Literatur in kurz, aber kein Aphorismus

Der Dichterfürst hat mal geschrieben: „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, …“, und obwohl er kein Boxer war, kennen alle Goethes Faust. In mir streiten sich war gerade keine zwei Seelen, ach! in meiner Brust“, dafür spielen sie etwas tiefer eine Hauptrolle, wenn auch letztmalig in diesem Jahr und bis weit ins nächste Jahr hinein. Grund ist der hiesige Grünmarkt, wo ein kleiner, aber feiner Bäckerstand erst wieder mit der Neuauflage im kommenden Jahr erreichbar sein wird. Neben rustikalen Broten bietet er auch Seelen an – leckere Kleinbrote mit Kümmel/Salz- oder Schwarzkümmelbestreu, die sehr lecker sind, auch wenn man sie am Sonntagabend nochmal ein paar Minuten durch den Heißluftofen zieht.  Für die Idee „Steakbrötchen“ waren sie naturgemäß etwas flach, aber man kann es auch getrennt zu sich nehmen: getrennt zerteilen, zusammen kauen.

Nackensteak an SeeleEin schönes Abendbrot. Den „gesunden“ Teil gabs dann im Anschluss als Apfel. 

Sonntagmittag

Etwas uninspiriert und fast noch satt vom Vorabend gab es nur eine Kleinigkeit, die allerdings nicht dem Einkauf entsprach, was Kochaktion in den Folgetagen abends zu Folge haben wird, das Müllaufkommen soll ja nicht unnötig vergrößert werden. Die eine „Hauptzutat“ kennt ihr schon aus dem Blogbeitrag von vor einer Woche. Es ist ein Rest der Gemüsemischung (also ohne die Nudeln), in die ich sicher noch festigende Zutaten hätte geben sollen. Aber erstmal der Gesamteindruck:

Eine Art AuflaufUnten kam eine Schicht frischen Kartoffelbreis, den ich mit Butter und Frischkäse angemacht und mit Parmesanhobelspänen verfeinert habe. Darüber die Gemüsemasse und üben drauf der Kartoffelbrei, der dann noch mit weiterem Parmesan behobelt wurde. Das kam dann in den Ofen. Sieht doch schick aus. 

Eine Art AuflaufSchmeckte übrigens auch lecker. Nur Anrichten ging nicht, irgendeine halbwegs stabile Konsistenz hatte der „Auflauf“ nämlich nicht, nur die deckende Parmesanschicht verhieß Stabilität. Und die gläsernde Auflaufform. Aber ich mag ja Löffelgerichte. 😉 Deswegen gibt es auch kein „Anschnittbild“. 

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