Wrap – irgendwas mit Garnele und Mango (19.08.2019)

Wie entsteht eigentlich ein Wrap? Meiner pointierten Meinung nach nimmt man nach der Zubereitung von Salaten einen Teigfladen als Wischlappen, reinigt damit aufnehmend die Arbeitsfläche. rollt die Reste gut im Lappen zusammen, halbiert die Rolle und man hat zwei Wraps. Natürlich weiß ich, dass das in Wirklichkeit nicht so ist. Aber wenn ich mir manche Wraps so ansehe …

Apropos. Neu beim Fischbrater sind Garnelen-Mango Wraps. Wenn man sich das auf deren Webseite ansieht und im Vergleich dazu so ein Ding in der Hand hält, bemerkt man schon einige Unterschiede. Und man muss lesen können! Vor allem zwischen den Zeilen, aber als gelernte DDR-Bürger können wir das ja noch.

So steht zum Beispiel nicht auf der Seite, dass da im Wrap auch nur eine (ganze) Garnele drin ist. Und sie sieht der „Garnelenstick“ dann innerlich auch aus. Fein gehacktes Garnelenfleisch, dass mittels einer Panade zusammengehalten wird. Okay, es klebt auch allein zusammen durchs Fischeiweiß. Im Idealfall. Von „Knuspriger Garnelenstick“ war übrigens auch nicht mehr viel zu spüren (ich spiele jetzt auf das Knusprig an). Aber wen wunderts?! Frisch gewaschener Salat und süße Mangowürfel (naja, von Würfel will ich mal träumen) sorgen für genügend Feuchtigkeit im Wrap, dass es mit der Knusprigkeit nicht mehr weit her ist. Da bleibt die gute Idee eine gute Idee, aber die Wirklichkeit weigert sich.

Das panierte Garnelen-Ćevapčići, die Mangospuren, der Salat, der Frischkäse und das alles in der Weizentortilla schmeckten zwar nicht schlecht, auch die leichte Chili-Note war sehr angenehm. Wer aber Garnelen essen möchte, sollte etwas anderes wählen.

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