Das tägliche Mittag

Als Berufstätiger ist man bei der Mittagsversorgung – zumindest, wenn man nicht selbst vorkocht – auf die öffentlichen Essensversorger angewiesen. Das kann eine (Betriebs-) Kantine, eine Gaststätte oder auch nur eine Imbissbude sein. Da der werktägliche Restaurantbesuch im allgemeinen doch schnell ganz schön ins Geld geht (und meist reicht die Länge der Mittagspause auch nicht dafür aus), bleiben die kantinösen Angebote von Dönerständen, Fleischerimbissen, Bäckereitheken und ähnlichem.

Sowas schönes gibt es da sicher nicht. Aber das ist auch vom letzten Wochenende. Der Trivialname würde „Berliner Leber mit Stampfkartoffeln“ heißen.

Schauen wir also mal, was nach dieser Referenz die Zukunft bringt. So ganz allein bin ich übrigens nicht darauf gekommen, dies hier zu machen. Aber die Kommunikation mit einem anderen Blogger hat mich dazu gebracht, es ihm gleich zu tun.

12 Gedanken zu „Das tägliche Mittag“

  1. Hey Dirk! Cool dass Du das nun auch machst!
    Ich hänge gerade etwas hinterher…
    Bei mir gibt es ja auch nicht täglich sicher ein richtiges Mittagessen. Ich werde aber probieren zumindest nun wieder öfters mal einen kurzen Post über das tägliche Mehrerlei einzustellen.

  2. Na neu wär das nicht.. aber vielleicht ganz nett und lustig!
    Ich werde einsteigen sobald ich wieder daheim bin. Momentan campiere ich immer noch im Wohnmobil und habe nicnt so ganz perfekte Möglichkeiten.

    1. Nicht? 😉
      Fürs heutige Essen habe ich mal wieder ein kleines Experiement vor. Und da grübel ich, ob ich nebenher auch noch die Kamera startklar machen, um einen Blogartikel darüber zu machen … Das es lecker wird, bin ich mir relativ sicher, ob es gut aussieht weiß ich noch nicht. Na, mal sehen.

  3. Das sieht tatsächlich äußerst verführerisch aus lieber Dirk.
    Bei mir hat sich aus diversen lebenstechnischen Umständen die Situation so entwickelt dass es kein Mittagessen mehr gibt, sondern ein gutes Frühstück und dann erst wieder zum Abend ein richtiges Essen. Deshalb kann ich das eigentlich geplante Mittags- Blogging nicht realisieren, zumindest nicht in absehbarer Zeit. Schade eigentlich…
    Ich hätte gern bei dieser Sache mitgespielt.
    Derzeit bin ich allerdings froh wenn ich überhaupt irgendwann man irgend etwas in meinen Blog setzten kann.
    Ich hoffe auf Besserung. Drück die Daumen .
    Trotzdem verfolge ich Euer Beider Posts , soweit ich dazu komme, mir großer Freude.

    1. Alles eine Frage der Definition. Wobei sich das bei mir in den letzten ein, zwei Jahren etwas gewandelt hat. Oder besser: verschoben. Vor zwei Jahren hätte ich noch gesagt: Mein Tagesablauf ist gegenüber dem deutschen Standardtagesablauf (6 Uhr Aufstehen, 12 Uhr Mittag, 22 Uhr zu Bett) um zweieinhalb Stunden nach hinten verschoben. Als ständiger Spätdienstler muss man sich entscheiden, ob man den ganzen Tagesablauf verschiebt oder nur die Arbeitszeit im Standardablauf anordnet. Ich habe mich für ersteres entschieden.
      Insofern ist die Mahlzeit, die ich hier abbilde, zwar von der Form her ein Mittag, bezogen auf meinen Tagesablauf aber eher das Frühstück. Da meine normalzeitlich arbeitenden Kolleg/inn/en aber quasi kurz nach meinem Arbeitsbeginn sowieso Mittagspause machen würden, bringe ich meist das Essen bei meinem Arbeitsbeginn mit, schalte noch meinen Rechner an und gehe sozusagen 10 Minuten nach Arbeitsbeginn auch gleich in die Pause. 😉 So speisen dann alle anwesenden gleichzeitig. Und du mache dann Bilder von meinem Frühstück. 😉 Eigentlich.
      Aber vielleicht wäre das ja auch eine Idee für dich. Das Frühstück oder das Abendbrot zu bloggen. Wenn’s denn nicht immer nur Stulle mit Brot gibt, könnte das doch auch ganz interessant sein. Vielleicht wird die Mahlzeit für dich dann auch vielfältiger. Bei mir ist das seit dem Mittagsbloggen jedenfalls passiert. Wenn ich überlege, was ich essen will, kommt jetzt öfter der Gedanke: ‚Nee, hatte ich gerade erst. Nimm was anderes!‘ 😉

  4. Na ja, wenn ich etwas online stelle ist es eigentlich so gut wie immer das Abendessen.
    Frühstück in normaler Form gibt es bei mir eigentlich nicht..
    Ich habe in den letzten 25 Jahren gar nicht gefrühstückt, und seit etwa einem Jahr habe ich mir nun angewöhnt wenigstens drei Eier nach dem Aufstehen zu essen. Das halte ich mittlerweile auch ganz gut durch, bis auf wenige Ausnahmen.
    Da es aber jeden Tag eben drei Eier und nichts anderes ist, wäre das zu posten völlig Banane 😉
    Also bietet bei mir das Abendessen definitiv die Beste und auch einzig lohnenswerte Blogging- Quelle. Nur momentan liegt es echt nicht daran dass ich zu wenig koche, sondern daran dass ich keine Zeit zum Schreiben von Rezepten habe.
    Bei mir ist immer erst das Essen da, und später versuche ich, das was ich da fabriziert habe in ein Rezept zu fassen. Dies fällt umso schwerer, desto später ich dazu komme es aufzuschreiben. Dann muß ich versuchen mich zu erinnern welche Mengen ich verwendet habe, und was genau ich Schritt für Schritt getan habe. Deshalb „hängt“ es bei mir gerade etwas. Vielleicht sollte ich einfach damit beginnen, meine Blog Einträge estwas zu vereinfachen ? Dann könnte ich öfters mal etwas schnell posten… aber irgendwie habe ich dann doch den Ehrgeiz die Bilder etwas zu bearbeiten und ein ordentliches Rezept einzustellen. Vielleicht steht mir mein eigener Perfektionismus im Wege. Was meinst Du, was wäre Dir ( sozusagen als Blogleser/ – Kritiker ) lieber? Öfters ein kurzer Post, einfach nur ein Bild mit Beschreibung, oder lieber doch ein ordentliches Rezept, auch wenn es dann etwas sporadischer klappt?

    1. Mein Blog schlief ja auch in der letzten Zeit, bevor ich mit dem Mittagsreport angefangen habe, etwas ein. Die „Fotokochstorys“ sind ja auch immer etwas aufwendiger, und nur das Endprodukt zu fotografieren, reichte mir dann auch nicht. Was die Rezepte betrifft, war ich ja schon immer etwas laxer bei der Angabe der Zutaten. Frei nach dem Motto: Das und das und das könnt ihr an das Gericht ranmachen, wie viel, müsst ihr selber ausprobieren, ich kenne ja euren Geschmack nicht. Der Vorteil beim Kochen ist ja auch, dass man meist immer nachwürzen kann und wenn irgendwo eine Möhre mehr oder eine Kartoffel weniger dran ist, kommt zum Schluss doch was sinnvollen dabei raus. Backen ist da ja heikler.

  5. P.S. und falls Du Dich wunderst: dre Eier sind, im Gegensatz zu : „gar nix“ für mich wirklich ein Fortschritt und ein echt gutes Frühstück. *lach*

    1. Was Essgewohnheiten betrifft, wundere ich mich über gar nichts mehr. Meine eine Banane zum Frühstück ist ja durchaus auch diskussionsfähig, habe ich neulich doch irgendwo einen Beitrag gelesen, dass Banane als Frühstück gar nicht geht. Den (nachvollziehbaren und wissenschaftlich belastbaren) Nachweis dafür blieb man aber schuldig.
      Der Inbegriff eines leckeren Frühstücks ist für mich ein weichgekochtes Ei (das Eiklar sollte aber fest sein), etwas guten Tutower Senf dazu und ein noch backwarmes Brötchen mit darauf leicht anschmelzender Gutebutter*. Und wenn dann im Mund das Eiweiß, das etwas festere und das flüssige Eigelb zusammen mit dem Senf und der kalten, leicht verflüssigten Butter auf dem warmen Brötchen eine aromatische Melanche ergibt, bin ich glücklich und grinse über beide Ohren.
      Vielleicht vergoldet auch die Erinnerung das, was ich da gerade schrieb, zumal ich diesen Genuss schon seit Jahren, um nicht zu sagen jahrzehnten nicht mehr hatte. Was auch am steten Wandel der Produkte liegen könnte, da das alles ja auch nicht mehr so wie früher ist. 😉

      ____
      *) Gutebutter ist nach dem von mir sehr verehrten Jochen Malmsheimer ein Wort, genau wie Klarwasser.

  6. Ok , das probiere ich auch mal. Deine Beschreibung liest sich so mundwässernd dass ich als Löffelei – zum – Frühstück – Fan direkt eine Gänsehaut kriege.
    Sehr Überzeugend, danke für den Tipp.

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