Sugo TM

So muss ein Teller aussehen, wenn es vorher geschmeckt haben soll. ;-) Es gab Pasta mit Sugo. Das allein wäre natürlich keiner Erwähnung wert, gibt es das doch häufiger und wurde nicht auch schon häufiger darüber berichtet. Aber diesmal gab es das Gericht unter Beteiligung einer neuen Küchenmaschine. So ging das recht einfache Gericht noch einfacher. Sugo TM weiterlesen

Der erste Versuch – oder: …

… Wenn die Kartoffelspeise nicht weiß, ob sie Suppe oder Püree werden soll.

Der Ansatz für das erste mit der neuen Küchenmaschine zubereitete Gericht:

Kartoffeln gewürfelt in den Dämpfeinsatz, natürlich Wasser unten drunter. Dann gehts los. 25 Minuten und ein paar Handgriffe (Sieb entnehmen, Wasser abschütten, Kartoffeln nach unten in den Becher, Salz, Pfeffer, Muskat, Milch, Butter, 20 Sekunden mixen) später sieht das Ergebnis so aus:

Nun noch alles auf einen Teller und zwei Spiegeleier drüber: Lecker.

Das Fazit: Stampfkartoffeln bekomme ich über einen anderen Weg schneller hin, habe dabei aber auch etwas mehr zu tun. Die Idee, die Kartoffeln zu dämpfen statt zu kochen, ist aber gut, scheinen sie dadurch auch aromatischer zu sein. Außerdem kann man sich nebenher auch noch um die Beilagen kümmern, das Maschinchen arbeitet gut selbstständig, ist es erstmal gestartet. Dass das Püree letztendlich fast die Konsistent einer sehr dicken Kartoffelsuppe hatte, lag sicher nicht an der Maschine, sondern eher an dem Schuss Milch zu viel.

Und wenn man dann noch überlegt, dass der erste Versuch eigentlich eine Tomatensoße werden sollte … (kücheninterner Gag).

Der große Zweikampf – Bericht

Mit kleiner Verspätung der Bericht. Im Zweikampf standen sich gegenüber: Wrukeneintopf vs. Wrukeneintopf. Der eine aus dem Hause “Suppenkulttour” mit Wurzelgemüse, Kartoffeln, Kasseler und “gekocht von den Wruken-Königinnen”, wie es auf der Webseite hieß. Auf der anderen Seite die Variante á la EiTV mit üppiger Fleischbrühe, Wurzelgemüsen und Kartoffeln, gekocht vom Herdnerd.

Kann man beide Suppen überhaupt miteinander vergleichen? Auf der einen Seite die heimische Varianten nach dem Motto: Geld spielt keine Rolle, andererseits die knallhart kalkulierte Form, die in größeren Mengen gekocht wurde, um in zwei Suppenmobilen verkauft zu werden. Letztere fiel durch feinere Vorarbeit aus. Das Gemüse war in kleinere Würfel geschnitten, so dass sich eine bessere Vermischung der Ingredienzien bot. Auch wenn in meiner Suppenschale die Wruken eher in er Minderheit waren, gaben sie einen guten Geschmack ab.

Die Herdnerd-Variante hat einen etwas rustikaleren Charme durch die größeren Gemüsewürfel, die in Einzelfällen sogar noch einen al dente geratenen Kern aufwiesen. Der geschmackliche Vorteil der EiTV-Suppe – den gab’s dann doch – begründet sich in der üppiger ausgestatteten Grundbrühe. Aber hier liegen auch die betriebswirtschaftlichen Grenzen, würde es diese Art der Großmengenzubereitung zu teuer, um den Preisrahmen am Suppenauto nicht zu sprengen. Leider ist eine Kasselerbrühe eben nicht so aromatisch wie eine Beinscheibe-Suppenfleisch-Bauchfleisch-Brühe, aber dafür eher bezahlbar.

Fazit: Auch mit einfachen Zutaten kann man einen sehr anständigen Wrukeneintopf, der auch noch bezahlbar ist, herstellen. Ein erhöhter Aufwand am eigenen Herd zahlt sich aber auch aus, was sich preislich für den Koch vermutlich die Waage hält, aber er muss ja auch kein Suppenmobil abbezahlen. Insofern darf man Wruken nicht mit Steckrüben vergleichen. ;-)

Der große Zweikampf

Es sind noch ca. 50 Stunden, dann wird es entschieden sein: Das Duell, wie es eigentlich unfairer nicht sein kann. Aber wenn der eine Gegner gleichzeitig auch die Jury ist …

Aber ich werde fair sein. Eigentlich könnte ich den Kampfbericht fast jetzt schon schreiben. Form, Aussehen und eine Reihe anderer Einzelheiten sind vorhersagbar.

In 50 Stunden, also am sehr frühen Mittwochnachmittag sind wir schlauer, ob die Königinnen oder der Nerd gewinnen.