Norddeutsche Fischsuppe (25.03.2019)

Schön ist ja, wenn man montags zwar nicht das Essen, aber doch die Berichterstattung darüber vergisst. Zumindest das Bildmachen. Deswegen gibt’s heute nur einen halbvollen Suppenbecher, was aber nicht wirklich eine Rolle spielt, voll sah die Speise genauso aus, sie hatte nur etwas gehacktes Grün mehr oben drauf, das ihr aber schon von den anderen Suppen kennt.

Leckere Fischwürfel mit passenden Gemüsen wie Fenchel, Möhren und Wirsing, Dill u.a. und der kleine Schuss Sahne machten alles zu einer angenehmen Mahlzeit.

Fernöstliche Kartoffelpfanne (23.03.2019)

Einfach und schnell gab’s heute mal was selbstgemachtes aus der Pfanne. Ein paar gewürfelte rohe Kartoffeln fanden den Weg in eine heiße Pfanne mit etwas Rapsöl und werden sanft darin gebraten. Etwas später kamen die unteren Hälften der Blätter eines großen Pak Choi hinzu, die in mundgerechte Stücke geteilt wurde.

Wenn die Kartoffelwürfel fast gar sind, kamen ein paar Speckwürfel (doppelt geräucherter Bauch von meinem Lieblingsfleischer) hinzu und gleich danach die zurecht gezupften grünen Blattbestandteile des Gemüses.

Nachdem alles ein paar Mal durchgeschwenkt wurde, wird der Pfanneninhalt mit einem fein verteilten Schuss Sojasoße abgeschmeckt. Noch einmal schwenken und fertig.

Das ganze schmeckt pur oder sicher auch als Beilage. Wichtig: Bitte nicht salzen! Speck und Sojasauce bringen genug mit

Gnocchi mit Bologneser Soße (22.03.2019)

Gestern Abend grübelte ich nachweislich darüber nach, wo ich mal ein sachgerechtes Mac&Cheese herbekommen könnte. Das wird gar nicht so einfach, vor allem als Mittagsspeise. Aber es gibt da einen Laden, dem würde ich das ggf. zutrauen, also ging ich da heute Mittag mal hin.

Nudeln im Eimer. 😉 Nein, Gnocchi (die Pasta) in einer Soße in Anlehnung an Ragú Bolognese, also in einer Tomaten-Hackfleisch-Soße. Ich weiß, ich bin da manchmal etwas empfindlich, was die Verwendung der Namen von Standard-Gerichten betrifft, wenn höchstens „in Anlehnung an“ oder ähnliches gekocht wird.

Das sagt nichts über die Qualität der Speisen aus. Die Gnocchi in Tomaten-Hackfleisch-Soße waren und sind lecker. Ich werde sie auch in Zukunft kaufen und habe sie auch schon in der Vergangenheit mehrfach mit Genuss verspeist. Aber es ist keine Bolognese. Es gibt übrigens auch eine schöne Schinken-Sahne-Soße. Dreimal dürft ihr raten, unter welchem Namen die verkauft wird und mit welchem Standard sie nichts gemeinsam hat.

Wenn man etwas umrührt, kommt zutage, was man so isst. Der Trick mit den frischen Kräutern und den Tomatenwürfeln oben drauf ist gut und verbessert alles auch, aber wichtig ist, was im Magen ankommt. 😉 Als Soßenfreund wäre zwar manchmal etwas mehr auch schön, kann man auch bekommen, wenn man berechtigt einen Aufschlag zahlt, aber wenn genug Platz zum Umrühren ist, reicht’s dann doch.

Nochmal zurück zum Mac&Cheese. Wie es der Zufall wollte, stand heute der Koch des Hauses mit hinterm Tresen (was ich zwar anfangs nicht wusste, sich aber schnell herausstellte), und als ich der Verkäuferin meine Mac&Cheese-Idee nahebrachte, mischte er sich praktischerweise mit ein.

Vielleicht habe da das Saatkorn einer Produktidee gepflanzt. Aber es wird wohl nicht so einfach. Als frische Zusammenstellung wird’s sowieso nix, aber auch – mein Gedanke – als fertig gemischtes „Tagesgericht“ ist es auch schwierig, der durch den Käse das Gericht nicht lange genug warmgehalten werden kann.

Schauen wir also mal. Vielleicht kriegen sie das Problem doch mal gelöst. Oder ich nehme das Angebot der Individual-Bestellung doch an. Dann brauche ich aber ein paar Mitesser, als Einzelportion lohnt sich das ja nicht …

Soulsoup (21.03.2019)

Manchmal ist man dem Gruppenzwang unterworfen oder unterwirft sich ihm oder was auch immer. Worauf ich hinaus will: Es gab heute nochmal Suppe. Die Kolleginnen wollten eine essen, und bevor ich noch woanders hinlaufen muss, habe ich auch eine genommen. Da das Tagesangebot wieder Reis enthielt und ich das gestern schon hatte, entschied ich mich für eine der drei Wochenangebote: irgendwas mit Linsen, Apfel, Ingwer, Kurkuma und Curry.

Gewohnt dezent in der Aromatik war die Suppe schmackhaft und wies keinerlei Ecken und Kanten wie besondere Schärfe oder ähnliches auf. Aber das ist hier so üblich. Substanz hatte sie aber.

Sie machte aufs angenehmste satt und hielt auch hinreichend lange vor. Erst der nahende Feierabend wurde durch einen zunehmenden Abendbrothunger nachhaltig herausgefordert.

Hühnerfrikassee-Suppe mit Reis (20.03.2019)

Ob es wirklich eine Suppe sein sollte, weiß ich nicht, aber ein paar Aspekte im Umfeld sprechen dafür. Dazu gehört unter anderem die Konsistenz.

Und das Brot als Beilage. Und der Löffel. Aber in gewissen Sinn war es ein schönes Frikassee. Pilze waren mit drin, auch Spargel, Erbsen und Möhren. Und ein paar Kapern. Die Soße war auch nicht übermäßig gebunden.

Und da der Reis in der Minderheit war, war’s eben doch eher eine Suppe.

Zwar bin ich mir relativ sicher, dass dieses Hühnerfrikassee nicht den klassischen Weg der Herstellung gegangen ist, aber es war recht lecker.

Nicht zu verwechseln ist dieses Hühnerfrikassee mit dem gestern erwähnten, also das mit der Krautsalat-Einlage. Das kommt aus einer anderen Quelle, ist dort aber nur gelegentlich Tagesgericht und kommt sicher auch noch irgendwann mal auf den Tisch.