Kartoffelsalat, Risotto, Püree – entscheidet selbst

Wenn, zumindest im norddeutschen Raum, die Kombination von Kartoffeln und Majonäse angesprochen wird, ist meist von Kartoffelsalat die Rede. Pommes/Mayo wäre natürlich auch möglich. Aber: wer weiß, man kann ja auch noch andere Sachen draus machen.

Wobei ich nicht wirklich weiß, wie ich nachfolgende kleine Beilage nennen soll. Die Zutaten legen Kartoffelsalat nahe (aber es fehlt auch was), für ein Risotto fehlt der Reis, aber das Handwerk kommt von dem Gericht und letztendlich könnte man alles auch nur als unnötig aufwendig hergestelltes Püree bezeichnen, für denjenigen, der mal auf Dickehose machen will. Dabei sollte man die Kartoffel aber etwas feiner und exakter schneiden.

Womit wir dann schon ins Rezept einsteigen. Rohe Kartoffeln werden geschält und gewürfelt. Es empfiehlt sich, eine mehlig kochende Kartoffel zu nehmen, mit einer festkochenden geht’s aber vermutlich auch, dann bleibt nur etwas mehr Struktur im Endprodukt, was ja auch gewollt sein kann. Im nachfolgenden wurde eine mehlig kochende Sorte benutzt, die aber eher rustikal zugeschnitten wurde.

In einem Topf wird sanft etwas Butter geschmolzen, ein Schuss Rapsöl schützt vor dem allzu schnellen Bräunen der Butter. In das heiße Fett werden dann die Kartoffelwürfel gegeben.

Zum Anfang werden die Kartoffelwürfel nur etwas angebraten, sie können ruhig etwas bräunen. Aber dann fängt auch schon langsam das Rühren an. Rühren, rühren, rühren.

Damit das gut gelingt, wird ab und zu etwas Wasser (schnapsglasweise) hinzu gegeben. Sicherlich kann man auch Brühe nehmen, aber es soll ja auch richtig schön kartoffelig werden.

Die Kartoffelwürfel werden bei dem ständigen Rühren immer runder. Das ist gewollt. Die abgeschabten Teile binden das Wasser (und das Fett) und alles wird immer schön schlotziger.

Kommen wir zur Majonäse. Im Idealfall ist das, was da weiß auf dem Löffel rumlümmelt, nicht mal welche, sondern eine richtige Aioli. Aber eine Knoblauchmajonäse tut es auch. Die kommt aber erst dazu, wenn die Kartoffelstückchen, die das Rühren übrig gelassen hat, gar sind.

Das ganze ergibt dann eine sauleckere, stückige, kartoffelige Beilage, zum Beispiel zu Spiegelei.

Oder auch zu zwei Spiegeleiern.

Übereifrige geben noch ein paar feingehackte frische Kräuter ans Knoblauch-Kartoffel-Risotto.

Vermutlich bekommt man eine recht ähnliche Sättigungsbeilage, wenn man einfach Salzkartoffeln kocht und daraus ein Püree herstellt, nur ohne Milch und Sahne, sondern nur mit Knoblauchmajonäse. Aber diese Stückigkeit hat auch durchaus ihren Reiz.

Also on:

Labskaus auf Pasta

Natürlich hat das, was gleich kommt, nichts – besser: fast nichts – mit Labskaus zu tun. Nur eine wesentliche Zutat, die man von dem norddeutschen Gericht kennt, wird auch hier verwendet. Und da es die Zutat ist, die aus Bratklartoffeln mit Spiegelei und Salzhering an Rote-Bete-Salat den Labskaus macht, hat es der Begriff irgendwie in die Überschrift geschafft.

Zuvor möchte ich noch einen Blick in die leere Pfanne werfen. Ihr habt sie hier auf dem Blog schon ein paar mal gesehen und ggf. auch erkannt. Knapp vier Jahre ist es her, als ich mich vom Teleshopping beschwatzen ließ, sie zu kaufen. Die superglatte Keramikoberfläche, die ja so hart und kratzfest ist, hat mich gelockt.

Nun werde ich sie wohl bald entsorgen. Der Pfannenboden weist immer mehr Kratzer auf und auch am Rand erkennt man Zerfallserscheinungen. Die Dinger sind eben nicht für die Ewigkeit gemacht und sollen wahrscheinlich nur bis zur Veröffentlichung der nächsten Wunderpfanne halten. Da habe ich neulich was mit „Kupferkeramik“ gesehen. Aber ich glaube, ich bin erstmal geheilt. Die „Kupferkeramik“-Pfanne gefällt mir nicht. Neben Design, Griff u.a. mache ich mir bei der Pfanne doch Gedanken, warum sie Kupfer offensichtlich an der Innenseite hat, bei den guten, klassischen Kupfertöpfen das Metall aber nur an der Außenseite ist. Offensichtlich zumindest ein Marketingfehler. 😉 Außerdem habe ich noch eine weiß-keramische in Reserve, die werde ich dann wohl bald in Betrieb nehmen. Ansonsten bleiben die guten alten Edelstahl-Pfannen eben doch die besten.

 

Kommen wir aber zu den angenehmen Seiten der Pfannenverwendung: dem Kochen und dem Essen. Die Pfanne auf dem Bild ist schon mal hinreichend erhitzt worden.

Dort hinein kommt etwas Öl (oder allgemein Fett, spielt nur bei der weiterhin verwendeten Tempoeratur eine Rolle).

In dem Öl habe ich ein paar Zwiebelscheiben angeschwitzt, bis sie leicht anbräunten.

Leicht karamelisierte Zwiebeln sind ja immer eien gute Geschmacksbasis für Soße.

Dort hinein gebe ich klein geschnittene Tomaten. Wer die Pelle nicht so mag, kann sie auch gern vorher entfernen oder die Tomate noch kleiner schneiden oder größere Stücke lassen und die Pellen später rausfischen.

Die Tomaten werden bedeckelt, damit sie in wenigen Minuten eine gewisse Weichheit erlangen.

Sollten sie nach wenigen Minuten Hitzeeinwirkung noch nicht ganz so zerfallen sein, hilft eine quetschende Gabel oder ein ähnlichfunktionaler Pfannenwender.

Diese Würfel sind aus einem Stück Corned Beef geschnitten. Ich hatte welche bekommen, die in Folie vakuumiert, aber nicht in Scheiben als Aufschnitt geschnitten war. Es gibt das Corned Beef wohl auch in Dosen, deren Inhalt ähnlich würfelbar ist. Es ist gut, wenn man hier eine etwas trockenere Variante erwischt (der Doseninhalt soll eher wenig Gelantine erhalten), dass man etwas Wasser oder Brühe bereithält. In meinem Fall reichte die Flüssigkeit aus den Tomaten.

Die Würfel lösen sich beim Erhitzen durch Rühren schnell auf und ergeben eine satte Soße. Sollte es hier zu trocken werden, helfen Wasser, Saft, Brühe oder ähnliches. Jetzt wird auch abgeschmeckt. Pfeffer ist immer eine gute Idee, mit dem Salz wäre ich vorsichtig, da das Corned Beef ja würzig ist. Ganz zum Anfang (s.o.) kann man übrigens auch gleich etwas Knoblauch mit anschwitzen. Ich hatte die Tomatenviertel mit etwas granuliertem Knoblauch behandelt. Geht auch, frischer wäre natürlich schöner gewesen.

Die frischen Torteloni habe ich dann direkt auf die Soße gelegt.

Unter dem Deckel sollte sich dann genug wäre und Dampf bilden, dass die Pasta gar wird (wer sich unsicher ist: auf der Packung stand 2 min. in kochendes Salzwasser, hätte man auch machen und dann gleich durchschwenken können).

Danach wurde alles gut durchgeschwenkt und -gerührt. Dann war es auch schon Zeit für’s Anrichten.

Etwas gehacktes Grünzeug wäre noch eine Idee gewesen, mangels Anwesenheit musste es auch mal ohne gehen.

Auch auf den Parmesan habe ich verzichtet. Es sind immer noch die Tortelloni mit der 4-Käse-Füllung, da ist dann schon genug dabei. Guten Appetit.

Also on:

Eine Mäh, eine Muh, eine Foeniculumknolle

Irgendein Vorbild gibt es für nachfolgendes Gericht sicher nicht. Es ist eine Mischung aus dem Wunsch, wenig Abwasch zu erzeugen, etwas unaufwendiges zu kochen und der These: Sahne rüber, dann schmeckt’s schon.

Die Grillpfanne stand noch auf dem Herd, da habe ich sie doch einfach genommen und gut aufgeheizt. Von Irgendwo her hatte ich ein paar Koteletts vom spanischen Weideschaf bekommen. Die harrten – leicht vormariniert in Rapsöl und Kräutern – ihrer Verwendung. Die sollte in der heißen Grillpfanne erfolgen. In die Lücken legte ich dann noch nicht zu klein geschnittenen Fenchel. Das zarte Grün hielt ich noch ein wenig zurück. Das machte die Pfanne so voll, dass ihre Grillfunktion nicht wirklich zu erkennen ist.

Man muss nur ein wenig drauf achten, dass die Fenchelstücke nicht unter das Fleisch kommen. Letzteres wird dann nicht braun während erstere verbrennen. Ein bisschen voll in der Pfanne.

Nicht nur, weil das Fleisch zuerst in der Pfanne war, kommt es auch als erstes wieder raus und wartet auf einem angewärmten Teller der weiteren Dinge, die da kommen sollen. Der Fenchel wird jetzt ordentlich fertig gebraten. Ein paar Bratspuren dürfen ruhig sein.

Dann lösche ich alles mit einem halben Becher Sahne ab. Die löst dann auch die Bratenspuren vom Fleisch von der Pfanne. Durch deren große Fläche und gute Hitze reduziert sich die Sahne schnell.

Sicher ist es nicht einfach, die Sahne in einer Grillpfanne zu rühren, aber es geht. Sie ist sämiger geworden und durch die Aufnahme der Bratspuren auch bräunlicher. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, dem kleingehackten Grünzeuch vom Fenchel u. a. ist angesagt. Dann kann angerichtet werden.

Die Koteletts habe ich auf den Rand des tiefen Tellers gelegt, in die Mitte kommt der Sahnefenchel.

Fertig. Ein Kanten Brot (für die Soßenreste) oder eine Kartoffel kann man auch noch dazu reichen. Aber ein Löffel für die Reste tut es auch. Einfach und schnell.

Also on:

Spaghetti tonnonara

Tunfisch gehört nicht zu meinen Lieblingsspeisen. Da liegt es in der ähnlichen Kategorie wie Mais. Wobei ich vom Mais eigentlich jede mir bekannte Verarbeitungsform esse, nur nicht die gelben Körner. Beim Tunfisch ist es ähnlich, nur anders. Frischen (also wirklich frischen – Sushi-Qualität) habe ich sogar schon mal roh gegessen. Frisch aus der Pfanne mit rohem Kern auch schon. Beides esse ich sicher mal wieder. Tunfischsalat – richtig zubereitet – ist auch lecker. Womit man mich aber jagen kann, ist Dosentunfisch, auch, wenn er aus dem Glas kommt.

Dosentunfisch gibt es in zwei Sorten (wenn man mal die ganzen unterschiedlichen Qualitäten abstrahiert): in Wasser/Saft eingelegte und die in Öl. Hier wollen wir mal nur die in Öl eingelegten betrachten, die sich auch wieder unterteilen: Olivenöl und andere Öle. Und da es sowohl Tunfisch als auch Olivenöl in unterschiedlichsten Qualitäten gibt, gibt es dies auch bei den Dosenfischen. Feinschmecker und gute Köche habe ich schon davon schwärmen gehört, dass sie in ihren Speisekammern Tunfischdosen nach Jahrgang sortiert eingelagert haben. Je mehr das Olivenöl in den Fisch einzieht, desto leckerer wird er. Den Langzeittest habe ich vor einiger Zeit auch schon mal gemacht. Tunfisch in Olivenöl hinten im Schrank versteckt und kurz nach Ablauf des MHD probiert. Die Dose lag mehrere Jahre in meinem Schrank. Das Ergebnis: s.o. Was ich aber sehr erstaunlich finde: Gibt man etwas Remoulade dazu und mischt das gut durch, wird es richtig lecker. Weitere Zutaten verbessern noch das Ergebnis.

Nun ist Remouladensoße auch eher der große Holzhammer, was eine Geschmacksverbesserung betrifft. Was schmeckt nicht besser, wenn man ein wenig Remouladensoße darauf gibt? Erdbeerbaisers vielleicht. Aber jede Art von herzhaftem Sandwich wird doch mit so einem Klecks Remoulade verfeinert. Das folgende Rezept kommt trotzdem ohne aus, obwohl einige Bestandteile der Soße auch hier vorkommen.

Viel mehr braucht man für ein leckeres Mittag nicht. Wobei ich noch ein zweites Ei und noch ein weiteres Zwiebelchen verarbeitet habe. Es könnte auch ein recht preiswertes Essen sein, wenn der Tunfisch im Glas nicht knapp 10 € gekostet hätte.

Wer dem Rezept folgt, wird feststellen, dass es bei einem häufig missbrauchten Klassiker geklaut wurde. Der wesentliche Unterschied liegt im Tunfisch, der im Original ein Guanciale – luftgetrocknete Schweinebacke ist. Der Unterschied ist aber so gravierend (auch in der Zubereitung – Tunfisch ist nunmal keine Schweinebacke), dass ich für dieses Gericht niemals den Originalnamen missbrauchen würde. Ich bin ja auch kein Sahnepanscher. 😉 Ein paar andere „Fehler“ sind auch noch drin. Deswegen „Spaghetti tonnonara“.

Während im Nudeltopf das Wasser langsam heiß wird, verquirle ich zwei Eier (die ganzen, ohne Schale) miteinander und würze das ganze schon mal mit Pfeffer.

Dann wird eine ordentliche Portion Parmesan gerieben. Die Menge, die ihr hier seht, habe ich anschließend nochmal dazu gegeben und alles glatt gerührt.

Nach dem Salz kommen die Spaghetti ins kochende Wasser.

Dies ist auch der Zeitpunkt, wo ein wenig die Konzentration steigt. Während man normalerweise sagt: „Die Soße wartet auf die Pasta.“ ist das bei dieser (wie auch bei der originalen Vorlage) eine Timingfrage. Da die eigentliche Soße erst mit den Spaghetti entsteht, ist hier alles ein wenig komplizierter.

Wenn die Spaghetti im Topf sind, ist es Zeit, die Pfanne anzuheizen. Als Fett habe ich das Öl aus dem Tunfischglas genommen. Mehr Aroma geht nicht. Sollte zu wenig Öl drin sein, kann man noch mit etwas Olivenöl nachhelfen. Der Fisch sollte noch nicht mit rein und wird auch wieder rausgefischt. Der ist trocken genug, der muss nicht mitbraten.

Ins Öl kommen die klein gewürfelten Zwiebeln. Sie sollten glasig werden, aber nicht vordergründig bräunen. Wenns doch passiert, ist es aber auch nicht soooo schlimm. Sanfte Hitze ist angesagt. Die Zwiebeln sollten so weit sein, wenn die Spaghetti al dente sind.

Diese Pinzetten sind schon praktisch. Man kann auch mal einen Spaghetto aus der Menge herausfischen, um zu sehen, wie weit er ist …

Apropos: Die Zwiebeln sind soweit, die Spaghetti auch, jetzt muss zügig gearbeitet werden.

Zuerst den Tunfisch in die Pfanne, der soll eigentlich nur warm werden. Dabei wird er ein wenig zerrissen.

Alles wird schön mit den Zwiebeln gemischt.

Schon kommen die Spaghetti aus dem Topf direkt in die Pfanne. NICHT(!) abtropfen lassen. Das kann ruhig in die Pfanne kleckern. Zur Not gibt man noch einen Schuss Kochwasser extra mit in die Pfanne.

Das Nudelkochwasser ist wichtig. Aber man sollte auch nicht übertreiben. Ich habe ca. eine kleine Tasse voll mit in die Pfanne gegeben.

Dann kommt die Parmesan-Ei-Masse über die Spaghetti und alles muss sofort durchgerührt werden …

… bis die Soße bindet. Wichtig ist, vorher die Hitze unter der Pfanne abzuschalten, sonst könnte es Rührei geben.

Und schon ist das Essen auch schon fertig. Wenn ich mir die Aufnahmedaten der Bilder ansehe, stelle ich fest, dass zwischen dem ersten und dem letzten Bild keine 30 Minuten waren. Das kommt aber durchaus auch durch das Fotografieren selbst. Letztendlich ging das Gericht auch wieder so schnell zuzubereiten, wie das Spaghetti-Kochen dauert inkl. des Aufkochen des kalten Wassers.

Fast Food mit Wurst

Es gibt da ein paar Aspekte der mediterranen Küche, die eine schnelle Zubereitung ermöglichen und dabei doch noch so gesund sein kann (inwiefern gesunde Ernährung irgendwie definiert werden könnte – mit Belegen). Und meist braucht man auch nicht viel an Kochgeschirr und die Portionsgröße und -zahl ist auch noch variabel; was will man mehr?!

Sicher: Sowas in der Art findet man immer mal wieder in Kochblogs, selbst hier findet man das. Aber es ist immer mal wieder eine Anregung: zum Kochen, zum Kreieren, zum Genießen. Und es ist so variabel, … achso, das hatte ich schon. Und schnell. Eigentlich braucht man nicht mehr Zeit, als das die Pasta al dente ist und vorher das Wasser kocht. Ein Topf (für die Pasta) und eine Pfanne (für die Beilage), das ist schon alles.

Früher gab es das doch noch nicht: Rindsknacker. Also Knacker aus Rindfleisch. Ich habe sie schon in verschiedensten Supermärkten gesehen. Man kann sie so essen, ggf. auch erwärmen, oder eben zu einer Soßenbasis machen. Dazu habe ich versucht, die Wurst so klein wie möglich zu bekommen. Teilweise habe ich sie auch der Länge nach halbiert und versucht, das innere heraus zu kratzen, was nur so semi gelang. Der Schredder kam dann zu etwas Fett in die Pfanne zum weiter auslassen.

Nebenbei kochte das Nudelwasser auf und wurde gesalzen.

Die Spaghetti kamen dann auch dazu, aber das brauche ich ja eigentlich keinem zu erzählen.

Während die Pasta langsam im Kochwasser versank und die Wurst immer ausgelassener wurde, habe ich eine Handvoll Cocktailtomaten geviertelt. Die kamen dann zur Wurst in die Pfanne.

Endlich: Die Spaghetti werden vom Wasser umschlossen.

Jetzt heißt es warten, ab und zu mal umrühren (Spaghetti und Pfanneninhalt) und warten.

Zeit ist schon immer eine gute Zutat gewesen. Die Tomaten zerfallen und gehen mit den übrigen Zutaten in der Pfanne eine Verbindung ein. Gewürzt werden kann auch, aber vorher kosten, die Wurst liefert eigentlich genug Geschmack.

Grabbeln wir uns doch mal ein paar Spaghetti aus dem Topf zur Garprobe.

Sind die Nudeln al dente, werden sie tropfnass in die Pfanne gehoben.

Da kann ruhig etwas vom Nudelwasser mitkommen, das ist völlig in Ordnung und meist auch sinnvoll.

Einen kleinen Frischekick gönnen wir uns auch noch: Frühlingszwiebelröllchen. Die sind beim warten (s.o.) entstanden.

Dann wird alles gut durchgeschwenkt, man kann natürlich auch die Pinzette nehmen, und alles gut vermengen.

Die Pinzette hilft auch, den Pfanneninhalt auf den Teller zu verbringen.

Nur beim Parmesanreiben hilft die Pinzette gar nicht. Da sind eine Reibe oder ein Sparschäler sinnvoller.

Und dann: Guten Appetit. Und mit dem satten Elan, den der nachfolgende Cappuccino entfachte, probieren wir mal, etwas typisch deutsches auf diese Art zuzubereiten und genießbar auf einen Teller zu bringen.