Verfolger auf SocialMedia haben es schon gesehen. Wir blüh(t)en, same procedure last year. Mein stacheliger Freund, ich hatte es vor einer Woche schon erwähnt, bildete einen Blütenansatz und dann auch eine Blüte. Nach Feierabend bei noch etwas Restlicht vom Sonnenuntergang war es noch eine Knospe, aber kurz vor Mitternacht sah es dann so aus:
Eigentlich mag ich ja keine Aufnahmen mit Blitzlicht, aber die ist irgendwie ganz gut geworden. Am nächsten Morgen bei Tageslicht ging’s dann auch ohne Blitz.
Der nächste Morgen zeigte dann ein nicht mehr so schönes Bild. Es ist eben ein kurzes Vergnügen, so was schönes zu sehen. Vor allem, wenn man bedenkt, aus was für einer Hässlichkeit sowas herauswächst. Man sieht es nicht sehr gut auf dem Bild, aber der Kaktus als solches sieht nicht so sehr gut aus. Er müsste dringend umgetopft werden – eine Aufgabe, die er sich mit dem dahinterstehenden teilt. Von dem seht ihr aber nur den „kleinen“ Ableger; was da hinter dem Bildrand verschwindet, ist ca. 1 m lang, vielleicht mehr. Beide sind an Selbstabholer in liebevolle Hände gern abzugeben.
Sonntagmittag
Am Samstag war ich beim 14-täglich stattfindenden Grünmarkt in der Stadt und fand einen sehr aufgeräumten Marktplatz vor … Da ich im Anschluss so oder so noch zu meinem Lieblingsfleischer wollte, verkürzte sich mein Aufenthalt in diesem „Draußen“ und ich konnte ein paar Leckereien einkaufen. Im Vergleich zum Sonntagmittag vor 2 Wochen marinierte Nackensteaks, zubereitet auf gleiche Weise.
Da aber die Kartoffeln wohl am längsten brauchen, kamen zuerst die auf den Herd.
Man soll sich bekannterweise abwechslungsreich ernähren, deswegen sind es diesmal mehligkochende Kartoffeln, die im Dampfbad gegart werden (und nicht wie sonst in der Mikrowelle).
Daneben kamen ein paar Schnibbelbohnen (die eigentlich unter „Brechbohnen“ firmierten) in einen Topf, zusammen mit 2 klein geschnittenen Tomaten, Salz, Pfeffer und ein wenig Wasser.
Das wurde bedeckelt, gar gekocht, abgeschmeckt und mit ein wenig Mehl gebunden. Dann fand ich noch ein Gläschen mit einer Paprika-Knoblauch-Öl- Paste, die wohl auch ein wenig Chili enthielt. Auch davon rührte ich noch einen Esslöffel voll ein.
Daneben heizte die Grillplatte auf und bekam dann Besuch von den Nackensteaks vom Lieblingsfleischer.
Sieht schon so besser aus als vor 2 Wochen. Langsam sollte ich mal aus dieser Erkenntnis lernen. Ich legte die beiden Fleischscheiben auf die heiße Platte und überließ sie der Hitze. Dabei kümmerte ich mich um das Gemüse und prüfte die Kartoffeln auf ihren Garungsgrad. Nach mehreren Minuten schaute ich mir mal die Unterseite an, die ich gut gebräunt vorfand. Also umdrehen bitte.
Sieht das nicht lecker aus?! Nicht wie der Schmand aus den folierten Supermarkt-„Nackensteaks“. Zeit, die anderen Teile auf die Zielgerade zu bringen. Das Gemüse ruhte schon:
Bei den Stampfkartoffeln rächte sich, dass ich lange keine mehr mit Milch gemacht hatte. Nachdem ich den Dämpfeinsatz mit den Kartoffeln entnommen und das Restwasser aus dem Topf entfernt hatte, gab ich einen Schuss Milch in den Topf, der wohl etwas üppig geriet. Nungut, die Kartoffeln kamen auch noch mit dazu, ebenfalls Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Tk-Schnittlauch. Alles wurde gestampft und anschließend mit etwas Rapsöl (statt Butter) verrührt. Es war vorher schon recht flüssig, stabilisierte sich aber noch ein wenig.
Das Fleisch war dann auch fertig.
Und so konnte angerichtet werden.
Die bräunliche Auflage auf den Kartoffeln kam von der Grillplatte, war aber gar nicht so einfach zu transferienen. Es war eben sooo wenig.
Das Gemüse hatte ein wenig Pfiff durch die Paste gewonnen. Mal was anderes.
Das Fleisch war gewohnt Spitze. Naja, schade, dass nicht jeder so einen Lieblingsfleischer haben kann. 😉

































































