Schnelles Essen mit Convenience in gut

Die Frage ist nur, warum das Essen trotz Convenience so gut war. Die Antwort ist einfach: Selbst gemachtes Convenience. Alle Reste in eine Pfanne und gut ist’s.
Bratfischpfanne mit Pasta in arrabiater Tomatensoße
Da das eigentlich nur schnell was für mich werden sollte, gibts auch keine weiteren Bilder. Und auch das einzig vorhandene erinnert mich daran, dass ich mal die Linse von meinem Handy putzen sollte.
Was kam hier alles zusammen? Die Nudeln sind unproblematisch nach Vorschrift gekocht (1 Person, 1 Liter Wasser, 100 g Pasta, 10 g Salz). Die Tomatensoße a la arrabiata ist hier schon mal erwähnt, der Fisch ist der übrig gebliebene Zander von hier. Die Filets habe ich auftauen lassen, abgetrocknet, etwas mit Stärke bestäubt und dann in etwas Fett in der Pfanne angebraten. Dann kam die Tomatensoße dazu und die Pasta. Alles nochmal durchgerührt und fertig.
Eigentlich sollte es ja ein Auflauf werden, aber da ich am Abend des Vortages noch nicht wusste, was ich am nächsten Tag koche, habe ich da schon mal den Käse aufgegessen …

Männerfrühstück

Frühstück war es übrigens nur in Anlehnung der Benennung der über den Tag verteilten Mahlzeiten. Von der Zeit und der Form her war es wohl doch eher ein Brunch. 😉
Brötchen in Grillpfanne
Was da in der Grillpfanne erwärmt wird, ist übrigens ein aufgeschnittenes Brötchen, das einer leichten Anröstung bedurfte. Und wer sich jetzt fragt, ob ich nicht vorher die Pfanne hätte mal abwaschen können, dem sei erwähnt: Vor Beginn der Zubereitung des Gerichts war sie sauber. Nur sind die Brötchenhälften schon die zweite Zutat, die hier bereitet wird. Die erste ruht schon.
Und als die Brötchen fertig waren, wurde ein wenig Senf auf der bereit liegenden Einlage verteilt und alles übereinander gebaut.
Steakbrötchen
Man hätte das ganze jetzt noch mit einer Tomatenscheibe, einem Salatblatt oder ähnlichem aufwerten können. Aber es ist eben ein Männerfrühstück, und da darf man froh sein, wenn nicht noch ein Knochen aus dem Brötchen guckt.
Das ganze steht übrigens unter der Überschrift: Gute Zutaten + einfache Zubereitung = lecker.

Der Burger als Amuse Gueule

Wie wäre es mal mit einem Caprese Burger? Besonders aufwendig und schmackhaft. 😉
Eine halbierte Datteltomate, ein Mozzarellakügelchen, ein Basilikumblatt, ein Zahnstocher und ggf. noch ein Tropfen guten alten Balsamico-Essigs:
Capreseburger
Salz und Pfeffer kann man je nach persönlichen Bedürfnissen natürlich auch noch verwenden. 😉
Ach ja, und ganz wichtig: Den Zahnstocher nicht mitessen!

Das kleine Samstag-Mittag-Mittag

Seht ihr auch doppelt, wenn ihr die Überschrift lest? In dem Zusammenhang ist die Dopplung aber legitim. Es ist eben das Mittag (als Essen), was Samstag-Mittag (Zeitpunkt) serviert wurde. Hier wurde mit dem doppelten Sinn des Wortes „Mittag“ gespielt. Ein anderer Fall ist eine Regelung aus unserer Landesverwaltung, die vorschriebt, dass in amtlichen Schreiben vor den Namen eines Landkreises noch das Wort „Landkreis“ gehört. Das steigert zwar den Buchstabenverbrauch bei einem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ein wenig. Da aber das Rostocker Umland sowieso schon Landkreis Rostock heißt, liest es sich jetzt in amtlichen Schreiben als Landkreis Landkreis Rostock. Dumm gelaufen.
Warum erzähle ich Euch das alles? Bei diesem Nachtrag eines kleinen Mittags könnt ihr Euch sowieso nur ein Bild vom fertigen Gericht machen. Zum Rezept kann ich wenig sagen. Nur so viel: Das Fleisch – ich glaube, es war ein Rumpsteak – wurde in einer Grillpfanne unter voller Hitze schnell mit den Grillspuren versehen und dann in meiner Heißluftmikrowelle (ohne die Mikrowellenfunktion zu nutzen) bei 120°C noch ein paar Minuten nachgelagert.
Steak mit Bohnensalat
Zu dem doch sehr leckeren Bohnensalat (rechts außerhalb des Bildes stand noch ein größeres Behältnis mit weiterem) kann ich gar nichts sagen. Außer vielleicht, dass er aus frisch geernteten und dann zubereiteten Bohnen aus dem elterlichen Garten besteht. Aber der Bohnensalat meiner Mutter ist nicht zu verbessern, so werdet ihr leider nie in den Genuss dieses Gerichtes kommen können …
smmbs2
Sicher, es gibt beinahe unendlich viele Bohnensalatrezepte … Aber nur eins schmeckt wie das von meiner Mutter. Ich weiß nicht, wie sie es macht, aber es ist lecker und unschlagbar. Das hatte ich wohl schon erwähnt. 😉 Nach dem gleichen Verfahren zaubert sie auch was aus frisch gekochten und gewürfelten Möhren. Dazu mehr, wenn der Garten sowas hergibt.

Erfrischende Resteverwertung

So, liebe Kochfachleute, eine Fachfrage: Was ist das?
Erfrischende Reste
Wie wäre es mit ein paar Details?
Details?
Bingo! Es ist püriert und demzufolge nichts mehr zu erkennen. Aber es ist als Getränk, gut gekühlt, eine erfrischende Labung für Zunge und Seele. Die Aufklärung folgt.
Es ist im wesentlichen eine Restverwertung, nur das Glas mit dem Joghurt (250 g) war noch original zu. Aber zuerst kam eine grob geschälte (es waren also noch grüne Stellen dran) und grob zerteilte halbe Salatgurke und ein halber Eisbergsalat in den Blender/Mixer/Pürierer. Wenn das klein ist, wird es mit Knoblauch, Salz und Pfeffer gewürzt und der Joghurt hinzugegeben. Alles nochmal kräftig aufmixen, abschmecken und fertig.
Prost.

Frisches und Reste

Heute habe ich nur ein Bild für Euch, aber es wurde auch nur aufgewärmt und gegrillt, was hier im Blog nicht das erste mal passiert.
Steak an Bohnen-Tomaten-Kartoffel-Gemüse
Das Steak kam frisch vom Grill (also meiner Induktionsplatte/Grillplatte-Kombination, das Gemüse ist das, nur aufgewärmt. Kräuter wurden gerade vom Gewitterschauer bewässert und waren unerreichbar. Mahlzeit.

Ein Auge auf den frischen Salat geworfen

Die einfachsten Gerichte bedingen die besten Ausgangszutaten, lebt doch der Geschmack und der nachfolgende Genuss nur von ihnen. Das gilt vor allem bei den ganz einfachen Gerichten, aber wo soll schließlich der Geschmack kommen, wenn er in den Ausgangsmaterialien nicht schon drin ist. Die sind im konkreten Fall denkbar einfach: Pflückfrischer Salat aus dem elterlichen Garten, ein Rib-Eye-Steak, Salz und Pfeffer. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und bedarf keiner weiteren Erläuterung:
Rib-Eye-Steak auf Salat
Einfach. Natürlich. Lecker.

Pasta eglefino pomodori i paprika

Hiermit entschuldige ich mich schon mal bei allen italienischen Muttersprachlern. Aber ich versuche nur, von Speisekarten zu lernen, die unter dem Label „italienisch“ allerlei mehr oder weniger leckeres anbieten. Mein Übersetzer brachte dabei für das deutsche „Paprika“ nur das italienische „paprika“ hervor, es soll aber noch mehr Entsprechungen geben.
Nudeln mit Schellfisch und Tomaten-Paprika-Soße
Die Zubereitung war denkbar einfach, aber nur, weil schon ein bisschen was vorbereitet war. Dem Tiefkühlschrank entnahm ich ein Schellfischfilet (es gehen natürlich auch andere festkochende Fischsorten), dass ich leicht antauen ließ, um es anschließend zu säubern und in mundgerechte Stücke zu zerschneiden. Nebenher wurde ein Liter Wasser zum Kochen gebracht, in dem 10 g Salz aufgelöst wurden. Dort hinein kamen dann 100 g getrocknete Pasta (alte Faustregel: 1l Wasser, 10 g Salt, 100 g Pasta pro Person), die nach Vorschrift leicht al dente gekocht wird.
In der Zeit wandern die Fischstücke in eine Pfanne mit etwas Butter und werden angebraten. Wer nur Kochfisch mag, aber keinen Bratfisch, lässt das. Hat der Fisch die gewünschte Bratintensität, wird die vorbereitet Soße in der gewünschten Menge darauf verteilt und mit erhitzt. In dieser zieht der Fisch dann gar. Ist Pfanne groß genug, kann die fertige Pasta auch noch mit dazugegeben werden, damit man sie nochmal schön durchschwenken kann. Wenn nicht, gibt man sie einfach auf einen Teller und entleert die Fisch-Soße-Pfanne darüber. Da das Auge auch mit isst, darf die Petersilie nicht fehlten.
Die Frage ist nur, wo kommt jetzt die fruchtig aromatische Soße her? Die fällt öfter mal als Halbfertigessen an: Das Problem, das es zu bewältigen gilt: Mal wieder zu viel eingekauft, vor allem Tomaten und Paprika. Also werden Schalotten klein gehackt und in Olivenöl angedünstet. Tomaten und Paprika werden auch zerkleinert und in den Topf mit den Schalotten gegeben. Alles wird bei geschlossenem Deckel etwas schmoren gelassen. Fängt das Gemüse an zu zerfallen, wird es mit einem Pürierstab oder auf andere Art und Weise zu einer Soße verarbeitet, mit etwas Tomatenmark aromatisiert und mit Salz, Pfeffer, Zucker sowie etwas Balsamico-Essig abgeschmeckt. Dann sollte man alles nochmal gut durchkochen lassen. Insgesamt steht die Soße eine knappe halbe Stunde auf dem Herd und köchelt. Sollte sie wider Erwarten zu dickflüssig werden, Wasser oder Tomatensaft dazu gehen. Dann in Vorratsgefäße anfüllen und gekühlt bzw. gefroren lagern.
Irgendwann mach ich das nochmal als Fotokochstory …

Burger ist fertig!

Aus aktuellem Anlass in Rekordzeit produziert, so schnell waren wir noch nie. Aber jetzt ist er da, der neue Videoclip aus der Reihe EiTV. Die Nr. 19 steht unter der Überschrift „Currywurstburger“ und ist bei eitv42.de zu sehen.
Der Dank geht an alle Beteiligten, dass das so schnell funktioniert hat: Sten für die Mithilfe am Rezept, Robert für die Unterstützung beim Dreh (und beim Curryburgeressen) und natürlich Florian für Dreh und Schnitt.

Heißer Smoothie

Wer sagt eigentlich, dass ein Smoothie unbedingt kalt sein  muss? Eigentlich keiner, da der Begriff smooth „fein, gleichmäßig, cremig“ bedeutet; da steht nichts von kalt. Und wenn ich schon einen beheizbaren Mixbecher (Küchengerät formely known as Thermomix) besitze, dann will ich den auch einsetzen!
Rumfort-Alarm in der Küche. 3 Tomaten und 4 hellgrüne Spitzpaprikaschoten schreien nach schnellstmöglicher Verwendung. Also wird alles gewaschen, dazu eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe gehäutet. Die Tomaten werden geviertelt und entstrunkt, die Paprika grob zerteilt und entkernt, die Zwiebel mangels Kernen nur grob zerkleinert. Alles landet in Anwesenheit von etwas Salz, Pfeffer, Paprika und anderer gefälliger Gewürze im Mixbecher. 250 ml Wasser (idealer: Gemüse- oder eine andere Brühe) kommen dazu und der Ansatz wird durch Inbetriebsetzung der Maschinerie nachdrücklich erwärmt und sanft gehackt (Wie lautet eigentlich das Gegenteil von Tautologie?). Die Zeitschaltuhr steht anfangs auf 20 Minuten.
Ein ordentlicher Schuss (ca. 30 g) Tomatenmark wird aus der Tube gepresst und dopt den Topfinhalt merklich auf. Wer es heißer mag, tut auch eine Chilischote mit dazu. Dann wird alles gerührt und gekocht und gerührt und gekocht und gerührt und gekocht und gerührt und gekocht und gerührt und gekocht. Passiert der Countdown die 5:00-Minuten-Grenze, ist es Zeit, auf die Konsistenz Einfluss zu nehmen. Je nach persönlichen Vorlieben und Zielen wird zum Beispiel die Pürierintensität verstärkt und/oder der Inhalt durch Zugabe von zart schmelzendem Käse, Creme fraiche oder anderen Zugaben aufgepimpt.
Die letzten Minuten sollte das ganze vielleicht nur bei 70°C gerührt/püriert werden. Ein Schuss gutes Olivenöl, vielleicht auch ein paar Tropfen Balsamico-Essig (oder deren cremige Form) werten die Speise weiter auf. Wer Kräuter hat, kann sie auch dazu tun. Dann wird in Tassen, Gläser oder Becher trinkfertig abgefüllt, ggf. sollte davor natürlich das Abschmecken stehen.
Die Bilder überlasse ich heute mal wieder der Phantasie des Lesers oder der Leserin, da ich am Anfang des Kochvorgangs noch nicht ahnte, dass zum Ende doch was recht leckeres heraus kam.