Einfaches auf chic

Wenn man zum Abendbrot einfach nur ein Würstchen mit Senf und dazu einen kleinen Salat essen möchte, dann kann man das natürlich tun. Aber wenn man gerade noch eine Pfanne auf dem Herd zu stehen hat und tief im Kühlschrank ein Glas Original englischer Pickles, dann kann auch was anderes draus werden.

Bärentatzenburger

Das halbe Doppelte wird aufgeschnitten – man könnte es auch noch etwas toasten – und die untere Hälfte mit etwas aus dem Pickle-Glas bestrichen/belegt. Darüber kommen ein paar Feldsalate, die natürlich vorher gründlich gewaschen und wieder getrocknet worden sind. Die “Bärentatzen” und etwas Senf ergänzen den Burger, der oben mit der anderen Brötchenhälfte abgeschlossen wird.

Nun steht nicht in jedem Kühlschrank ein Original-Pickles-Glas. So kann man unten aufs Brötchen auch eine andere Soße der eigenen Wahl streichen. Da ich die säuerliche Note aber sehr angenehm fand, kann man dann den Feldsalat mit einem kleinen Dressing anmachen oder noch etwas Balsamico-Creme oder -Essig mit auf den Salat bringen.

Bleibt noch die Frage, was die Bärentatzen eigentlich sind? Dafür nehme man eine handelsübliche Bockwurst, teile die in drei etwa gleich große Teile, die man dann wiederum der Länge nach halbiert. Diese Schnittfläche sollte möglichst eben sein. An den Enden werden jeweils noch zwei kleine Schnitte platziert. Dann kommen die Stücke auf der Schnittfläche in die heiße Pfanne und werden angebräunt, einmal umgedreht und sind dann verzehrfertig.

Bärentatzen

Ganz einfach also. Und dann doch mal was anderes. Guten Appetit.

EiTV No. 20 – Neubrandenburg zu Ehren

Vier Zutaten sollten es sein, genau wie die vier Tore Neubrandenburgs. Und sie sollten aus der Stadt oder dem näheren Umfeld kommen. Beim Versuch, so was zu vereinen, kam unter anderem das bei raus: NeubrandenBurger-Versuch

Der EiTV-Vorschlag für einen NeubrandenBurger – bei dem Versuch noch mit dem falschen Fisch. Jetzt ist aber die Folge 20 von EiTV fertig. Viel Spaß beim Nachmachen. Noch gibt es Bärlauch. ;-)

Männerfrühstück

Frühstück war es übrigens nur in Anlehnung der Benennung der über den Tag verteilten Mahlzeiten. Von der Zeit und der Form her war es wohl doch eher ein Brunch. ;-)

Brötchen in Grillpfanne

Was da in der Grillpfanne erwärmt wird, ist übrigens ein aufgeschnittenes Brötchen, das einer leichten Anröstung bedurfte. Und wer sich jetzt fragt, ob ich nicht vorher die Pfanne hätte mal abwaschen können, dem sei erwähnt: Vor Beginn der Zubereitung des Gerichts war sie sauber. Nur sind die Brötchenhälften schon die zweite Zutat, die hier bereitet wird. Die erste ruht schon.

Und als die Brötchen fertig waren, wurde ein wenig Senf auf der bereit liegenden Einlage verteilt und alles übereinander gebaut.

Steakbrötchen

Man hätte das ganze jetzt noch mit einer Tomatenscheibe, einem Salatblatt oder ähnlichem aufwerten können. Aber es ist eben ein Männerfrühstück, und da darf man froh sein, wenn nicht noch ein Knochen aus dem Brötchen guckt.

Das ganze steht übrigens unter der Überschrift: Gute Zutaten + einfache Zubereitung = lecker.

Fast ein Strindberg to go

In der letzten Zeit kam mir mehrfach eine leckere Zubereitung für kurzzubratene Fleischscheiben unter, die sich Strindberg nennt. Rumpsteak Strindberg, Steack Strindberg, Entrecote Strindberg usw. Die Fleischscheiben werden zusammen gebracht – entweder als Panade oder als Kruste – mit Senf, Schalotten, Meerrettich und ggf. Curry. Für eine Kruste wird alles mit Semmelmehl und Butter vermischt, zur Panade wird es in Anwesenheit von Ei und Mehl.

Für die Schnelle gehts auch einfacher, wenn auch nicht ganz stilecht. Dafür kann man es auch mitnehmen: Das Steaksandwich Strindberg. Das Fleisch wird genauso wie die klein geschnittene Zwiebel in der Grillpfanne gegart, das Brötchen wird aufgeschnitten und mit einem Meerrettichsenf bestrichen und ggf. mit etwas Curry bestäubt.

Dann kommt die Fleischscheibe auf die Unterseite und Zwiebeln auf die Oberseite. Das Grünzeug ist nur fürs Foto dabei. ;-) Deckel drauf und fertig.

Für den geschickten Verzehr drückt man alles etwas zusammen. Das sieht dann nicht mehr ganz so schön aus, deswegen gibts davon kein Bild. Guten Appetit.