Gnocchi in DDR-Soße (12.09.2019)

Da kann sich der Koch gern auf den Kopf stellen oder alles als Marketing-Gag abtun, aber diese Tomatensoße hat mit der damaligen Tomatensoße, wie man sie aus der Schulspeisung oder der Kantine kennt, nix zu tun. Und die Jagdwurst kam als panierte und gebratene Scheibe oben drauf und nicht in kleinen Würfeln hinein.

Und irgendwie, ich weiß nicht, hat diese Soße eine Aromatik mit dabei, die mir nicht gefällt. Das hat mit der oben (und nicht nur dort) angesprochenen nix zu tun. Da bin ich mir noch nicht sicher, ob sich da irgendwas aus der Jagdwurst löst oder ob es die Zutaten der gebundenen Tomatensoße an sich sind (vielleicht das Bindemittel), die zu der Fehlaromatik führen. Spätestens, wenn nur Tomatenpulver die Basis für die Soße sein sollte, könnte es auch daher kommen.

Dass man solche Soßen auch anders machen kann, habe ich neulich erst gezeigt. Vermutlich ließe sich damit der Preis allerdings nicht halten. Mit Tomatenmark, Tomatensaft und Mehlschwitze ließe sich sicherlich ein vergleichbares Sößchen zaubern, was preislich vorteilhafter wäre. Aber genauso gut?

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