13 herbstliche Rezepte ohne Kürbis

Der große Freund des Popcorns bin ich nicht, und wenn, dann nehme ich das salzige. Aber meine Experimentierfreude ist groß und so wanderte neulich statt des üblichen Mikrowellenpopcorns eine Tüte fertiges mit einem neugierig machenden Topping in den Warenkorb. Was mich ein wenig irritierte war die völlig andere Konsistenz, was nur teilweise mit dem Überzug zu tun hatte. Das eigentlich Popcorn war so anders als das frische …. Vermutlich aber auch genau diesem Umstand geschuldet, dass es in der Tüte auch eine Weile halten muss.

Und der Geschmack? Nunja, man lasse bei den bekannten Bonner Gummicolaflaschen die Gelatine weg und ersetze sie durch süßes Popcorn. Sprich, es schmeckte sehr süß nach dem Colaaroma, das zwar nicht wie Cola schmeckt (obwohl Cola-Geschmack drauf steht), aber so, wie andere Produkte mit „Cola-Geschmack“ eben auch schmecken. Und es klebte an und zwischen den Zähnen, so dass vermutlich beim nächsten Zahnarztbesuch die Untersuchenden auch noch was davon haben. Fazit: Einmal reicht.

Sonntagmittag

Aus Gründen versuche ich schon seit längerem, meinen Kühlschrank zu leeren. Besonders „erfolgreich“ war ich während meines kürzlich abgeschlossenen Urlaubs, wo gegen Mitte desselben die Tür wegen der Fülle fast nicht mehr zu ging. Beim Wochenendeinkauf überlegte ich also, welches Stück vorhandener TK-Ware möchte ich verarbeiten und wenn ja, wie? Heraus kam etwas völlig frei extemporiertes … eine Suppe. Oder eine Soße. Wie man es nimmt.

Bunte Gemüsesoße mit Fischeinlage auf SpirelliDer Ansatz war eine Suppe. Dafür briet ich etwas Butter in Öl an und schnibbelte dann so nach und nach hinein: 3 Schalotten, ein Stück Sellerie, 2 Möhren, etwas Lauch, eine Pastinaken-/Petersilienwurzelspitze, roter und gelber Paprika, diverse Tomaten, Salz und Pfeffer. Achja, und ein kleiner Spitzkohl. Alles klein gewürfelt oder geschnitten. Etwas Wasser kam auch noch dazu. Das ließ ich einmal aufkochen und dann eine Weile köcheln. Ab und an wurde umgerührt und abgeschmeckt. Als alles so 90% fertig war, zerlegte ich das Fischfilet aus dem Tiefkühler mit Müh und Not, scharfem Messer und ordentlich Druck, gab die mundgerechten Stücke zum Gemüse, ließ alles nochmal aufkochen und dann tauen und gar ziehen. Dann kam mir doch alles etwas plörrig vor und ich machte noch schnell ein paar Nudeln dazu.

Bunte Gemüsesoße mit Fischeinlage auf SpirelliIm ganz frühen Stadium hatte ich auch über Kartoffelwürfel nachgedacht, hatte mich dann aber dagegen entschieden. Polenta wäre vermutlich auch eine schöne Beilage gewesen, oder ein knuspriges Baquette.

Bunte Gemüsesoße mit Fischeinlage auf SpirelliDie Mischung war erstaunlich lecker. Und ich habe wieder ein leeres Gemüsefach im Kühlschrank für neue, frische Sachen. Auch ein Nebeneffekt. Aber eigentlich will ich den Kühlschrank ja leeren …

Für Montag hatte ich auch gleich noch ein Mittag abgefüllt, ohne den Fisch, und noch ohne Idee für eine Beilage bzw. Einlage. Eine Suppenkelle voll blieb aber auch hier noch übrig, die nicht in die Vorratsdosen passte und die ich für ein Abendbrot ausgekühlt in einen Becher Quark einrührte.

Gemüsequark auf KnäckeDas war übrigens nochmal richtig lecker. Die Idee sollte ich öfter mal aufgreifen (und beim Einkaufen öfter mal einen Quark mitnehmen).

Gemüsequark auf KnäckeDas ist wirklich nur Quark und fischfreie Soße, 3:1 oder 2:1 gemischt. Lecker.

P.S.: Die Überschrift war natürlich nur Clickbait. 😉

 

Urlaub – Geflügel – Siegreiche Jäger

Im Urlaub wird auch unter der Woche gekocht. Zumindest teilweise. Oder ich lass mich bekochen. Oder recycle altes. Oder irgendwas dazwischen. So auch die letzte Woche. Angefangen hat alles mit dem „Coleslaw“ vom letzten Sonntag. Davon blieb noch was über und bot so eine interessante Einlage für Kartoffelbrei, auch diesmal klassisch gekocht, wenn auch hier noch mit den Resten von Sahne vom letzten Sonntag.

Brathering mit KartoffelbreiDazu gab es selbstgeangelten Brathering … also, ich habe ihn selbst aus dem Kühlregal eines Lebensmitteleinzelhandelsgeschäft geangelt. Der fiel mir nämlich auf und verband sich mit dem Gedanken, dass ich ihn lange nicht mehr hatte.

Schon länger rumliegen hatte ich 6 Tomaten. Zusammen mit 2 roten Zwiebeln, die ich würfelte und in Olivenöl leicht anschwitzte, kamen sie unter Beigabe von Salz, Pfeffer, Zucker und etwas Tomatenmark in meinen beheizten Mixbecher, der sich nach einem intensiven Einsatz der Drehmesser ein gutes Stündchen köchelnd um die Früchte kümmerte. Für eine gewisse Bindung kam auch noch eine kleine, mehligkochende Kartoffel mit dazu. Die wurde roh in die halbfertige Soße hineinpüriert und alles nochmal schön eine Weile köcheln gelassen. Schon war das ganze fertig und erinnerte durch die Bindung ein wenig an die „DDR-Tomatensoße“, war nur geschmacklich um Klassen besser.

Nudeln, Tomatensoße, BärentatzenDa der Jäger den Bären besiegt hatte, gab es kein Jägerschnitzel dazu, sondern Bärentatzen, entsprechend geschnittene Bockwurst, die in der Pfanne sanft angebraten wird und dann von allein in die Form kommt.

Das gräuliche Wetter und weil ich auch mal wieder Lust drauf hatte brachte mich am Donnerstag dann zu einer Geflügelbrühe. Und Freitag, und Sonnabend, und … 😉 Hühnerbrühe kann ich sie leider nicht nennen, wobei der Ansatz eigentlich in die Richtung deutet. Ein „Halbes Suppenhuhn“ (ca. 1,7 kg) kam in den großen Suppentopf, wurde mit Wasser bedeckt und in Anwesenheit von grob gewürfelter Zwiebel, Lorbeerblättern, Pfefferkörnern, Senfkörnern, Piment, Salz, einer Chilischote zum Kochen gebracht und 2 Stunden lang sanft gesimmert. Dann kamen noch mundgerecht geschnittene Selleriewurzel, Pastinakenwurzel, Möhre, Lauch, Kräutersaitling und 2 ganze Entenkeulen dazu. Das simmerte dann nach dem Aufkochen auch nochmal ca. anderthalb Stunden.

Geflügelbrühe mit EntenkeuleDa es die erste Portion zum Abendessen gab, habe ich mal von weiteren Einlagen abgesehen. Das ist übrigens eine von den Entenkeulen.

Geflügelbrühe mit EntenkeuleSpätestens am dunklen Fleisch erkennbar. Butterzart und lecker. Ich könnte mich mal wieder reinlegen, das würde aber vermutlich das Aroma verderben.

Die Mittagsvariante am Folgetag wurde mit Nudeln aufgewertet, die direkt in der Brühe gekocht wurden.

Geflügelbrühe mit Hühnerbrust und NudelnDer fleischliche Anteil kam von der Brust, was aber eher zufällig geschah. Es war das Stück, dass beim Umfüllen aus dem großen Topf als erstes auf der Kelle lag. Wunderbar zart und erstaunlich untrocken.

Das Abendbrot des nächsten Tages kam wieder aus dem großen Suppentopf. Diesmal versuchte ich bewusst, die übrigen Teile vom Huhn zu erwischen, was sich als nicht so einfach erwies.

Geflügelbrühe mit Flügel und KramDie Sachen waren allesamt so zart, dass sie förmlich zerfielen, ohne übermäßig trocken  zu sein, was ich auch schon erlebt habe. Irgendwie müssen sich ja 4,5 Stunden gerade so nicht kochen auch auszahlen. Sicher lag das auch am Ausgangsprodukt, aber eben auch an der Nichtverwendung eines Schnellkochtopfes, der eben auch nur im Dauerkochmodus arbeitet. Vermute ich mal, eigene Erfahrungen habe ich da nicht.

Geflügelbrühe mit HühnerbeinMit Müh und Not habe ich die Keule halbwegs am Stück aus dem Topf bekommen. Wie immer das beste Stück.

Sonntagmittag

Da der Reis länger braucht als die Nudeln, habe ich ihn 80% vorgekocht. Den Rest haben wir hier im Beitrag schon gesehen.

Geflügelbrühe, Entenkeule, Reis-EinlageOben, am Rand, ist etwas Reis zu sehen. Für alle, die wie ich nicht durch die Brühe gucken können. 😉

Geflügelbrühe, Entenkeule, Reis-EinlageNicht wundern, dass er so ein wenig gräulich aussieht. Aber so sieht Naturreis nunmal aus. Vorn übrigens noch zwei Scheiben vom Kräutersaitling. Und links auf dem Pastinakenstück das grundsätzliche Problem meiner Suppen. 😉

Geflügelbrühe, Entenkeule, Reis-EinlageAuch wenn wenig davon zu sehen ist, aber gaaanz unten im Topf sammelten sich natürlich die Gewürze, die Pfeffer-, Senf- und Pimentkörner. Offenbar lerne ich es einfach nicht, endlich mal das Gewürzei dafür zu nehmen, das ich irgendwo rumzuschwirren habe. Aber hier liegt vermutlich auch das Problem: „irgendwo“, im Moment wüsste ich nicht, wo genau.

Aber das schöne ist, jetzt bin ich erstmal geheilt. Nicht, dass ich krank war, aber ich bin geheilt von Hühner-/Geflügelbrühe. Nach 4 Tagen wirds schwierig, obwohl sie sehr lecker war. 😉

Homeoffice, long cooking und keine Cola

Es soll Menschen geben, die Homeoffice mögen. Ich gehöre nicht dazu. Allen Klischees zum Trotz macht Homeoffice mehr Arbeit als die normale Arbeit im Büro. Nicht nur zeitlich, sondern auch von den Inhalten. Und was man so remote erledigen kann, bei mir sind das ca. 80-90% der normalen Arbeit, dauert eben von zu Hause aus alles immer ein wenig länger. Aber ich verschiebe eben auch nicht nur irgendwelche Word-Dokumente von A nach B, die kleinsten Dateien fangen zwar bei 10 MB an, normal sind aber gern 100 oder 200 MB, und sowas durch eine VPN-Verbindung mit „normalem“ DSL auf beiden Seiten durchzwängen dauert eben immer ein μ länger als direkt bearbeiten. Und auch die μ’s summieren sich, der normale Workflow stockt usw.

Aber letzte Woche wurde ich durch äußere Umstände doch mal ins HO gezwängt. Und das gleich 2 Tage lang. Glücklich ist anders. Aber so gab es endlich die Chance, etwas, was ich gekauft hatte, zu verarbeiten. Schon seit längerem vertrete ich den mal irgendwann aufgeschnappten Gedanken, dass das beste Fleisch für ein Gulasch Wadenfleisch ist. Hierorts ist das aber nicht so einfach, an sowas heranzukommen. Bisher kaufte ich meist ein oder zwei schön dick geschnittene Beinscheiben, die ich dann auslöste und auch die Knochen noch mit verarbeitete, irgendwann aber, wenn sie ausgelaugt waren, wieder aus dem Topf nahm. Neulich beim Einkaufen lag da etwas rum, was ich auf den ersten Blick als ganzes Filet identifizierte. Da es für ein Schweinefilet aber zu groß, für ein Rinderfilet hingegen zu klein war, beäugte ich das Stück genauer und las: Wadenfleisch vom Kalb. Sofort musste ich an Gulasch denken und kaufte das Stück. Später kamen noch 5 große Zwiebeln mit nach Hause und ich hatte alles, was ich brauchte. Nur eigentlich keine Zeit. Nun ist Gulaschkochen zeitlich (rein netto) so aufwendig nicht, aber der Topf steht doch laaaange auf dem Herd und bedarf der gelegentlichen Aufsicht. Aber dann kam das Homeoffice. 😉

Eine Wade vom KalbDas ist übrigens die Wade. Die habe ich nur grob gewürfelt, mehr Vorbereitung brauchte es nicht. Die Zwiebeln wurden ebenfalls nicht sehr fein zerteilt und in etwas Öl im Topf angeschmort.

Zwiebeln anschmoren5 große Zwiebeln, etwas kleiner als die üblichen Gemüsezwiebeln, schmurgelten vor sich hin. Die Idee dahinter, Zwiebel und Fleisch im Verhältnis 1:1 zu haben. Nicht unbedingt vom Gewicht her, aber vom Volumen.

Gulaschansatz: Zwiebel, Paprika, TomatenmarkAls die Zwiebeln gut angeschmort waren, kamen Paprika und Tomatenmark dazu, die dann ebenfalls angeröstet wurden. Aufpassen, dass nix anbrennt! Bevor das passierte, habe ich – nur zur Sicherheit – ca. ½ Tasse Wasser in den Ansatz gegeben. Eher weniger. Und das Fleisch.

Wadenfleisch dazugegebenJa, es ist nicht angebraten. Die Idee kommt vom Wiener Saftgulasch. Alles wird gut durchgerührt.

Fleisch untergerührtDa ich noch ein paar Tomaten rumschwirren hatte, wurden die auch noch klein geschnitten und kamen mit in den Topf.

Gulasch, fast fertigEine frische Chilischote kam auch noch dazu. Salz, Pfeffer, Thymian, Majoran und – wenn ich gehabt hätte – etwas Zitronenabrieb. Durchrühren, Deckel drauf, Hitze schwach, köcheln lassen …

Gulasch in Ruhe köcheln lassen… und sich wieder der Arbeit im Homeoffice zuwenden. Sicherheitshalber einen Kurzzeitwecker auf 30 min. stellen, zum nachgucken, umrühren und wieder auf 30 min. stellen. Nach 3-4 Stunden ist dann alles super. Dann wurde abgeschmeckt und alles auskühlen gelassen. Der Großteil wurde portioniert und eingefroren. Ein Teil wartete auf den nächsten Tag und die dortige Mittagsstunde.

Zwischendurch, da die Heimarbeit doch einiges im Tagesgefühl durcheinanderbrachte, habe ich eine Tea(wurst)time eingelegt.

It's Tea(wurst)timeDie Teewurst ist ja mal dafür erfunden worden, zum Nachmittagstee gereicht zu werden. Bei mir war „Milchkaffee“ im Glas (also kalte Milch und Kaffeesirup). Geht auch.

Der nächste Tag

Gulasch mit NudelnSo sah das Gulasch dann im Zusammenspiel mit Nudeln aus. Ich mag Löffelgerichte. Oder allgemein Gerichte, die man mit einem Besteckteil essen kann. Die Fleischbrocken waren so zart, die konnte man ggf. mit dem Löffel zerteilen.

Gulasch mit NudelnHm, lecker. Mit einer kleinen Schärfe und hocharomatisch. Ist eben auch kaum Wasser drin, was den Geschmack verdünnt hätte.

Der Versuch

Keine ColaNein, das ist keine Cola. Weder normal, light oder zero. Es hat aber Koffein, und keinen Zucker. Es sprudelt. Was ist das?

Tja, wenn man schon mal Kaffeesirup im Haus hat, kann man auch ein wenig damit experimentieren und eine Portion davon mit Sprudelwasser aufschütten. Sozusagen Kaffeelimo. Ist so pur sicher nicht jedermanns Geschmack. Aber ich könnte mir vorstellen, dass – aufgegossen mit einem anderen geeigneten Getränk – auch was halbwegs vernünftiges dabei herauskommt. Ich habe vor längerer Zeit mal versucht, selbst erstellten Espresso mit Tonic Water zu kombinieren, was durchaus trinkbar war, aber auch ein wenig den Duracell-Häschen-Effekt auslöste. Ich glaube, ich muss mal wieder Tonic kaufen …

Sonntagmittag

Das Sonntagsessen ging diesmal schnell. Ich hatte ja noch Gulasch vorrätig. Nur, wie sollte ich es kombinieren. Ich hatte mehrere Ideen. Einerseits hatte ich vor, es zu einer Art Szegediner Gulasch weiterzuveredeln, indem ich Sauerkraut mit dazu gab. Die beiden Sorten, die ich im Haus hatte, schienen wenig geeignet, da sie schon komplett durchgegart schienen. Frisches wäre eine Idee gewesen, war aber nicht da. Aber es fand sich noch ein Kohlrabi, der dringend verarbeitet werden musste. Also gab es Kohlrabi-Kartoffel-Stampf als löffelfähige Beilage.

Gulasch an Kartoffel-Kohlrabi-StampfDa war beim Anrichten noch ein Garnierring in der Mitte, der Gulasch und Stampf in Zaum hielten. Ohne den Ring passierte dann das, was zu sehen ist.

Gulasch an Kartoffel-Kohlrabi-StampfBei dem Bild fällt mir ein, dass ich euch bei der Zubereitung des Gulaschs oben eine Zutat verschwiegen habe. Etwa bei halber Garzeit habe ich noch etwas durchwachsenen Speck für den Geschmack dazu gegeben. Ganz verkocht ist er nicht mehr, deswegen ist er hier auf dem Bild zu sehen.

Gulasch an Kartoffel-Kohlrabi-StampfEigentlich bin ich kein großer Freund davon, zu Gerichten mit Soße Stampfkartoffeln zu reichen. Wenn ich aber sowas auf dem Teller sehe und dann auch essen darf, fange ich an, mein Vorurteil zu überdenken. Paradigmenwechsel heißt das dann wohl.

Prost und französisch-italienische Küche

Manchmal liest man völlig ernst gemeinte Texte und muss dann doch vor Lachen aufpassen, dass man nicht vor Lachen auf der Tastatur bzw. auf dem Tablet aufschlägt. Mir ist das diese Woche passiert und vermutlich ist die Nacherzählung nicht mal einen Bruchteil so lustig wie ich es in der Situation empfunden habe. Den auslösenden Artikel gibt es hier, er ist zwar hinter einer Paywall, hinter die ich aber auch nicht geguckt habe. Der Anrisstext reicht. Es geht um die Limo „Sprite“:

Sprite bekommt ein Marken-Refresh. Mit neuem Logo, Packaging, Sound und Allianzen im Szene- und Gastrobereich will die Marke bei jungen Leuten wieder Fuß fassen.

Tolllllllll. Ich empfehle eher eine Rezeptüberarbeitung. Halb so süß und mit Zitronensaft, vielleicht auch noch eine Spur Limette. Aber dann wird’s 7up zu ähnlich, aber das kann man seit dem Fifty-fifty-Mix Zucker/Süßstoff auch nicht mehr mit Genuss trinken. Davon abgesehen, dass das Süßniveau auch viel zu hoch ist.

Sonntagmittag

Normalerweise bemühe ich mich ja um einen möglichst hohen Eigenanteil beim Essen, aber diesmal … Nunja, ich habe es mit einer gewissen Kreativität versucht auszugleichen. Aber seht selbst.

Bio Bœuf Bourguignon, Spirelli und ErbsensalatWir sehen Bio Bœuf Bourguignon mit Spirelli und Erbsensalat. Die Kreativität liegt im Erbsensalat. Allerdings war ich da genauso kreativ wie eine KI und habe nur bekannte Sachen neu verbunden. Aber dazu unten mehr.

Bio Bœuf Bourguignon, Spirelli und ErbsensalatDas Bœuf Bourguignon habe ich nicht selbst gemacht. Nicht mal selbst gekauft. Immerhin habe ich mich redlich bemüht, das Glas auf zu bekommen, was schwierig genug war. Irgendwann – mich deucht, es wäre Weihnachten gewesen – bin ich mal damit beschenkt worden. Es kommt aus einer Gourmet Manufaktur in der Region, wobei Region mal 35 km Umkreis meint. Auch die Rinder für das Bœuf liefen wohl da rum. Soweit Daumen hoch. Leider bin ich nicht ganz so gewohnt im Umgang mit würzenden Kräutern, aber irgendeins war da ein wenig im Überschwang dabei, was den Genuss ein wenig minderte, aber es ist jammern auf hohem Niveau.

Die Pasta wurde nach Packungsanleitung zubereitet und al dente gegart, dann entwässert und anschließend mit dem (noch kalten) Bœuf vermengt. Auf dem Herd wurde alles dann sanft gerührt erhitzt. Fertig. Damit alles noch ein wenig einen noch gesünderen Touch bekommt, gab es einen Gemüsesalat dazu.

Bio Bœuf Bourguignon, Spirelli und ErbsensalatWobei: Gemüse? Erbsen. Es ist nur eins: Erbsen. Die habe ich im Dampf über dem heiß werdenden Nudelwasser aufgetaut und dezent gegart. Nebenbei habe ich etwas Wasser mit Salz, Pfeffer und Zucker gewürzt und eine Schalotte sowie eine Knoblauchzehe fein gewürfelt dazu gegeben. Dazu kam ein heller Essig und die Erbsen. Da ich zu viel Flüssigkeit hatte, habe ich noch ein paar von den Tk-Erbsen direkt (noch gefroren) dazu gegeben. Das kühlte alles schnell ab und am Ende merkte man keinen Unterschied mehr.

Das Salatrezept war – zumindest mit den Erbsen – für mich neu, ich habe aber eine Rezeptur aufgegriffen, die ich von früher kannte. Damals wurden aber al dente vorgegarte Möhrenwürfel oder blanchierte Schnibbelbohnen so als kalte Speise angerichtet. Ich hatte das auch schon versucht.

Mehrere Witze, teils unlustig, und Änderungen

Fangen wir mal mit einem guten Witz an. Wer mir auf SoMe folgt, kennt den aber schon. Ein Blick aus einem dienstlichen Fenster.

„Für’s Mittag was beim Lieferdienst bestellt. War der Hunger wohl doch größer…“

Metro-Lieferwagen für Großverbraucher

Weniger witzig war eine Entdeckung, die ich neulich mal im Discounter des Tages machte – ich weiß schon gar nicht mehr, in welchem. Ihr kennt ja die quadratischen Tütchen mit den fernöstlichen Instand-Nudeln. Nudeln in eine große Tasse/Schale, Inhalt der beigelegten Tütchen dazu, kochendes Wasser drauf, ziehen lassen, fertig. Aus vielen Aspekten heraus nicht so der große Bringer. Aber ein vietnamesischer Hersteller in Zusammenarbeit mit einem polnischen Vertrieb dachte dann mal an die Europäer und ihre kulinarische Geschichte.

"Gulaschsuppe mit Nudeln"Diese „Instand-Nudeln mit pikanter Würzmischung mit Gulaschgeschmack“ ist an Plörrigkeit nicht zu übertreffen. Pikants ist vorhanden, aber: das soll eine Gulaschsuppe sein und kein Chili con carne oder eine Currywurstsuppe*. Ein wenig Gebundenheit hätte ich schon erwartet, wenn es schon keinen guten Gulaschgeschmack gibt. Aber: Nix. Kannste vergessen. Muss keiner haben. Zwei Sachen waren aber auf der Tüte noch lustig. Die Vertriebsfirma sitzt in einer Marco-Polo-Straße (gerade für den Vertrieb fernöstlicher Produkte witzig) und in der „Suppe“ befindet sich Kaffeeweißer. Das lass ich mal so stehen.

Sonntagmittag

„Fällt ihm denn gar nix anderes mehr ein“, könntet ihr jetzt fragen. Und ich antworte: „Doch!“ Aber das gibt’s vermutlich dann nächsten Sonntag. Die Zutaten sind bereits im Haus aber Bestandteile, also Teile des Bestandes riefen: „Wir müssen zuerst aufgebraucht werden!“ Und da sich dröger Reis und tiefgekühlter Fisch länger halten als „Frischware“, kommt eben der in Topf und Pfanne. Bei der Entnahme der zum Samstagsfrühstück geplanten Eier fand ich zwei angeschlagene, die das Kochen vermutlich nicht heiß überstanden hätten. Auch die Kartoffeln flüsterten „Verbrauch mich …“ und die Tk-Erbsen-Tüte war groß genug, noch einen Rest für nächsten Sonntag zu enthalten.

Spiegelei, Kartoffel-Möhren-Erbsen-GemengeDie Eier wurden sanft in der Pfanne gebraten, ich mag sie sowieso nicht knusprig, da gehe ich meist nicht mit allzugroßer Hitze ran. Diesmal habe ich es aber vielleicht etwas übertrieben mit der vorsichtigen Wärme. 😉 Übrigens: Keine Angst, dass die Eier ungewürzt sind, die Würze (Salz, Pfeffer) habe ich mal ins Bratfett gegeben … Oben drauf sieht es ja nicht so gut aus.

Spiegelei, Kartoffel-Möhren-Erbsen-GemengeUnter den Spiegeleiern ist ein Kartoffel-Möhren-Erbsen-Gemenge. Mehligkochende Kartoffeln wurden geschält und gewürfelt, eine Möhre auch und beides wurde in der Mikrowelle gegart. Kurz vor Ende kamen die Tk-Erbsen dazu. Nicht eine der besseren Ideen. Nach der Garung wurde gewürzt (Salz, Pfeffer, Muskat) und mit Sahne vermengt. Und dann wurde mit der Gabel gerührt und gerührt und gerührt und gerührt … bis die Sahne zusammen mit den sich leicht auflösenden Kartoffeln eine Bindung entstehen lässt. Ursprünglicher Plan war, Kartoffeln und Möhren zu einem Stampf zu verarbeiten – mit besagter Sahne – und dann die Erbsen dazu zu geben … Aber was sind schon Pläne?!

Spiegelei, Kartoffel-Möhren-Erbsen-GemengeBeim Essen habe ich die Eigelbe zerschnitten und alles mit dem darunter liegenden Gemenge vermischt. Grundsätzlich eine gute Idee, ein wenig mehr Hitze wäre trotzdem nicht schlecht gewesen. Nun erledigte das heiße Durcheinander noch ein wenig von der Aufgabe.

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*) Wobei ich mich auch immer schon frage, was diese Scoville-Challanges mit Currywurst zu tun haben? Bringt da jemand Curry und Chili durcheinander? 

Wurscht, Milchkaffee und Sonntagsessen – inkl. Montags-P.S.

Manchmal wundert es mich doch, wenn ich bei bestimmten Discountern (meist) Fleischprodukte in den normalen Warenregalen finde, die ich gefühlt eher im Kühlregal verorten würde. Brühwürste sind so ein Beispiel. Nun bin ich aber zur Zeit auf einem Trip, dass ich gar nicht mehr so viel Wurst esse. Ausnahmen bestätigen die Regel. Zwei grobe Gedankenstränge führen zu dieser Einstellung: Einmal der hohe Anteil versteckter Fette, zum anderen das Vermindern von Nitriten und deren Ablegern (vulgo u.a. Pökelsalz). Beides nicht so gut für den Körper. Eine der Ausnahmen, die ich gelegentlich mal mache, ist Schinkenkrakauer, je gröber, desto besser. Der Fettgehalt ist nicht sooo groß (13% gegenüber 30%+x bei zwei anderen gerade im Haus befindlichen), dafür ist aber gut Pökelsalz drin. Am besten kaufe man die Wurst im Stück, und da gibt es zwei „Unterarten“, die einer Unterscheidung bedürfen (s.o.). Natürlich gibt es eine Vielzahl von Herstellern (vermutlich sind das gar nicht so viele) und demzufolge auch Rezepten. Aber mir ist, als ich neulich mal auf ein ungewohntes Produkt ausgewichen bin, etwas aufgefallen.

Krakauer (genauer: Schinkenkrakauer, lecker)Die echte polnische Krakauer gibt es in kühlpflichtig und in nicht kühlpflichtig. Die Optik bei beiden ist recht ähnlich, aber nach dem Verkosten kann ich von der nichtkühlpflichtigen nur abraten. Natürlich kann man sich die Frage stellen, warum sie einmal gekühlt gelagert werden muss und einmal nicht, allein am Einschweißen in Plastik kann es nicht liegen – das sind beide. Zutatenvergleich habe ich unterlassen bzw. müsste mir erst die schlechtere von beiden neu kaufen, was ich nicht tue. Aber die Variante aus dem normalen Warenregal war bei weitem nicht so lecker wie die Kühlvariante. Sehr viel dröger im Biss und im Mundgefühl, man hatte das Gefühl, da noch ordentlich Majonäse raufschmieren zu müssen. Das ist mir bei der gekühlt verkauften Variante noch nie passiert. Also: In Zukunft immer nur die gekühlte Variante. *KnotenindenEinkaufszettelmachen*

Milchkaffee

Das Thema hatte ich schon öfter. Grundtenor: Die Hausmarken der Discounter und Supermärkte (zumindest bei mir in der Region) sind besser als die kalten Milchkaffees von bekannten Markenherstellern bzw. unter bekannten Labeln. Kürzere Zutatenliste, rainforestalliancezertifiziert usw. Kommen ja alle auch aus der selben Molkerei und haben bei gleichen Typen auch gleiche Zutatenlisten.

Nun ist mir beim Rumspielen mit der Bestell-App eines Supermarktes aufgefallen, dass sie neben Marken-Milchkaffees auch Becher (250 ml) in der Discountmarke des Supermarktes und Plastikflaschen (330 ml) in der Hausmarke haben. Beide kommen aus der selben Molkerei und haben die selbe Zutatenliste (bei gleichem Typnamen). Da die Behältnisse unterschiedlich groß sind, vergleichen wir die Literpreise, dankenswerterweise in der App ersichtlich. Der Milchkaffee im Becher kostet demnach 3,00 €/l, der im Fläschchen 3,91 €/l, also fast ⅓ mehr. Nur wegen der anderen Marke? Oder der anderen Konfektionsgröße? Wobei, bei der Nachrecherche beim Schreiben dieser Zeilen ist mir doch ein Unterschied zwischen beiden Rezepturen aufgefallen: Der Discountbecher enthält mehr Kaffee als die Hausmarkenflasche. Prozentual. Aber ist der Milchanteil wirklich so teuer, dass das den Preisunterschied erklärt? Immerhin sind bei der Hausmarke zwei Prozentpunkte mehr drin. Von der fettarmen. Und es ist ein Hauch weniger Zucker drin. Rundungsfehler? Sollte ich doch mal in den Supermarkt gehen, kann ich ja mal den Geschmacksvergleichstest machen.

Sonntagmittag

Achja, das leidige Thema: „Was esse ich am Sonntag?“ Gekocht hatte ich schon am Sonnabend etwas, das gabs aber erst (planmäßig) Montagmittag auf Arbeit. Der Sonntagvormittag fand mich für Kühl- und Vorratsschrank (stehen erfreulicherweise gleich nebeneinander) und mit der grooooßen Denkblase über’m Schädel: „Watt nu?“

Schlemmerfilet, SpitzkohlkartoffelnDa braucht man sich nicht zu wundern, wenn dann auf den ersten Blick eigentümliche und ein wenig übervegetabile Gerichte dabei herauskommen. Aber es war recht schmackhaft, also gehts. Links ist ein klassisches Schlemmerfilet eines groooßen Tiefkühlherstellers. Irgendwas mit Spinat und Tomate-Mozzarella. Der Belag ist mir ein wenig beim Anrichten verrutscht, also kam das Fischfilet zum Vorschein. Rechts eine Mischung aus Spitzkohl und Kartoffeln.

Schlemmerfilet, SpitzkohlkartoffelnDie verrutschte Auflage schuf die Chance, doch mal das pure Fischfilet zu probieren. Und ich muss sagen: Es ist Fischfilet. Nunja. So erwartbar. Die Auflage war dann sehr spinatig, ein wenig tomatig und mozzarellabewürfelt, letzteres hatte eher Auswirkungen auf Konsistenz und Mundgefühl. Es ist ein wenig Schade, dass das sachgerechte Erwärmen den Eindruck der industriellen Herstellung, der sich im tiefgekühlten Zustand doch bot, nicht wirklich verwischen konnte. Die Auflageplatte zerfloss nicht und lag genauso am Ende auf dem Fisch wie am Anfang. Nur loser.

Schlemmerfilet, SpitzkohlkartoffelnWährend der Fisch im Öfchen wärmte und buk, kam in eine Pfanne etwas Butter, Bauchspeck, Knoblauch und Schalotte und wurde angeschmurgelt. Die letzten drei Sachen waren gewürfelt, was bei der Butter auch wenig sinnvoll ist, da sie in der Pfanne sowieso schmolz. In Streifen geschnittener Spitzkohl ergänzte den Pfanneninhalt, dazu kamen Salz, Pfeffer, Kümmel und eine Spur Chili für den Pfiff. Als der Kohl zusammen gefallen war, kamen die gekochten Kartoffelstücke dazu und wurden beim Einrühren auch noch ein wenig zermanscht. Ein wenig Flüssigkeit war nämlich in der Pfanne entstanden bzw. zugegeben. Letzteres in Form eines Schusses Apfelsaft (mit Birne).

Fazit: Ausbaufähig, aber lecker. Und für „keine Idee beim Wochenendeinkauf“ doch recht gut.

P.S.: Montagmittag

Noch vom vorhergehenden Wochenende war noch was über geblieben, genauer: gar nicht erst verarbeitet. Also kam das jetzt ran und wurde zu einem Mittag auf/für Arbeit. Irgendwas mit Gurke, Kartoffel, Tomatenmark, Knoblauch und Schalotte. Ein wenig Butter war auch hier dabei. Das gibts aber erst am morgigen Dienstagmittag.

Heute gab’s doch noch die Spitzkohlreste. Rezeptlich in der Idee von „Krautfleckerl“, nur ohne Fleckerl, andere, verfügbare Pasta tat es auch.

Pasta, Spitzkohl u.a.Die Nudeln wurden normal gekocht und dann in einer Pfanne mit dem Krautrest von Sonntag vermengt und schön angebraten. Dass da noch ein paar Stückchen Kartoffeln (rechts, fast oben) dabei waren, störte nicht. Die rötlichen Spirelle waren übrigens Linsennudeln. Hatte ich so noch nicht, waren aber gar nicht mal so schlecht. 100% rote Linse, die anderen Nudeln waren irgendwas mit Dinkel.

Pasta, Spitzkohl u.a.Ein gewisser Flüssiganteil wäre noch eine Idee gewesen, aber das Nudelwasser war schon im Ausguss und anderes stand in unserer Tee-Küche auf Arbeit leider nicht zur Verfügung. 😉

Buntes, komisches und aus dem Wok

Fangen wir dieses Mal mit etwas an, das so gar nicht in diesen Blog gehört, aber irgendwie kamen da zwei, drei andere Sachen zusammen, teilweise Weltgeschichte, teils mein Medieninteresse und DER Algorithmus. 😉 Letzte Woche stieg bekanntermaßen irgendwann weißer Rauch auf und die katholische Welt hatte wieder einen Papst. Als ich nach des Tages Arbeit am Abend nach Hause kam und – einer schönen Gewohnheit folgend – ORF on startete (die Mediathek des ORF aus Österreich), begrüßte mich die App mit folgendem Startbild:

Startbild der ORF-TelethekSorry für die leichte Schiefe im Bild, das war unbeabsichtigt. Vielleicht, weil ich noch ein wenig lachen musste. Ich möchte die Bildbetrachter auf das linke und rechte Highlight am unteren Rand aufmerksam machen. Fand ich komisch. Ich bin aber manchmal auch leicht zu erheitern. 😉

Prost

Nicht ganz so heiter machte mich ein Eiskaffeegetränk auf pflanzlicher Basis. Größtes Manko war mal wieder die Verwendung von Kaffeeextrakt, wobei die typische Extrakt-Aromatik ein wenig unterging in den vielfältigen Aromen der Pflanzen.

Packung EiskaffeeMit „douple intense“ kann eigentlich nur gemeint sein, dass sich die Pflanzen- und die Kaffee-Extrakt-Aromatik irgendwie addierten.

Zutatenliste EiskaffeeBei den Pflanzendrinks hatte ich ja mal die Idee, dass es vielleicht sinnvoll ist, mehrere Sorten zu kombinieren, um die typischen Eigengeschmäcker zu mildern und die Vorteile der einzelnen sortenreinen Getränke zu verbinden. Scheint eine unbrauchbare These gewesen zu sein, oder der dänische Hersteller dieses Eiskaffees hat’s nur nicht hinbekommen. Immerhin waren Soja, Reis, Hafer und Mandel miteinander vereint. Und es war auch noch alles Bio! Was allerdings mal wieder beweist, dass man auch aus Bio-Zutaten schlechte Produkte zusammenrühren kann. Es gab den üblichen Effekt, dass das Getränk wie kalter Muckefuck mit Milch, leicht angedickt, schmeckt. Erfreulicherweise ohne das sonst übliche Carragen. So hat der pflanzliche Eiskaffee doch was gutes.

Sonntagmittag

Mit dem Wok habe ich lange nicht mehr gearbeitet, aber irgendwie hatte ich mal wieder Lust drauf. Das schöne ist ja, dass man mit frische Zutaten kocht, die angenehm knackig bleiben können, alles ist schön aromatisch und es geht schnell. Nur das vorherige Schnibbeln hält immer ein wenig auf, ist aber bei den kurzen Garzeiten sehr sinnvoll. Nachdem alles vorbereitet ist, heizt man den Wok an, tut etwas hocherhitzbares Öl dazu, gibt erst das Fleisch hinein, das man zügig anröstet. Dann zieht man es den Rand hoch und macht das gleiche mit dem Gemüse, wobei man, wenn man mehrere hat, die unterschiedlichen Garzeiten ein wenig beachten sollte (lange Garzeit, zuerst in den Wok). Naja, eben das selbstverständliche.

Ich hatte mich für ein Wokgericht mit Nudeln entschieden, die ich aber vorher vorgegart hatte. Hinterher ist das wenig sinnvoll. 😉 Als Fleisch und Gemüse fast gar waren, kamen die Nudeln dazu, alles wurde noch mal durchgeschwenkt und durchgerührt (was es ja die ganze Zeit – woktypisch – wird) und dann konnte auch schon serviert werden.

Nudeln, Sauerkraut und BratwurstZugegeben, bei den Zutaten war ich jetzt nicht ganz so wok-typisch unterwegs.

Nudeln, Sauerkraut und BratwurstEin paar kleine Bratwürstchen hatte ich noch kleiner geschnitten und im Wok angebraten, dann kam etwas Sauerkraut dazu. Als das warm geworden und sich ein wenig mit den Bratwürstchenstücken verbunden hatte, wurden die Nudeln untergerührt. Fertig.

Nudeln, Sauerkraut und BratwurstEs war wie ein gutes Wokgericht. Schnell zubereitet und lecker. Aber ein wenig muss man ja auch darauf achten, wo wie hier sind. Und für den ausklingenden Winter und die startende Grillsaison fand ich jetzt die Kombination aus Sauerkraut und Bratwurst auch wieder nicht so schlecht. 😉

 

Hurra! Ich bin 12 – und nicht sauer

Ein paar freie Tage zu haben, ist doch immer wieder mal was feines. Nun gut, die ersten Tage des kleinen Urlaubs waren planmäßig eher ein Arbeitsurlaub: Es gab noch einige private Sachen zu erledigen. Außerdem fühlte ich mich mal wieder wie ein Student kurz vor der Prüfung, wenngleich ich mein Gewissen aber nicht durch lernen beschwichtigen konnte. Letztendlich ist es der lange herbeigesehnte Höhepunkt einer Reihe von Ereignissen, die ich ggf. mal hier auswerten werde, wenn ich aus dem Glückstaumel des Bestehens oder dem Ärgernis des Nichtbestehens herausgetreten bin.

Aber freie Tage bieten die Möglichkeit des früheren Einkaufens und damit auch den Besuch meines Lieblingsfleischers. Nach 18 Uhr (meine sonst normale Zeit des Einkaufens) ist der nämlich immer schon geschlossen. Angeregt durch einen Tweet kam ich auf die Idee, mal wieder Hackepeter zu erstehen. Über Sommer und bei größerer Außenhitze mache ich das nicht, und so boten auch die kühlen Umgebungstemperaturen eine gute Möglichkeit.

Brotscheiben mit frischem HackepeterLeider war ich nicht mehr in Übung 😉 und habe mich etwas verwürzt. Oder nicht gut genug umrührgeknetet. Kann auch sein. Aber lecker war es trotzdem. Immerhin habe ich die Zweibelwürfel gut in die Hackmasse eingearbeitet, man sieht sie kaum noch. Aber eine ganz andere Frage drängt sich dabei auf:

Brotscheiben mit frischem HackepeterEine Frage, die eigentlich als „Nutella-Frage“ in die sozialen Medien eingegangen ist und die ich auch schon beackert habe: Mit Butter oder ohne. Oder gar mit etwas anderem? Auf den in Schnittchen geschnittenen Dinkelspitz (eine Art Baguette, nur eben aus Dinkel, wurde durch den Bäcker neben dem Fleischer feilgeboten), ist der aromatische Anteil der Butter am Gesamtgeschmack recht klein. Was aber auch an meiner leichten Überwürzung gelegen haben könnte. Ich fürchte, ich muss da noch mal eine Testreihe machen. 😉

Brotscheiben mit frischem HackepeterAber lecker war’s. Nach der langen Zeit seit dem letzten Mal.

Apropos lange Zeit. Irgendwie durchfuhr mich vor längerer Zeit mal der Wunsch, eine Silz-Dall-Gurke zu verspeisen. Und jahaa: Ich weiß, dass das Salz-Dill-Gurke heißt, milchsauer vergoren und u.a. mit Dill gewürzt ist. Nicht so lasch wie viele Gewürzgurken, aber in kleinen Dosen gut genießbar. Allein: Je mehr ich die Sauerkonservenregale einiger Lebensmitteleinzelhändler frequentierte, desto weniger wurde ich fündig. Mittlerweile habe ich welche gefunden, hatte aber vorher auch schon mal bei einer potenzieller „Ersatzdroge“ zugegriffen: Dill-Schnitten. Leider erwies sich das Produkt als Fehlgriff. Natürlich wusste ich, dass das „nur“ Gewürzgurken in Scheiben mit einem nennenswerten Dill-Anteil sind und keine Salzgurken. Aber trotzdem waren sie enttäuschend. Von der Konsistenz her völlig übergart (also sehr weich), dafür war vom Dill wenig zu spüren. Aromatisch wurde er aber durch übermäßigen Zucker ersetzt. Alles in allem also kein Produkt, dass ich nochmal kaufen werde. Schade eigentlich. Es hätte im Ansatz recht gut werden können. Mein Versuch, durch Kühlung einen Unterschied im Vergleich zum vorratschrankwarmen Produkt herzustellen, schlug sich nur ein wenig auf’s Süßempfinden nieder. Die Scheiben blieben labsch.

Sonntagmittag

Hurra, ich bin 12 Jahre alt! Wobei dieser Satz in mehreren Ebenen nicht stimmt. Spätestens dadurch, dass ich die DDR noch bewusst selbst erlebt habe (offenbar nur anders als manche anderen), steht fest, dass mein kalendarisches 12. Lebensjahr schon eine Weile zurück liegt. Mein kulinarisches Alter war aber – wenn auch etwas klischeebesessen – am Sonntag 12.

Nudeln, Ketchup, BärentatzenNudeln mit Ketchup und „Bärentatzen“. Sie hießen die Teile bei uns früher. Hergestellt aus Bockwurst, kunstvoll eingeschnitten und dann sanft gebraten. Und ja: Es war eine Bockwurst meines Lieblingsfleischers und es ist die beste Bockwurst, die man hier in der Gegend für Geld kaufen kann und die ich kenne.

Nudeln, Ketchup, BärentatzenDie Bockwurst wurde in drei etwa gleich große Stücke zerschnitten. Die Stücke wurden dann der Länge nach halbiert und ein wenig an den Enden eingeschnitten. Braten. Fertig. Die Nudeln wurden gekocht, anschließend entwässert und dann so lange mit Ketchup übergossen, bis sie schön ummantelt aus dem Topf kamen. Etwas Hitze unterm Topf erwärmte den Ketchup zusätzlich.

Das ganze ist übrigens ein Gericht, dass ich als Kind so nie gegessen habe. Nudeln mit Ketchup sind mir wirklich erst als Erwachsener vor einigen Jahren ins Bewusstsein geraten. Zu Hause gab es sowas nicht. Das könnte unter anderem daran liegen, dass Ketchup auch eher ein seltenes Produkt war. Der Werderaner Ketchup war Bückware. Aber als guter DDR-Bürger mochte ich ihn auch nicht. Bis heute nutze ich Ketchup eher selten, aber wegen eines Fehlkaufs hatte ich plötzlich 2 Flaschen davon im Kühlschrank. Nungut, das Problem hat sich damit erledigt. Die vorher halbleere ist jetzt leer.

Es gibt noch einen Grund, dass ich das Gericht zu Kinderzeiten so nicht gegessen haben kann: Die Nudeln sind aus Vollkorn, was ja auch eher eine neumodische Erfindung ist, zumindest auf den allgemeinen Erfahrungshorizont bezogen. Die Bärentatzen sind sind aber eine echte Erinnerung an früher …

Apropos modern. Nach aktuell gültigen Lebensmittelklischees fehlt dem Gericht auf jeden Fall noch was grünes. Das hatte ich aber dazu. Zumindest beim Essen.

Nudeln, Ketchup, Bärentatzen, SnookerDie aktuellen (mittlerweile beendeten) British Open im Snooker boten mit der ersten Finalrunde das Rahmenprogramm. Und wenn das nichts grünes ist, weiß ich auch nicht. 😉

Zwischen den Jahren (2/2)

Zwischen den Jahren ist auch mal Zeit, etwas selber zu kochen. Und dabei ist man meist recht frei in den Entscheidungen, was es denn sein soll. Außer, man hat vor den Feiertagen so viel eingekauft, dass man in die Gemüseverwertung einsteigen muss, bevor es nicht mehr für die direkte Ernährung geeignet erscheint. Ich krieg das erstaunlicherweise immer wieder mit Tomaten und/oder Paprika hin, dass ich davon mehr kaufe, als ich nachher im guten versnacke. Also, ran an die Pfanne! Und wie alles Gute fangen wir auch hier mit dem Anschwitzen von Zwiebeln an.

Zwiebeln anschwitzenDas ist eine Mischung aus mehreren Schalotten und einer roten Zwiebel. Diesmal wählte ich als Idee meinen „Gulaschansatz“, was bedeutet, dass die Zwiebeln schön angeschmurgelt werden und dann kommt allerlei rotes Zeug dazu.

Zwiebeln, Tomatenmark, 2x PaprikaWir sehen Tomatenmark sowieso edelsüßes und scharfes Paprikapulver. Das Mischungsverhältnis ist individuell randomisiert. Man weiß ja manchmal nicht, wieviel da auf einmal aus der Packung kommt … 😉 Das wird dann alles untergearbeitet und mit angeröstet.

Zwiebeln, Tomatenmark, 2x Paprika angeröstetDabei sollte es nicht mehr zu viel Hitze geben, sonst brennt etwas an und die ganze Angelegenheit wird bitter, was nicht gewollt ist. Nun könnte man das auch ablöschen … oder einfach grob zerkleinierte Tomaten dazugeben.

Tomatenstücke dazugebenDie werden gut untergerührt, gesalzen und geben auch die nötige Flüssigkeit, dass nix anbrennt. Ich hatte auch noch zwei schwarze Tomaten da, die habe ich auch hineingeschnibbelt.

Dunkle Tomaten dazugebenAuch das wird untergerührt. Ein paar bunte Spitzpaprika kamen dann auch noch unters Messer und in den Topf.

Paprikaschnippel dazugebenDie Tomaten schmelzen nebenher, der Paprika gart dann auch langsam. Also einmal Aufkochen, dann Deckel drauf und ziehen lassen.

Köcheln lassen mit DeckelDann überlegte ich noch dran rum, in welche Richtung die entstehende Tomatensoße gehen sollte. Einfach in ihrer groben Konsistenz zu lassen, wäre die erste Idee, noch mit einem Pürierstab durchzugehen die zweite. Ich entschied mich für die 3. Option.

Klein gewürfelte Kartoffel dazugebenIn relativ kleinen Würfeln gab ich noch eine mehligkochende Kartoffel dazu und garte sie mit. Das würde der Soße am Ende noch eine gewisse Bindung geben.

Sämiger TomatengulaschSelbst unpüriert und noch mit einigen sichtbaren Kartoffelstückcken kam allein durch das gelegentliche kräftige Umrühen etwas Bindung auf. Zwischen den beiden letzten Bildern liegt etwa eine halbe Stunde. Könnte auch mehr gewesen sein. Bis zum nächsten Bild waren es dann nur wenige Minuten und ein Pürierstab.

Pürierter TomatengulaschSo kann man das dann abschmecken, ggf. in Behälter abfüllen, auskühlen lassen und dann einfrieren. Ein paar Tage gehts auch nur im Kühlschrank.

Und so erlebte mich der nächste Tage wieder am Herd mit einer Pfanne.

Selleriewürfel anschwitzenBevor ihr grübelt, was ich da wohl anschwitze: klein gewürfelte Staudensellerie. Also keine ganze, aber ein Stück davon. Etwas Salz und Pfeffer sowie etwas Bratfett sind auch dabei.

Lauch dazugebenSpäter kam auch noch ein kleiner Rest einer Lauchstange dazu. Auch mit anschwitzen. Nebenher habe ich dann noch ein paar Nudeln gekocht.

Nudeln dazugebenDie kamen dann auch mit in die Pfanne. Alles wird durchgeschwenkt und dann mit zwei kleinen Kellen Tomatensoße ergänzt.

Tomatensoße dazugebenDas sieht zwar wenig aus, aber spätestens nach dem Umrühren sieht man: es reicht völlig.

Nudeln mit Sellerie, Lauch und TomatensoßeAb auf den Teller und genießen. Die Selleriewürfel geben dem ganzen ein interessantes Aroma. Etwas Parmesan oben drauf hätte vermutlich auch nicht geschadet. Allerdings hatte ich keinen mehr im Haus.

An Neujahr gab es dann eine andere Variante, allerdings undokumentiert. Aber wenn man statt der Gemüse eine gewürftelte Knackwurst in die Pfanne gibt und dann genauso weiter verfährt wie hier, braucht es nicht viel Phantasie, um sich das Ergebnis vorzustellen. Allerdings hatte ich hier noch von der Silvesterparty etwas vorgeriebenen Mozzarella über … Die Idee, den auch noch mit in die Pfanne zu werfen, war optisch eher suboptimal. Geschmeckt hats aber trotzdem, wenn auch der Käse einiges an Fäden zog … 😉

KW5 – Eigentlich … und Vorbilder

Sonnabend

Eigentlich sollte das noch etwas anders aussehen, aber die Natur nahm dann doch seinen Lauf und entfernte etwas aus dem Rezept. Aber wenn man Zwiebeln und Äpfel klein gewürfelt schön in einer Pfanne mit etwas Butter anschmoren möchte und dann sind die 3 noch vorhandenen Zwiebeln keine Zwiebeln sondern nur noch Mumien ihrer selbst … Aber es bleibt die Erinnerung. Diese Zwiebel-Apfel-Schmor-Masse hatte ich vor Ewigkeiten schon mal gemacht, damit dann aber ein Leberwurstbrötchen veredelt, jetzt sollte es einem Entenbrustbrötchen die Krone aufsetzen …
Goldige EntenbrüsteDas mit der Entenbrust war sowieso eher sowas spontanes … Ich hatte sie am Freitag beim Wochenendeinkauf entdeckt …
Goldige EntenbrüsteSie erinnerten mich an eine alte EiTV-Folge, wo ich mal zwei Entenbrüste drehbedingt eine dreiviertel Stunden sanft in der Pfanne brutzelte – quasi confierte – und die dadurch wunderbar zart und saftig geriet. Die Soße war ein Fehlgriff. Aber die Entenbrust … Super. Also in dem alten Video.
Die aktuelle Brust sah äußerlich sehr gut aus, aber die inneren Werte zeigten, dass sie vermutlich doch noch ein wenig mehr in der heißen Pfanne hätte ruhen dürfen. Oder hinterher im Ofen. Aber dem Genuss brachte das keine Einbuße, sie war zart und der Fleischsaft durchsuppte das Brötchen auf das köstlichste.
Brust auf BrötchenNeulich hatte ich irgendwo schon einmal darüber philosophiert, dass dieser Fleischsaft gern mal – vor allem bei – Steaks auftritt und welche Aufgabe dann das dazu gereichte Brot habe … Wenn es denn welches gibt. Die Brötchen gestern waren sich ihrer Aufgabe bewusst und ihr auch gewachsen.

Sonntag

Es gibt da einen Kochblog, dessen Autor man als Freund u.a. von Aufläufen bezeichnen darf. Da ich auf dem Gebiet eher Anfänger bin, habe ich mich heute einmal an eine einfache Grundlage gewagt nach einem Prinzip, dass ich mir als Extrakt aus seinen Auflaufrezepten zog: Man kocht ein normales Gericht, gibt das in eine Auflaufform, reibt Käse drüber und backt es auf. Fertig. 😉
Rinderhack anbratenDieses Biohackfleisch suppte beim Anbraten etwas aus, aber das störte mich wenig, da ich ja sowieso auch eine Soße brauchte. Die kam zwar in anderer Form auch noch dazu, aber Hackfleisch anbraten, das geht einfach.
Tomatensoße dazuDiese Tomatensoße stammte aus meinem Tiefkühler. Ich weiß nicht, wann ich sie wie gekocht hatte, vermute aber Zwiebeln, Tomaten und rote Paprika als Basis, durchgekocht und püriert. Sie war würzig abgeschmeckt … Also passte sie für meinen Auflauf.
Nudeln dazuDie Nudeln hatte ich vorgekocht und gab sie mit dazu, nachdem die Tomaten-Rindfleisch-Soße eine Weile bedeckelt vor sich hingeschmurgelt hatte.
Durchrühren und aufkochen lassenDie Nudeln hatte ich sehr al dente vorgekocht. In der Tomatensoße und spätestens beim Aufbacken  würden sie nachgaren, so mein Gedanke. Das bestätigte sich auch.
Käse drüberhobelnEinen Teil des Pfanneninhalts gab ich in eine Auflaufform und hobelte etwas Bergkäse darüber. Dabei lernte ich: Ich brauche noch eine grobe Käsereibe und: Erstaunlich, was man mit einem Sparschäler so alles machen kann, außer sparschälen.
Das kam dann in den Ofen, bis eine schöne Käsekruste entstand.
Auflauf ohne NudelauflaufUps, da hatte ich es auch schon leergegessen … War wirklich lecker.
NudelauflaufSo sah es übrigens vorher aus.
Und so:
Nudelauflauf (Detail)Wobei ich JaBB durchaus noch einen Vorwurf machen muss: Seinem Blog fehlen die Warnhinweise, dass so ein Auflauf auch nach 5 Minuten aus dem Ofen raus noch höllisch heiß sein kann. 😉 Und lecker. Aber das wusste er ja schon selber.
Der andere Teil des Pfanneninhalts wanderte übrigens ungebacken in eine weitere, aber bedeckelte Auflaufform und kommt morgen mit auf Arbeit. In der Teeküche haben wir eine Mikrowelle mit Heißluftfunktion. Damit kriege ich das Ding dann vollendet.