Was macht die Nudel in der Minestrone?

Die Minestrone ist eine italienische Gemüsesuppe, die verschiedenste Gemüse in sich vereint: Sellerie, Tomaten, Porree, Karotten, Kartoffeln, Erbsen, Bohnen, auch gern Wirsing, Zucchini, Auberginen und anderes. Ein Standardrezept gibt es sicherlich nicht, jede *Hände mit den Handflächen nach oben haltend, dabei Daumen- und Mittelfingerspitze sich berühren lassen und die Unterarme leicht auf und ab schwingen lassen sowie die Stimme mit italienischem Akzent versehen* „italienische Mama“ hat vermutlich ihr eigenes Rezept.

Der Wikipedia-Seite ist zu entnehmen, dass in Ligurien und der Toskana gern auch Nudeln in die Suppe kommen. An sich ist das keine schlechte Idee. Frische bzw. frich zubereitete Pasta wertet das Gericht nahrhaft auf, allerdings ist die Suppe dann nicht mehr lange standfähig, garen doch die Teigwaren auch bei Temperaturen unterhalb des Wasserkochens langsam weiter und verlieren dann langsam erst ihre Al-dente-igkeit und später ihren inneren Zusammenhalt. Um also die Titelfrage zu beantworten: Sie weicht auf.

Wenn es die Minestrone also mal wieder beim Suppen*kult*tour-Auto gibt, kann sie sehr empfohlen werden, wenn sich die Kunst des Weglassens auf die Nudeln bezieht. Der Rest war nämlich wirklich lecker.

Salat trotz alledem

Eisbergsalat ist ja eigentlich richtig 08/15. Aber man kann ihn ja etwas aufpeppen. Die eine Hälfte wurde mit ein paar frisch gebratenen Steakstreifen ergänzt, dazu gab es ein cremiges Dressing aus Cocktailsoße und Senf, wie ich es schon mal hier verwendet habe. Die andere Hälfte des wurde mit Birnenspalten und Gorgonzola (eine sehr leckere Kombination) vermischt, versehen mit einem Dressing aus Olivenöl, Rotweinessig, etwas weißer Crema di Balsamico und süßem(!) Senf. Bekräutert wurden beide Portionen mit Petersilie, Basilikum, Schnittlauch und Zitronenmelisse, was eben der Balkon so her gibt.

Und um der Frage nach der Verwendung von Salat im Zusammenhang mit Ehec vorzubeugen: Wohl dem, die Zugriff auf einen (elterlichen) Kleingarten mit Salataufzucht hat.

Mein erstes Hefeweizen

Wer mich sieht, wird es nicht ahnen, wer mich kennt, weiß es: Ich trinke kein Bier. Das passiert aber nicht aus irgendwelchen abstrakten Gründen, die Biere, die ich bisher probierte, schmeckten mir einfach nicht.

Nun habe ich mir mal ein Hefeweizen, natürtrüb, gegönnt, schön kalt gestellt, in ein passendes Glas eingefüllt und bin es am wegnippen. Dran gewöhnen werde ich mich (noch) nicht, aber ich könnte mir vorstellen, gelegentlich mal ein weiteres davon zu nehmen. Prost.

Im Supermarkt habe ich auch dunkles Hefeweizen gesehen. Mal die Kenner gefragt: Wo liegt denn da der geschmackliche Unterschied?