Gnocchi Fungi (19.09.2019)

Pasta geht ja immer. Schön mit Soße und so. Da bieten sich Gnocchi immer sehr an, da in ihren kleinen Schüsselchen nehmen sie schön die Soße mit. Und Soße war da.

Es sieht wie immer mehr aus, als es letztendlich war, aber völlig ausreichend in der Menge. Das Topping mit Tomate, Käse und Grünzeug ergänzt die Soße mit den Pilzen vortrefflich.

Memo an mich: Bei den Sahnesoßen reicht auch die kleine Version des Gerichtes. 😉 Und ab Montag sowieso.

Krustenbraten (18.09.2019)

Heute war mal wieder Zeit für einen Klassiker. Wobei sich das Klassiker-sein vieleicht nicht unbedingt auf mein Essverhalten bezieht, sondern eher auf das Angebotsverhalten des Fleischerimbiss‘. So, wie diese Fleischstücke im Verkaufstresen präsentiert – im ganzen und zum Portionieren frisch aufgeschnitten – und vorher zubereitet werden, scheint da irgendwer zumindest in dem Aspekt sein Handwerk zu verstehen.

Pökelig rosa kommt es daher und ist derart zart und saftig, dass man fast nicht glauben kann, dass diese Eigenschaften ganz ohne Hilfsmittel erreicht werden.

Das Sauerkraut unten drunter ist übrigens schön schlotzig und passt hervorragend zum Fleisch. Nur die Brattüften hängen etwas hinterher, was nicht allein der transportbedingten zeitweisen Verkapselung geschuldet war. Aber der Anteil bratspurfreier Kartoffelscheiben war hoch, und das intensive Tischgespräch, was die Essensaufnahme leicht in die Länge zog, machte es nicht besser.

Schichtkohl auf Kartoffeln (17.09.2019)

Nachdem die Suppenversion neulich zwar gut war, aber Begeisterungsstürme vermied, heute mal etwas, was dem Original näher kam. Nicht das erste Mal, aber gute Sachen kann man ja auch öfter zu sich nehmen.

Was auf den ersten Blick zwar auch etwas suppig aussieht, ist aber ein vollwertiges Gericht im Becher.

Aber offensichtlich habe ich das Umrühr-Bild nicht gemacht, so müsst ihr mir mal glauben, dass da Kartoffeln drunter waren. Wenn nicht, verweise ich gern auf eine frühere Verspeisung. Verweisen möchte ich aber auf ein aktuelles Bild, dass zwar ein bisschen Ausdruck eines kleinen Fehlers des Koches ist, aber dem Gericht zum positiven gereicht.

Heute fand sich nämlich eine kleine ungewollte Boulette mit im Essen. Das war aber keine echte Boulette, sondern einfach nur schlecht zerteiltes Hackfleisch beim Anbraten desselben, um daraus dann den Schichtkohl zu zaubern. Und diese kleine Boulette hatte Struktur und war nicht so schleimig einheitsmassig wie bei manchen Fertigbouletten aus dem Discounter oder Supermarkt. Letztere sind selten nur gewolft sondern meist gecuttert, was kein schönes Mundgefühl ergibt. Das Ding im Becher war aber körnig in der Struktur, also gewolft und bei der handwerklichen Herstellung des Schichtkohls übersehen worden. Insofern ein Positivum.

Ccccc (16.09.2019)

Tja, was wollen uns die 5 „c“ in der Überschrift sagen? Und hätte man es auch C5 nennen können? Mitnichten. Es gab nämlich Chili con carne auf Couscous.

Und ja, ihr seht richtig: mit Krautsalat. Stellt sich die Frage: verkauft der Fleischerimbiss jetzt auch im Becher? Antwort: nein. Den Salat habe ich beim „C, W & S“-Stand entdeckt und mir als Topping drauf machen lassen.

Das Umrühren fördert dann auch das Couscous zu Tage. Insgesamt hätte es etwas mehr Flüssigkeit haben können, aber lecker war’s trotzdem. Und von beeindruckender Schärfe, vor allem, wenn man es mit anderen geografisch naheliegenden Sachen vergleicht, die mit „scharf“ gelabelt sind. 😉 Dies war es übrigens nicht, wobei „Chili“ im Namen schon als ein dezenter Hinweis auf Schärfe verstanden werden kann.

Schichtkohl (13.09.2019)

Geschmorter Weißkohl mit gebratenem Hackfleisch, das zusammen mit dem Saft des Kohls eine sämige Soße bildet (sicher ist da noch irgendwas mit Mehl oder Stärke zur Bindung mit dabei), dazu ein paar Salzkartoffeln, die man schön in der Soße zerquetschen kann … Hmmm, lecker. Eine wunderbare klassische Hauptspeise. Man kann sie aber auch mal als Suppe denken.

Und nicht nur einfach als Suppe, sondern als gehaltvolle, aber klare Suppe.

So bekommt man ein völlig neues Gericht, dass zwar alle wesentlichen Bestandteile eines Schichtkohls beinhaltet, aber doch so gar nicht dem Klassiker entspricht.

Das ist aber keine negative Bewertung! Die Suppe ist durchaus köstlich und hat im Gegensatz zum Original fast etwas sommerliches. Zumindest die Leichtigkeit. Nun ist der Sommer aber vorbei und etwas mehr Nähe zum Klassiker hätte ich mir gewünscht, vielleicht eine Art Bratensoßenbindung …