Beiträge mit dem Stichwort ‘Crema Di Balsamico’

Wenn le jegér dem Wild das Futter wegfuttert

15.09.2012

Manchmal ist es doch erstaunlich, was es alles zu kaufen gibt. Florian hat zum Beispiel Milch mit Cola entdeckt. In meinem Kühlschrank fand sich – sicher irgendwann auch von mir gekauft – eine französische Jagdwurst. Wo die genauen Unterschiede zur deutschen Variante liegen, kann ich nach näherer Betrachtung auch nicht wirklich erkennen. Der gefühlt hohe Fettanteil dieser Brühwurstspielart manifestierte sich in der französischen dadurch, dass es hier irgendwie unter Druck in den Wurstkörper kam, drängte es nach dem Anschnitt doch spürbar nach außen.

Aber was kann man tun, um so etwas wie eine Jagdwurst oder auch einen Speck zu entfetten? Das einfachste ist wohl, sie in Scheiben zu schneiden und dann einer heißen Pfanne anzuvertrauen. Die sich dabei bildenden Röststoffe aromatisieren zusätzlich auf’s angenehmste.

Damit sich sowohl Speck wie auch Jagdwurst nicht zu stark wellen oder ausbeulen, ist ein gelegentliches wiederholtes Umdrehen der Scheiben sinnvoll.

Es ist erstaunlich, wie viel Fett sich in der Pfanne sammelt. Immerhin habe ich anfangs nichts hineingetan. Aber was in der Pfanne ist, kommt nicht mehr in den Körper.

Nebenher wird etwas Feldsalat gewaschen und getrocknet sowie eine Tomate in Scheiben geschnitten. Den Salat verteilt man auf einen tiefen Teller, darüber kommen die Tomatenscheiben. Die Speck- und Jagdwurstscheiben lässt man nach dem Entnehmen aus der Pfanne etwas auf Küchenkrepp abtropfen und verteilt sie dann auch auf dem Salatteller.

Aus Honig, Senf und Crema di Balsamico (hell) kann man sich ein Dressing zusammen rühren.

Weitere Würzung und Kräuterung ist nach Belieben auch möglich. Das wird dann mittels Löffel über dem angerichteten Teller verteilt. Alternativ ist es eine Idee, nur den Feldsalat damit anzumachen, die Tomatenscheiben mit ein paar Tropfen Crema di Balsamico (dunkel) zu würzen und dann die Wurst- und Speckscheiben anzurichten.

Aber selbst der Speck mit dem Dressing ist durchaus lecker. Guten Appetit.

Hammer-Mittag!

28.07.2012

Tja, sowas wird zum Hammer-Mittag, wenn man noch nicht einkaufen war.

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Pollo pomodoro cipolla

26.07.2012

Es ist doch immer wieder erstaunlich, was man mit dem Google-Übersetzungstool alles machen kann. Man gebe die drei Hauptzutaten ein, wähle eine Sprache, aus der das Gericht kommen könnte, und schon hat man einen Namen.

Das Gericht selber gehört zu den Zweipfannengerichten. Deswegen heizen wir schon mal beide vor.

In die runde kommt etwas Öl, aber erst, nachdem die Tomaten geviertelt und die Zwiebel gewürfelt ist. Die beiden Gemüse folgen dem Öl in die heiße Pfanne.

Das ganze wird etwas angeschmort, mit Salz, Pfeffer, Paprika (nach Wunsch) und etwas Zucker gewürzt.

Das Huhn, hier Innenfilets, wird gesalzen und gepfeffert. Dann kommt alles in eine sehr heiße Grillpfanne, da das Fleisch sehr schnell gart.

Umdrehen darf dabei natürlich nicht vergessen werden.

Dem Gemüse wird noch ein Spritzer Balsamicoessig beigegeben.

Wer die Pfanne heißer macht, kriegt auch eine schöne Kruste hin. Aber so wenig wie möglich umdrehen!

Dann kann auch schon serviert werden.

Etwas Basilikum oben drauf und etwas Creme Di Balsamico drumrum. Jetzt kochen wir mal schick. Guten Appetit.

Netter Begleiter

14.07.2012

Cocktailtomaten halbieren, Schalotte in Ringe schneiden, Basilikumblätter zerzupfen, Salz, Pfeffer, Crema Di Balsamico und Olivenöl dazu geben, fotografieren, umrühren, essen, lecker.

Das Foto:

Und dazu vielleicht etwas echtes Ciabatta. Gibts hier bloß nirgends. Also lassen wir es weg.

Einfach mal Tomatensalat

22.04.2012

Draußen Sonnenschein, drinnen ein paar Cocktailtomaten, die mal langsam weg müssen. Was kann man daraus nur machen?

Klein schneiden geht immer. Also wird das auch in Form einer Achtlung getan.

Wenn ihr Euch jetzt fragt, warum ich die Tomaten in eine Auflaufform gegeben habe, so kann ich nur antworten: Weiß nicht. Ich könnte mir aber prinzipiell vorstellen, dass, wenn man das mit dem fertigen Salat macht und ggf. noch etwas Tomatensaft dazu gibt, das in Verbindung mit etwas Pasta auch eine leckere Tomatensoße werden würde, wenn man es in der Auflaufform aufbäckt.

Aber zurück zum Rezept. Hier wird jetzt eine Schalotte gewürfelt und darüber gestreut.

Eine kleine Zwiebel tut es auch. Nun kommt etwas Würze dazu: Salz, Pfeffer und eine Spur Zucker.

Für den weiteren Wohlgeschmack folgen Crema di Balsamico, Balsamicoessig und gutes Olivenöl.

Wer, wie ich, den gewürfelten Mozzarella (vor dem Schneiden eine halbe Stunde in den Tiefkühler!) am Anfang vergessen hat, unter die Tomaten zu mischen, legt ihn jetzt mit oben drauf. Dazu kommt auch noch etwas Basilikum.

Hat man einen guten, echten Büffelmozzarella, sollte man auf den nächsten Schritt verzichten, ihn aber wirklich erst zuletzt drüber streuen. Angeblich verträgt er die Anwesenheit von Essig nicht so. Kuhmilchmozzarella oder, wie im aktuellen Fall, die entsprechende Light-Variante bekommt im Zweifelsfall erst durch den Essig seinen Geschmack. Also wird alles durchmischt.

Guten Appetit.

In der Tomatenzeit ist dieses Gericht ein Hochgenuss, im Moment ist es beim Erwischen der richtigen Tomatensorte anständig. Ob daraus auch ein annehmbares Sugo wird, wenn man es einfach so in der Auflauffform in den Ofen gibt, bleibt eine Aufgabe für ein Experiment. Zum Schluss sollte es aber gut durchgerührt werden.