Forelle mal anders (01.09.2019)

Dieser Post richtet sich vor allem an alle Matjesfreunde, auch wenn oben im Titel Forelle steht und der Matjes traditionell aus Hering geschaffen wird. Aber das Prinzip, wie guter Matjes hergestellt wird, kann man mit etwas Geschick und guter Auswahl der Fischsorte auch erweitern und so etwas sehr schönes auf die Teller und an die Gaumen bringen. Und wer gern Essen nach Farben macht: Pink geht auch ohne rote Bete. ;-)

Die Grundgestaltung des Tellers haben wir schon öfter hier im Blog gesehen. Das könnte am wiederholten Besuch der gleichen Gaststätte herrühren. Was ja auch schon mal einen Grund hat. Neben Bratkartoffeln, einem kleinen Gurkensalat und den fischigen Beilagen Meerrettich, Kräuterbutter und Zitronenspalte lagerten dieses mal aber ein kleines Schälchen mit einer Extrasoße (deren Namen ich leider wieder vergessen habe) und unter den roten Zwiebel der rosa Fisch …

Zarte Forellenfilets nach Matjesart – ein Hochgenuss! Dringend weiterempfohlen für Liebhaber/innen dieser Zubereitungsart. Und vielleicht auch eine Idee als Überraschungsschmankerl bei einer heimischen Fischplatte (wobei ich nicht gefragt bzw. geschaut habe, ob es diese auch im Fischverkauf gibt).

Gebratener Hering (04.08.2019)

Manchmal gehen mir schon komische Gedanken durch den Kopf. Zum Beispiel: Eigentlich ist diese Fischgaststätte mit ihrem Essen einer der besten Speisequellen, die ich kenne. Was jetzt nicht heißen soll, dass ich jeden Tag dort essen wollte, dazu wäre mir Abwechslung zu wichtig, aber ich kann öfter mal da sein, zumindest im Sommerhalbjahr.

Es ist jetzt nicht die feine hohe Küche, aber es ist ehrlich, einfach und lecker. Und wunderbar portioniert. Frischer Fisch, gut gewürzt durch die Pfanne gezogen, auf den Punkt gegart, dazu schöne Bratkartoffeln oder Pommes und eine Auswahl von Fischbegleitern zur Auswahl: Zitrone, Meerrettich und Kräuterbutter.

Und besonders lecker: der Gurkensalat. Davon könnte gern mehr auf den Teller. Die beiden Fische sind nicht sauer eingelegte Bratheringe. ;-) Jaha, sowas geht auch frisch gebraten.

Herrlich!

Bachsaiblingsfilet an Pommes und Gurkensalat (16.06.2019)

Nachdem hier die letzten Tage etwas die Fastenzeit ausgebrochen zu sein schien, fangen wir doch mal mit einem leckeren Sonntagsessen an. Und weil der Berg nicht zum Propheten kommt, fährt der Esser zum Fisch. Die rustikale Bratfischausgabe gehört zu einem Rohfischerzeuger und -fänger, dessen Karte in Eigenfang und zugekauftes unterteilt ist. So gibt’s natürlich auch Lachs und Hering, aber auch Forelle, Lachsforelle, Bachsaibling und Stör aus eigenem Gewässer. Fischsuppe, Aal in Aspik und Fischbratwurst gehören auch zum Angebot, nebst Getränken und Räucherfisch.

Das Besteck habe ich falsch hingelegt. Eigentlich wollte ich das Bild noch spiegeln, dass der Fehler verschwindet, aber dann sah die Telleranordnung komisch aus.

Die Bachsaiblinge sind wohl etwas gewachsen, beim letzten Mal gab’s noch den ganzen Fisch. Aber als Filet gefiel er mir auch recht gut. Schön knusprig gebratene Haut, praktisch grätenfrei, dazu Zitrone, Kräuterbutter oder Meerrettich zur freien Verwendung. Eigentlich brauchte man davon nichts, war der Fisch doch gut gewürzt, aber im Sinne der Vielfalt konnte man unterschiedliche Hapse erzeugen.

Fischburger gibt’s übrigens auch. Die habe ich zu einem anderen Tisch gehen sehen. Und einen Fisch-Hot-Dog bot die Speisekarte auch feil. Also doch für (fast) jeden was dabei. Fischverweigerer wählen zwischen Schnitzel, Bockwurst oder einem anderen Restaurant.

Bachsaibling an Beilagen (19.05.2019)

Sonntags mal was gutes. Und für den Fischliebhaber gibt’s da in der Gegend eine rustikale Möglichkeit, gut Fisch – teils aus eigener Aufzucht – zu essen.Mehr braucht es eigentlich nicht. Den gut gewürzten und gebratenen Fisch, ein paar Bratkartoffeln, etwas Salat und je nach Vorliebe Kräuterbutter, Zitrone oder/und Meerrettich. Dazu die Sonne, ein paar zwitschernde Vögel, Bäume und Sträucher im Blickfeld und einen kleinen Teich mit großen Fischen.Sonntag.