Box 3 (08.10.2019)

Auf der Abschiedstournee der unbeschwerten Essensauswahl war ich diesmal bei der Nudelbraterei. Aber: So ein bisschen flossen schon die neuen Richtlinien inhaltlich ein. Immerhin hat diese Box einen merklichen Gemüseanteil.

Bohnen, Sprossen, Möhren, Pilze, Kraut, etwas Hühnerfleisch ohne Haut. Alles top!

Nur der Pasta-Anteil ist etwas hoch. Und die falsche Pasta. Wenn das Vollkornnudeln wären, würde die Box auf dem Speiseplan bleiben. Aber lecker war’s.

Box 7 (04.09.2019)

Heute musste es schnell gehen, nicht unbedingt das Essen, aber die Auswahl. Nach „bekannt langsame Bedienung“ und „Huch, Schlange“ landete ich beim Nudelbrater. Wobei mir die küchenphilosophische Frage durch den Kopf ging: warum werden gebratene Nudeln mit Soße serviert? Durch den fettbegleiteten Bratvorgang sind sie der Aufnahme oder Benetzung durch geschmackvolle Flüssigkeit doch gar nicht mehr fähig. Aber: Versuch macht kluch.

So ist auch erwartungsgemäß nicht viel von der Soße zu erblicken. Zugegeben, das kommt bei den Verpackungen öfter vor. Meist hilft da umrühren und vorher oben was wegessen.

Auch wenn es auf dem Bild nicht so rüber kommt, aber ein wenig netzt die süß-saure Soße doch die Teigware. So freut sich der Gaumen doch über Anregung. Vom inkludierten Hühnerfleisch war das nicht zu erwarten. Blass und nichtssagend.

Box 3 (12.08.2019)

Man soll ja abwechslungsreich essen.

Deswegen gab es heute mal Box 3 mit Reis

Aber die Soße schon aufsaugen konnte er auch nicht. Dafür habe ich mir an einem Brokkoli-Röschen die Zunge verbrüht. Das ist auch ein Nachteil der frischen Zubereitung, über die ich am letzten Mittwoch schon schwadronierte.

Das Gute am Reis ist aber, dass man den mit einem Löffel essen kann; so löst sich das Problem mit der vielen Soße ganz von allein.

Pasta mit Hühnerfleisch und Curry (08.05.2019)

Das ist nicht der ganz korrekte Name, aber wenn zwischen Mittag und Niederschrift dieses Textes so lange Zeit vergeht, kann man schon mal was vergessen.

Der Pastaladen bietet zwei verschiedene Arten von Pastagerichten: fertige und Bausatz. Die fertigen werden bei uns intern gern Tagesgerichte genannt, wobei ich mich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass es (fast) jeden Tag die gleichen sind. Beim Baukasten gibt’s 4 Pastasorten und 6-8 Soßen, die nach Wunsch kombiniert und die Pasta frisch gebrüht wird.

Das isst sich alles gut weg und man bereut es hinterher nicht. So auch dieses Mal.

Eigentlich passt nichts

Angefangen hat alles vor ca. einem halben Jahr. Winterzeit ist eigentlich Erkältungszeit, zumindest bei mir. Und zu einer richtig guten Erkältung gehört eine richtig gute Hühnerbrühe. Ein Beispiel ist bei EiTV dokumentiert. Dieser Genuss wurde mir aber nun mangels winterlicher Erkältung entzogen. So steigerte sich die Lust darauf mit der Zeit immer mehr an und beim letzten Einkauf landete ein richtig tolles Suppenhuhn in meinem Einkaufswagen.

Sowas will dann natürlich auch verarbeitet werden. Das ist heute passiert und dabei stellte sich der zweite Nachteil des winterlichen Entzugs der Hühnerbrühe heraus: In der kalten Jahreszeit ist das Entfetten der Brühe ein Kinderspiel. Einfach nachts den ganzen Topf auf den Balkon stellen. Am nächsten Morgen ist die Fettschicht fest, ggf. sogar gefroren, und man kann sie wunderbar abheben. Bei den augenblicklichen Temperaturen ist dies aber unmöglich.

Wie sie schmeckt, kann ich dann erst morgen berichten. Am zweiten Tag ist sie immer am besten. Das Problem ist die Kühlung bis morgen. Der Kühlschrank hat nicht die Kapazität, der Gefrierschrank ist zwar leer, soll aber abgetaut werden. Dafür wirkt sie im Moment etwas mediterran. Das wird an den Tomaten liegen, die ich am Anfang des Kochens mit hineingeworfen habe.