KW17 – Klein und (beinahe) vergessen

Da hätte ich es doch fast versäumt, meine kulinarischen Wochenbericht abzuliefern. Wobei: viel gibt es nicht zu erwähnen. In der Causa Kaffeemaschine gab es eine Entwicklung, in der betrieblichen Teeküche wurde improvisiert und es gab Fisch am Sonntag.

Saibling, Bratkartoffeln, SalatZwei schöne Stücke Saibling kamen am Sonntag auf den Teller, begleitet von leckeren Bratkartoffeln, einem kleinen Salat und einer Schwarzen Johannesbeerschorle. Nicht, dass einer denkt, ich trinke schon wieder Cola. ;-) Auf den ersten Blick sah der Fisch nicht besonders aus, aber es gibt ja so Sachen, die dann besonders gut schmecken, wenn sie nicht aussehen. So war es hier auch. Ganz anders die Bratkartoffeln: Die sahen gut aus und schmeckten auch so. Der Salat sah auf den ersten Blick auch ein wenig drüber und braun aus; wie sich herausstellte, war das aber nur das Dressing, der Salat selber dafür knackig und frisch. Und die Zitrone lag neben dem Fisch!!! ×××

Auf Arbeit versorgten wir uns die letzte Woche zweimal selbst: Unsere Teeküche bietet zwei Platten, Töpfe und Pfannen an, so dass Kartoffeln gekocht sowie Zucchini, Paprika, Knacker gewürfelt und gebraten wurden. Beides wurde auf dem Teller durch weißen Käse (unmögliche Bezeichnung: Kuhmilchfeta) ergänzt. Davon blieb etwas übrig, so dass am nachfolgenden Tag vom Suppenauto eine Portion Soljanka geholt und mit dem Resten vom Vortag vermischt aufgewärmt wurde. War noch leckerer.

Und, zwischendurch erwarb ich dann auch noch eine neue Siebträgermaschine für meinen heimischen Kaffeegenuss. Die fahre ich alledings noch spazieren. Was aber abzusehen ist: Meine Zubereitung muss ich umstellen: Die großen Bechertassen passen nicht mehr unter den Siebträger. Dafür gibt es aber eine Milchaufschäumdüse, an die ich mich auch noch gewöhnen muss. Das Handling wird also neu, ich werde berichten.

KW16 – Krise, Chance, Biogas und das Leben

Mit dem Gedanken habe ich schon eine Weile gespielt, aber bisher habe ich es immer aufgeschoben, weil noch alles in Ordnung war. Dann fiel ein kleines Teil ab, dass für die Funktion selbst nicht wirklich notwendig war, eher ein kleines Hilfsmittel, dass bei der Reinigung half. Aber mit einer geschickten Handhabung der verbliebenden Reste ließ sich auch ohne das gleiche Ziel erreichen. Nun versagte die submaterielle Integrität an einer nicht ganz unwichtigen Stelle. Die Grundfunktion blieb auch diesmal erhalten, aber jetzt wird langsam die Bedienung schwieriger und die Wahrscheinlichkeit für Unfälle wächst.

Siebträger kaputtSoll heißen: Der Griff des Siebträgers meiner Kaffeemaschine ist abgebrochen. Die Maschine selbst gibt das Heißgetränk nach wie vor noch unbeeinflusst vom Verlust einer ihrer Extremitäten von sich, aber beim Wechseln des Siebträgers greift man jetzt schon mal ins heiße … Der Siebträgermaschinenhandel wird sich freuen. Ich bin jetzt auf der Suche nach was neuem. Diesmal mit Dampfdüse. Und in schmal.

Ansonsten war die Woche kulinarisch etwas ereignislos. Nach dem Schrecken (“Döner 7 Euro!!”) am Dienstag am Mittwoch die Erleichterung (“Ahh, verguckt. Doch nur 6 Euro. Aber auch heftig.”). Gegessen habe ich an beiden Tagen keinen. Dafür gab es einen Linseneintopf, der so schmeckte, als ob er eine fruchtige Note hätte (zu sehen war nix). Eine Käselauchsuppe gabs auch, Vollkornnudeln mit “Bolo” standen ebenfalls auf dem Programm. Einen Tag habe ich jetzt vergessen, würde da auf Nudelpfanne mit “Shrimps” tippen, wenn das nicht schon letzte Woche gewesen ist …

Der Freitagabend mit seinem Wochenendeinkauf (der eigentlich ein Wocheneinkauf ist, aber das nur nebenbei) geriet zum Desaster: Die zwei bis drei Highlightprodukte, derentwegen ich eine bestimmter Discounterkette aufsuchte, waren nicht verfügbar. Also suchte ich mir nur was für den Freitagabend und vertagte den Einkauf auf Samstag. Beim samstäglichen Edelfrühstück passierte dann oben erwähntes Malheur, was die Einkaufsziele auf Kaffeemaschinen umlenkte. Da aber der bevorzugte potenzielle Laden bereits um 13 Uhr schloss …

Da sichtete ich die Vorräte, bemerkte, dass ich überleben werde und genoss den Samstag beim Bingewatching mit Trinkspiel. ZDFneo hatte im Terra-X-Serienbündel am Samstag die Welten-Saga mit Christopher Clark im Programm, bei dem man sehr trinkfest sein muss, wenn man bei jedem “Welt(kultur/natur)erbe” etwas in sich hineinkippt. Verschärfen kann man den Effekt, wenn man “UNESCO” ebenfalls als Schlüsselwort zulässt. Damit will ich nichts gegen die Dokuserie sagen! Die sind wirklich gut. Aber bei der “Welten-Saga” kamen diese Worte themenbedingt doch sehr häufig vor. ;-)

Sonntagmittag habe ich mich mal nur vom Hunger leiten lassen. Und hatte dabei einen guten Griff. Eigentlich hatte ich mit dem Gedanken gespielt, “Zander auf Pfannengemüse” zu bestellen. den hatte ich zwar gerade erst letzten Sonntag, aber darum wäre es dann auch gegangen, vor allem, wenn das Gericht sehr ähnlich ausgesehen hätte … So gab es Schnitzel.

Schnitzel auf Zwiebelsahnesoße, Buttererbsen, Pommes, BohnensalatButtererbsten waren dabei, auch Pommes, die sehr gut gelungen waren. Wer genauer hinsieht, überlegt, was das Paprikaschnitz auf den Pommes soll. Wer noch genauer hinsieht, stellt fest, dass darunter gar keine Pommes, sondern Bohnen liegen, angemacht zum Salat, wie immer leicht quietschend an den Zähnen, aber durchaus lecker, wenn auch etwas süß. Das Schnitzel war auch gut gebraten und kam, wenn man den Infos glauben schenken darf, von meinem Lieblingsfleischer. Interessanterweise hat man hier die Zwiebelsahnesoße unter das Schnitzel fabriziert, so blieben weite Teile der knusprigen Panade oben genau das: knusprig. Unten löste sie sich natürlich auf. Aber das war verschmerzbar.

Der verdauungsfördernde und menüabschließende Milchschaumkaffee kam in einer sehr schön designten Glastasse auf den Tisch, ich habe sowas ja als Gläser. Nur der Milchschaum … ich weiß nicht, wie sie das hinbekommen haben. Der Löffel hätte in dem Schaum stehen können. Ich habe mehrfach geprüft, ob es nicht doch Schlagsahne war. Ich habe mal vor Jahren sogenannte “Cappuccino-Milchschaum-Milch” im Einzelhandel gesehen, die hatte ungewohnte 2,4% Milchfett und ein paar schaumunterstützende Zusätze, ich vermute mal, dass sowas verwendet wurde. Völlig unnötig, wie ich finde. Die Hemme-Milch schäumt auch wunderbar auf und ist ein gutes regionales Produkt.

Nachtrag zum Vortrag

Heute früh testete ich Haferdrink in Caffé Latte (oder so was ähnlichem), indem ich den Milchersatz mittels meiner Kaffeemaschine aufschäumte. Dabei bemängelte ich den intensiven Hafersackgeruch beim Aufschäumen, was sicher dem Prinzip des Vorgangs geschuldet war. Aber es gibt ja mehrere Arten, Flüssigkeiten aufzuschäumen, wenn sie denn die Grundfähigkeit dazu besitzen.

Milchaufschäumen IIGuckt nicht zu lange auf das Bild, dann gibt’s ‘nen Drehwurm. ;-) Unten dreht sich zügig so eine runde Spirale, zusätzlich wird das ganze kontrolliert erwärmt.

Jetzt fehlt nur noch CafféWer genau hinsieht, wird bemerken, dass die Schaumausbeute trotz umfüllens doch durchaus ergiebig ist. Und man musste seine Nase schon recht dicht über den Herstellungsbecher halten, um an den Hafersack erinnert zu werden.

Et looftDer einlaufende Caffé wird die Grenze zwischen Drink und Schaum verdeutlichen.

Latte macchiatto haferensis IIDas ging doch schon mal gut. Milch bliebe meiner Erfahrung nach im unteren Drittel sauberer, aber “macchiatto” heißt ja sowas wie “verschmutzt” … ;-)

Fazit: Der Schaum steht. Der leichte Braunschimmer (auch schon ohne Caffé) ist bei geeigneter Beleuchtung kaum zu sehen. Das Landkaffee-Aroma schwingt aber auch hier mit, es wäre also verwerflich, hochwertige Kaffees für die Zubereitung zu verwenden.

Zu einer guten Anwendung des Haferdrinks kommen wir dann im nächsten Beitrag. Es gab Fisch zum Abendbrot. Jetzt könnt ihr an dem Zusammenhang ein wenig rumkauen. ;-)

Frühstück mit karofiziertem Caffé

Wenn man selbst samstags früh aufstehen muss, da irgendwann am Vormittag die Schwester des Pflegedienstes kommt, um mich neu zu verpflastern (ich berichtete von meiner OP im Juli, die Heilung der OP-Schnittwunde ist auf sehr gutem Weg, vielleicht etwas langsam, aber stetig, aber das “Pflaster” ist immer noch 15 x 30 cm groß). Da sind dann flexible Freiräume zwischen Aufstehen und Morgentoilette und dem Verbandsereignis, die es irgendwie zu füllen gilt. Waschmaschine und Geschirrspüler waren befüllt und arbeiteten, so dass dann Zeit für ein Frühstück war, dass dann auch noch experimentellen Charakter haben sollte. Ich hatte gerade den Siebträger gespült und die Kaffeemühle in die Hand genommen, als es an der Tür klingelte … Die Schwester.

Als sie zum nächsten Patienten eilte, konnte ich mich dann auf’s Frühstück konzentrieren. Dazu gehört ein Kaffeegetränk, dass ich traditionell nicht pur zu mir nehme. Aber meine Kaffeemaschine hat einen Milchaufschäumer. Da ich auch hier ein wenig experimentiere (oder mich mit meinen Einkaufsergebnissen bzgl. der Milch rumschlagen muss), habe ich diesmal beim letzten Einkauf hip zugeschlagen (wichtig: “hip” nur mit einem “p”, da ich keine Babymilch in den Aufschäumer tun wollte). Meine Hip-ness bestand im wesentlichen darin, die “Barista-Edition” einer bekannten Haferdrinkmarke erworben zu haben, die ich mal ausprobieren wollte. Warum ich dafür ausgerechnet ein schwedisches Produkt kaufen muss, obwohl regional durchaus auch Hafer auf den Feldern steht, kann mir ja mal ein hip-ster Kaffeekoch erklären. Wobei, wenn man diese Diskussion aufmacht, ist auch schon Kaffee selber kritikwürdig, obwohl er nicht in der Gegend wächst. Ich bleibe da mal inkonsequent.

etwas bräunlich - die HafermilchDas Produkt floss etwas bräunlich in den Vorratsbehälter meiner Kaffeemaschine. Da aber auch noch Kaffee dazu kommt, sehe ich das mal relativ neutral. Gespannt war ich eher auf das extra beworbene Schäumverhalten, aber das würde erst nach der Zubereitung sichtbar werden.

Alles vorbereitetAlso wurde der Behälter eingebaut, Kaffeemehl war bereits im Siebträger.

jetzt gehts losSicherheitshalber habe ich den größten Becher unter die Ausflussöffnungen gestellt, da ich zumindest mit Milch unterschiedlicher Abfüller und Qualitäten schon sehr große Unterschiede bei der Tassenfüllmenge erlebt habe – trotz gleicher Einstellungen der Maschine. Da kann man sich mal fragen, was manche Molkereien mit ihrer Milch so anstellen …

et looftEin Druck auf den Startknopf und es geht los. Viel Dampf und der aufgeschäumte (auch wenn es nicht so aussieht) Haferdrink kommen aus der Röhre.

Eine Bemerkung für die Fachleute: Dieser Milchaufschäumer funktioniert nach dem Zerstäuberprinzip. Ich habe da mal was aufgezeichnet:

das ZerstäuberprinzipEine Röhre mit Verengung oben steht in einer Flüssigkeit. Eine zweite Röhre mit Düse vorne dran kommt im Winkel von ca. 90° dicht an die andere Öffnung dran. Und wenn dann durch die waagerechte Röhre ein Luft- oder wie bei der Kaffeemaschine ein Dampfstrom kommt, zieht es die Flüssigkeit durch die andere Röhre nach oben (weil oben in der Röhre ein Unterdruck entsteht) und wenn die Flüssigkeit oben ankommt, wird sie durch den Luft-/Dampfstrom zerstäubt bzw. aufgeschäumt. Alte Parfümzerstäuber, Pumpsprays u.ä. funktionieren nach dem gleichen Prinzip.

Der Caffé läuft nachWenn die Maschine meint, genug Milch/Haferdrink aufgeschäumt zu haben, setzt die Caffé-Erzeugung ein. Mit ordentlich Druck wird heißes Wasser durchs Kaffeemehl gepresst und plöddert dann in die Tassee.

Latte macchiatto haferensisDas sieht doch schon mal gar nicht so schlecht aus. Also, mir gefällt’s. Ich finde es nur schade, dass Fotos im Internet keinen Geruch haben. Spätestens beim Bild, also der Haferdrink in die Tasse lief, hatte sich mancher weggedreht (wie ich in der Küche auch). Bei der Art der Schaumerzeugung kommt der Ursprung des Drinks aus Getreide sehr intensiv zum Vorschein, roch es doch in der Umgebung der Kaffeemaschine sehr intensiv nach Getreidesack in Getreidesacklager.

Aber vielleicht ist es auch eher ein Durian-Effekt. Ihr kennt die Stinkfrucht zumindest aus Beschreibungen, die deutlich machen, dass sie den Beinamen nicht ohne Grund trägt: sie stinkt. Der Geschmack hat wohl mit dem Geruch wenig gemein, und in der Richtung hoffte ich dann auch beim Latte macchiatto haferensis.

FrühstückDer Schaum erwies sich als durchaus stabil – um mal mit dem positiven anzufangen. Beim Trinken schwang immer noch ein bisschen der Getreidegeruch mit, so dass man auch den Eindruck haben könnte, man hätte das Kaffeemehl mit Landkaffee-/Muckefuckpulver gestreckt. Was nicht wundert, ist deren Basis ebenfalls Getreide. Wer also edle Kaffees mit Milch trinkt, für den empfiehlt sich dieser Haferdrink jedenfalls nicht. Und diejenigen, die keinen Muckefuck mögen, sollten vermutlich ebenfalls zu einem anderen Produkt ausweichen. Das gleiche trifft für Kaffeetrinkende zu, die eine angenehme Bereicherung des Geschmackserlebnisses erwarten.

Bis auf den Getreidegeruch milderte der Haferdrink zwar den intensiven Kaffeegeschmack angenehm ab, weiteres gab er dem Getränk aber nicht mit. Wer seinen Latte macchiatto noch mit weiteren Geschmacksrichtungen via Sirups erweitert, der sollte keine Probleme haben, Haferdrink als Milchersatz zu verwenden.

Endlich geglückt – Longdrink am Morgen*

*) Was man so im Urlaub als “Morgen” bezeichnet. Ich nehme es mal als Zeit nach dem Aufstehen, egal, was die Uhr dazu sagt.

Was lange währt, wird endlich gut. Und das sogar in mehrfachem Sinne. Zum einen braucht die Zubereitung des Longdrinks gute 12 Stunden; man muss aber nicht die ganze Zeit direkt dabei sein. Zum anderen ist es bereits der 3. Versuch, aber jetzt hat’s wohl geklappt. Wobei mir die Optik des letzten Versuchs eigentlich besser gefallen hat; die mit den 3 Schichten im Glas.

Fast in jedem Gebiet gibt es Leute, die sich darin besser auskennen als ich. Das ist aber auch ganz natürlich. Und von den Spezialisten kann man auch manchmal einfach nur Tipps annehmen, und so ist es auch hier passiert. Mehr oder weniger durch Zufall bin ich auf eine Webseite gestoßen (worden), die sich zum einen mit Kaffee befasst und zum anderen genau das Getränk auch schon mal gebraut hat, dass ich so mühsam nachzubauen versuche. Im Unterschied zu mir werden dort Eiswürfel im Endgetränk und als Kaffee die Cold-Brew-Version genutzt. Und das macht die Zubereitung zeitintensiv. Oder planerfordernd.

Cold Brew Kaffee, grobes Kaffeemehl, handgemahlen, und MixbecherEs beginnt wie bei vielen Kaffeegetränken, nur eben am Abend zuvor. Frisch gemahlenes Kaffeemehl, recht grob, und ein Behältnis, in dem das Wasser auf den Kaffee einwirken kann.

Kaffeepulver im BecherDamit das auch funktioniert, kommt erstmal das Kaffeemehl in den Behälter – wer hätte das gedacht?!

Kaltes Wasser auf Kaffeemehl trennt schwimmendes von sinkendemNachdem man kaltes(!) Wasser aufgefüllt hat, trennt sich so ein bisschen das Kaffeemehl: viel schwimmt oben, ein wenig auch unten.

frisch gemixt und angesetzt: Cold Brew KaffeeDeckel drauf und einmal irgendlich durchschütteln. So kommt das Wasser gut mit dem Kaffee in Berührung. Und dann irgendwo hinstellen, wo es nicht runterfällt. Bleibt man nach dem Ansatz noch ein wenig wach, kann man später gern nochmal etwas schütteln.

Cold Brew Kaffee nach 12 Stunden, ungefiltertNach der Nachtruhe sieht es dann so aus. Das Kaffeemehl befindet sich im wesentlichen am Boden des Bechers. Jetzt zu schütteln wäre kontraproduktiv.

FiltervorbereitungDa ich keine Filterkaffeemaschine mehr besitze, musste ich ein wenig improvisieren. Dass ich noch Kaffeefiltertüten im Hause hatte, war schon eher verwunderlich, aber sie lagen auch gaaaaanz hinten im Schrank.

Filter, wackligAls Halter für den Kaffeefilter diente ein Trichter. Sollte ich jetzt öfter Cold Brew Kaffee zubereiten, sollte ich mir aber wohl eine andere Lösung einfallen lassen.

Kaffee filternDen fertigen Kaffee schüttete ich durch den Filter. Aber vorsichtig. Wenn sich sowieso schon fast alles unten im Becher abgesetzt hatte, muss man damit ja nicht mehr den Filter beschäftigen.

Cold Brew Kaffee wird gefiltertLangsam tröpfelte es durch. Ich habe dann auch noch mit etwas Druck (Vorsicht, dass der Filter nicht reist!) nachgeholfen, sonst hätte ich immer noch nichts getrunken.

Cold Brew Kaffee gefiltertDer fertig gefilterte Cold Brew Kaffee. Einen kleinen Schluck habe ich gleich mal direkt gekostet. Ich weiß ja nicht, was ich erwartet habe, aber er schmeckt doch wie kalter Kaffee. ;-) Aber doch etwas anders als einfach nur kalt gewordener Filterkaffee … Da muss man wohl noch ein wenig mit Mahlgrad und Kaffeesorte experimentieren.

Eiswürfel ins LongdrinkglasAls ersten kommen Eiswürfel ins Glas.

Der CBK auf EisDarauf dann etwas von dem CBK (Cold Brew Kaffee).

Mit Tonic Water aufgefülltDer Rest wurde mit Tonic Water aufgefüllt. Kein Schaum! Wunderbar. Und es schmeckt auch noch lecker. Aber das wusste ich ja schon vorher von meinen anderen Versuchen.

Stellt sich nun die Frage, warum das hier nicht schäumte wie ein Weltmeister. Lag es am CBK oder daran, dass er gefiltert war. Oder an der Reihenfolge des Einfüllens, die mit Eiswürfeln begann? Das muss jetzt noch herausgefunden werden. Die Herstellung von CBK ist mir dann doch für einen spontanen Trinkgenuss etwas zeitaufwendig. Ich spiele mit dem Gedanken, die Idee mit dem Espresso, der direkt auf einen Eiswürfel fließt zu verbinden mit dem anrichten wie hier. Sollte es dann doch nicht nur an den Eiswürfeln im Glas gelegen haben, muss ich wohl mal probieren, den Espresso mit grobem Kaffeemehl zu machen oder ihn hinterher zu filtern. Oder ist doch das kalte Brühen für den schaumverhindernden Effekt verantwortlich? Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, vermute da eher das Filtern.

Übrigens: Die zweite Hälfte des CBK habe ich in einem Glas auch auf Eis gelegt, dann aber einen Schuss Sahne und ein wenig Karamell-Sirup hineingegossen und alles gut verrührt. Auch sehr lecker, auch sehr sündig.

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