Gefüllte Paprika – gesprengt

Heute Abend habe ich für die Kollegen gekocht, zumindest für diejenigen, die morgen nicht im Homeoffice sind. Den geneigten Leser dieses Blogs darf ich aber beruhigen, es ist keine vielbildrige Fotokochstory geworden, aber ein Schlussbild habe ich gemacht und weil ich es ganz lecker fand, sollt ihr auch dran beteiligt sein.

Gefüllte Paprika - gesprengtWer genau hinsieht, erkennt einen Unterschied zwischen Hackfleisch und Naturreis. ;-)

In die heiße Pfanne kam etwas Fett und dann das gemischte Hack (75% Rind, 25% Schwein), es waren wohl ca. 400 g. Hier wurde das gut angebraten. Im Vorfeld hatte ich auch schon eine große Gemüsezwiebel klein gewürfelt, die gab ich nach der Erbräunung von Teilen des Hacks dazu und schwitzte sie mit an. Pfeffer, Paprikapulver (edelsüß/rosenscharf-Mischung), Tomatenmark wurden mit angeröstet und unter die Zwiebel-Hack-Mischung gerührt. Es kann auch sein, dass noch eine zerdrückte und gehackte Knoblauchzehe mit hinein kam. ;-)

Vor dem Kochen hatte ich 2 Spitz- und 3 normale Paprikaschoten nicht zu klein geschnitten, außerdem kam auch noch eine gute Handvoll der kleinen Cocktailtomaten mit in die Schüssel, um dann mit Schwung in die Pfanne zu gelangen. Etwas Salz oben drüber und ein Versuch, alles ein wenig zu verrühren, sowie eine Tasse Wasser gaben dem Pfanneninhalt den Rest. Alles wurde bedeckelt und bei schwacher Hitze eine halbe Stunde vor sich hin köcheln gelassen. Zeit, um den Naturreis zu kochen, nach der Garung erst auf dem Pfanneninhalt zu verteilen und dann unterzurühren. Das Ergebnis seht ihr oben und es ist recht anständig. Vielleicht etwas viel Paprika.

Mal sehen, was die Kolleg/inn/en morgen sagen. Und ich muss jetzt erstmal ein großes Transportgefäß suchen …

Dip, Dip, Hurra! 2021 ist da

  • Warum kauft man eigentlich immer zu viel für die Silvesterparty ein?
  • Warum rührt man dann auch noch zu viel an Silvesterpartyspeisen zusammen?
  • Und warum sind große Teile davon nicht suppenfähig?

Der Silvesternachmittag fand mich in meiner Küche beim kreativen Zusammenrühren von Dips für Gemüsesticks, die Begleiter der Silvesterparty am Abend werden sollten. Wobei: Wenn man das Grundprinzip der Dips erstmal verstanden hat, ist die Ausgestaltung einer Vielfalt an Varianten recht einfach.

Für die Mitnahme hatte ich allerlei kleine Döschen zusammengekramt, die es dann geschmackvoll zu befüllen galt. Eins blieb übrig und ich grübelte, was ich wohl darein machen könnte. Das Trivialste hatte ich nämlich vergessen, obwohl ich alle Zutaten im Haus hatte: Ich hatte eine Packung Tk-Kräuter in der 8ter Mischung gekauft, die nach wie vor uneingerührt im Tiefkühler ruhen … ;-)

SilvesterpartyAls Basis hatte ich mir einen großen Becher Skyr und einen ebenso großen Becher Joghurt gekauft, ein kleiner Becher Majonäse war auch noch im Einkaufskorb. Die Mischung würde schon eine Dipkonsistenz ergeben. Und zur Not hatte ich noch Milch und Sahne bzw. Xanthan im Hause.

Und schon ging’s los: Erstmal eine Knoblauchzehe fein hacken und mit groben Salz verreiben. Ab in einen Becher, Skyr drüber und verführen. Mit etwas Sahne die Konsistenz anpassen, fertig. Das gleiche passierte mit Abrieb einer Biozitrone und etwas Honig. Der Dip war auch sehr lecker. Dann schnibbelte ich ein paar Scheiben Schinken sehr sehr fein, hackte ihn auch noch mit scharfem Messer und verteilte ihn dann in zwei Döschen. Über die eine kam Skyr, über die andere Majonäse. Auch nicht uninteressant als Dip. Wenn auch von der Konsistenz eher ein Schinken-(Fleisch-)Salat. Aber die Staudensellerie haben ja eine schöne Vertiefung, in die man das legen kann.

Im Regal fand ich dann noch “Bruscchetta”, eine Trockenmischung aus Tomaten-, Kräuter- und Knoblauchflocken, die ich in etwas Olivenöl einweichte und dann mit Skyr/Joghurt streckte. Als das etwas durchgezogen war, war es auch gar nicht mal so schlecht. Das gleiche kann man von einem Parmesandip sagen. Einfach nur frisch geriebenen Hartkäse mit Skyr/Joghurt verführen, fertig.

Die Krönung war aber ein Dip, für den ich Anregung bei einer Vinaigrette nahm. Dijonsenf wurde mit weißem Balsamico vermischt, gesalzen und gepfeffert, dann kam noch ein Schuss Fruchtsaft dazu und schließlich wurde alles zusammen mit Öl in einem geschlossenen Becher ordentlich geschüttelt. Für ein Dip war das natürlich noch zu flüssig, so habe ich erstmal den Rest der Majonäse mit eingearbeitet. Was aber nicht wirklich reichte. Da erinnerte ich mich an das Xanthan, das ich seit einiger Zeit ungenutzt rumstehen hatte. Davon gab ich etwas ins Dressing, verschüttelte wieder alles und war … nicht begeistert. Wirklich aufgelöst hatte es sich nicht, die Konsistenz war immer noch recht flüssig. Naja, mal sehen, ob sich da noch was entwickelt. Mitgenommen zur Party hatte ich es trotzdem.

Dann wurde noch Gemüse vorbereitet. Paprika, Kohlrabi, Staudensellerie, Möhre, Gurke …

SilvesterpartygemüsesticksAlles wurde mit etwas Zitronensaft beträufelt, damit es frisch blieb. Und dann ging’s zur Party.

SilvesterpartydipsOben in den blauen Schälchen seht ihr den Zitrone-Honig- und den Parmesan-Dip. Das rötliche ist der Bruscchetta-Dip. Das verschlossene Döschen oberhalb der paprika beinhaltete, wie sich später herausstellte den Knoblauchdip, die beiden anderen mit Deckel sind die Schinkendips.

Die Dose mit dem Löffel vorn ist das Vinaigrette-Majo-Xanthan-Ding. Die Konsistenz hatte sich in den ca. 2 Stunden zwischen Zusammenrühren und Party doch ein wenig geändert. Hätte man den Löffel hineingesteckt, wer er sicher stehen geblieben, auch ohne, dass er sich irgendwo anlehnt. Es hatte nach wie vor das kräftige Aroma der Vinaigrette, leicht durch Majo und Saft abgerundet. Zum Dippen war es eher ungeeignet, es blieb nicht am Gemüse haften, aber draufschmieren ging und die Variante war nicht eine meiner schlechteren Ideen, etwas weniger Xanthan hätte dem vermutlich gut getan. ;-)

Man kann sich übrigens auch an Gemüse einen Bauch anfressen, wenn es so vorbereitet wird. Das snackt sich gut weg.

2. Weihnachtsfeiertag (und drumrum)

Nachdem ich eben die aufgewärmten Reste des weihnachtsfestlichen Essens vom 2. Feiertag vertilgt habe, muss ich Euch doch einweihen in die Speisenfolge der letzten Tage. Seit Muttern nicht mehr unter uns weilt, haben Vattern und ich uns die Zuständigkeiten ein wenig aufgeteilt, um die alten Traditionen zu bewahren und sanft an die aktuelle Zeit (und die Kochmöglichkeiten) anzupassen.

Und so planten wir Einkauf und Zubereitung wie die letzten Jahre auch schon und vergaben die Verantwortlichkeiten. Da wir immer bei Vattern essen, ist der auch für die Haupteinkäufe zuständig, nur der 2. Feiertag gehört mir (bis auf die Sättigungsbeilagen).

  • 24.12., mittags
    Salzkartoffeln, Spinat und Spiegelei
    Wie lange wir das schon so machen, weiß ich nicht. An die alten Traditionen mit Kartoffelsalat und Würstchen kann ich mich bei uns in der Familie nicht erinnern (wobei ich nicht ausschließen möchte, dass es früher mal so war). Ich kann mich nur erinnern, dass mir die Kombination als Kind immer Übelkeit erzeugte. Wobei ich sowohl Kartoffelsalat als auch Würstchen eigentlich recht gern esse. Mittlerweile hat sich das mit der Übelkeit aber auch gegeben – glaub ich.
  • 24.12., abends
    Karpfen
    Es gibt eigentlich fast nichts einfacheres und leckeres als den Weihnachtskarpfen. Früher™ hieß das aus ersichtlichem Grund mal Silvesterkarpfen und schwamm einige Tage vor dem Jahreswechsel in der heimischen Badewanne. Als ich aber zu Hause auszog, wurde der Karpfen auf den Heiligen Abend vorgezogen. Die Zubereitung ist einfach: Der küchenfertige Fisch wird von Innen und Außen gesalzen und auf ein Backblech gelegt. Damit er nicht anbackt, liegt da zum einen noch Backpapier und eine Fläche grünen/weißen/fetten Specks drauf, bevor das Flossentier sich niederlegt. Ein paar Butterflöckchen ergänzen die Oberseite und dann ab in den vorgeheizten Ofen. (Bilder zu diesem wie auch zu den anderen Gerichten gab’s vor einem  Jahr schon.)
  • 25.12., mittags
    Ente, diesmal mit Rotkraut und Klößen. Vattern hatte frische gekauft, die ich aber auch schon kannte und die gar nicht so schlecht sind. Für die Ente gab es am Vorabend noch genaue Anweisung bzgl. Füllung und Inofennisierung. Und es gelang alles recht gut. Die letzten Reste gibt’s dann morgen … ;-) Die Ente gelang auch wirklich saftig, nur an der Knusprigkeit müssen wir noch arbeiten. Wie wir aber schon letzte Weihnachten feststellten, ist für uns eine Ente eigentlich noch zu groß. Plan ist, zwei Keulen und eine Brust reichen auch.
  • 25.12., abends
    Nein, hier wurde nichts mehr gegessen. Aber ich stand in meiner Küche und experimentierte. Traditionell gibt es am zweiten Feiertag gekochten Fisch, meist Zander, mit weißer Soße und Kartoffeln. Also eher was leichtes. Leider habe ich seinerzeit, als Muttern das noch zubereitet hat, bei der Soße nicht wirklich aufgepasst. Und die Soßen, an die ich mich bewusster erinnere, waren schon “nachwendlich” und mit freundlicher Unterstützung von Ma*** oder Kn***. Aber sowas wollte ich nicht. Früher™ wurde der ganze Zander in einem großen Topf gekocht, in dem Wasser schwamm neben dem Fisch eine Zwiebel rum und “plötzlich” stand daneben ein kleiner Topf mit der weißen Soße, irgendwie aus dem Fischkochwasser und weiteren Ingredienzien gezogen.
    Für dieses Jahr hatte ich mir aber was ausgedacht, dem ich gute Erfolgschancen zurechnete (was sich auch bestätigte). Die Grundidee klaute ich mir von einem klassischen Hühnerfrikassee. Zuerst kochte ich mir aus Lauch, Zwiebel, Petersilienwurzel und Möhre eine kleine Gemüsebrühe (Salz, Pfeffer, Lorbeer, Fenchelsamen, … was man so reinmacht). Die stellte ich dann erstmal beiseite. Dann fing ich mit einer klassischen Mehlschwitze an, genauer, einer Béchamel-Soße.

    Ihr wisst, warum die Béchamel-Soße Béchamel-Soße heißt?
    Weil da ein Becha Mehl drin ist. Ha ha ha. Badumm tsss.

    Butter in den Topf, Mehl leicht eingeröstet und mit Milch abgelöscht. Aber nicht zu viel Milch. Es sollte erstmal eine Art weißer Pudding entstehen, der dann mit der Gemüsebrühe immer weiter aufgefüllt und gekocht wird, bis eine Soßenkonsistenz entsteht. Als Einlage habe ich eine frische Möhre und eine halbe Petersilienwurzel klein gewürfelt und von der Lauchstange hatte ich mir ebenfalls ein schönes Stück aufgehoben. Alles das kam mit in die Soße, außerdem eine Würzung, die für Fisch passt: Salz und Pfeffer, Zitronenzeste, … Aber ich will die Gewürze des Fischgewürzes, dass ich verwendete, nicht alle aufzählen. ;-)
    Als das eingelegte Gemüse gar war und die Soße nicht mehr nach Mehl schmeckte, kamen noch ein paar schöne Gemüsestücke aus der Brühe und eine Handvoll Tk-Erbsen in den Topf.
    Als Fisch hatte ich Kabeljau gekauft. Die Stücke, die wohl jeder Discounter/Supermarkt feilbietet (gibt’s auch als Lachs) sind meist zu drei Stück in Folie eingeschweißt und tiefgefroren. Die habe ich im Kühlschrank auftauen lassen und gab sie, in mundgerechte Stück zerteilt, in die Soße. Jetzt nur einmal aufkochen lassen und dann wurde auch schon in Transportbehälter abgefüllt und kalt gestellt (Balkon).

  • 26.12., mittags
    Als ich bei Vattern ankam, standen die geschälten Kartoffeln schon auf dem Herd. Ich suchte mir noch einen Topf, in den ich meine mitgebrachte Soße umschüttete und wieder erwärmte.
    Fischfrikassee kaltIch hatte am Vorabend noch etwas Tk-Dill untergerührt. Das ist nicht jedermanns Sache und es möge auch jeder so halten, wie er möchte. Aber jetzt wurde das ganze erwärmt und verflüssigte sich ein wenig.
    Fischfrikassee, erwärmtVattern hatte noch etwas gefriergetrocknete Petersilie im Schrank. Geschadet hat sie sicher nicht.
    Petersilie draufUnd dann konnte auch schon angerichtet werden.
    Fischfrikassee auf SalzkartoffelnZur allgemeinen Begeisterung schmeckte das recht gut. Ich denke mal, das kann man auch im Jahr immer mal wieder essen. Auch wenn es hier nicht besonders aussieht. Aber. ihr wisst ja, fremde Küche, fremdes Licht, … ;-)

Reset fürs Fest

Im Hinblick auf die kulinarisch sündigen Tage in naher Zukunft besinne ich mich mal wieder auf mein Ernährungskonzept, dass ich zugegeben in der letzten Zeit ein wenig schleifen ließ. Ich orientierte mich partiell lieber an dem, was mir Mitte des Jahres im Krankenhaus vorgesetzt wurde (als es mir schon wieder etwas besser ging). Zumindest beim Frühstück standen sich Ernährungskonzept und Krankenhausfrühstück konträh gegenüber. ;-)

Dieser Tage frequentierte ich mal einen Supermarkt, der nicht zu den von mir regelmäßig besuchten gehört, und zog dort einen Entenschlegel aus der Kühltruhe. Die Zubereitung – in welcher Form auch immer – ist für mich neu, habe ich doch bisher entweder Entenbrüste oder dem ganzen Vogel (1x im Jahr) den Vorrag gegeben. Da sind natürlich auch Keulen dran, meist zwei. Aber so einzeln … Für mich jedenfalls noch ungewohnt. Ich darf aber schon mal eine alte Fernsehwerbung zitieren: “Das machen wir mal wieder.”

Beim ersten Mal gehe ich entweder streng nach Rezept vor oder – wenn ich keins habe – erstmal recht puristisch. Beim Schlegel bot sich der zweite Weg an. Auf der umgebenden Tüte fand sich zwar ein Hinweis auf mögliche sinnvolle Garung, die sich mir aber nicht wirklich erschloss. Laut Etikett sollte man das Fleischstück für 35-40 Minuten bei 200-225°C in den Ofen legen. Danach wurde darauf hingewiesen, dass die Garung ca. 45-55 Minuten dauert. Hä? Achso, nach der Zeit sollte das Vogelbein noch ein wenig im Ofen nachziehen … Ich war verwirrt.

Also ergriff ich eine Pfanne, für die ich auch einen Deckel habe, und erwärmte diese nachhaltig. Das ging recht fix und so konnte ich die Entenkeule mit der Hautseite nach unten in die heiße Pfanne legen. Bei mittlerer Hitze ließ ich erstmal das Entenfett aus der Haut aus (vorsichtiges Einschneiden derselben vor dem In-die-Pfanne-hauen soll helfen) und diese schön anbräunen. Das gleiche passierte auf der gegenüberliegenden Seite, die ich allerdings gleich nach dem einlegen der Keule in die Pfanne noch gesalzen und gepfeffert hatte.

Entenkeule angebratenIst auch die Unterseite angebräunt, kommt ein kleiner gewürfelter Kohlrabi dazu. Etwas Salz darüber hilft der Aromatik auf die Sprünge.

Kohlrabiwürfel dazugebenDann wird die Hitze unter der Pfanne weiter runter gedreht und alles überdeckelt vor sich hin garen zu lassen. Einmal(!) während des Umdrehens der Keule wird auch der Kohlrabi durcheinandergebracht.  Entenkeule und R.östkohlrabiNach ca. 30 Minuten mit dem Kohlrabi und dem Umdrehen der Keule in der Mitte der Zeit sieht alles dann so aus und kann angerichtet werden.  Entenkeule und R.östkohlrabiAuf den ersten Blick mag das Verhältnis zwischen Fleisch und Gemüse nicht stimmen. Wenn man aber bedenkt, dass ich keinen kleinen sondern nur einen großen Kohlrabi hatte und beim Schnippeln der Würfel knapp die Hälfte gleich weggesnackt wurde, stimmt auch wieder der Gemüseanteil.

Für Freunde des Erdapfels der Tipp, dass sie gern die Kohlrabi-Würfel mit Kartoffelwürfeln mischen können. Auch lecker. Aber es geht auch ohne.

Das Gericht ist recht einfach und lecker. Nur wirklich schnell ist es nicht. Eine gute Dreiviertelstunde stand die Pfanne schon auf dem Herd, die meiste Ziet bei recht geringer Hitze.

Kochen mit Herz – Kartoffel-Lauch-Pfanne

Mittlerweile habe ich wohl schon mehr Hühnerherzen gegessen als Hühner. Aber ich mag diese kleinen Fleischbrocken sehr, sind sie doch von Natur aus schon mal in mundgerechter Größe und auch die Konsistenz ist recht angenehm. Dabei ist es egal, ob man sie nur kurz anbrät oder stundenlang mitkocht. Und für feine Speisen kann an sie noch halbieren und vierteln, was sie etwas unkenntlicher macht, aber nicht wirklich unleckerer.

Heute gab es mal wieder ein schnelles Ein-Pfann-Gericht, das zwei gute Mahlzeiten ergab. Und es beginnt natürlich mit einer Pfanne, die erhitzt wird.

Leere Pfanne
In die Pfanne kommt gutes Rapsöl.

Geölte Pfanne
Und wenn auch das Öl heiß ist, werden die Hähnchenherzen angebraten.

Herzen anbraten
Etwas Salz und Pfeffer gibt ein wenig Würze mit. Und ein paar Kartoffeln, klein gewürfelt, Fülle. Die Herzen hatten da aber schon ein wenig Bräune.

Kartoffeln dazu geben
Eine Lauchstange habe ich in Ringe geschnitten, die kommt auch mit in die Pfanne.

Lauch dazugegeben
Dann wird alles einmal gut durchgeschwenkt. Es soll sich ja auch alles miteinander vermischen, vor allem aromatisch.

Lauch untergehoben
Deckel drauf und ca. 20 Minuten bei kleiner Hitze vor sich hin köcheln lassen. Eben so lange, bis die Kartoffeln gar sind.

Deckel Drauf
Eigentlich wäre die Pfanne jetzt verzehrfertig. Aber ab hier kann man noch etwas abbiegen.

Kartoffel-Lauch-Pfanne mit Herz
Ich habe mich für die Zugage von sauerer Sahne entschieden. Leider hatte ich keine im Hause, so dass ich mich am Skyr-Becher bediente, die abgeschöpfte Menge aber erstmal außerhalb der Pfanne cremig rührte.
Brühe oder Bratensoße oder dergl. wären jetzt auch eine Idee gewesen, wenn man es etwas schlotziger haben wollte.

Skyr statt Saurer Sahne
Der Saure-Sahne-Ersatz verteilte sich beim Rühren schön im Essen, wurde noch etwas abgeschmeckt und fertig war’s.

Skyr untergerührt
Natürlich darf auch etwas grünzeug nicht fehlen.

Kartoffel-Lauch-Pfanne mit Herz
Weitere Anrichtung gab es nicht, es wurde direkt aus der Pfanne gespeist bis diese halb leer war. Der Rest wurde eingedost und kalt gelagert, möge es morgen oder die Tage noch ein Abendbrot oder Mittag ergeben.