Couscous mit Hähnchencurry (10.04.2019)

Meat out the Box. Denglisch for runaways. Wobei wir bei der englischen Küche doch wieder beim Curry wären, gibt es doch eine Reihe von kulinarischen Wurzeln in Indien.

Dass dieses Essen nicht indisch aussieht, könnte an der nordafrikanischen Grundlage liegen. Würde man in dem Becher tiefer graben, käme man in eine Schicht aus Couscous. Ich habe da mal was vorbereitet:

Platz zum Tipp war ja. Und geschmeckt hat’s auch. Was will man mehr?!

Schichtkohl mit Kartoffelstampf (09.04.2019)

Immer wieder lecker. Mehr muss man gar nicht dazu sagen. Vor allem, wenn es die Bedienung sehr gut mit einem meint.

Was wie Schichtkohl pur aussieht verbirgt unumrührbar verborgen noch vorgequetschte Kartoffeln mit ein paar rehydrierten Kräutern, einem Klecks Quark und Röstzwiebeln.

Wenn man aber ein wenig abgegessen hat – unter aller Vorsicht -kommt der Becherinhalt in einen Zustand der Umrührbarkeit, was der Leckerness nur dienlich ist, auch wenn das Auge manchmal beim Mitessen aufgibt. Viel Struktur ist auch nicht mehr dabei, aber wer braucht bei der Aromatik schon Struktur!? Zumal sich der Kohl ein wenig Knackigkeit bewahrt hat, bleibt doch auch noch was zum Kauen.

Mixbox (08.04.2019)

Manchmal muss es auch mal was aus der Fritteuse sein. Und dabei denke ich nicht unbedingt an Pommes frites. Wobei: paniertes aus der Fritteuse ist ja noch schlimmer.

Kartoffelspalten (natürlich unpaniert), Shrimps, Fisch, dazu ein Dip. Das ist auch mal was zum Mittag.

Zum Feierabend hängt der Magen dann aber doch wieder etwas durch. 6 Stunden hält das also nicht vor.

Fussili mit Gulasch (05.04.2019)

Der Kollegenrat entschied heute für Pasta und ich mich für „Gulasch“. Das ist so schlecht nicht, hat aber manchmal mit den Eigenheiten eines Schweinefleisch-Gulasch zu kämpfen. Die kleinen Würfelchen neigen zur Trockenheit, obwohl sie in der Soße liegen.

Aber der erste Eindruck ist wie immer ansprechend und schmecken tut es auch. Vielleicht wäre eine Annäherung an die Klassiker und damit die Verwendung von Rindfleisch eine Idee.

Vermutlich gibt es gute Gründe dagegen, sonst würde man es ja machen. Aber wer Schinken-Sahne-Soße als Carbonara verkauft…

Geblatene Nudeln mit Flühlingslollen (04.04.2019)

Ja, ich habe den flachen Gag wirklich gemacht. Und ich setz‘ noch einen drauf: Ich verstehe die Chinesen nicht. Nennen sie ihr Hauptnahrungsmittel ‚Reis‘ und können gar kein ‚R‘ sprechen. Sorry, aber es ist spät und ich habe die heutige Mittagsstory vergessen online zu stellen.

Frühlingsrollen, darunter ein paar gebratene Nudeln mit einem Hauch scharfer Soße.

Wenn man zwei Rollen gegessen hat, kommt man auch an die Nudeln. Aber in diesen Pappboxen ist es meist recht eng.

Man soll zugegebenerweise nicht immer nach Äußerlichkeiten gehen, aber die Quelle dieser fernöstlichen Köstlichkeiten (die so in Fernost vermutlich keiner kennt) ist interessant zu beobachten. Das Teamwork hinterm Tresen ist so multikulturell, dass die „Amtssprache“ dort zumindest zeitweise Deutsch ist, als kleinster gemeinsamer Nenner.

Nachdem meine geliebte Box 5 auch nicht mehr das ist, was sie mal war, teste ich gerade die Alternativen aus, wenn der Kollegenrat den Mittagstisch von dort ordert.