Box 6 (16.04.2019)

Es gibt die schöne Idee, sich in chinesischen Restaurants immer die gleiche Nummer zu bestellen, ohne vorher auf die Karte zu schauen. Mal sehen, was dann jeweils kommt. Ein entsprechendes, aber negatives Erlebnis hatte ich mal mit einem Essenbringdienst, wo wir aus einer älteren Karte bestellten, mittlerweile hatte der Lieferant neu durchnummeriert. Wir haben es überlebt, den Lieferdienst gibt’s schon lange nicht mehr.

Das sieht auf den ersten Blick nicht so besonders aus, was einem leicht verlängertem Transport geschuldet war, da jemand noch etwas wollte von einem Stand, den eine längere Warteschlange belagerte. Ich habe gehört, dass die panierten Hühnchenstücke knusprig in die Papppackung kamen, spätestens auch durch die süß-sauer Soße klebte später doch alles.

Auch die Pasta hat sich gut mit der Soße voll gesogen. So war alles schön schlotzig und mundete trotz der kleinen Abstriche recht angenehm.

Couscous mit Hähnchencurry (10.04.2019)

Meat out the Box. Denglisch for runaways. Wobei wir bei der englischen Küche doch wieder beim Curry wären, gibt es doch eine Reihe von kulinarischen Wurzeln in Indien.

Dass dieses Essen nicht indisch aussieht, könnte an der nordafrikanischen Grundlage liegen. Würde man in dem Becher tiefer graben, käme man in eine Schicht aus Couscous. Ich habe da mal was vorbereitet:

Platz zum Tipp war ja. Und geschmeckt hat’s auch. Was will man mehr?!

Hähnchen-Dill-Senf-Soße-Nudelpfanne (03.04.2019)

Offiziell hieß das etwas anders, aber so in etwa kommt das hin, was sich im heutigen Essenseimer befand.

Mit den frischen Beigaben oben drauf ist der erste Blick in den Becher doch immer recht erfreulich, aber auch nach dem einleitenden Umrühren versprach sich noch ein Genuss.

Die Gnocchi (Pasta) waren fast noch ein wenig al dente, was aber auch an ihrer etwas zu niedrigen Temperatur liegen könnte.

Halber Broiler mit Salat (27.03.2019)

Üppig könnte man das heutige Mittag nennen. Aber wenn man den halben Hühnervogel nicht bis zum letzten Fitzelchen auszutzelt, geht’s eigentlich.

Diese Hähnchengrillstände kriegen es doch immer recht gut hin, ein schmackhaftes, zartes, im wesentlichen saftiges Geflügel zuzubereiten. Ein wenig Timing beim Besuch muss man aber mitbringen und nicht zu Unzeiten da auftauchen, vor allem, wenn die Grill-Hähnchen nicht das einzige sind, was verkauft wird.

Der Vorteil, wenn am gleichen Stand auch Döner und allerlei anderes verkauft werden: es gibt ausreichend viel Salat zum Aufwerten mit dazu.

Lecker. Das sollte man sich ab und zu mal gönnen.

Becheressen ohne Zimt

Außer der Reihe gibt’s heute mal Essen aus einem Becher. Das wird öfter passieren, wenn der Essenslieferant wieder out ist, da es einige Anbieter im nebenstehenden EKZ gibt, die Essen in der Form verkaufen.

Kleingehacktes als Topping, irgendwas mit Tomaten, Kürbiskernen, Weißkäse u.a. Darunter exotisches. Ich rühre mal um:

Bulgur mit irgendwas soßigem und Curry und Hähnchenbrocken und Obst und Gemüse. Ich hab’s mir mitbringen lassen, und lasse da dem Mitbringer gern etwas freie Hand.

Nun bin ich nicht so der große Curryfreund, aber es war lecker. Fruchtig, deutliche Currynote aber nicht scharf. Der Bulgur war gut, das Topping frisch. Ich hab’s das erste Mal gegessen und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.