Fremdgesteuert gekauftes Fastfood

Es gibt da einen inhaltlich benachbarten Blog, bei dem es schon immer ab und zu, in letzter Zeit aber häufiger mal Mittag aus dem Imbiss gibt. Und da ich dort gern mitlese, schwebt mir schon ein paar Tagen die Idee durch den Kopf, es gleich zu tun. Der Zufall wollte es, dass ich heute ins Büro musste, und so kam ich an einem passenden Imbissdealer vorbei. Leider hatte ich meine Notfallmöhren vergessen, so wurde das Essen als “außer der Reihe” definiert. ;-)

Während der Blogkollege aus dem Süden für den Erwerb vergleichbarer Speise einen Bäckerimbiss frequentiert, ist es bei mir der schön öfter erwähnte Fleischerimbiss. Und so landeten zwei belegte Brötchen im Beutel.

Dies ist eine Leberkäs-Semmel, die mit einem Klecks süßen Senf veredelt wurde. Und bevor jemand neidisch wird: Der Teller drunter ist aus unserer dienstlichen Teeküche und ein “Frühstücksteller”, also kein großer Mittagsteller. Sonst wäre dieses eine Brötchen fast schon ein Brot gewesen. ;-) Im schwierigen, da maßstabslosen Vergleich zum süddeutschen Pendant habe ich allerdings den Eindruck, dass hier sowohl Brötchen als auch Leberkäsestück größer sind. Aber es kommt ja nicht auf die Größe an. ;-)

Der süße Senf sieht zwar so aus, als ob er im wesentlichen ins Brötchen eingesickert ist. Da man aber zum unfallfreien Essen das ganze Gebilde sowieso etwas zusammenpressen muss, kommt der Senf auch wieder auf’s Fleischstück.

Das zweite Brötchen beinhaltete eine Scheibe Krustenbraten.

Sowohl der Leberkäse als auch der Braten wurden frisch aufgeschnitten, nachdem sie unter der Wärme- und Präsentationslampe warmgrhalten wurden. Schön war, dass die leckere, knusprige, aber nicht harte Kruste, die beim Schneiden leider abfiel, doch den Weg ins Brötchen fand.

Hier fehlte mir ein kleiner Klecks (mittel-)scharfer Senf, den ich vergaß zu ordern. Normalerweise macht man sich den selber aufs Essen, aber coronaseidank passiert das jetzt hinter dem Tresen mit der fachlichen Kompetenz der Fleischereifachverkäuferin, dass muss man aber wissen. Immerhin, beim Leberkässemmel hatte sie gefragt, aber das war auch das zweite Brötchen, dass sie zubereitete und einpackte …

Mettbrötchen (27.09.2019)

Dies lief heute so ein kleines bisschen unter Abschiedsessen. In der Form wird es das vermutlich vorläufig nicht mehr geben. Wobei das in der Absolutheit eigentlich auch wieder nicht stimmt. Aber so solo geht’s nach meinen neuen Ernährungsrichtlinien nicht mehr: zu viel Brötchen und als gute Gemüseportion gehen die paar Zwiebeln auch nicht durch.

Wenn ich davor aber eine schöne reichhaltige Gemüsesuppe mit Eierstich oder einen Linseneintopf esse, sollte auch ein Mettbrötchen als Beigabe gehen. ;-)

Salat (26.06.2019)

Bei den aktuellen Außentemperaturen isst man zum Mittag auch mal was leichtes. Gemischter Salat mit Garnelen waren die Variante der Wahl. Im Hinblick auf den Tages-Tipp, viel Wasser zu trinken, bietet sich sowas an, da Wasser in zwei wichtigen Aggregatzuständen mit dabei war: schnittfest (Tomate) und knackig (Eisbergsalat). Das übliche fest, flüssig, gasförmig kann ja jeder.

Durch die Eispalten, Mozzarellamurmeln und das erfrischende Dressing wurde mitsamt dem Brötchen doch eine sättigende Speise daraus.

Wenn nicht solche Salate immer so schweineteuer wären, man würde die viel öfter genießen.

Fischsemmel (21.06.2019)

Tradition kann ich auch. Und so gab’s heute Fisch. Von wegen Freitag und so. Etwas gelöst vom Gruppenzwang* habe ich mich frei nach Lust und Laune entscheiden können.

Es gab Küstenkruste mit paniertem Seelachs und Remoulade. Lecker.

Die Küstenkruste finde ich schon recht gut, die hole ich mir ab und an auch mal so zum selber Belegen beim Abendbrot.

Das Seelachs-Filet kommt von Frosta. Muss man auch nix zu sage

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*) Gruppenzwang: Wenn die Kolleg/inn/en ihre Essensbestellung durchgegeben haben, steht im allgemeinen der Laden fest, wo ich mir auch was hole. Und vom Bäcker wollen sie sehr selten was. Heute erreichte mich die Bestellung relativ spät, da hatte ich schon gekauft.

Noch’n Fischbrötchen (29.05.2019)

Hurra, ich habe dran gedacht und es war verfügbar. Ein anderes Fischbrötchen.

Das Fischstück kam aus bekanntem Hause mit ohne Zusatzstoffe, stand zumindest auf der Rückseite des Fähnchen. Erworben habe ich das Brötchen auch nicht beim bekannten Fischbrater sondern beim Bäckerimbiss, da ist es aber Saisonware.

Tolles Brötchen, lecker Fisch, was will man mehr. Und es hätte es auch in warm geben können.