Becheressen ohne Zimt

Außer der Reihe gibt’s heute mal Essen aus einem Becher. Das wird öfter passieren, wenn der Essenslieferant wieder out ist, da es einige Anbieter im nebenstehenden EKZ gibt, die Essen in der Form verkaufen.

Kleingehacktes als Topping, irgendwas mit Tomaten, Kürbiskernen, Weißkäse u.a. Darunter exotisches. Ich rühre mal um:

Bulgur mit irgendwas soßigem und Curry und Hähnchenbrocken und Obst und Gemüse. Ich hab’s mir mitbringen lassen, und lasse da dem Mitbringer gern etwas freie Hand.

Nun bin ich nicht so der große Curryfreund, aber es war lecker. Fruchtig, deutliche Currynote aber nicht scharf. Der Bulgur war gut, das Topping frisch. Ich hab’s das erste Mal gegessen und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.

Weiß auf weiß

Bevor ich das ganze portionsweise abfülle und teils im Kühlschrank für später, teils zum sofortigen Verbrauch lagere (etwas durchziehen sollte es), hier noch schnell ein Bild davon, als es noch in einer braunen Schüssel ist. In einer weißen Portionsschale wäre es ja fast unsichtbar …

Obstsalat mit Ingwer

Auch so eine Art Resteverwertung. Der Becher mit der Cremé fresh musste weg. So habe ich ihn in die Schüssel gegeben, glatt gerührt, und mit jeweils einem guten Schuss (also wahrscheinlich je 2 EL) Agaven-Dicksaft und flüssigem Honig gewürzt. Dann habe ich einen Apfel (musste auch weg) und zwei Birnen klein geschnitten und untergemischt. Andere Früchte sind ad libitum einrührbar. Sie sollten nur nicht zu viel Flüssigkeit abgeben.

Die besondere Raffinesse ergab sich, als ich auch noch ein walnussgroßes Stück Ingwer schälte, fein hackte und hinein gab. Die fruchtige Säure war ein schönes Gegengewicht zur bisher nur vorhandenen Süße (wenn man mal von der „Säure“ der Creme fresh absieht), die ebenfalls aufkommende Schärfe ist eine interessante Note.