sollte noch nicht mit rein und wird auch wieder rausgefischt. Der ist trocken genug, der muss nicht mitbraten.

Ins Öl kommen die klein gewürfelten Zwiebeln. Sie sollten glasig werden, aber nicht vordergründig bräunen. Wenns doch passiert, ist es aber auch nicht soooo schlimm. Sanfte Hitze ist angesagt. Die Zwiebeln sollten so weit sein, wenn die Spaghetti al dente sind.

Diese Pinzetten sind schon praktisch. Man kann auch mal einen Spaghetto aus der Menge herausfischen, um zu sehen, wie weit er ist …

Apropos: Die Zwiebeln sind soweit, die Spaghetti auch, jetzt muss zügig gearbeitet werden.

Zuerst den Tunfisch in die Pfanne, der soll eigentlich nur warm werden. Dabei wird er ein wenig zerrissen.

Alles wird schön mit den Zwiebeln gemischt.

Schon kommen die Spaghetti aus dem Topf direkt in die Pfanne. NICHT(!) abtropfen lassen. Das kann ruhig in die Pfanne kleckern. Zur Not gibt man noch einen Schuss Kochwasser extra mit in die Pfanne.

Das Nudelkochwasser ist wichtig. Aber man sollte auch nicht übertreiben. Ich habe ca. eine kleine Tasse voll mit in die Pfanne gegeben.

Dann kommt die Parmesan-Ei-Masse über die Spaghetti und alles muss sofort durchgerührt werden …

… bis die Soße bindet. Wichtig ist, vorher die Hitze unter der Pfanne abzuschalten, sonst könnte es Rührei geben.

Und schon ist das Essen auch schon fertig. Wenn ich mir die Aufnahmedaten der Bilder ansehe, stelle ich fest, dass zwischen dem ersten und dem letzten Bild keine 30 Minuten waren. Das kommt aber durchaus auch durch das Fotografieren selbst. Letztendlich ging das Gericht auch wieder so schnell zuzubereiten, wie das Spaghetti-Kochen dauert inkl. des Aufkochen des kalten Wassers.

Fast Food mit Wurst

Es gibt da ein paar Aspekte der mediterranen Küche, die eine schnelle Zubereitung ermöglichen und dabei doch noch so gesund sein kann (inwiefern gesunde Ernährung irgendwie definiert werden könnte – mit Belegen). Und meist braucht man auch nicht viel an Kochgeschirr und die Portionsgröße und -zahl ist auch noch variabel; was will man mehr?!

Sicher: Sowas in der Art findet man immer mal wieder in Kochblogs, selbst hier findet man das. Aber es ist immer mal wieder eine Anregung: zum Kochen, zum Kreieren, zum Genießen. Und es ist so variabel, … achso, das hatte ich schon. Und schnell. Eigentlich braucht man nicht mehr Zeit, als das die Pasta al dente ist und vorher das Wasser kocht. Ein Topf (für die Pasta) und eine Pfanne (für die Beilage), das ist schon alles.

Früher gab es das doch noch nicht: Rindsknacker. Also Knacker aus Rindfleisch. Ich habe sie schon in verschiedensten Supermärkten gesehen. Man kann sie so essen, ggf. auch erwärmen, oder eben zu einer Soßenbasis machen. Dazu habe ich versucht, die Wurst so klein wie möglich zu bekommen. Teilweise habe ich sie auch der Länge nach halbiert und versucht, das innere heraus zu kratzen, was nur so semi gelang. Der Schredder kam dann zu etwas Fett in die Pfanne zum weiter auslassen.

Nebenbei kochte das Nudelwasser auf und wurde gesalzen.

Die Spaghetti kamen dann auch dazu, aber das brauche ich ja eigentlich keinem zu erzählen.

Während die Pasta langsam im Kochwasser versank und die Wurst immer ausgelassener wurde, habe ich eine Handvoll Cocktailtomaten geviertelt. Die kamen dann zur Wurst in die Pfanne.

Endlich: Die Spaghetti werden vom Wasser umschlossen.

Jetzt heißt es warten, ab und zu mal umrühren (Spaghetti und Pfanneninhalt) und warten.

Zeit ist schon immer eine gute Zutat gewesen. Die Tomaten zerfallen und gehen mit den übrigen Zutaten in der Pfanne eine Verbindung ein. Gewürzt werden kann auch, aber vorher kosten, die Wurst liefert eigentlich genug Geschmack.

Grabbeln wir uns doch mal ein paar Spaghetti aus dem Topf zur Garprobe.

Sind die Nudeln al dente, werden sie tropfnass in die Pfanne gehoben.

Da kann ruhig etwas vom Nudelwasser mitkommen, das ist völlig in Ordnung und meist auch sinnvoll.

Einen kleinen Frischekick gönnen wir uns auch noch: Frühlingszwiebelröllchen. Die sind beim warten (s.o.) entstanden.

Dann wird alles gut durchgeschwenkt, man kann natürlich auch die Pinzette nehmen, und alles gut vermengen.

Die Pinzette hilft auch, den Pfanneninhalt auf den Teller zu verbringen.

Nur beim Parmesanreiben hilft die Pinzette gar nicht. Da sind eine Reibe oder ein Sparschäler sinnvoller.

Und dann: Guten Appetit. Und mit dem satten Elan, den der nachfolgende Cappuccino entfachte, probieren wir mal, etwas typisch deutsches auf diese Art zuzubereiten und genießbar auf einen Teller zu bringen.

Ein Desaster in Beige – aber …

Erinnerungen sind manchmal unvollständig, oder einfach nur falsch. Oder es war doch irgendein Detail anders. Oder was auch immer. Und dann ist man aufgeschmissen, wenn man etwas aus der Vergangenheit versucht nachzuempfinden und das geht dann – teilweise – in die Hose. Spätestens die Optik lässt bei nachfolgendem Gericht arg zu wünschen übrig. Auch das Handwerk ging etwas den Bach runter. Aber der Reihe nach.

Vor längerer Zeit war ich bei einem Videodreh beteiligt, in dem zwei Entenbrüste eine gewisse Hauptrolle spielten. Die Soße als Beilage ignorieren wir mal freundlich. Was bei dem Gericht wirklich wunderbar und durchaus beeinflusst von den Dreharbeiten gelang, waren die Brüste. Sie passten, als ob sie dafür gemacht waren, richtig gut in die Pfanne und „frittierten“ langsam in ihrem eigenen Fett vor sich hin. Das Problem war: durch die Dreharbeiten verzögert sich die Zubereitung einer Speise wesentlich. Wenn ich an das in gleicher Reihe vorgestellte Gazpacho denke, wo die 15-20 Minuten für die Zubereitung auf 3 Stunden durch die Dreharbeiten ausgedehnt wurden.

Damit muss man beim Kochen dann natürlich denken. Es soll ja auch nichts übergaren. Immerhin haben wir nach dem Finale die erkochten Speisen auch immer gegessen. Und so lagen eben die Entenbrüste in der Pfanne, die gerade mal so heiß war, dass das Fett leise vor sich hin brizzelte. Die Nettobratzeit lag bei über 45 Minuten (eigentlich ein Unding), aber durch das sehr sanfte Garen waren die Entenbrüste butterzart und lecker.

In Erinnerung daran dachte ich mir, dass muss sich doch irgendwie wiederholen lassen, auch wenn keine Videokamera dabei ist. Also habe ich mir eine Entenbrust besorgt. Da ich noch etwas Soße dazu ziehen wollte, lag auch ein Paket Wurzelgemüse mit im Einkaufskorb, den Rest hatte ich zu Hause.

Es ist sogar noch die Originalpfanne aus dem Video. 😉 Damit sollte es gelingen. Sie wird nicht zu stark erhitzt.

In die Pfanne kommt etwas Öl. Das ist kaum ein halber Teelöffel.

In diesen Ölfleck kommt die Entenbrust. Die Haut hatte ich rautenförmig angeritzt und gesalzen. Als die Brust in der Pfanne lag, kam auch auf die Oberseite etwas Salz. Nun heißt es warten.

Irgendwann tritt Fett aus der Haut der Brust. Das wird auf die zweite Hälfte der Pfanne laufen gelassen (ab und an leicht schräg stellen). Während dieser Zeit sollte es unter der Brust leicht braten, etwas mehr, als es bei meinem Kochversuch hier stattfand.

Hat sich genug Entenfett ausgelassen, kommt das feingehobelte Gemüse dazu: Lauch, Sellerie, Möhre, Knoblauch. Salz ist auch noch drüber gestreut.

Das Gemüse wird ab und an umgemengt, dass es von allen Seiten anröstet und in Kontakt mit dem Entenfett kommt.

Alles braucht seine Zeit. Das Gemüse wird umgerührt und gewürzt: Pfeffer, eine Spur Chili oder Rosenpaprika; die Entebrust bleibt auf der Hautseite liegen. Ab und zu kann man ja mal gucken, aber gleich wieder niederlegen.

Als ich die Entenbrust nach einer knappen Dreiviertelstunde umdrehte, hätte ich mir schon etwas mehr Bräune gewünscht. Aber nun wurde die andere Seite gebraten. Die Temperatur habe ich etwas erhöht, aber nur wenig. Ich hätte mal früher die Haut kontrollieren sollen und damit früher die Hitze von ganz wenig auf wenig korrigiert.

Aber, man weiß sich ja zu helfen. Die Entenbrust kommt unter den Grill zum Aufknuspern. Ich hoffe, sie wird nicht zu gar.

Zeit, sich um die Soße zu kümmern. Ein Glas Rotwein kam dazu.

Ebenfalls ein kleines Glas Orangensaft. Ehrlich gesagt war es eine Saftmischung, aber Orange war der Hauptanteil neben Mango, Ananas u.a.

Da mir die Soße nun etwas süß vorkam, habe ich einen Schuss Balsamico-Essig hinzu getan.

Und dann alles püriert.

Dabei kam etwas heraus, dass vermutlich eher als Creme denn als Soße durchgeht. Ein Versuch, es mit Sahneschorle (=Milch) zu verlängern, brachte eine zusätzliche Schlotzigkeit und rundete die Soße geschmacklich ab, verdünnte sie aber nicht bis in eine Soßenform. Brühe oder Fond war nicht zur Hand und noch mehr Rotwein wollte ich auch nicht verwenden. Aber abgeschmeckt habe ich sie noch.

Die aufgeknusperte Entenbrust kam dann zum Entspannen noch ein wenig in die Creme.

Zugegeben: Die Optik ist nicht optimal. Auch die lange Garung mit zu wenig Hitze auf einer Seite war offensichtlich nicht so gut. Aber die Brust war durchaus schmackhaft, auch wenn die Haut ein wenig Knusprigkeit vermissen ließ. Die „Soße“ hatte eine gewöhnungsbedüftige Konsistenz, blieb aber dafür als dünnes Gemüsemus gut an den reingeditschten Fleischstücken hängen und war aromatisch gesehen absolute SPITZE!

 

Variante: Das letzte wird das erste sein

Hm, lecker. Also die Gurken-Fenchel-Lachs-Dill-Pfanne vor einigen Tagen war wirklich lecker. Übrigens kann man recht einfach eine Variante mit den gleichen Zutaten inkl. Beilage herstellen. Und es schmeckt auch.

Man kann die rohen Kartoffeln auch vorher in Würfel schneiden und in der Butter anbraten. Der Rest geht wie in der vorherigen Fotokochstory.

Irgendwann zwischendurch mit dem Gemüse sieht es aus wie auf diesem Bild.

Lachs dazu, auftauen lassen, unterrühren, mit Dill, dem Fenchelgrün und Frühlingszwiebeln vermengen.

Und mit Sahne ablöschen. Also vorher. Dann wirds lecker. Mehlig kochende Kartoffeln machen das ganze etwas schlotziger. Ich hatte nur keine im Haus.

Übrigens: Wenn man sich die Originalbilder genauer ansieht (was ich gemacht habe), kann man feststellen, dass zwischen dem ersten und dem letzten Bild ca. 20 Minuten liegen. Länger braucht die Zubereitung also nicht.

Fisch muss schwimmen

Ist es eine urbane Legende oder stimmt es wirklich: Eine gemeine Gurke besteht zu 97% aus Wasser und hat damit mehr davon als so manches Getränk. Da muss es doch auch was mit Fisch dazu geben, bei dem vielen Wasser. So zumindest der Gedanke. Dill passt auch immer gut zur Gurke, und zu Lachs auch. Und so was ähnliches wie Dill ist der Fenchel. Zumindest hat der sowas kleinfaserig-grünes oben mit dran. Dazu ein oder zwei Standards und fertig ist das leckere Fischgericht.

Die in der Pfanne schmelzende Butter ist schon mal ein Kochstandard. So fängt vieles an.

Da später auch noch der Fenchel kommt, verzichte ich mal auf die Zwiebel und fange gleich mit der halben, der länge nach halbierten und in Halbmonde geschnittenen Gurke an. Die Dicke der Scheiben richtet sich nach den Wünschen. Wenn es schnell gehen und die Gurken nicht zu hart bleiben sollen, empfiehlt sich ein dünnerer Schnitt. Ebenso kann als Varianten die Gurke ganz oder teilweise geschält werden. Die Kerne ließ ich drin. Irgendwo her muss ja noch Flüssigkeit kommen.

Ja, ich weiß, dass das Bild unscharf ist. Das bemerkte ich aber erst, als alles aufgegessen war. Dabei hatte ich hier sogar mehrere Bilder gemacht. Wir sehen das am wenigsten unscharfe. Mit dem klein geschnittenen Fenchel, der mit in die Pfanne kam.

Apropos Pfanne. Viel Hitze ist da nicht drunter. Nur eben so, dass alles langsam vor sich hin schmurgelt.

Deswegen stört es auch nicht, wenn jetzt der Knoblauch erst dazu kommt. Hätte man aber auch am Anfang mit reinmachen können.

Alles wird gut durchgeschwenkt oder durchgerührt sowie gesalzen und gepfeffert.

Es gibt doch diese Lachsstücken, die man tiefgefroren kaufen kann. Sowas ist das. Der Lachs kommt direkt aus dem Tiefkühler auf das Gemüse, dass zu dem Zeitpunkt schon ein wenig angebräunt ist.

Deckel drauf und Hitze runter. In aller Ruhe werden dem Fisch ein paar Minuten Ruhe gegönnt. Er muss ja noch auftauen.

Nach ein paar Minuten, der Lachs wurde schon heller, wird der Pfanneninhalt umgerührt und auch der Lachs ein Viertel gedreht. Aufgetaut ist er noch nicht, nur die äußeren Schichten sind schon weich.

Der Pfanneninhalt wird mit Sahne abgelöscht. Die Hitze habe ich aber noch nicht hoch gedreht.

Dafür kam nochmal für ein paar Minuten der Deckel drauf.

Da dabei aber auch nichts wirklich spektakuläres passierte, habe ich die Hitze hoch gedreht, die Sahne zum (Ein-)Kochen gebracht und beim schwungvollen umrühren den Lachs ein wenig zerfleddert.

Dann wird abgeschmeckt. Frühlingszwiebel, das Grün vom Fenchel und ordentlich Dill (TK) ergänzen das Gericht. Salz und Pfeffer, vielleicht auch ein wenig(!) Chili vollenden es.

Nochmal alles gut durchrühren. Und dann kann angerichtet werden.

Zum Fenchel-Gurken-Dill-Gemüse mit Lachs gibts Quetschkartoffeln. Salzkartoffeln gehen auch, selbst Reis ist vorstellbar. Oder einfach nur ein Stück Baguette. Da muss man sehen, wie weit man die Sahne einkochen lässt.

Und bevor einer fragt, was eigentlich Quetschkartoffeln sind: Die Kartoffeln wurden roh geschält und fix in der Mikrowelle gegart. Danach sahen sie etwas komisch aus (waren wohl zu trocken), also habe ich sie einmal gequetscht und es sah wenigstens nach etwas aus. 😉