Box 3 (12.08.2019)

Man soll ja abwechslungsreich essen.

Deswegen gab es heute mal Box 3 mit Reis

Aber die Soße schon aufsaugen konnte er auch nicht. Dafür habe ich mir an einem Brokkoli-Röschen die Zunge verbrüht. Das ist auch ein Nachteil der frischen Zubereitung, über die ich am letzten Mittwoch schon schwadronierte.

Das Gute am Reis ist aber, dass man den mit einem Löffel essen kann; so löst sich das Problem mit der vielen Soße ganz von allein.

Box 3 (07.08.2019)

Möhre, Zucchini, Brokkoli-Röschen, Bohnen, Paprika, Champignons, Bambus, Kohl, Zwiebel, Sprossen, Mu-Err-Pilze – alles einmal durch den Wok gezogen und damit knackig frischer Begleiter zu etwas Pasta und etwas Hühnerfleisch. Und Sojasoße.

Achja: Und alles in Pappe. 😉

Das macht anfangs das Essen etwas schwierig aber spätestens im Magen kommt doch alles durcheinander.

Vielleicht hätte ich doch besser Reis genommen. Die Menge Soße hätte es handhabbarer gemacht.

Wildschweincurry (14.07.2019)

Der heutige Mittags-Atzung könnte man beinahe als erjagt bezeichnen. Zum einen gab’s Wildschwein, zum anderen sind mir auf den Touren der letzten Tage einige begegnet. Die haben dies aber alle überlebt.

Etwas Kultur zum Sonntag noch dazu. Diese schöne Blüte hat mit dem Essen absolut nix zu tun, außer, dass sie mir auf dem Weg auffiel und ich sie dann fotografiert habe. Oder heißt das jetzt gecamt?

Das Wildschweincurry wurde mit Schupfnudeln gereicht, begleitet mit etwas Johannesbeerkonfitüre. Das Curry erwies sich als bunte Mischung zarter Wildschweinfleischwürfel mit allerlei Gemüse (Linsen, Fenchel, Radieschen, Paprika, …).

Zuoberst begrünt mit etwas Grünzeug hatte es stellenweise für meinen Geschmack etwas zuviel Fenchel, der aber vermutlich nicht vom Gemüse sondern von zugegebener Fenchelsaat stammte. Für den, der Fenchel mag, wahrscheinlich genau richtig, für mich ein Hauch zu viel.

Und vermutlich bin ich auch ein wenig über die Vieldeutigkeit des Wortes Curry gestolpert. Den gibt es als Pflanze, als variantenreiche Würzmischung, als ebenso vielfältiges Gericht und als Zubereitungsform. Letzteres war die Grundlage für die Namensgebung des Gerichtes, die entsprechenden Aromatiken hätten das Essen verfälscht und das Wildschwein zur Unkenntlichkeit verhunzt. So war es aber eine sehr schöne Speise in einer ebenso angenehmen Menge. Da wäre noch Platz für ein Dessert oder eine Vorspeise gewesen, was aber nicht heißt, dass ich hungernd wieder abgezogen wäre. Mitnichten.

In der Gaststätte gibt’s viel regionales und auch Bio, die Karte ist übersichtlich, es wird also noch richtig gekocht. Tagesgerichte stehen an Wandtafeln. Es ist etwas urig. So gibt’s dann das benötigte Besteck auf einem serviettenverzierten Teller. Was in dem Zusammenhang positiv auffiel, war, dass neben der erwartbaren Garnitur aus Messer und Gabel auch ein Löffel dabei war. Das würde ich mir öfters wünschen, sind doch ab und an gewisse Soßenmengen mangels Löffel oder Brot trotz aller Leckerness zurück in die Küche und damit in den Abfall gegangen, was ja nicht sein muss.

Für mehr Löffel auf Gaststätten- und Restauranttischen!

Wochenend‘ und Sonnenschein …

… und dann an der Peene nicht ganz allein. Vom Biergarten aus ein herrlicher Blick auf des Flusses teils beschilfte, teils bemolete Seite, viel Grün im Auge und ein angenehmer Wind, der etwas Linderung ob der Hitze bringt.

Die feine Küche mit der übersichtlichen Speisekarte brachte Fisch auf den Tisch.

Ein schönes Stück, auch wenn es „nur“ Lachs war. Fast perfekt gebraten, auf mediterranem Gemüse, selbstgemachten Gnocchi und einer delikaten Zitronensoße. Wenn ich jetzt mal auf sehr hohem Niveau jammern wollen würde, wären zwei kleine Hitzeschäden zu erwähnen: Der Lachs war 20 Sekunden zu lang der Hitze ausgesetzt, der Gnocchi-Teig vermutlich auch, die waren doch sehr zart im Biss.

Aber das ist auch nur hitzeinduziertes Mäkeln. Es schmeckte super, was nachfolgendes Bild nachdrücklich beweist.

Da die Portion angenehm übersichtlich war, blieb Platz für ein Dessert. Bayerisch Creme mit braunem Zucker krustig karamellisiert, dazu eine Kugel Waldbeerensorbet … wer kann dazu schon nein sagen?

Auch das angenehm übersichtlich und verführerisch süß und knackig.

Der kleine Ausflug in den Stolper Fährkrug hat sich mal wieder gelohnt. Und das schöne an der Fahrt dorthin war die Klimaanlage im Auto.