Drinnen und draußen

Manchmal muss man nur eine Zutat verändern, und schon kommt was anderes dabei heraus, auch und vor allem, wenn das Gericht sowieso nur aus zwei Sachen besteht. Vermutlich kennt ihr die Variante auch schon länger, für mich war sie neu. Ausgangspunkt war das Rezept für Bananenmilch. Zwei Bananen zerbröckeln, ½l Milch drüber und den Pürierstab hinein. Der Becher sollte zur Menge und zum Werkzeug passen, und wenn das eisfest ist, dürfen auch noch ein paar Würfel mit hinein. Geschmacklich lebt das Getränk vom dezenten Überreifegrad der verwendeten Bananen.

Der Austausch der einen Zutat bezieht sich natürlich nicht auf die Bananen. Sicher, Himbeer-, Apfel- oder Brokkolimilch ließen sich sehr ähnlich herstellen. Von Kiwimilch wird an dieser Stelle aber abgeraten, ich las mal irgendwo, dass die Kombination nach kurzer Zeit zur Bitternis neigt.

Aber die Milch steht hier zur Diskussion, wobei die Variante nicht eine der auf der Hand liegenden pflanzlichen Alternativen sein soll, sondern Kefir. Ganz klassisch. Zubereitung wie oben. Die säuerliche Note gibt dem Getränk eine tiefere Note, durchaus interessant und erfreulich.

Käffchen

Als bekennender Fan von kaltem Milchkaffee scheint ein Produkt wie „Kaffeesirup“ doch die wesentliche Basis für’s selbst machen zu sein. Beim Einkauf kam mir ein entsprechendes Produkt ins Blickfeld und landete im Einkaufswagen. Zugegeben: Preis, Marke und knapp zu entziffernde Zutatenliste sprachen eigentlich dagegen. Aber die Neugier siegte. Witzig ist, dass die Zutatenliste recht kurz ist (3 Zutaten), aber: es kommt eben nicht immer nur auf die Länge an.

Wer jetzt einen Gedanken an klassischen Sirup – Gibt’s den überhaupt noch? – verschwendet, sei gewarnt. Genau wie die im Handel verfügbaren Fruchtsirups hat auch der Kaffeesirup nix, aber auch gar nix damit zu tun. Was aber auch positiv konotiert werden kann, besteht doch der Klassiker im wesentlichen aus Zucker, was auch zu seiner Konsistenz führt. Moderne Sirupe sind dagegen Recht zuckerarm, was gern zu einer gewissen Plörrigkeit führt, wenn man nicht lebensmitteltechnologisch gegensteuert.

Der Kaffeesirup zeichnet sich nicht nur durch eine Zucker- und Süßstofffreiheit aus, er ist auch frei von Kaffee. Also richtigem Kaffee. Dafür sind sageundschreibe 8,8% löslicher Kaffeeextrakt drin. Achtkommaacht Prozent. Aber was habe ich anderes erwartet?! In den fertigen Milchkaffees gleicher Marke ist auch nur der sprühgetrocknete und damit kastrierte Filterkaffee drin. Und nein: es ist nicht der übliche Verdächtige mit Firmenhauptsitz in der Schweiz, der den satzfreien Kaffee mal erfand.

Zum Geschmackstest habe ich etwas Sirup in Annäherung an die Dosierempfehlung auf der Flasche mit kalter Milch aufgegossen. Die Handhabung ist schon recht einfach. Geschmacklich kam der Kaffeeextrakt deutlich durch. Ich bleibe also bei meiner Zubereitungsart: Kaffee aus der Maschine direkt in eine Tasse mit Eiswürfel laufen lassen und dann mit Milch aufgießen. Schmeckt besser. Macht aber auch mehr Arbeit. Die bezahlt man beim Kaffeesirup mit 37,5 Cent pro Portion.

Sonntagmittag

Ist die nicht schön? 

Schöne Blüte vorm HausDie steht hier vor dem Haus. Da Botanik (auch) nicht so meine Stärke ist, kann ich sie nicht benennen. Ergänzend kann nur erwähnt werden, dass es ein übermannshoher Strauch ist mit sehr vielen solcher Blüten. Daneben steht dann das gleiche, nur in weiß. 

Schöne Blüte vorm HausSchon etwas drüber, aber ich find die Blüten schön. Apropos Blüten. Warum zeige ich sie euch? Weil ich am Sonntagmittag auch welche gesehen habe, aber ganz andere. 

Seerose, aber nicht TeichDas ist übrigens kein Seerosenteich. Das würde dem Gewässer nicht gerecht werden. Der Blickwinkel geht hier übrigens (ganz grob) in Richtung SSO. Schaut man etwas mehr nach NNO, sieht es doch ganz anders aus. 

Ausblick beim Mittag über den Krüseliner SeeDas Motiv ist nicht das erste mal im Blog und belegt, dass ich mal wieder in sehr angenehmer Begleitung unterwegs war. Es wurde also nicht selbst gekocht, zumindest nicht von mir. 

Bratkartoffeln mit WelsfiletEs gab sehr leckeres Welsfilet mit Bratkartoffeln. Einfach, aber gut. Ich fand’s gut. 

Bratkartoffeln mit WelsfiletDie welseigenen Eingenschaften kam gut heraus, die Bratkartoffeln waren gut zubereitet und das Salatbouquet wurde auch von mir verputzt. Was will man mehr, als Anbieter dieser Speise? 

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