Latte to go

Wenn man mal ein wenig unterwegs ist, freut man sich auf die eine oder andere Ausgabestelle für Latte Macchiato am Wegesrand. Und wenn es dann auch noch die aromatisierten Fassungen gibt (besonders beliebt scheint die Karamellversion zu sein), freut sich das Genießerherz. Wenn eine cremige Milchschaumhaube durch einen kräftigen Espresso abgelöst und dann durch die süße Milchspezialität gekrönt und das ganze mit geschmacklichen Übergängen verbunden wird, ist die Minute vollkommen.

Ostfriesische Teegenießer werden diese Vielfältigkeit in nur einer Tasse gut nachvollziehen können, besteht doch die dort übliche Getränkespezialität nicht nur aus einer bestimmten Teemischung, sondern wird üblicherweise mit etwas Kandis und Sahne ergänzt, aber nicht umgerührt! Das ist ganz wichtig, kann man dann die drei Phasen des Tees – sahnig, bitter, süß – doch viel besser geschmacklich nutzen.

Wobei wir da genau beim Thema sind: Warum wird der Latte Macchiato, bestellt man ihn zum Mitnehmen, vom Bedienpersonal unaufgefordert umgerührt? Wollte ich einen Milchkaffee haben, hätte ich das bei der Bestellung entsprechend angezeigt. Trinkt man die italienische Kaffeespezialität im Haus, wird ja auch nicht alles vermischt.

So bleibt die Testaufgabe, bei der nächsten Bestellung ausdrücklich auf ungerührten Latte Macchiato zu bestehen. Auf die Reaktionen bin ich schon gespannt.

(Freiluftgebloggt: 13°19’59″E, 53°51’20″N, Rastplatz an der A20, O2-Netz stabil, EDGE, e-plus stabil, EDGE)

Besondere Angebote

Gibt es eigentlich beim Schachtelwirt zur Zeit besondere Angebote, wobei ich das nicht preislich sondern inhaltlich meine? Also “Los Wochos” oder so.

Schachtelwirt? Der betreibt das Restaurant “Zur goldenen Möwe”.

“Fast Food” ist ja auch ein interessanter Begriff. Ist der eigentlich ganz englisch oder eine englisch-deutsche Gemeinschaftsproduktion? Manchmal muss man ja überlegen. Wenn zum Beispiel “backfactory” ein komplett englisches Wort wäre, passte es eher zu einer Recyclingfirma, als “Zurückfabrik”. Fast Food wäre damit fast Essen, also nicht so ganz, aber beinahe.

Kann man eigentlich auch fast foot essen?

Erinnert mich an folgende Geschichte: Eine Nachfrage beim Stammeshäuptling eines sehr zentralkontinental beheimateten Eingeborenenstammes im Urwald von Wasweißichnistan bezüglich der Sitten bei Tisch:
“Wird das Hauptgericht eigentlich mit Fingern gegessen?”
“Nein, die Finger werden schon zum Salat serviert.”

Tierisch pflanzlich

Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate sind die lebenswichtigen Grundnährstoffe in den Lebensmitteln. Außerdem werden diese ja auch gern in tierisch und pflanzlich unterteilt, wobei mir da eine Frage einfällt.

Eiweiß und Fett gibt es sowohl in pflanzlicher als auch in tierischer Form. Entsprechende Vertreter seien genannt für Eiweiß – tierisch: Fleisch, Käse, Eier; pflanzlich: Hülsenfrüchte (Linsen, Erbsen, Soja) – und Fett – tierisch: Schmalz, Speck; pflanzlich: Olivenöl, Rapsöl -, aber wie sieht es bei den Kohlenhydraten aus? Pflanzliche fallen mir mehrfach ein: Zucker, Stärke (Kartoffel, Mehl). Aber tierische Kohlenhydrate?