Nein, ist es nicht – Eine Resteverwertung

Vattern hat sich an einem etwas schwierigeren Gericht probiert. Es war ganz gut gelungen. Nur die Sache mit den Mengen ist eben manchmal auch nicht so einfach. Allerdings gibt es auch genug Rezepte, die für kleine Mengen nicht funktionieren. Wir kennen Beispiele …

Die Grundidee, was man aus den Resten machen kann, kam dann aber von mir. Ich weiß nicht, ob Vattern die gleiche Form wählt, ich vermute mal nicht, aber ich habe versucht, es in eine abendbrotfähige Version zu verwandeln.

Zwei Brötchen (irgendwas mit Roggen und ähnlichem), nicht ganz frisch, nicht mehr knusprig, aber auch nicht hart, werden mit Salat belegt. Man hätte sie vermutlich auch etwas antoasten können. Ein paar Tropfen Dressing könnte man an den Blattsalat machen, da sollte aber etwas in süßer Richtung genommen werden.

Die Reste sind in einem geeigneten Gefäß kurz in der Mikrowelle erwärmt worden. Wirklich heiß muss das nicht sein.

Tataaa!! Sieht das nicht aus wie …??? Nein, ist es aber nicht. Was so ein wenig an Pulled Pork erinnert, sind Überreste eines klassischen (Rinder-)Sauerbratens, der – nachdem der erste Teil einer normalen Mittagsspeisung zum Opfer fiel – nach dem Mittag zerpflückt und gleich mit den Soßenresten und nicht zur Soße verarbeiteten Schmorresten versetzt wurde. Sehr saftig.

Dann kommt der Brötchendeckel oben drüber.

Etwas Druck bringt das ganze in ein essbares Format.

Saftiger Pulled Sauerbraten auf etwas Grünzeug im Brötchen. Sooo lecker.