Gärtnergulasch (13.08.2019)

Da hätte ich doch beinahe das heutige Mittag vergessen zu dokumentieren. Und dabei war es sogar vom Chef höchstselbst in den Becher gekellt worden. Dann muss man es erwähnen. Zumal, wenn’s dann auch noch so lecker ist.

Wenn ich jetzt mal böse formuliere ist das Gärtnergulasch eine Art Soljanka, nur mit Hackfleisch statt der sonst üblichen Soljanka-Fleischeinlagen. Rinderhackfleisch, Paprika, Gurken, Zucchini, Kohlrabi, Tomaten und gut sichtbare Kräuter. Da will man nicht klagen – würzig und lecker.

Einen halben Liter gibts für 4,70 €, da kann man nicht meckern, vor allem, wenn man die Qualität mit berücksichtigt. Für Donnerstag ist Hühnerfrikassee angekündigt. Da bin ich ja mal gespannt, was es da zu Mittag gibt. 😉

Salat mit Meergetier (06.08.2019)

Luftig locker leicht und damit passend zum heutigen Wetter gab’s Salat. Da es draußen aber schauert und gewittert wird’s wohl doch eher an der kulinarischen Abendeinladung liegen, dass ich mich mittags etwas zurück hielt.

Knackiger Eisbergsalat, Ei, Möhrenstifte, Mozzarellamurmeln, Tomatenspalten, Paprikagewürfeltes und Garnelen(?), Shrimps(?), Gambas(?) oder wie man dazu sagt.

Von dem Salat eines großen Fischbraters gibt es auch eine „Wintervariante“. Vielleicht denke ich mal dran in ein paar Monaten und zeige euch den Vergleich. Die Paprikawürfel sind dann mariniert, vermutlich konserviert, und noch kleinteiliger. Salat gibt’s dann auch weniger. Aber das werden wir dann ja sehen.

Steak, edel (30.07.2019, abends)

Über proteinreiche Nahrungsmittel habe ich gestern bereits fabuliert, im Gegensatz zum Puddingimitat gab’s heute was handfestes. Aber mal ehrlich: Wenn sowas schönes, fein marmoriertes rumliegt, dann greift man doch gern zu, auch wenn das Stück teurer war als in mancher Kantine zwei komplette Mittage (12,44 €).

Das Fleischstück ist weit gereist und kam aus Kanada. Auch wenn das Fettauge nicht sehr deutlich zu sehen ist, ist es ein Rib-Eye-Steak. Black Angus stand auch noch drauf.

So muss ein Steak aussehen!

Bei so gutem Fleisch muss es auch nicht viel dazu geben. Kein aufwendiges Chichi. Reduziert auf das Wesentliche.

Rosa, zart, saftig. Was will man mehr?!

Fleischspieß ohne Zentralgräte (30.07.2019)

Der Fleischerimbiss offerierte tagesgerichtlich heute Fleischspieß in Zigeunersoße und da ich das noch nicht hatte, die Kollegen aber auch was von dem Stand mitgebracht haben wollten, griff ich zu und kam ohne Spieß in der lockeren Mittagsrunde an.

Normalerweise bin ich ja ein Verfechter der exakten Verwendung von Eigennamen und Begriffen auch im kulinarischen Bereich. Warum der Fleischspieß nicht Schaschlik hieß, erschloss sich mir nicht so ganz. Wahrscheinlich sollte ich mir mal die Schaschlik-Definition zu Gemüte führen.

Am offenbar fehlenden Spieß, also dem zentrierenden Holzstab, sollte es aber nicht liegen. Der wurde durch die Verkaufskraft fachgerecht entfernt, weil er nicht in die Packung passte.

Über die beigelegten Bratkartoffeln verlieren wir mal kein Wort. Aber das wusste ich vorher.

Kein griechisches Gazpacho (26.07.2019)

Heute habe mal – hitzebedingt – richtig aufwendig gekocht. Aber so richtig! Mit allem Pi-Pa-Poh.

Auch wenn es gar nicht so aussieht. Aber das hat man ja manchmal, da reißt man sich in der Küche fast ein Bein aus und dann kommt das auf dem Teller – oder wie hier in einer kleinen Schüssel – nicht wirklich rüber. Zumindest optisch nicht. Kulinarisch gesehen ist da viel Leckerness auf dem Bild.

Nunja, zugegeben. Gaaanz so aufwendig war’s dann doch nicht. Ich hatte noch Soße von neulich übrig, die stand gut gekühlt im Kühlschrank. Daneben stand ein Becher Joghurt, den ich flugs, aber vorsichtig einrührte. Also Teile davon. Soße 3, Joghurt 1. Kräuter oben drauf, fertig. 😉

Typischer Fall von „Gute Grundzutaten, wenig Arbeit“.