Gebratene Nudeln mit Sojasauce und Entenfleisch (18.03.2019)

Ab heute also Mittagessen aus dem Einkaufszentrum Nähe bei. Den Anfang (zumindest hier in Blog) macht die asiatische Küche. Kurz hatte ich noch über Spinat mit Spiegelei nachgedacht, aber das wurde von der Angebotstafel entfernt, noch bevor ich mich dem Stand nähern konnte. Und es war noch nicht mal 12 Uhr.

Etwas gepresst wirkt das Nudelgericht schon, wenn es in seinem Pappkarton daherkommt. Und irgendwie war es früher mal besser. Diesen Qualitätsunterschied zu beschreiben, fällt aber schwer. Es geht ja nicht nur um das trockene Entenfleisch, auch der Rest war vor den kleinen Umbauarbeiten am Imbiss besser, da musste man auf diese Box aber auch am längsten warten.

Dass es auch besser geht, kann ich ja irgendwann mal zeigen, wenn es mich wieder dahin zieht und ich was anderes bestelle

Gebratenes Fischfilet mit Spinat und Salzkartoffeln (15.03.2019)

Heute gab es eine kleine unschöne Szene mit dem Essenslieferanten, wobei wirklich der Mensch, der das Essen brachte, gemeint ist. Der Auslöser lag zwar bei uns, trotzdem war sein Verhalten unakzeptabel, und das nicht das erste Mal. Tja, wieder ein Kunde weniger. Ab Montag gibt’s hier also Essen aus dem Einkaufszentrum.

Spinat satt am Freitag. Nicht nur die sichtbare Menge gilt es anzurechnen sondern auch noch ein Hauch unter der Panade des Fischs. Oder muss es Panierung heißen?

Der Fisch war nicht so prickelnd, panierte Sachen in dicht schließenden Transportverpackungen sind schon vom Ansatz her einfach suboptimal. Der Spinat war lecker, schön rund im Geschmack ohne hervorstechende Einzelgewürze. Ich mag’s so. Gerade eine dominante Muskatnote ist nicht so meins.

Abends gab es noch ein kantinöses Stroganoff (nein, kein Rinderfilet) auf Tütentrockenspätzle. Natürlich dann gekocht. Das war insgesamt besser, allerdings auch doppelt so teuer.

Kleiner Fleischsalat zum Mittag (14.03.2019)

Es ist nicht so einfach mit Prognosen, vor allem, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen. So schrieb ich gestern, dass es heute aus Gründen kein Mittagsbild gibt, aber nun gibt’s doch eins.

Leckerer Fleischsalat mit sogenannten Vollkornbrötchen. Der Salat stammt von meinem Lieblingsfleischer und ist denkbar einfach: in dicke Stifte geschnittenes Fleischbrät, Salatsoße, Dill. Die Soße könnte auch eine Remoulade sein, ich sehe kleine Gurkenstückchen.

Eigentlich mag ich ja Fleischsalat nicht so gern, aber der schmeckt. Und wo ich gerade gestern Abend noch auf einem anderen Blog über das Thema kommentierte, kam mir heute das Vorbei- und Hineingehen in den Fleischer gerade recht.

Rippchen mit Rotkraut und Salzkartoffeln (13.03.2019)

Das Essen wird auch immer schwieriger. Gerade beim heutigen Gericht zeigen sich die Nachteile der Transportverpackung. Alles ist eng und klein und der Platz wird optimal für den Weg zum Kunden ausgenutzt, nur der müsste dann entweder alles Umfüllen (was mehrere Vorteile, aber abend auch Nachteile brächte) oder eben auf engem Raum manipulieren.

Was übrigens nicht für Abstriche beim Geschmack sorgt. Das Stückchen Schweinerippe sieht natürlich etwas unscheinbar aus, aber sie war knochenfrei, fleischig und mit einer Fettader durchzogen, die einen leichten Anflug von Trockenheit nicht ganz kompensieren konnte, Aber die Soße war so reichlich, dass sie schon den Rotkohl mit überschwemmte.

Aber frei nach dem Motto: „Im Magen kommt sowieso alles durcheinander.“ wurden die Kartoffeln in eine Mischung aus Soße und Kraut gequetscht und ein leicht seeliges Lächeln umwitterte die Mundwinkel.

P.S.: Morgen gibt es aus Gründen kein Mittagsbild, ihr und ich verpassen ein paniertes Kotelett mit Rosenkohl. Ein wenig traurig bin ich schon. Aber es muss. Ich wünsche also einen schönen Donnerstag und melde mich dann Freitag wieder. Ich bin gespannt, was ich mir bestellt habe: Fisch, Roulade oder deftiges Schweinebein.

Gulasch mit Kartoffeln (12.03.2018)

Eigentlich ziehe ich zum Gulasch Klöße oder Nudeln vor, aber die Variabilität hatte ich nicht. Bzw. hatte sie der Lieferant nicht.

Wie das Bild zeigt, war das Gulasch recht flüssig. Am Nebenplatz gab’s auch welches, allerdings selbst erkocht und mitgebracht, dass etwas fleischiger und aromatischer wirkte, mal am Geruch festgemacht. Dafür war meins mit frisch gegarten Paprikaringen oder -schnipseln aufgepeppt, die vermutlich beim Einfüllen noch roh waren. Ein Prinzip, das der Essenslieferhandel öfter mal nutzen könnte: zubereitet auf dem Weg zum Kunden.

Auch wenn das leicht ironisch klingen mag, die Paprikastücke hinterließen einen frischen Eindruck im Gulasch, der ansonsten auch gar nicht verkehrt schmeckte. Für ein Schweinegulasch war es recht lecker.