Beiträge mit dem Stichwort ‘Schalotte’

Deutsche Nudel beflügelt

1.03.2014

Naja, der Titel stimmt natürlich wieder mal nicht so ganz und ist der krampfhafte Versuch der Originellität. Auch wenn man den Umweg über den angliphilen Sprachraum nehmen muss, wo die Deutschen auch mal gern als “Krauts” bezeichnet werden. Und damit genug der Wortklauberei. Wir fangen an mit dem Kraut.

Kraut entblättert

Vom schon bekannten Spitzkohl werden wirder ein paar Blätter entfernt, so dass sie eine gute Portion zu ergeben scheinen. Letztendlich kommt aber eine Portion für zwei heraus. Die Erfahrung vom Endergebnis zeigt, dass es ruhig etwas mehr Kohl, als auf diesem Bild zu sehen ist, hätte sein können.

Kohl und Brühe und Paprika

Außer den Kohlblättern verarbeite ich noch eine Spitzpaprika und etwas eingefrorene Brühe. Und Nudeln. Und eine Hähnchenbrust.

Kohl und Praprika geschnitten

Die Kohlblätter werden in “Flecken” geschnitten, der Paprika klein.

Zwiebeln und Knoblauch

Vor dem Hintergrund aus Spitzpaprika und Spitzkohl werden noch eine Schalotte (oder mehr) und etwas Knoblauch (oder mehr) kleingeschnitten. Die wandern dann zusammen mit etwas Butter und Öl in die vorgeheizte Pfanne.

Zwiebeln und Knoblauch leicht anschwitzen

Treten erste Bräunungserscheinungen auf, können Kohl und Paprika dazu gegeben werden.

Kohl und Paprika dazu

Zucker, Salz, Paprika und eine gehackte getrocknete Chilischote kommen hinzu.

Würzen

Alles wird gut durchgerührt und dann leicht anschmoren gelassen.

Kohl anschmoren

Zeigt der Kohl erste Bräunungserscheinungen, wird mit etwas Brühe abgelöscht.

Brühe hinzu

Nicht wundern: Die Brühe war teilweise noch gefroren. ;-) Wenn das dann geschmolzen ist, kommt der Deckeln drauf.

Deckel drauf

Der Pfanneninhalt schmurgelt jetzt bei kleiner Hitze vor sich hin.

Schmurgeln bei geringer Hitze

Zeit genug, die Nudeln zu kochen.

Nudeln garen

Sie sollten bei der Fertigstellung noch sehr al dente sein.  Auch die Hühnerbrust bedarf einer Vorbereitung. Eine Brust wird in dicke Tranchen geschnitten und dann in etwas Stärke gewälzt. Etwas Würze kann auch schon verwendet werden. In der Pfanne ist etwas Rapsöl.

Hühnerbrust anbraten

Die Nudeln kommen dann in die Krautpfanne.

Nudeln in das Kraut

Die Hähnchenbruststücke werden noch mit etwas Butter durch die Pfanne geschwenkt.

Hähnchenbrust mit Butter

Dann kann alles zusammen kommen.

Pfanne komplett

Die portionsweise auf Tellern anrichten geht natürlich auch.

Portion

Vor dem Anrichten sollte natürlich abgeschmeckt werden. Spätestens hier sieht man aber auch, dass es anfangs ruhig etwas mehr Kohl hätte sei können.

Nudel-Kraut-Pfanne mit Hähnchenbrusttranchen

Guten Appetit. Klassisch wäre das Gericht übrigens mit breiteren Bandnudeln oder selbst gemachten Nudelflecken in der Größe der Kohlflecken. Aber man kann auch variieren, sollte aber dann vielleicht den Originalnamen nicht verwenden. ;-)

Summer in the city … ähm … platter

22.02.2014

Das Wetter heute Mittag war fast sommerlich, zumindest, wenn man es durch die geschlossenen Fenster beobachtete: Sonne satt und leicht mit Wölkchen bepuderter blauer Himmel. Da dachte ich, mach doch mal was sommerliches zu Mittag.

Zutaten für ein sommerliches Pastagericht

Scharfe Salami, ein paar Datteltomaten, eine spitzpaprika, eine Schalotte, ein paar Knoblauchzehen und natürlich die Pasta. Mehr braucht man fast gar nicht. Achso: Olivenöl, Salz (wenig), Pfeffer (mehr) und was man sonst noch so denkt, gehören natürlich auch noch so hinein.

Apropos Pasta. Dreimal dürft ihr raten, wann ich die geschenkt bekommen habe. Aber bitte dreimal! Nicht gleich beim ersten Mal rausbekommen. ;-)

Pasta

Kommen wir aber zur Zubereitung. In einer Pfanne wird das Olivenöl nachhaltig, aber nicht zu stark erhitzt.

Olivenöl erhitzen

Dann kommen die klein geschnittene Schalotte und der Knoblauch, auch zerkleinert, hinein.

Schalotte und Knoblauch anschitzen

Ein Stückchen von der scharfen Wurst wird in Würfel geschnitten und ebenfalls hinzu gegeben.

Paprikasalami hinzu

Der Paprika wird wird ebenfalls klein geschnitten und hinzu gegeben.

Paprika hinzu

Auch die Tomaten (halbiert) dürfen nicht vergessen werden.

Tomaten hinzu

Alles wird einmal durchgerührt, dann die Hitze klein gestellt und der Deckel darauf gegeben.

Deckel drauf

Nun ist es Zeit, die Pasta nach Vorschrift zuzubereiten, sie sollte noch gut al dente sein, wenn sie aus dem Wasser kommt. In der Pfanne gart sie anschließend noch ein wenig nach. Denn dort kommt sie hinein.

Pasta dazu

Auch das wird alles nochmal durchgerührt, ohne die Nudeln zu zerstören.

Pastapfanne

Man könnte jetzt direkt aus der Pfanne essen. Probieren und abschmecken geht auf jeden Fall so. Kräuter, Parmesan oder ähnlichen können dem Essen auch noch beigegeben werden.

Es ist angerichtet

Man kann es aber einfach nur auf einem Teller anrichten und genießen. Guten Appetit. Ich hatte fast mit dem Gedanken gespielt, auf dem Balkon zu speisen … Das Thermometer meinte aber: “Du spinnst, wenn Du das machst.”

Weiß Google doch nicht alles?

12.10.2013

Salsicciole klingt so ein bisschen wie Salsiccia, ist aber doch was anderes. Letzteres ist eine pikant gewürzte grobe Bratwurst aus Italien, erstes ist wirkt von der Größe her eher wie eine Nürnberger, ist aber auch grob, ohne Darm und ohne Pikanterie. Laut Packung kommt diese frische Bratwurst auch aus Italien, aber bis auf ein paar Fotodatenbanken schein kaum einer diese Form zu kennen.

Aber egal, aus frischen Bratwürsten, auch wenn sie aus Geflügelfleisch bestehen, kann man sicher einiges machen. Einfach braten war mir dann auch nichts. Also machen wir was anderes.

Wasser auf den Herd

Nun will ich Euch aber nicht zeigen, wie man Wasser kocht. Aber trotzdem fängt das Gericht mal damit an. Es gibt nämlich Pasta und dafür brauchen wir kochendes Wasser. Das muss dann erstmal aus dem kalten Zustand heraus in einem Topf nachdrücklich erhitzt werden. Die Frage, die sich in dem Zusammenhang stellt, ist vermutlich die nach der Menge. Pro Pastaesser rechnet man 1 Liter Wasser, 10 g Salz und 100 g trockene Teigware. All dies kommt nach und nach – also, das Wasser ist ja schon drin – in diesen Topf.

Heiße Pfanne

Da Vorbereitung alles ist, sei auch noch die sich schon erwärmende aber noch leere Pfanne gezeigt. Ganz klassisch werden ja viele Pastasoßen nicht im Topf, sondern eher in der Pfanne zubereitet. Aber das wisst ihr sicher schon.

Salsicciole

Hier haben wir übrigens die Auslöser für diesen Artikel. Vier süße kleine Salsicciole, augenscheinlich ohne Haut, ohne Darm und ohne tiefgreifende Würzung. Da wird uns aber sicher noch was zu einfallen. Zuerst werden die Würstchen vorbereitet.

Würstchenviertel

Zuerst habe ich sie in Viertel zerteilt und dann zu kleinen Kugeln geformt. Soweit dieser schwere Schritt. Danach habe ich die auf der Verpackung vorgeschriebene körperliche Hygiene wieder hergestellt und mich mit dem nächsten Schritt befasst.

Peperoni in Butter

In die heiße Pfanne gab ich etwas Butter mit einem Schuss Öl. Da ich weiß, wie die Tomatensoße und die oben vorbereitete Einlage herkommt, habe ich mal eine Chilischote groß zerteilt und mit ins Bratfett geworfen. Gibt etwas Pep im Essen. Dann kommen die Klößchen dazu.

Klößchen mit dazu

Die werden jetzt unter guter Hitzezugabe angebräunt. Gar werden müssen sie dabei nicht, zieht doch alles nachher noch ein wenig in der Soße. Aber erstmal kümmen wir uns um die Pasta, denn das Wasser kocht.

Wasser kocht

Ins kochende Wasser kommen erst das Salz und dann, nachdem es wieder aufgekocht hat die Pasta. Danach sollte es schön sprudelnd weiter kochen. Ab und an wird etwas umgerührt. Das sprudelnde Kochen dient unter anderem dazu, dass die Nudeln nicht aneinander oder am Topfboden kleben. Weitere Zutaten sind dann absolut nicht notwendig.

Klößchen angebräunt

Mittlerweile sind die Klößchen gut angebräunt. Ich bin extra mal mit in die Pfanne gestiegen und habe mich auf eins der Klößchen gestellt, damit ich das Bild machen konnte. ;-)

Soße

Kommen wir jetzt in die Convenience-Abteilung. In der blauen Dose seht ihr vorbereitete Tomaten-Soße. Die entstammt meinem Tiefkühler und wurde irgendwann mal von mir zubereitet. Außerdem birgt sie ein kleines Geheimnis, dazu aber später mehr.

Diese Soße ist natürlich steinhart. Das passiert häufiger mit Sachen, die aus dem Tiefkühlschrank kommen. So zum Beispiel auch mit Fonds oder Brühen. Und nicht immer braucht man so viel, wie in dem Becher oder der Schachtel drin sind. Warum hat die kochlöffelherstellende Industrie eigentlich noch nichts erfunden, um einfach von harten Fonds oder Soßen beliebige Teilmengen abzunehmen, ohne sie vorher auftauen zu müssen? Sowas wie eine Parmesanreibe oder so. Oder ein heizbares Messer? Im komnkreten Fall tat die Mikrowelle ihr bestes und taute den Soßenblock an, was dann für die weitere Verarbeitung ausreichte.

Soße, teils noch gefroren, in der Pfanne

Diese Tomaten-Soße ist übrigens sowas, wie hier oder hier beschrieben, aus Tomate, Zwiebel, Paprika und Tomatenmark. Olivenöl oder ein Schuss Balsamico-Essig können auch dabei sein. Im konkreten Fall hatte die Soße auch noch eine schöne süße Note, der einer Rumfort-Birne (lag rum, musste fort) geschuldet war, die während des Püriervorgangs mit in den Mixbecher fiel. Eine Idee, deren Aufgriff sich lohnt für alle, die fruchtig süße Soßen mögen. Deswegen kam ja auch die Chilischote ran, um hier einen Ausgleich zu schaffen.

Umrühren, ziehen lassen

Die Mischung in der Pfanne köchelte zart vor sich hin, bis mir einfiel, dass eine gewisse frische Note auch nicht so schlecht wäre.

Tomatenhälften mit in die Soße

Ein paar halbierte Tomaten übernahmen dankenswerterweise diese Aufgabe. Damit war eigentlich alles soweit bereitet. Die Pasta ist noch etwas zu al dente, die Soße auf der Zielgeraden. Zeit, beides mit einander zu verbinden.

Pasta in die Pfanne

Die Pasta wird mit in die Pfanne geschüttet. Natürlich wurde vorher das Kochwasser entfernt.

Pasta in der Pfanne

Das kann man nun noch gut durchrühren und einen Moment ziehen lassen. Alles soll sich ja gut miteinander verbinden.

Ziehen lassen

Wer ängstlich ist, fischt jetzt noch die Chilischotenstücke raus. Wer das Risiko mag, lässt sie drin. Dann kann angerichtet werden.

Pasta Salsicciole Pomodori Pear

Guten Appetit.

Auf die Betonung kommt es an

21.09.2013

Es gibt Gerichte, da hört man den Namen und weiß, was einen erwartet, zumindest prinzipiell. Aber eindeutig ist das nicht unbedingt. Das Wiener Schnitzel ist ein paniertes Kalbsschnitzel, meist mit Zitrone und Bratkartoffeln serviert, der rheinische Sauerbraten ist ein Stück Rindfleisch (früher auch mal Pferdefleisch) in wundervoller Soße, Gulasch ist ein Schmorgericht aus Rindfleisch und Jägerschnitzel sind panierte Schnitzel mit Pilzsoße (west) oder panierte Jagdwurstscheiben mit Tomatensoße (ost). Und wenn in einer Schankwirtschaft mit Bedienungen im feschen Dirndl der Gast sagt: “Ich bekomme einen Strammen Max.”, dann gibts ein Schinkenbrot im Spiegelei oder die Antwort der Kellnerin: “Dann gucken Sie doch woanders hin …”

Wirte sind aber auch kreativ im Benennen von Gerichten. Nach der Durchsicht der Menükarte eines neuen Pizza- und Speisenbringservice in Neubrandenburg musste ich doch über den neuen Namen eines alten Gerichtes ein wenig schmunzeln. Vor allem, wenn man versucht, den Namen auch noch französisch auszusprechen. Die Betonung liegt also auf dem letzten “é”: Omelette Bauér. Wobei der Lieferant es ohne das accent aigu schrieb. Hier die Nachbildung dieser Omelette-Kreation. Es geht los mit den Hauptzutaten, wobei der Schinkenspeck fehlt. Es war keiner im Haus.

Kartoffeln, Eier, Schalotte

Die rohen Kartoffeln werden geschält.

Kartoffeln geschält

Anschließend werden sie in bratkartoffeldicke Scheiben geschnitten.

Kartoffeln in Scheiben

In einer mikrowellengeeigneten Schüssel werden die Scheiben gut abgespült.

Kartoffelscheiben gewässert

Das Wasser wird wieder ausgeschüttet, die Scheiben bleiben aber feucht.

feuchte Kartoffelscheiben

Dann werden die Kartoffelscheiben abgedeckt.

Deckel drauf, aber nicht dicht

Die Schüssel kommt dann in die Mikrowelle.

ab in die Mikrowelle

4 Minuten bei voller Leistung bei der Menge der Kartoffeln.

4:00 Minuten

Die Dauer hängt stark von der Mikrowelle und der Menge der Kartoffeln ab. Nach dem Garen kann man aber testen und ggf. noch ein paar Sekunden hinzu geben.

In der Zeit, wo die Kartoffeln garen, wird die Schalotte klein gechnitten.

Schalotte geschnitten

Dann werden die Eier entleert.

4 Eier

Die Eier werden verkleppert und dann mit Salz, Pfeffer und nach weiteren Wünschen gewürzt.

Eier verkleppert, gesalzen und gepfeffert

Nun wird es Zeit, zwei Pfannen anzuheizen: die Eisenpfanne durchaus kräftig, die beschichtete geruhsamer.

Pfannen erhitzen

Etwas Öl kommt in die Pfanne, bevorzugt wird Rapsöl, aber auch Ölivenöl ist denkbar. Ich habe Erdnussöl genommen.

Öl in die Eisenpfanne

Die gegarten Kartoffelscheiben, durchaus noch heiß durch die Mikrowelle, werden verteilt.

Kartoffelscheiben anbraten

Auch hier wird mit Salz gewürzt. Aufpassen, dass die Kartoffelscheiben nicht verbrennen, sie sollen nur würzig und knusprig werden.

Gebräunte Kartoffelscheiben

Sind die Bratkartoffeln fast fertig, kommt die Schalotte dazu.

Schalotten hinzu

Die wird gut unter gemischt. Sind Speckwürfel im Haus, wäre auch für sie jetzt der richtige Zeitpunkt.

Bratkartoffeln fertig

In der beschichteten Pfanne schmilzt etwas Butter.

Butter schmelzen

Dort hinein kommt so viel von der Eiermasse, dass ein schönes Omelette entsteht.

Eiermasse einfüllen

Das Omelette wird nicht gewendet, es gilt, einfach nut abzuwarten, bis die Masse fast gar ist.

Omelette fast gar

Dann wird eine Hälfte mit den Bratkartoffeln belegt …

Bratkartoffeln auf eine Hälfte

… und die andere Hälfte rübergeklappt.

Omelette umklappen

Wenn man, so wie ich, zu viele Bratkartoffeln auf das Omelette gegeben hat, wird das mit dem Umklappen schwierig. Deswegen hier der Tipp für alle, die trotzdem einen auf dicke Hose machen wollen: Gelingt das überklappen nicht so gut, versucht man, es zumindest so halbwegs hinzubekommen und dreht anschließend das ganze Ding von unten nach oben. Soo liegt die mussglückte Seite unten und alles ist schick. Sonst wäre das Bild auch nicht so schön geworden. ;-)

Omelette Bauer

So könnte man alles anrichten. Klassisch gehört wohl auch eine gefächerte saure Gurke dazu.

Und fertig ist das Omelette Bauér – Dinner formerly known as Bauernfrühstück.

Risotto Caprese Surprise

7.09.2013

Die Idee ist schon etwas älter, das mal auszuprobieren, und ist seinerzeit am fehlenden Parmesan gescheitert.  Parmesan ist zwar heute auch nicht dabei, aber irgendwie dachte ich mir, dass ein guter Mozzarella auch geht. Zumal ja auch Parmesan und Mozzarella vergleichbare Eigenschaften haben. Hä??? ;-)

Wie jedes schmackhafte Gericht fängt dieses hier auch mit Zwiebelschneiden an.

Zwei Schalotten

Die beiden Schalotten werden klein gewürfelt und harren dann ihrer weiteren Verarbeitung.

Gewürfelte Schalotten

Wie zu einem guten Risotto immer, so wird hier auch erstmal eine gute Brühe erhitzt. Köchelt die zart vor sich hin, kommt der Topf ins Spiel, der das Reisgericht aufnehmen soll, und wird aufgeheizt.

Topf erhitzen

Ist der Topf betriebsbereit, kommen Öl und die Zwiebelwürfel in den Topf.

Zwiebeln anschwitzen

Die Zwiebeln werden etwas angeschwitzt, sollen aber hell bleiben. Gedacht waren die zu sehenden Mengen übrigens für eine Mahlzeit, es sind (mindestens) zwei draus geworden, was wohl mit den Eigenheiten der Brühe zusammen hing.

100 g Risotto-Reis habe ich abgewogen; der wird jetzt mit angeschwitzt.

Risotto-Reis hinzugeben

Alles gut durchrühren und ggf. noch etwas Öl (hier Olivenöl) dazugeben.

Reis anschwitzen

Wird der Reis leicht glasig, sollte das ganze mit einem schönen Schuss (aber nicht zu viel) Weißwein abgelöscht werden.

Ablöschen

Das kann dann durchaus auch mal etwas dampfen. Nun beginnt das rühren. 25 Minuten lang.

Wein einarbeiten

Erst wird solange gerührt, bis der Reis den Wein vollständig aufgenommen hat. Dann kommt die “Brühe” dazu.

Die "Brühe"

Diese Brühe ist eine Mischung aus der hier zubereiteten Soße und einem halben Liter Tomaten- oder Gemüsesaft. Die Soße allein hätte vermutlich zu viel Substanz gehabt.

Die Brühe ist heiß und wird jetzt nach und nach unter Rühren in das Risotto gearbeitet.

Rotes Risotto

Immer schön kellenweise. Und dann einarbeiten.

Eine Kelle hinzu

Der Reis wird immer mehr im Topf, er saugt sich mit der Brühe voll.

Risotto auf dem richtigen Weg

Sollte die Brühe nicht reichen, oder auch nur einfach so: Man kann auch noch ein paar Tomaten (halbiert oder geviertelt, mit hinzu geben.

Tomatenstücke hinzu

Nun ist es Zeit, den vor etwa einer Stunde in den Tiefkühler gelegten Mozzarella herauszuholen.

Mozzarella, angefroren

Der wird dann in möglichst kleine Würfel geteilt, was sich im angefrorenen Zustand besonders gut macht. Ist die Kugel fast durchgefroren, kann man auch probieren, den Mozzarella zu reiben.

Mozzarellawürfel

Diese Dinger kommen auch ins Risotto und werden schwungvoll und mit Kraft untergerührt, fast, als ob man den Reis aufschlagen wollte.

Risotto mit Mozzarella

Rühren, Rühren, Rühren.

Gerührter Risotto

Nun gehts ans Abschmecken und Verfeinern. Olivenöl und etwas Balsamico-Essig geben ein paar nette Aromen.

Olivenöl und Balsamico-Essig

Natürlich sollen Salz und Pfeffer auch nicht vergessen sein.

Salzen und Pfeffern

Nochmal alles gut durchrühren.

Fertig zum Anrichten

Und schon kann angerichtet werden.

Risotto Caprese

Vermutlich kann man vor dem Basilikum noch etwas Parmesan rüber reiben. Schmeckt aber auch ohne. Guten Appetit.