Rohkost und Gereiftes

Nun ist auch der 3. Advent vorbei und irgendwie rast die Zeit nur so dahin. Tja, das mit der Zeit, die so schnell vergeht, ist schon ein Phänomen. Der Physiker in mir würde zwar sagen, Zeit vergeht immer gleich schnell, aber selbst unsere Erde – wie ich dieser Tage erst las – dreht sich mal schneller und mal langsamer. Zur Zeit wohl schneller, obwohl alle mit langsamer gerechnet haben. Warum, weiß aber auch wieder keiner. Die Vermutung geht in Richtung Erdinneres, also eine Aufgabe für die Erdpsychologie. Das Innerste wird nach außen gekehrt. Es gibt zwar auch Leute, die das – bezogen auf unseren Planeten – Vulkanismus nennen, aber wirklich innerstes ist das auch nicht. Und unsere (also der Menschheit) Versuche, genaueres über das Innere der Erde herauszubekommen, sind auch nichts mehr als Mückenstiche in den Erdkörper, nur ohne das Jucken.

Noch mehr philosophisches

Es ist zu viel Egoismus in der Welt. Nungut, es gibt diesen wunderbaren Satz: „Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.“ Aber er ist so wunderbar wie falsch. Es wird auch nicht dadurch besser, dass es nicht nur zu viel Egoismus in der Welt gibt, sondern auch zu viele Individuen, die Egoismus propagieren und damit normalisieren; und zu viele Technologien, die diesen Trend auch noch unterstützen, weil sie von egoistischen Individuen eingesetzt und verbreitet werden. Egoismus ist das Grundübel der aktuellen Welt. Das kotzt mich an, auch, weil ich mich selbst dabei mitmeinen muss, denn auch ich habe die Begründung, nichts zu tun, im Kopf, die ebenfalls nicht egoistischer nicht sein kann: Erstmal die anderen, dann ich auch. Sehr pauschal vereinfacht. Das ist hier schließlich nur ein Kochblog.

Sonntagmittag

Das gibt’s diesmal ohne Bild. Nicht, weil mein Bildaufnahme- und -erfassungsgerät nicht wollte oder könnte, sondern weil es sich inhaltlich nicht lohnte. Es kamen zwei Ereignisse zusammen, die zu einem Mittag im Sinne der Überschrift führten. Zum einen war ich kurz vor dem Wochenende extrem uninspiriert, was am Sonntag auf den Tisch kommt. Zum anderen kam – quasi als Rettung – eine Einladung zu einem frühen Adventskäffchen, so dass ich mir nur eine Möhre schälte und dazu ein wenig gut abgehangene Salami snackte. Und das zu fotografieren lohnte nicht. Dafür gab’s leckeren Kuchen, Kaffee und Tee ohne Handy, wie es sich für eine Familienveranstaltung gehört. Zumindest, wenn man mit dem angenehmen Teil der Familie zusammen ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert