Beiträge mit dem Stichwort ‘Grillen’

Das Hamburger-Experiment

13.08.2013

Hamburger zu grillen setzt sich auch regional immer mehr durch. Es ist ja auch nicht alles schlecht, was über den großen Teich rüber kommt. In der ersten Grillepisode von EiTV habe ich mich ja auch schon mal an einem versucht, der gar nicht so schlecht gelang. Vielleicht hätte ich mir die vorher nochmal ansehen sollen, als ich die Idee zum Experiment hatte.

Hamburger-Versuch

Auf der Grillplatte sehen sie doch noch recht gut aus. Wer aber genau hin sieht und selber schon mal sowas versucht hat, wird aber sehen, dass ein großes Maß Stabilität diesen beiden Klopsen abgeht. Wobei man ihnen aber auch eins nicht nachsagen kann: Trockenheit. Sie sichtbare Feuchtigkeit ist kein Fett, zumindest nicht im wesentlichen, sondern Saft aus den Hackscheiben.

Aber genau da sollte es auch hingehen: Supersaftige Hamburger. Nur fehlte ihnen die Bindung, was bei dem Rezept aber auch kein Wunder ist. Die Grundidee, die ich hier versucht habe, auf Hamburger anzuwenden, kommt von meiner Mutter. Wenn die Buletten brät, kommt in den Fleischteig immer ein ordentlicher Klecks Quark. Wie hoch der Anteil aber ist, weiß ich nicht zu sagen. So habe ich also experimentiert.

300 g bestes Rinderhack habe ich Löffel für Löffel mit immer mehr Quark vermischt, bis eine schöne Teigkonsistenz erreicht war.

Der Teig

Etwas gehackte Zwiebel sowie Salz und Pfeffer würzten die Masse. Dass ich letztendlich zu viel Quark nahm, ist sicher nur ein Fehler bei diesem Rezept. Aber als kleiner Testbratling ließ sich alles noch gut an.

Testbratling

Sehr groß war das Stück nicht, es sollte ja schnell fertig werden und hinterher den Würzeindruck im fertigen Stück überprüfen lassen.

Teststück fertig

Die Würzung war in Ordnung, bei dem Experiment ging es weniger um den Geschmack als um die Machbarkeit. Ich hätte aber schon bei dem kleinen Happs stutzig werden können. Saftig war er, aber auch eher zart in der Konsistenz. Aber zwei Hamburger ließen sich formen, das macht man am besten auf Backpapier.

Hamburger geformt

Das Papier hilft auch, die Stücke auf die Grillplatte zu bekommen.

Grillen

So weit, so gut, aber beim Wenden merkte ich schon, das wird schwierig. Mit Schwung und Beherztheit gelang das aber doch, das Bild danach seht ihr oben. Geschmacklich ging es, ein schöner Klecks Grillsoße brachte den letzten Kick. Aber irgendwie muss da doch noch etwas “Bindemittel” rein. Und weniger Quark. 150 g auf 300 g Hackfleisch waren dann doch zu viel. ;-)

Ein Auge auf der Sieben

13.04.2013

Na, dann wollen wir mal sehen, ob ich es noch kann: Kochen, fotografieren, essen und schreiben. ;-)

Der Frühling kommt, also ist es Zeit, mal wieder den Grill anzuwerfen. Dem grauen Wetter des heutigen Tages geschuldet, steht der aber nach wie vor in der heimischen Küche und ist eine Kombination aus Grill- und Induktionsplatte. Aber das ist ja nichts neues.

Übrigens ist die Überschrift, wie meistens hier, nicht ganz richtig. Besser wäre gewesen: Eine Sieben auf dem Auge. Das hätte aber vermutlich noch mehr verwirrt. Die Auflösung ist aber – wie immer – ganz einfach:

Steak und Gewürz

Wir sehen die Gewürzmischung “Sieben”, die sich hervorragend unter anderem für Gegrilltes eignet, und ein Rib-Eye-Steak, laut Verpackung mindestens 15 Tage gereift, schön durchwachsen und lecker anzusehen. Dies entdeckte ich beim samstäglichen Einkauf in einem Supermarktregal und musste es gleich mal testen. Bisher lag der Laden nicht unbedingt auf meiner Einkaufsroute … das könnte sich ändern.

Das Stück Fleisch erwärmte sich nach dem Einkauf in aller Ruhe auf Zimmertemperatur, um dann ganz entspannt etwas plattiert und dann gewürzt zu werden. Die Grillplatte wird entsprechend der Dicke des Fleischstücks vorgeheizt. Weder Fleisch noch Platte werden geölt.

Angrillen

Nun heißt es abwarten. Diese Zeit kann natürlich auch sinnvoll genutzt werden. Etwas Romanasalat wird auseinandergenommen und zwei Tomaten werden geviertelt. Aus Balsamico-Essig, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker, Senf und einem kleinen Schuss Orangensaft wird ein Dressing zusammen gerührt. Dabei haben wir natürlich immer das Fleisch im Auge, genauer gesagt eine der Außenkanten. Ist es hier bis auf halber Höhe grau, wird gewendet.

umgedreht auf dem Grill, aber nur einmal

Jetzt heißt es wieder warten und ab und an die Fingerprobe zu machen, wie weit das Fleisch ist. Aus den vorbereiteten Beilagen kann man auch schon mal einen schicken Teller fertig stellen. Hat das Fleisch die gewünschte Durchigkeit (=Garstufe) erreicht, kann angerichtet werden.

klassisch: Steak mit Salat

Nicht sofort rauf stürzen! Zum einen soll sich das Fleisch noch entspannen, außerdem soll das Meersalz, mit dem man das Stück noch bestreut hat, auch wirken. Aber dann kann angeschnitten werden.

rosa - die Modefarbe für Fleisch

Guten Appetit. Das Fleisch war butterzart und selbst das Auge war köstlich, was bei Rinderfett nicht immer der Fall ist.

Übrigens: Wer “Sieben” nicht sein eigen nennt, kann es gern im Internet kaufen. Steakpfeffer einer Marke Eurer Wahl oder eigener Mischung tut es aber sicher auch.

Es ist vollbracht: Grillideen

3.09.2012

Ein kleiner Hinweis sei erlaubt. Auf www.EiTV42.de ist die neue Folge EiTV zum Thema Grillen online gegangen. Viel Spaß beim Ansehen und Nachmachen.

Der direkte Link auf das Video.

 

Grillpfanne heiß gelaufen

25.06.2012

Genau das ist heute zum Abendbrot passiert. Und dabei gab es dann noch Senfalarm! Er war ausgegangen und noch kein neuer zurück …

Wie ich die Gurkenscheiben in diese Form gebracht habe, bleibt Euch überlassen. Die Streifen, nicht zu dünn, nicht zu dick, werden in Anwesenheit von etwas Salz und etwas Olivenöl gegrillt. Dazu kommt auch die grobe Fleischerhandwerksbratwurst in die Pfanne. Kurz vor dem Anrichten folgen dann noch die halbierten Tomaten, die nur kurz auf der Schnittfläche mit der Grillpfanne in Berührung kommen.

Senf war alle. :-( So konnte ich keinen dazu geben. Gurke und Tomate wurde noch mit etwas Fleur del sel gewürzt.

Variation von gestern

19.06.2012

Das Prinzip ist das gleiche wie gestern, das Ergebnis ähnlich, aber anders. Eine Hauptzutat wurde ausgetauscht und schon kommt was anderes bei raus: Warmer Gemüsesalat mit Grillfleisch. Stangensellerie in Stücke schneiden, das mittlere Grün von Frühlingszwiebeln, rote Paprikaschote (beides gewürfelt) hinzu geben und in etwas Butter knackig anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Fleisch nach Wunsch grillen, in Happen schneiden (nach dem Ruhen), Datteltomaten halbieren und auf der Schnittfläche angrillen, unteres Drittel von Frühlingszwiebeln zusammen mit dem Fleisch grillen. Alles auf einem Teller anrichten.

Morgen gibt es was kleines. Es ist mit keinem Bericht zu rechnen. ;-)