Wochenstart (02.12./03.12.2019)

Die Woche startete wieder im Rahmen der Richtlinien, nach einem leckeren Skyr-Haferflocken-Beerenmischung-Frühstück gab es zum Mittag die Kohlsuppe vom Sonnabend.

Wenn man sich überlegt, wie einfach die zu kochen war! Einfach nur alle Zutaten in den Topf, Wasser drauf, einmal aufkochen, 110 Minuten leicht simmern lassen, einmal Umrühren, fertig. Da sage noch einer, Suppe wäre schwer.

Das Abendbrot bestritt der Einfachheit halber Vollkornbrot mit Käse. Danach gab es dann noch eine Petersilienwurzel, die noch von den Suppenzutaten übrig geblieben war. Sie war leicht angetrocknet. Aber mit viel Wasser bekam man sie runter. Sowas mache ich auch nicht nochmal. ;-)

Der Dienstag startete mit Quark-Beerenmischung-Haferflocken und sollte eigentlich mit einem interessanten Salat über den Tag helfen, den ich am Vortag in der Bäckerimbissauslage entdeckt, aber nicht gekauft hatte. Ich nahm aber sicherheitshalber noch eine Portion Kohlsuppe mit, wer weiß, ob es den Salat auch heute noch gab. Meine Befürchtungen bewahrheiteten sich leider. So gab es dann doch Kohlsuppe zum Mittag.

Für’s Abendbrot hatte ich noch zwei Pak Choi im Kühlschrank, von denen einer dran glauben sollte. Den Eiweißanteil lieferte ein feines Stück vom Hahn, genauer, von mehreren Hähnchen. Aber die zunehmende Gendrifizierung irritiert dann doch manchmal. Die kleinen Filets waren offensichtlich von weiblichen Hähnchen, denn auf der Packung stand: Hähncheninnen-Filets.
Zugegeben, der Bindestrich ist von mir. Aber für den Gag war’s mir das wert. ;-)

Die Innenfilets habe ich mit Salz, Pfeffer und Paprika gewürzt und in die recht heiße Pfanne mit wertvollem Öl schnell angebraten. Hähnchen-Innenfilets sind so ein zartes Fleisch, das muss man ja nur mit etwas zu viel Heißhunger angucken, und schon sind sie übergart. Deswegen unter hoher Hitze schnell anbräunen.
Vorher sollten man den Pak Choi der Höhe nach halbieren, also das Grüne vom hellen trennen. Letzteres wird in mundgerechte Stücke zerkleinert und – sobald das Fleisch leichte Bräune angenommen hat, mit in die Pfanne geschmissen. In der Einheit wird Fleisch und Pak Choi ein paar Mal durchgeschwenkt, noch etwas gewürzt und fast fertig gegart.

Die kleine Sünde des Tages kam dann in die Pfanne: ein ordentlicher Schuss Sweet-Chili-Sauce. Die sollte vor allem den Filets noch was mitgeben. Danach kam das Grünzeug dazu, dass schnell in sich zusammen fällt. Da wird Spinat fast neidisch.

So könnte dann das Endprodukt aussehen. Hat es jedenfalls bei mir. Einfach und schnell. Fast food at it’s best.

Ein schnelles leichtes Abendbrot mit soooo vielen Variationsmöglichkeiten. Aber viele Pfannengerichte gehen einfach und schnell. Ich hatte kurz darüber nachgedacht, das Fleisch extra zu braten, damit es nicht trocken wird, während die Pak Choi Strünke garen. Aber das schnell, heiße Anbraten und das sanfte nachgaren dann mit dem Gemüse ist wohl der richtige Weg gewesen.

Nebenbei: In der Packung mit den Hähncheninnenfilets war die doppelte Menge von dem drin, was ich hier zubereitet habe. Den Rest habe ich roh in Teriyaki-Soße mariniert und wieder in den Kühlschrank getan. Mal sehen, was daraus wird.

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