Viva Italia – Nord und Süd vereint

Pasta ist – bzw. kann sein – ein wunderbares Fastfood-Essen. Natürlich gibt’s auch länger brauchende Varianten – so eine Bolo köchelt schon ihre Zeit. Aber es gibt auch fixe und trotzdem gute Varianten. Ein paar frische Zutaten, eine Pfanne, ein Topf mit heißem Salzwasser, mehr braucht man dann nicht. Und die Zubereitung braucht nicht länger, als das Kochen der Nudeln.

Deswegen fängt alles mit einem Liter kochendem Wasser an, in den 10 g Salz aufgelöst sind. 100 g Pasta kommt dazu. So zumindest die Faustregel pro Portion.

In der Pfanne macht sich der norditalienische Einfluss breit. Dort wird ursprünglich mit sehr viel mehr Butter als Olivenöl gekocht, als man manchmal so denkt.

Bis die Nudeln im Wasser versenkt werden können, kann man nebenher schon mal die „Gemüse“ schnibbeln.

Schalotten sind jetzt nicht unbedingt ein Gemüse, ich würde sie mehr zu den Gewürzpflanzen zählen. Aber wie das kann auch jeder so sehen, wie er möchte. Viele guten Soßen fangen aber doch mit dieser kleinen Zwiebel an. Knofi ist auch schon dabei.

Eine Handvoll Kirschtomaten wurden geviertelt und gut mit den Schalotten durchgeschwenkt.

Jetzt wird’s süditalienisch. Die Oliven sind halbiert (sie waren nicht sehr groß), ggf. kann man die auch Vierteln oder Hacken.

Etwas von dem Einlegwasser kommt auch noch dazu. Das kocht aber beim Warten auf die Spaghetti noch ein wenig weg.

Kurz bevor die Pasta mit in die Pfanne kommt, nochmal ein paar halbierte Kirschtomaten, die sollen höchstens warm werden, aber nicht verkochen. Für die Frische. Für den Geschmack kam auch noch etwas Pfeffer mit dabei (Salz war in der Einlegeflüssigkeit der Oliven).

Die Spaghetti werden aus dem Kopf gehoben, am besten mit so einer Zange und tropfnass in die Pfanne gegeben.

Alles wird nochmal gut durchgeschwenkt.

Dann ist das leckere Pastagericht auch schon fertig. Wer mag, gibt auch noch etwas Parmesan dazu. Ich hatte keinen im Haus. Es wäre mir dann aber auch etwas zu salzig geworden.

Ein paar Kräuter hätten der Optik nicht geschadet. Sie wären auch da gewesen. Einfallen tut mir das beim Niederschrieben dieses Textes.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass meine „Süditalien-Repräsentanten“ eigentlich griechischen Ursprungs waren.

5 Gedanken zu „Viva Italia – Nord und Süd vereint“

    1. Mehr Rezept gibts von mir nicht. Ich will ja nicht dafür verantwortlich sein, dass es nicht schmeckt, wenn sich einer genau ans Rezept hält. Aber mittlerweile darf man wohl eine gewisse Kochfähigkeit bei den Leser/inne/n voraussetzen. Die kriegen das umgesetzt. 😉

  1. Nun bitte noch ne Schippe Parmesan oben drauf, dann bin ich zufrieden..;-)
    Schöne Kreation, lieber Dirk! Spontan kochen ist immer gut.

    Hallo lieber @Thomas! Du schuldest mir noch ein cooles Schneidebrett aus Deinem Wettbewerb *gg*
    Liebe Grüße!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.