Kartoffeln, Spinat, Ei (25.09.2019)

In gewisser Hinsicht mache ich den Rest der Woche noch ein bisschen einen auf kulinarische Abschiedstournee, heute sogar in doppelter Hinsicht. Ab kommender Woche werde ich wohl meine Ernährung ein wenig umstellen, den Besuch bei der Ernährungsberatung hatte ich gestern bereits erwähnt. Und, ebenfalls ab kommender Woche gib es wohl den Imbissstand nicht mehr, an dem ich nachfolgendes Essen erworben habe. Das stimmt doppelt traurig, da ich dieses Gericht nach den neuen Richtlinien hätte sogar noch weiterhin essen können.

Grob pauschalisiert wird es so sein, dass ich zukünftig „Sättigungsbeilagen“ fast vollständig aus meiner Ernährung verdrängen werde. Ein paar Ausnahmen gibt es, beispielsweise die Kartoffelkombination mit Ei. Oder Vollkornpasta und -brot.

Um optimal in den neuen Plan zu passen, hätte ich wohl nicht so dolle umrühren und dann die puren Tüfften unten drin lassen sollen. Bzw. beim nächsten Mal gleich weniger Kartoffeln erbitten. Aber das nächste Mal wird es ja nicht geben … Was sich das Center dabei gedacht hat, diese Läden zu schließen?

Da steht noch eine große Aufgabe vor mir: Aus der bisherigen Center-Vielfalt das heraus zu filtern, was noch geht. Aber der Bäckerimbiss ist wohl erstmal komplett raus (zumindest, was das Essen betrifft, meinen Cappuccino kann ich mir nach wie vor dort holen). Der Imbiss-Teil des Fischbraters auch (bis auf Salate und Sushi). Laugenbretzeln auch, desgleichen die Tagesgerichte des Nudelkochers, hier bleiben aber die Vollkornnudeln mit Gulasch oder die Bolo, dann ist’s auch vorbei. Döner geht nach wie vor, wenn ich erst wesentliche Teile des inneren esse, aber das mache ich sowieso schon längst, auch der halbe Hahn mit Salat bleibt drin, ist dann aber doch recht mächtig für öfter mal. Beim Fleischerimbiss und bei den Suppen muss ich wohl von Fall zu Fall entscheiden.

5 Gedanken zu „Kartoffeln, Spinat, Ei (25.09.2019)“

  1. Eine Nahrungsumstellung ist immer eine schwierige Aufgabe, man muss sich doch von so vielen lieb gewonnenen Angewohnheiten verabschieden. Bin mal gespannt wie es dir gelingt… ;-)

    1. Da bin ich bei Dir: Ich bin auch gespannt, ob es gelingt. Aber es muss. Am kommenden Wochenende, dass erkältungsbedingt etwas ruhiger werden wird, nutze ich die Zeit für die Beschäftigung mit dem Material, dass ich bekommen habe, und mit der Grobplanung. Ein paar Baustellen zeichnen sich schon ab, Widersprüche zwischen „gesellschaftlichen Verpflichtungen“ und Planvorgaben. So wird sich meine Mittagspause auf irgendwo zwischen 14 und 15 Uhr verschieben. Um mal ein Detail zu nehmen. Eine andere Baustelle ist das zwischendurch trinken. Da muss ich etwas finden, dass meinen bisherigen Trinkgewohnheiten entspricht, aber nicht den Regeln widerspricht. Die Limoschorlen (oder Saftschorlen) sind jedenfalls nicht mehr erlaubt (nur direkt nach dem Essen). Wasser pur ist zum Waschen und Putzen da. Ich brauche also was kohlenhydratfreies (natürlich auch Süßstofffreies), mit dem ich Wasser mit Geschmack versehen kann. Jemand Ideen? Ich kann doch nicht nur Ayran trinken …

  2. Schon mal an Tee gedacht? Oder an mit Minze, Ingwer, Orangenschalen etc.. aromatisiertes Wasser?

    Warum kein Süßstoff???
    ich bin absolut Pro Süßstoff.
    Das Zeug ist eben einfach genial. Warum sollte man sich das verbieten?
    Das Gerücht dass man durch Süßstoff zunimmt ist absoluter Blödsinn, wie man an mir gut sieht. Ich benutze seit frühester Kindheit niemals Zucker, immer nur Süßstoff, ich habe ein ganz normales Süß-Empfinden und weder Krebs noch Heißhunger Attacken. Über Süßstoff werden zu viele Lügen verbreitet.

    1. An Tee u.ä. habe ich natürlich gedacht. Da arbeite ich mich ran. Aber aus meinem bisherigen Trinkverhalten heraus kann das nicht die einzige Lösung sein.

      Was die Süßstoffe betrifft kommen da bei mir mehrere Aspekte zusammen. Da ich mich im Gegensatz zu dir auch außerhalb des Themas Essen nicht so gesund verhalte, wie man es allgemein empfiehlt, vermeide ich potenziell ungesunde und künstliche Sachen im Essen, da gehören eben auch Aroma- und Süßstoffe dazu. Und da in meiner Version der Religion „Ernährung“ Süßstoffe u.a. eine Wirkung auf den Insulinspiegel haben können, gehören sie zum Teufelszeug. Außerdem bin ich schon immer den Zuckergeschmack gewöhnt, mir schmeckt die Süße aus Süßstoffen nicht.

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