Ist datt warm! Wobei es so warm eigentlich gerade noch gar nicht ist, aber die hohe Luftfeuchtigkeit macht es doch unangenehm und drückend. Und die Auslegware wellt sich, dass man fast stolpert … Kenne ich aber auch so. Eigentlich ein schöner Tag, etwas in der Küche zuzubereiten, dass den Ofen über Stunden und die Kochplatten hinreichend lange in Betrieb hält, einen schönen Braten mit Schmorkohl als Beilage. Nungut, da habe ich jetzt mal bei mir selber abgeschrieben, den Gedanken hatte ich tagsüber am Sonntag schon auf SoMe veröffentlicht. Aber so ein bisschen gingen meine Gedanken für das Sonntagmittag schon in die Richtung, da ich etwas im Kühlschrank hütete, was gut zu Sauerkraut und Kartoffelbrei harmonierte. Aber offenbar nicht nur dazu.
In der Woche lachten mich beim Einkaufen ein paar Pfirsiche freundlichst an und erbaten Mitnahme. Dass eigentlich keine Pfirsichsaison ist, merkte ich dann beim Versuch des Verzehrs. Das führte dann auch wieder zu einem SoMe-Post:
Schon komisch. Zur Zeit dauert die Phase zwischen hart und welk bei Pfirsichen offenbar nur ca. 5 Minuten und das fand dann nachts gegen 4:23 Uhr statt, ein Zeitpunkt, wo man eigentlich zu schlafen pflegt.
Sonntagmittag
Dafür habe ich meinen beheizten Mixer reaktiviert. Lange stand er nur rum, aber diesmal standen auch noch eine Packung kleiner Snack-Tomaten in 3 Farbtönen und noch ein paar Cocktailtomaten rum, die auch irgendwie weg mussten. Also alles hinein und fertig war die Tomatensoße.
Zugegeben, ganz so einfach war’s nicht, das Gerät hüpfte auch ab und zu ganz schön über den Tisch, aber irgendwann wurde es recht ruhig im Becher und nur noch das leise Blubbern vom Kochen und der rührende Mixeinsatz waren zu hören. Die Snacktomaten hatten einen hohen Anteil an orangen und gelben Früchten, was die Farbe erklärt. Den guten Geschmack erkläre ich auch noch mit der Zugabe von 1 Chilischote, Salz, Zucker, Pfeffer, Schalotte, Knoblauch und einem guten Schuss Olivenöls am Ende. Die Konsistenz war Teamwork zwischen dem kräftigen Mixer und einer kleinen mehligkochenden Kartoffel, die ich mit hinein warf (natürlich geschält).
Effektiv blubberte alles ca. 1 h im heißen Mixer. Anfangs und nach ca. einer dreiviertel Stunde drehte ich das Mixwerk mal auf heftig. Nach dem zweiten Mal stellte sich dann auch die Konsistenz ein. Eigentlich gebe ich in meine Tomatensoße auch immer noch gern eine rote Paprika, aber die sahen beim Einkauf am Freitag schon im Laden eher altersgerecht als frisch aus, so beließ ich es dabei.
Die Wurst garte ich übrigens bei den Spaghettis mit. Zumindest teilweise. Sie kam mit ins kalte Wasser und kurz bevor es kochte, nahm ich sie raus. Dann kamen Salz und nachfolgend die Nudeln hinein, die dann auch erstmal aufkochten. Als der Schaum fast den oberem Topfrand erreichte, kam die Wurst wieder rein, ein Deckel drauf und die Herdplatte aus. So zog dann alles zur Vollendung. Jaaaaa: Nudeln müssen nicht in sprudelndem Wasser kochen!
