Krustenbraten (06.05.2019)

Optik: 4-

Kartoffeln: 4-

Sauerkraut: 2+ (nach dem Auffinden)

Fleisch: 1-

Kruste: 2

Und damit ihr wisst, worum es geht, hier auch noch das Bild:

Die schlechte Note für die Brat-Kartoffeln führt im wesentlichen auf den Transportschaden zurück, den mitgebrachtes Essen öfter mal hat, wenn man das kollektive Mitessen von mehreren Ständen holen muss.

Das Sauerkraut war erst durch das beiseiteschieben des Fleisches sichtbar und von der Menge diesmal eher übersichtlich. Das Fleisch war saftig und schmackhaft.

Die Kruste ging teilweise den Weg, den auch die Bratkartoffeln gingen, wenn sie mit einer warmen feuchten Masse zusammen in einer dicht schließenden Verpackung vereint sind. Während die Kartoffeln aber durchweg durchweichten, gab es bei der Kruste einige leckere und krosse Lichtblicke.

Vermutlich sollte man das Gericht direkt im Fleischerimbiss essen …

4 Gedanken zu „Krustenbraten (06.05.2019)“

  1. Fast alles was gebraten und geröstet wird, verliert nach einiger Zeit in geschlossenen Behältnissen seine Knusprigkeit, das ist nun mal so und hängt wohl mit Luftfeuchtigkeit zusammen. Da ist es echt am besten wenn man es frisch zubereitet verzehrt. 🙂

    1. Ich weiß. Es gibt einfach zu viele zubereitete Sachen, die nicht transportfähig sind. Das Problem ist, dass sich diese Äußerung quasi auf 90% aller Speisen zutrifft, die Lieferdienste anbieten.

      1. Ja. Leider ist das ein großes Problem. Alu und Plastik sind nicht besonders umweltfreundlich und die biologisch abbaubaren Alternativen aus Maisstärke oder anderen biologischen Materialien weichen bei längerem Transport dann meist doch irgendwie durch. Und beschichtete Papierverpackungen sind wiederum nicht wirklich recyclebar. Ein Teufelskreis.
        Ich mag ja diese Supermärkte, wo man eigene Verpackungen mitbringen kann, aber die gibt es glaube ich bisher nur in Berlin…

        1. Etwas weiter verbreitet sind die wohl schon, wenngleich es ein Wachstumssegment ist. Ich seh mich aber noch nicht mit drei oder vier dichtschließenden Glasgefäßen durchs Center streifen und Essen einsammeln. Der Qualität des Essens ist das auch nicht förderlich und da dann unser Geschirrspüler dann täglich und nicht voll laufen müsste, weil die Gefäße am nächsten tag wieder gebracht würden, schmilzt der ökologische Vorteil auch ein wenig dahin.

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