Sushi (15.04.2019)

Ehrlich gesagt verstehe ich es nicht, warum diese Sushi-Boxen beim Fischdealer unter Bergen von Crashed Ice verschüttet angeboten werden. Außer natürlich der Show-Effekt. Oder wie es vermutlich besser heißt: aus Marketinggründen. Schaut man sich die Röllchen und belegten Quader mal genauer an, findet man nichts, was den Konservierungsaufwand im Eis wirklich rechtfertigt.

Da ist bis auf kaltem Reis, Sesam, geräuchertem Lachs, Gemüse, etwas Tunfisch, Surimi und einer aufgeschnittenen gekochten Gamba nichts hochgradig verderbliches dabei. Achja, etwas Alge für außen rum ist auch anwesend.

Dieses volkstümliche* Sushi ist erfrischend kalt, so dass man sich beim Anblick durchaus fragen kann, ob es mit der Packung vor dem Verzehr in die Mikrowelle muss oder ins heiße Wasserbad. Kleiner Scherz. Es ist vermutlich aber so weit vom Original weg, dass man es guten Gewissens auch mit einer Gabel essen kann, nachdem man es mit dem eingelegten Ingwer, der Wasabi-Paste und der Sojasoße veredelt hat.

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*) volkstümlich bezieht sich auf das hiesige Volk und nicht auf das, das diesem Gericht die Vorlage lieferte.

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