Chili con carne mit Cous Cous (14.08.2019)

Eine Essensbestellung meiner Kollegenden führte mich heute Mittag an den Stand, wo es neben allerlei anderen Sachen auch Cous Cous mit was drauf gibt. Das wird alles Recht frisch da zubereitet, was gleichzeitig Vor- und Nachteil ist. Vorteil ist die frische, Nachteil der lange Vorgang des Bedienens; wenn da mal drei Kunden gleichzeitig davor stehen, muss der vierte gefühlt mindestens 10 Minuten einplanen, bis er dran ist.

Aber lecker ist es.

Wobei man auf dem Bild mal wieder nicht alles sieht. Aber wie immer hilft umrühren.

Das Chili war natürlich deutsches Chili: mit Mais, Hackfleisch und nur mildscharf. Kleinster gemeinsamer Nenner für die möglichst breite Masse. Dafür war es aber gut.

Chili con carne Kaltschale (20.06.2019)

Irgendwie fehlt in der Überschrift mindestens eine Interpunktion. Zumal es sich so, wie es da steht, schlecht vorstellen lässt. Das Bild klärt auf.

Es gab nämlich ein Chili con carne und eine Kaltschale. Letztere bestand aus Sauerkirschen, „Waldfrüchten“ und Sago und war sehr erfrischend.

Unter dem Chili befand sich noch etwas Reis, was durchs Umrühren erfahrbar wurde.

Aromatisch und durchaus spürbar scharf kam es daher, wobei letzteres hierzulande nicht unbedingt erwartbar war. Aber das Gericht hatte ich bisher noch nicht gegessen, so dass mir der Vergleich fehlt, ob die angenehme Schärfe immer oder nur ausnahmsweise dabei war.

„Immer“ wäre ein Argument dafür es in Zukunft öfter zu beachten, wenn nur der Mais nicht wäre. Aber das ist meine persönliche Note, dass ich die gelben Körner nicht mag.

Chili con carne mit Reis (14.05.2019)

Übermacht der Chinesen. Alles wird niedergemacht. 😉 Naja, ich meine nicht die große Weltpolitik sondern die Kulinarik.

Traditionell natürlich mit Käse; und, weil es ein deutsches Chili ist, natürlich auch mit Mais.

Der Reis übernahm die absolute Mehrheit, was das Gericht etwas trocken machte. Geschmeckt hat’s trotzdem.

Beef-Chees-Chili-Suppe (18.04.2019)

Sie hatte zwar etwas in sich, was ich eigentlich nicht so mag, aber durch den allgemeinen kräftigen Geschmack gingen die Maiskörner kulinarisch erfreulich unter.

Nun unterstellt Chili zwar eine gewisse Schärfe, aber da ist es in und um das Einkaufscenter weit verbreitet, dass dem meist nicht so ist. Im Bestreben, möglichst breiten Massen zu gefallen, wird allgemein dezent gewürzt, egal, ob Salz, Chili oder ähnliches.

Geschmeckt hat es aber trotzdem, eine versteckte Schärfe war dabei, aber auch gut versteckt. Ansonsten war die Suppe auch recht aromatisch, eben das, was passiert, wenn Rinderhack, Käsecreme, Kidneybohnen, Tomaten, Paprika, etwas Chili und der unsägliche Mais (ich ess‘ ja alles vom Mais – Popcorn, Polenta, Nachos, die kleinen Kölbchen in den Mixed Pickels – nur keinen puren Mais) zusammen eine schöne Suppe ergeben.

Pasta surprise – schnell, einfach, lecker

Pastarezepte haben den großen Vorteil, dass sie meist schnell und einfach zuzubereiten sind und lecker schmecken. Natürlich sollten die Zutaten stimmen, sonst wird das nix.

Apropos Zutaten: Neulich erwarb ich mal ein Gläschen Sanddornmeerrettich, der mich geschmacklich nicht sonderlich vom Hocker riss. Als ich ihn aber mit etwas Majonäse mischte, wurde es fast eine kulinarische Offenbarung. Natürlich wurde er dadurch etwas milder, aber auch der fruchtige Sanddorn-Geschmack kam umso besser hervor und beides passte wunderbar aufs Brot mit Bratenaufschnitt oder Roastbeaf. Aber das nur nebenbei.

Rohe Lauchspaghetti

Ja, ich habe Lauch in dünne, lange Streifen geschnitten. Immerhin soll es ja Spaghetti geben.

Topf und Pfanne

Und dafür wird ein Topf mit Wasser und eine Pfanne gebraucht. Wasser zum Kochen bringen und salzen, Pfanne vorheizen.

Paprika und Schalotte

Für die Soße noch etwas Paprika und Schalotten vorbereiten.

Spaghetti ins kochende Salzwasser

Kocht das Salzwasser, kommen die Spaghetti hinein.

Lauchspaghetti ins Salzwasser

Haben sich die Spaghetti soweit erweichen lassen, unter Wasser zu gehen, können die Lauchspaghetti nachgereicht werden.

Pfanne, heiß, mit Öl

Das Öl wird in die heiße Pfanne gegeben.

Schalotten und Paprika angebraten

Die Schalotten, ggf. mit etwas Knoblauch kommt ins Öl und wird gut angeschwitzt, auch etwas angebräunt. Dann kommen die kleingeschnittenen Paprikaschoten dazu.

Mit Nudelwasser ablöschen

Ist es etwas trocken in der Pfanne, wird mit dem Wasser aus dem Nudeltopf abgelöscht.

Tomatenmark mit in die Pfanne

Hier kam noch etwas Tomatenmark dazu, zum einen als Geschmacksgeber, zum anderen als Bindemittel für die Soße … sorry: den Beiguss. 😉 Das Mark wird mit angeröstet, etwas Paprikapulver ergänzt die geschmackgebende Anwesenheit.

Immer das Nudelwasser zum Ablöschen nehmen

Mit ordentlich Nudelwasser wird dann abgelöscht …

Der Soßenansatz

… so dass sich eine cremige Soße ergibt. Also nicht zu viel Wasser, aber auch nicht zu wenig. Eine halbe Chilischote kam auch noch mit hinein.

Pasta ist fertig, die Soße auch

Dann sind die Nudeln auch al dente und werden tropfnass aus dem Topf in die Pfanne gehoben.

Pasta in die Pfanne

Und schon sind wir fast fertig. Alles ordentlich durchmischen …

Alles gut durchmischen

… und dann sieht es in der Pfanne gut aus. Dabei sollte man die Chilischote im Auge behalten, immerhin will man später nicht raufbeißen.

Fertig, mit Frühlingszwiebeln

Mangels Parmesan im Haus habe ich ein paar Frühlingszwiebelrollen rüber gestreut. Und immer noch muss man die Chilischote im Auge behalten, sie ist noch drin.

Zur allgemeinen Beruhigung: Vor dem Verzehr habe ich den kleinen Scharfmacher entfernt. Er gab dem Gericht noch ein bisschen Pfiff mit, hätte aber wohl auch gut von Anfang an mit in die Pfanne gelangen können. Nur mal so als Idee.