KW49 – Gegensätzliches

Da bleibt einem doch nur übrig, frustriert zu sein. Wobei … es war abzusehen. Aber es gibt es auch als erfreuliches, was dann nur frustriert, weil das aufgebaute Klischee nicht gestimmt hat. Aber lieber positiv überraschen als negativ. Insofern eine glückliche Woche, die mit einer positiven Überraschung endet. Zumindest im organisatorischen. Weniger im kulinarischen.

Entwirren wir den Faden: Diese Woche war ich aus Gründen zweimal gastronomisch essen, beides mal schön getestet usw. Alles bestens, zumindest von meiner Seite. Es ist gut, dass man als städtischer Bürger auf einige Möglichkeiten des Testens zurückgreifen kann, die auch am Sonntag das testende Nasebohren anbieten. Mittlerweile wird es zur Routine: erst zum Testzentrum und dann zur reservierten Essensaufnahme. Läuft.

Gebratenes Zanderfilet, Pastinake mit Semmelbröseln, PommesAuf diesem Teller häufen sich eine Menge Pommes, sehr knusprig, etwas Kraut- und Möhrensalat, Pastinaken unter Semmelbröseln und irgendwo dazwischen ein Zanderfilet, das sogar schön knusprig war, wenn auch nicht von der Hautseite. Da wäre es auch vergebliche Liebesmüh’ gewesen, bei all dem, was dann noch über den Fisch gestapelt wurde. Geschmeckt hat’s aber, auch wenn die Pommes so knackig waren, dass an ihnen offensichtlich keine Würzung hängen blieb. Aber Salz treibt ja auch nur den Blutdruck hoch … (Ironie!).

Als wir die Gaststätte betraten, wurden wir von der Servicekraft gleich in Empfang genommen. Die Anwesenheit wurde registriert, die Impf- und die Testnachweise kontrolliert. Danach ging’s zum Tisch. Es geht also. So stellt man sich das vor. Sehr vorbildlich.

Leider wird so nicht überall gehandelt. Unter der Woche war ich diesmal auch schon mal – frisch getestet – Essen. Anderswo(!), aber vergleichbar in der Größe (Sitzplatzzahl, gastronomisch Tätige). Keine Nachweiskontrolle, keine Anwesenheitsregistrierung, nichts. Eigentlich hatte ich mit dem Gedanken gespielt, gleich wieder zu gehen, wenn mir derartiges passiert, aber der Anlass des Besuches war dann doch wichtiger. Der Schluss ist aber, dass ich das Lokal in Zukunft meiden werde. Schade. Es war eigentlich immer recht gemütlich dort.

2 Gedanken zu „KW49 – Gegensätzliches“

  1. Du Glücklicher, ich war seit einem Jahr nicht mehr auswärts essen – und habe es trotzdem überlebt. 😋
    Aber es ist nicht zu übersehen, dass man sich bei dem Teller mit dem Zanderfilet keinerlei Mühe gegeben hat das Gericht auf irgendeine Weise ansehnlich zu präsentieren.
    Ich frage mich was das Braune ist, das oberhalb der Kräuterbutter auf dem viel zu grob geschnittenen Gemüse “thront”? Ma davon abgesehen dass Kräuterbutter nichts auf Fisch zu suchen hat – so zumindest meine Meinung. Fettig angebratene Zwiebeln als Ersatz für echte Röstzwiebeln? Ach nee, es waren ja Semmelbrösel – aber wozu bitte ? 😆
    Einzig die Pommes sehen – zumindest nach visuellem Eindruck – angenehm braun und knusprig aus. Aber deiner Interpretation waren sie wohl zu stark frittiert, weswegen keine Würze an ihnen hängen blieb. Wirklich schade.
    Wenn ich das erste Mal nach der Omikron-Variante wieder essen gehe, werde ich mir wahrscheinlich einen schönen Döner mit allem und Scharf reinziehen – das vermisse ich derzeit am meisten. 😋 Aber das kann sich noch ändern – veremos wie sie die alten Spanier zu sagen neigten…. 😁
    Wer weiß wie lange wir den Covid-Krempel noch ertragen müssen? Wir sind ja erst bei Omikron und das griechische Alphabet hat da leider noch einige Buchstaben mehr zu bieten…. 😖
    Vielleicht dann im Dezember 2023 – aber man weiss ja nie.

    1. Mach doch mal. Auswärts essen ist schön. Wenn man ein gutes Restaurant findet, wo gut gekocht wird, da kann man sich gern mal verwöhnen lassen.
      Auf den Pastinakenstücken thront Semmelbrösel, in Butter etwas erwärmt. Das ist das Braune Zeuch. Zwiebeln sind doch garnicht auf dem Teller …
      Döner gibts doch als Imbiss, da muss man nicht unbedingt irgendwo rein gehen, als Außerhaus-Verkauf. Und da ich beinahe täglich auf dem Weg zur Arbeit durchs gegenüber liegende Einkaufscenter gehe, habe ich mindestens eine Begegnung mit dem Dönerstand. Und ein zweiter ist in Sichtweite. Also, Döner geht immer, da gibt es keine Entschuldigung. ;-)

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