Zwischenruf nach Lektüre zahlreicher Foodblogs

Für Lebensmittel gibt es die Health Claim Verordnung für gesundheitsbezogene Angaben. Dadurch sind nur bestimmte Aussagen über Lebensmittel erlaubt, die ihren Nachweis unumstößlich bestätigt haben.

Manchmal wünschte ich mir sowas auch für Foodblogs. Was da nicht alles als “gesundes Essen” oder “gesunde Ernährung” deklariert wird, gehört dringend reguliert, zumal es gesundes Essen á priori nicht gibt.

Was da manchmal so alles verschwurbelt wird, läuft definitiv nicht mehr unter Meinungsfreiheit sondern unter Irreführung, plappert nur einem aktuellen Mainstream nach, ohne sich kritisch und möglichst umfassend darüber zu informieren.

Kocht lecker und gut, natürlich und industriefrei, aber versucht nicht, durch fadenscheinige Gesundheitsäußerungen, die keinen Nachweis erfahren haben, irgendwelche Mehrwerte anzureichern.

Solange die Ernährungswissenschaft eine eher statistische Wissenschaft ist (gefühlt 100% der Erkenntnisse basiert auf Studien, die irgendwas statistisch auswerten), kann ich sie nicht wirklich ernst nehmen. Sobald es eine biologische Wissenschaft wird, ändere ich gern meine Meinung.

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