Verbotene Früchte schmecken am süßesten

Beim letzten Einkauf fiel mir eine kleine Flasche in die Hand, die zuvor meine Aufmerksamkeit im Regal des Supermarktes erregte. Es ist eine Colasorte, die ich noch nicht kannte. Nun ist Cola ein Getränk, dass mir zwei Frauen verboten haben, aber ich griff trotzdem zu, denn es wirkte wirklich interessant. Zumal zwei von den drei wesentlichen Werbeaussagen das Colaverbot aushebelten:

  • 0% Zucker
  • 0% Aspartam
  • 0% Phosphorsäure

Hinzu kam “natürliches Koffein” aus grünen Kaffeebohnen. Das Wort “Green” fand sich dann auch im Namen der Cola, sie bot aber die übliche Farbe, da hat man augenscheinlich aus der großen Pleite mit dem grünen Ketchup oder der weißen/klaren Cola gelernt … 😉
Die Farbe ist die gleiche wie üblich, der Zucker wurde durch eine Mischung aus Steviolglycaside und Sucralose, mit allen Folgen. Die positive: Die Cola hat kaum Kalorien: 0,6 kcal/100ml gegenüber 42/43 der beiden üblichen großen Marken. Die negative: Die Süßstoffe sind hemmungslos überdosiert, selbst im kalten Zustand ist die Cola ekelhaft süß. Hinzu kommt das Fehlaroma durch die Steviasüße. Da nutzen auch die Wein- und Apfelsäuren nichts, die die Stellvertretung für die Phosphorsäure angetreten haben, da sie völlig untergehen.
Vor einiger Zeit hatte ich mal eine Cola getrunken, die zwar Zucker im üblichen Maße aber keine Phosphorsäure enthielt. Die war anders und vermutlich grüner, auch wenn die Packung eher rot und blau war. Aber das grüne Image – wenn man sich die Webseite ansieht – soll eine gewisse “Natürlichkeit” durch die überhaupt nicht künstliche Stevia-Süße widerspiegeln und unterschlägt relativ konsequent den zweiten Süßstoff. Beide Colas haben gemeinsam, dass sie nicht wie einer der Klassiker schmecken; was die rot/blaue durch vielfältige Zitrusaromen durchaus noch interessant macht, lässt die grüne durch übertriebene Süße und kaum sonstigen Geschmack wieder in die Versenkung verschwinden. Ich trinke kein Image, ich trinke Cola. Wenn ich mich aus den Regularien für meine Ernährung rausschummle. Und nur, weil da grün drauf steht (bzw. “green”), macht es das Getränk nicht besser.

The american way of … food

Zwei Produkte sind mir im Einzelhandel die letzten Tage erst ins Auge und dann in die Hand gefallen, so dass ich sie hier zusammen zerreißen möchte. Da beide auch noch aus dem gelobten Land kommen (wie real auch immer), seien sie in einem Artikel vereint.
Das erste war ein Glas Majonäse. Zumindest wurde es als sowas verkauft. Mir ist das Produkt schon in der Fernsehwerbung aufgefallen, allerdings sah ich es bereits vor Jahren bei einem mittlerweile eingestellten Internetversender von Essen und Trinken. Das Produkt an sich ist in mehreren Ebenen sinnlos. Wo genau es hergestellt wird, war dem Etikett nicht zu entnehmen, aber egal, wie man es dreht und wendet, die große Frage bleibt die nach dem “Warum?”. Entweder wird sie wirklich in den USA zusammengerührt und dann nach Deutschland verschifft, und tut damit so, als ob wie hier in der Gegend weder Rapsöl noch Eier hätten, um selber eine Majonäse zu rühren. Oder sie wird zumindest in Europa produziert, dann stellt sich die Frage nach dem Sinn der US-amerikanischen Marke.
Rapsöl wurde für die Majonäse mit freilaufenden Eiern, Essig, Salz, Zucker, Aromen, Wasser und Zitronensaftkonzentrat vermischt und in Schraubgläser abgefüllt (es gibt auch noch eine Variante in Plastik zum Quetschen). Etwas Calciumdinatriumethylendiamintetraacetat ist auch noch drin. Die Majo soll sich ja ein bisschen halten und dabei gut aussehen.
Dass übrigens Zitronensaftkonzentrat und Essig drin ist, bleibt bei einer Kostprobe auf Garantie nicht unbemerkt. Dafür treten alle weiteren geschmacksgebenden Zutaten dezent in den Hintergrund. Man könnte jetzt vielleicht sagen, dass die Majo außer nach Säure nach nichts schmeckt, aber das wäre falsch. Man merkt schon, dass ein Teil davon von Zitronen kommt. Immerhin was.
Auf dem Etikett findet sich noch eine Postfachadresse aus Hamburg eines der großen vier Lebensmittelinverkehrbringers. Ich nehme mal nicht an, dass die Majonäse in diesem Postfach zusammengerührt wird, gebe aber der Hoffnung Ausdruck, dass sich der Rührkessel doch in gewisser Nähe zu diesem Postfach befindet. Ein solches 08/15-Produkt extra übern großen Teich zu importieren, wäre eine der hirnrissigsten Folgen der Globalisierung.
Apropos Global.
Global bekannt ist eine weitere Marke, die auf einem Produkt drauf stand, das ich neulich kaufte. Sehr zügig nach dem Verkosten der ersten Teile ging mir eine Frage durch den Kopf: “Wo kann man einen Markenhersteller eigentlich verklagen, wenn er das Verwässern seiner (starken) Marke zulässt?” Sind nicht Marken dafür da, gewisse Standards widerzuspiegeln und wenn man ein Produkt kauft, dass mit dieser Marke gelabelt ist, dann kann man eben diese Standards wiederfinden?
Was war passiert? Der Hersteller von ebenfalls weltbekannten Pfefferminzpastillen, deren Markenname einer schweizer Mode-Uhren-Firma auch gut gestanden hätte, brachte eine neue Geschmacksrichtig heraus: Cola. Verbunden wurde das nicht nur mit einer entsprechenden Cola-Marke auf der Packung, nein: fleißige Bonbonbemaler hatten das rote Logo mit feinen Pinseln auf jeden einzelnen Zuckerpressling gemalt. Okay, es könnte auch gedruckt sein, aber wer weiß sowas schon?! 😉
Dass diese Cola-Firma ihre Marke schon seit längerer Zeit verwässert, steht nicht erst seit Einführung der Light- und Zero-Varianten ihrer koffeinhaltigen Brausen fest. Seit sie auch noch versucht, mittels Werbung den Colatrinkern einzureden, dass zumindest die Zero-Version genauso schmecke wie die Originale, werde ich den Verdacht nicht los, dass am Geschmack des Originals gedreht wird. Sprich: Da die süßstoffverseuchte Version geschmacklich nicht an das Original heranreichen wird, haben sie eben den Geschmack des Originals immer dichter an den der Zero-Version gebracht. Noch gibt es Unterschiede, die in der unterschiedlichen Süßwirkung von Süßstoffen und Zucker begründet sind. Die Frage ist, wie lange noch.
Doch zurück zu den Atemfrischpastillen. Grundsätzlich lässt sich hier ein gewisses Colaaroma nicht verleugnen, aber es ist nicht der Geschmack aus der rot-weiß-etikettierten Flasche. Wer mal Colasirup für Wasseraufsprudler oder die “Colaflaschen” eines bekannten Gummitierherstellers probiert hat, der wird das Aroma, dass wir gelernt haben, als Cola zu akzeptieren, wiedererkennen. Der Geschmack der Limonade ist anders. Und das liegt nicht nur an den unterschiedlichen Darreichungsformen und Konsistenzen.
Bleibt also die Frage, wie man die Firma wegen Markenverwässerung verklagen kann. Und außerdem: Wo bekommt man hier in der Gegend ein oder zwei Pflanz-Töpfe mit Eberrauke her?

Wir können uns alle light tun – Indiz: Vanilla-Cola

Gelesen hatte ich davon vor einiger Zeit schon mal, aber ein Blogfreund wies mich nochmal mit Nachdruck darauf hin, dass es bereits soweit ist. Bekannte Softdrinkhersteller nehmen ihre zuckerüberladenen Getränke aus dem Markt, von einigen Varianten gibt es mittlerweile nur noch die Süßstoffversion. Begleitet wird dies teilweise mit einer Werbeaktion, die vermitteln soll, dass die Light- oder Zero-Versionen den originalen geschmacklich um nichts nachstehen. (Ja, ich stand als Kind auch immer im Tor.) Werbetypisch ist das natürlich nicht wahr. Aber dank der manipulativen Kraft der Werbung verbunden mit der adaptiven Kraft des Geschmackssinns werden wir alles glauben bzw. alle dran glauben.
Die Strategien, unsereins die neuen Limonaden schmackhaft zu machen, sind durchaus verschieden. Während der eine große Hersteller mit einigem Tammtamm trommelt, ist es mir vor einiger Zeit bei der Zitronenlimonade des anderen Herstellers geschmacklich aufgefallen. Der hat “klammheimlich” die Rezeptur geändert und Teile des Zuckers durch Steviasüße ersetzt (zumindest zu dem Zeitpunkt, als ich es bemerkte). Die dadurch vorhandenen Fehlaromen führten dazu, dass ich seither diese Limo nicht mehr kaufe. Zumal ich auf Empfehlung einer einzelnen Dame sowieso dazu übergegangen bin, alles zu verschorlen, kommen eher die hochwertigeren Limos in die Sprudlerflasche mit dem Sprudelwasser. Früher habe ich das auch gern mit der Zitronenlimonade (“Ein Hoch auf die 7!”) gemacht, aber dieses Steviazeuch schmeckt nicht!
Vermutlich könnte man sich an die Fehlaromen durchaus gewöhnen. Wenn man viel davon trinkt, mag das funktionieren. Neben dem Geruchssinn, der ja sowieso auch für die meisten Geschmacksempfindungen zuständig ist, die über süß, sauer, salzig, bitter und umami hinaus gehen, ist es auch der Geschmackssinn, der sehr adaptiv ist, sich also an Gegebenheiten anpasst. Spätestens beim Geruchssinn kann man es leicht nachvollziehen oder riecht jemand seinen eigenen Körpergeruch morgens gleich nach dem Aufstehen? Oder: Habt ihr ein Lieblingsparfüm, dessen Duftintensität, je öfter ihr es nutzt, immer mehr nachlässt? Das ist zum wesentlichen Teil auf die Adaption des Geruchssins zurückzuführen. Und das erklärt auch die Duftbomben, die man immer nur bei anderen feststellt, und die wirken, als habe der/die andere im Eau de toilette gebadet.
Schauen wir wieder auf die Softdrinks. Da gibts einen Hersteller, der seine Cola nicht nur als normale Cola, sondern auch als Light, Zero, coffeinfrei, coffeinfrei zero usw. verkauft, sondern auch mit Geschmacksbeimengungen Kirsche und Vanille. An erstere komme ich irgendwie nicht ran, deswegen möchte ich den Schwerpunkt mal auf die korrekt als “Vanilla” bezeichnete Sorte lenken. Das “a” am Ende deutet übrigens ganz im allgemeinen darauf hin, dass von Vanille nichts, aber auch gar nichts da drin ist. Gilt auch für andere Nachrungsmittel. Und damit es auch ein guter Test wird, machen wir einen Vergleichstest.

Ja, ich habe sie beide. Und ich habe sie gleich behandelt. Zur gleichen Zeit in den Tiefkühler gelegt, gleich lang dort belassen, in gleiche Gläser gefüllt und dann, schön eiskalt probiert. Die Firma hatte ja mal einen Spruch, dass man das Getränk bei 3°C trinken soll. Das ist auch sinnvoll, da das Geschmacksempfinden für Zucker/Süße temperaturabhängig ist. Deswegen sind auch die meisten Softdrinks bei Zimmertemperatur geschmacklich völlig überzuckert, die müssen kalt sein, damit sie im Ansatz schmecken können. Richtig kalt.

Fangen wir mit was positivem an. Die zuckerfreie Variante hat 0,3 kcal/100 ml. Die zuckrige haut mit 46 kcal/100 ml voll ins Kontor. Das ist mehr als im Original ohne besonderen Geschmack, wo “nur” 42 kcal/100 ml enthalten sind. Ein Jammern auf hohen Niveau. Den gleichen Energiegehalt wie die Vanilla-Cola hat zum Beispiel Traubensaft, bei der Original-Cola kann man Orangensaft als Äquivalent nehmen. Rein energetisch.
In der eiskalten Version – die Kohlensäure muss wie kleine feine Nadelstiche auf der Zunge wirken – ist der geschmackliche Unterschied der beiden gar nicht so groß. Das ändert sich aber mit der zunehmenden Erwärmung und es muss dazu nicht mal Zimmertemperatur werden. Schon bei Kühlschranktemperatur ist das Fehlaroma durch die Süßstoff spürbar. Steigen die Getränketemperaturen weiter, wirds beinahe eklig. Beim Einschenken gibt’s noch einen Unterschied: Die Süßstoff-Version bildet stabilere Schäume aus.
Zwei wesentlichen Aufgaben hat die Getränkeindustrie zu lösen: Die Süße aus Zucker ist rund, sie kleidet den Mundraum aus und sie ist genießbar. Bei Süßstoffen ist die Süße spitz, die Süßrezeptoren werden stimuliert, aber ein schönes Mundgefühl will sich nicht einstellen. Hier muss dran gearbeitet werden. Der zweite Aspekt liegt tiefer. Wenn unsere Verdauung bemerkt, jetzt kommen kohlenhydrate, weil, es schmeckt süß, dann stellt sie sich auf diese ein. Wenn die – bei Süßstoffen – aber nicht kommen, braucht es nicht viel Phantasie, wenn man sich ausmalen will, was dann passiert. Die appetitanregende Wirkung von Süßstoffen ist zwar nicht unbedingt 100%ig nachgewiesen, es gibt aber nachdrückliche Hinweise darauf, dass es sie gibt.
Wäre es nicht – wenn man sowieso schon an den Rezepten schraubt – nicht eine Idee, nicht nur den Zuckergehalt sondern auch das Süßeniveau zu reduzieren? Zugunsten anderer Aromen? Bei den meisten süßen Produkten überdeckt doch die übermäßige Zucker- oder Süßstoffbeigabe nur, dass sie sonst eigentlich nach nichts schmecken.

Die zwei Welten des Genusses

Auf dem Gebiet des Genusses – der Begriff stimmt nicht ganz, aber ich lass ihn mal – fällt mir in der letzten Zeit wiederholt und verstärkt auf, dass es (wahrscheinlich von jedem Ding) zwei Seiten gibt. Vielleicht ja auch noch mehr, aber zwei auf jeden Fall. Wenn man es eng sieht, kann man die beiden Seiten sogar mit jeweils einer Überschrift systematisieren, fasst man das Thema etwas weiter, wird es schwieriger. Aber vermutlich gehts auch, wenn man sich tiefergehender damit befassen würde. Aber lassen wir das kryptifizieren, machen wir es konkret.

Cappuccino

Die eine Seite. Sicher ist der kleine Italiener ein Modegetränk und es darf auch vermutet werden, dass das, was uns in den Backshops und Imbissen als Cappuccino verkauft wird, mit dem Original relativ wenig zu tun hat. Wohltemperierter Milchschaum geht mit frischem, kunstgerecht gefertigtem Espresso eine Liaison an, die ihre Liebhaber hat und behalten wird.
Die andere Seite. Unter dem gleichem Namen wird eine Pulvermischung aus löslichem Kaffee, Milchpulver, Kakao, Aromen und Zucker in unterschiedlichen Gewichtsanteilen verkauft. Da gibt es sicher auch Mischungen, die mit heißem, nicht kochenden Wasser aufgeschüttet, durchaus ein wohlschmeckendes Getränk ergeben. Alle gemeinsam haben sie aber, dass sie mit dem Original absolut nichts zu tun haben.

Melone

Die eine Seite. Melone, hier hauptsächlich gemeint: Wassermelone, ist doch eine geniale Frucht. Dieses rote saftige Fruchtfleisch in der dunkelgrünen Hülle, am besten leicht gekühlt. Nur: Wer hat einen Kühlschrank, dass so eine amtliche Wassermelone da auch reinpasst? Die Kerne können manchmal etwas nerven, aber was soll’s?!
Die andere Seite. Vor einiger Zeit erwarb ich eine Flasche Sirup in der Geschmacksrichtung Wassermelone von einer bekannten Firma für derartige Sirupe. Punkt 1: Kein Sirup, den ich bisher zumindest in Augenschein genommen habe, ist mehr das, was ich mal gelernt habe, was man unter Sirup versteht. Das ist aber ein ganz eigenes, hier jetzt zu vertagendes Thema. Punkt 2: Der Wassermelonensirup, entsprechend verdünnt, hat geschmacklich mit dem Aroma einer Wassermelone nichts, absolut gar nichts zu tun. Aber trotzdem würde ihn jeder, der ihn kostet, als Wassermelone identifizieren, weil alles, was uns unter dem Namen Wassermelone als Gummitier, sonstige Süßware oder Speise aus industrieller Herstellung kredenzt wird, genau so schmeckt.

Yoghurt

Die eine Seite. Den Geschmack von Yoghurt muss man wohl nicht beschreiben: frisch, säuerlich, lecker. Und wenn man sich dann noch ein paar Aromaten, also Früchte oder anderes, hinzu gibt, umso besser. Auch die Verdünnung mit leicht gesalzenem Wasser (ich nehme auch gern noch eine Spur Pfeffer mit rein) ist eine erfrischende Anregung aus der osmanischen Küche.
Die zweite Seite. Da gbt es eine Reihe von Produkten, vom Schokoriegel (“schmeckt so himmlisch yoghurtleicht”) über zwei mit einer Art Yoghurtcremé gefüllten Teigscheiben und Gummitiere mit Yoghurt, deren Geschmack wir wieder alle als Yoghurtgeschmack identifizieren würden, der mit dem Original auf Seite eins nichts, aber auch absolut gar nichts zu tun haben.

Cola

Die eine Seite. Nun ist Cola an sich auch schon ein Industrieprodukt, aber selbst hier gibt es Original und abgeklatschte Kopie.
Die andere Seite. Colagummitiere, Colaeis, Kirschcolasoße für Eis, Colasirupe, alle diese schmecken untereinander auch wieder gleich oder sehr ähnlich (unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Produkteigenheiten), aber allesamt nicht wie Original-Cola (oder das, was heute der Nachfolger des Originals ist).

Pizza

Die eine Seite. Ohje, jetzt wird die Luft dünn für mich. Zum einen ist es sicher schwierig, DIE Pizza zu definieren und damit auch ihre Eigenschaften festzulegen. An der Frage sind vermutlich schon Familien zerstritten auseinander gegangen. Zum anderen bin ich auch nicht so der große Pizza-Freund, demzufolge mit wenig eigener Erfahrung. Aber auch nicht ganz ohne. Und vermutlich streiten sich selbst im Lande der Pizza die Bäcker dieses Teigfladens darüber, wer die beste macht. Aber, wenn wir die Pizzen mit dem dicken Teigboden mal außen vor lassen und auch den Belag der Pizza freundlich ignorieren, kommen wir zum wesentlichen Punkt: Warum können wir in einer deutschen Standardküche sowieso keine Pizza normgerecht herstellen? Die Antwort lautet: 450°C und 60 Sekunden. Das sind nämlich die Backzeiten einer richtigen Pizza mit dünnem Boden. Es könnte auch noch heißer und schneller sein.
Die andere Seite. Ist natürlich jede Pizza, die zu Hause im heimischen Ofen bei 200 oder 250°C erwärmt wird. Der Belag über gebühr mitgegart, der Teig in einer indiskutablen Form. Und ganz besonders wird es dann noch, wenn ein bekannter, promovierter Pizzahersteller genau diesen Makel dann auch noch in der Werbung als Vorteil herausarbeitet: “… so dünn und knusprig, da verneigt sich sogar der Boden.” So heißt es in der aktuellen Reklame. Ein knuspriger Boden, der labrig herunterhängt (vulgo für “verneigt”) … Sehe nur ich da einen Widerspruch?

Chili con carne, Soljanka, Sauce Hollandaise, Wiener Schnitzel, Königsberger Klopse und andere Standards

Die eine Seite. Wer selber kocht, der tut das entweder frei Schnauze, lehnt sich an bekannte Rezepte an oder bereitet die Speise komplett nach Rezept zu. Und wenn der Koch dann das Gericht mit einem vorhandenen Namen benennt, freut sich der Hörer und verbindet damit bestimmte Erwartungen, was ihn auf dem Teller erwartet. Enttäuschungen inklusive. Leider gibt es bei den Standardgerichten durchaus regionale Unterschiede, so dass da durchaus einige Fallen offen stehen. Pfannkuchen sind manchmal in Fett gebackene Hefebälle, manchmal aber auch flache, teigige Eierkuchen. Hier ist das Jägerschnitzel eine panierte, gebratene Jagdwurstscheibe, die mit Tomatensoße und Nudeln serviert wird, anderswo bekommt man unter dem Namen ein paniertes Schweineschnitzel mit Pilzsoße. Aber mit der zunehmenden kulinarischen Aufklärung gibt sich das.
Die andere Seite. Lehnt man eigene Gerichte an bekannte Standards an, bis zu welchem Punkt der Veränderung kann man das entstandene Gericht noch mit dem alten Namen versehen, ohne Irritationen hervorzurufen? Letztendlich sollte man die Essenz des Originals irgendwie noch wiedererkennen, oder den Namen entsprechend anpassen. Neulich las ich irgendwo ein Rezept, dass asiatisch angehaucht daherkam, aber irgendwie auch Hackfleischbällchen in einer weißen Soße garte. Fernöstlich angehauchte Königsberger Klopse wurde das dann benannt, akzeptabel, wie ich finde. Andererseits würde ich ein Gericht, dass aus angebratenen Geflügelfleischwürfeln besteht und mit Tomatensoße leicht scharf abgeschmeckt und mit Paprika und Bohnen ergänzt wird, nicht mehr als Chili con carne bezeichnen. Puristen bei diesem Standardgericht lassen ja weder Bohnen noch Mais noch andere Gemüse zu. Ob wir allerdings ein Gericht, dass im wesentlichen aus Trockenfleisch und Chilischoten (gern auch die etwas milderen) besteht, noch als Chili con carne identifizieren würden? Anderes Beispiel: Wenn ein Gericht im wesentlichen aus zwei Zutaten (plus einigen würzenden Zusätzen) besteht und man ersetzt die eine durch eine andere, kann man doch schon an der Namensgebung schrauben. Beim Wiener Schnitzel hat es doch auch geklappt. Das Ding ist standartisiert. Alles andere heißt Schnitzel Wiener Art. Wieso das aber bei der Sauce Hollandaise nicht klappt? Da wird die Butter als DER Hauptbestandteil durch etwas minderwertigeres ersetzt, das Endprodukt heißt aber immer noch Sauce Hollandaise. Ein Riesenbeschiss.
Wichtige Nachbemerkung: Es geht mir hier wirklich nur um die Benamsung. Ich möchte (bis auf die Teile, wo ich es explizit gemacht habe) mit diesen Äußerungen nicht sagen, dass die falsch bezeichneten Produkte schlecht sind. Es geht mit nur um die Unterschiede zwischen den Produkten, nicht darum, was besser und was schlechter ist.

Krawumm

Es gibt Getränkeflaschen, die sollte man fest verschlossen lassen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Einerseits gibt es die Exemplare, die eine ungenießbare Flüssigkeit enthalten, andererseits muss man manchmal aufpassen, dass der Inhalt nicht kräftig genug ist, um aus eigener Kraft das Gefäß, dass ihn bändigt, zu verlassen. Die Liste mit erstgenannter Eigenschaft ist dank diverser Aroma-Zucker-Wasser-Hefe-Gerste-Malz-Wein-Alkohol-Gedöns-Mischungen gefühlt unendlich lang. Für die Getränkeliste mit letztgenannter Qualität reicht ein kleiner Zettel.
Hält man die durchsichtige aber noch gefüllte Glasflasche gegen eine Lichtquelle und schaut hindurch, kann man die glutrot leuchtende Kraft erkennen, wenn man nicht gerade das Etikett in den Lichtweg gedreht hat. So undurchsichtig, wie das Getränk (dann von anderen Herstellern) manchmal scheint, ist es nicht. Das gilt übrigens auch für die Zutaten, die auf der Webseite aufgezählt und kommentiert sind. Natürlich wird auch hier das Geschmacksgeheimnis nicht verraten, aber immerhin heißt es auf der Seite, dass vorbildlich ausgewählt und zusammengestellt worden ist.
Technisch gesehen ist eine Cola ist eine Cola ist eine Cola. Wasser, Zucker, Kohlensäure, E150d, Phosphorsäure, Koffein und die Aromenmischung, die die jeweilige Sorte so einzigartig – oder auch nicht – macht. Auch der Energiegehalt liegt im getränketypischen Rahmen. Aber es ist eben die Frage, wie man diesen ausfüllt. Rübenzucker einer regionalen Genossenschaft, Wasser nach der Trinkwasserverordnung (was nicht normal ist), rückverfolgbare Zutaten usw., da kann man auch mal drauf achten.
Das drückt sich alles irgendwo auch im Geschmack aus. Kräftiger Colageschmack, der meinen lässt, die “sehr koffeinhaltige Limonade” käme auch aus eigener Kraft aus der Flasche. Aus der sollte man die Premium-Cola vermutlich auch trinken; Gläser, Becher und andere Trinkgefäße könnten beim Umfüllen verbiegen. Wer sie trinkt, wird entfernt an die aktuelle Afri-Cola erinnert, nur kommt einem die nach dem Genuss einer kleinen Flasche Premium-Cola seltsam dünn vor.
Dass der Geschmack an Afri-Cola erinnert, liegt daran, dass die “Organisatoren” der Premium-Cola “aus einer Fangemeinde des alten afri-Rezepts hervorgegangen” sind, wie es auch auf der Zutatenseite heißt. Ob sie den Geschmack getroffen haben, kann ich mangels Kenntnis des Originals nicht einschätzen. Unter der Voraussetzung, dass sie es geschafft haben, müsste man allerdings sagen, dass das Getränk, was momentan unter dem Namen Afri-Cola verkauft wird, nur ein müder Abklatsch seiner selbst ist.
Wer sich selbst ein Bild machen will, wird es nicht einfach haben. Der Supermarkt oder Discounter um die Ecke führt keine Premium-Cola. Der gesamte Bereich östlich der A19 und nördlich Berlins ist vertriebsstellenfrei. In ganz M-V scheint es nur in Bargeshagen bei Rostock eine Bezugsmöglichkeit zu geben. Ich hatte meine Exemplare aus einem Internet-Shop.

Aus zwei macht keins

Man kann natürlich auch zwei Getränke miteinander kombinieren und es kommt etwas neues, feines, leckeres dabei heraus. Es gibt in der Tontechnik aber auch sogenannte Phasendreher, was bedeutet, dass sich – meist durch einen Fehler – bei einem Stereosignal die beiden Kanäle gegenseitig fast auslöschen. Dieser Vergleich ging mir durch den Kopf, als ich eine Mate-Cola aus einer bekannten Preiswertbrauerei probierte.
Der Zutaten-Check: Wasser, Zucker, Kohlensäure führen die Liste an. Mit Glukose-Fruktose-Sirup folgt dann eine Zutat, die unabhängig vom sonstigen Testergebnis einen erneuten Kauf ausschließt. Mit E 150d als Farbe, Phosphorsäure als Säuerungsmittel und natürlichem Aroma folgen alte Bekannte. Mate-Extrakt, Koffein, Kaffee-Extrakt und Tee-Extrakt machen die Aufzählung komplett.
Der Brennwert liegt mit 41 kcal/100 ml im für diese Getränke normalen Bereich. Gar nicht normal ist allerdings der Geschmack, der weder sinnvoll nach Mate noch nach Cola schmeckt. Da habe ich schon anderes getrunken. Andererseits passt es damit wunderbar ins Image der herstellenden Brauerei, von deren Bieren ein ähnliches Klischee zu herrschen scheint. So könnte man vom Corporate (Geschmacks-)Design reden. Allerdings verstehe ich bekannterweise von Bier gar nichts …

Den Senf dazu gegeben

Es geht doch nichts über Designs, die den Betrachter vor weitere Rätsel stellen. Auf einer Einkaufstour und mit meiner kleinen Colatestreihe im Hinterkopf finde ich eine kleine Dose, auf der relativ eindeutig die Worte “Cola” und “Premium Quality” stehen. Schnell wurde klar, dass das nicht die vielgerühmte Premium-Cola war, immerhin befand sich auch noch ein Wort vor der “Cola”, dass aber dank des Designs nicht eindeutig identifizierbar ist. Es könnte das englische “nature” sein oder das eher deutsche “naturell”.
Der Vorteil von Dosenware ist, dass sie anders schmeckt als PET-Flaschen-Ware. Ein weiterer Pluspunkt der Dose liegt in ihrer Undurchsichtigkeit. So fällt erst beim Umfüllen in ein Glas auf, dass das Getränk einen eher “dünnen” Eindruck macht. Das könnte u.a. daran liegen, dass lt. Zutatenliste der klassische Colafarbstoff E150d nicht enthalten ist. Wasser, Zucker und Kohlensäure sind aber als übliche Verdächtige mit dabei. Karamellzuckersirup, Zitronensaftkonzentrat, Koffein und natürliche Aromen (enthält Senfsamenöl) beschließen die Aufzählung der Ingredienzien.
Es kommt, wie es kommen musste: Obwohl die die Limonade nicht als solches gekennzeichnet ist, prägt sie doch ein deutlicher Citrusgeschmack. Das kann man mögen, gehört aber so deutlich nicht in eine “normale” Cola, und sei sie auch noch so Premium. Andere werben ja sogar noch mit dem Citrus-Kick auf der Flasche. Zum Vorteil gereicht dem Getränk, dass es mit 37,3 kcal/100 ml den bisher geringsten Energiegehalt hat. Dafür gibt es einen extra Kick Koffein, ist der Wert im Vergleich zum Durchschnitt doch erhöht (32 mg/100 ml). Nun ja, der österreichische Hersteller stellt auch Energy-Drinks her, da kann schon mal was abfärben. 😉

Süßer Ossi

Es gibt sie wohl schon seit 1958, die Grundstoffe kommen nach wie vor aus Miltitz, mittlerweile einem Stadtteil von Leipzig. Abgefüllt wird sie in Schmalkalden. Dabei ist die heute zu besprechende Cola eher ein neuzeitliches Produkt. Verwirrung komplett? Na, dann wollen wir mal auflösen.
Das namensgebende Original gibt es seit 1958 und wurde in der DDR entwickelt. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von parallelen Produkten aus dem gleichen Hause. Die Ursprungscola kann ich ja irgendwann mal auseinander nehmen, wenn ich bei den zusätzlich aromatisierten Koffeingetränken angekommen bin, hat sie doch ein ausgesprochenes Zitrusaroma. Aber es gibt sie mittlerweile auch ohne: Vita Cola Pur.
Die etikettierte Zusammensetzung entspricht den anderen üblichen Verdächtigen: natürliches Mineralwasser, Zucker, Kohlensäure, E150d, Phosphor- und Citronensäure, Koffein und natürliche Aromen. Entsprechend ist der für eine Cola typische Geschmack. Aber diese Cola hebt sich aus der breiten Masse doch etwas heraus: Es ist die süßeste der bisher getesteten Vertreter, was sich auch aus dem bisher höchsten Kaloriengehalt (46 kcal/100 ml – üblich sind 42 kcal/100 ml) ablesen lässt.
Wer also ein wenig auf seine Energiezufuhr achten will oder sollte, dem gilt hier eine kleine Vorsicht. Wobei die große Vorsicht ganz grundsätzlich gilt, aber das dürfte ja klar sein und für alle Colagetränke gelten. Zuckerfreie Sorten werde ich übrigens nicht besprechen. Die sind doch einfach nur eklig.

Zwei in einem – Sehr ähnlich und doch anders

Augenscheinlich habe ich mich ein wenig in eine kleine Reihe hineingesteigert, aus der es wohl keinen echten Ausweg gibt. Also muss ich den Weg weiter gehen bis an sein noch nicht abzusehendes Ende. Aber, nicht nur, um mal etwas Abwechslung ins Spiel zu bringen, gibt es heute einen Cola-Doppeltest.
Die Gemeinsamkeiten
Beide Marken hatten mal ein besonderes Image. Das ist aber schon eine ganz schöne Weile her. Mittlerweile nimmt man sie nur noch als zwei unter vielen wahr, das Niveau der Handelsmarken der Discounter haben sie aber noch nicht. Ansonsten sind eine Reihe weiterer Parallelen zu sehen, zum Beispiel die Zutatenliste: natürliches Mineralwasser, Zucker, Kohlensäure, Farbstoff E150d, Säuerungsmittel Phosphorsäure, Aroma Koffein und natürliches Aroma finden sich auf beiden Etiketten.
Die Unterschiede
Während die eine noch mit etwas Zitronensäure mitsäuert, hat die andere Ascorbinsäure (=Vitamin C) mit im Wasser. Im Supermarkt kommt die eine im echten Mehrweg-PET daher, während die andere Einwegpfandflascheumwandet ist. Auch die Geschmäcker sind unterschiedlich. Während aus dem Hause Sinalco eine handwerklich dem Standard entsprechende Cola kommt, die durchaus munden kann, hängt die Afri-Cola ihrem Image hoffnungslos hinterher. Auch hier wird aber auf guten Niveau produziert, die aromatische Verfremdung könnte vom höheren Koffeingehalt kommen, aber auch einer anderen Zusammenstellung der bei den “natürlichen Aromen” subsumierten Zutaten geschuldet sein.
Alles in allem kann man zusammenfassen: Man kann beide trinken und es sind Colas.

Der, die, das

Deutsch ist eine doch recht weitläufig benutzte Sprache. Je nach Definition und Zählung gibt es wohl weltweit knapp 100 Millionen Muttersprachler, die des deutschen mächtig sind. In sechs europäischen Ländern und in Südtirol ist es Amtssprache, genau wie es eine der Amtssprachen der EU ist. In weiteren Ländern ist es National- oder sonst auch anders bezeichnete offizielle Sprache. Bei dieser Verbreitung kann es gern mal regional unterschiedlich ausgebildete Wortformen und Grammatiken geben.
Nehmen wir zum Beispiel mal das österreichische und das deutsche Deutsch. Werden zum Beispiel Melanzani, Kiawas und Paradeiser, ggf. noch mit ein paar Paprika, verkocht, weiß der Österreicher, es gibt sowas ähnliches wie Ratatouille. Der Deutsche guckt erstmal “Hä?” und lässt sich aufklären, dass da (in der gleichen Reihenfolge des Auftretens) Auberginen, Zucchini und Tomaten verwandt wurden. Aber auch nur das Geschlecht eines Wortes ist regional unterschiedlich üblich. Der Laptop oder das Laptop, der Blog oder das Blog, die Cola oder das Cola?
Womit wir endlich beim Thema wären. Eine bekannte österreichische Getränkefirma, die in ihren Werbespots auffällig “das Cola” betont (was übrigens durchaus richtig ist, vor allem in südlichen Gefilden des deutschen Sprachraums), hat demzufolge auch eine entsprechende koffeinhaltige Limonade herausgebracht. Irgendwie scheint es gerade Mode zu sein, den etablierten Limo-Herstellern etwas entgegensetzen zu wollen. Positiv zu vermerken bei diesem Getränk ist u.a. die Nichtverwendung von Phosphorsäure, die sonst in Cola durchaus als üblich zu bezeichnen ist.
Der Hersteller dieses bestierten Getränks versucht, Cola als natürliches Getränk hinzustellen. Neben der üblichen Dreieinigkeit Wasser, Zucker, Kohlensäure sowie als färbender Zusatz Karamellzuckersirup kommt noch Geschmack in Form von Pflanzenextrakten dazu. Galgant, Vanille, Senfsamen, Koffein aus Kaffeebohnen, Limette, Kolanuss, Kakao, Süßholz, Zimt, Zitrone, Ingwer, Cocablatt, Orange, Ackerminze, Pinie, Kardamom, Muskatblüte, Nelke und Zitronensaftkonzentrat sind diesmal die Bestandteile, mit denen Colageschmack simuliert werden soll. Interessant sind ggf. die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten zum Mitbewerber.
Die gute Mitteilung zuerst: Die Senfnote ist so dezent, dass man sie eigentlich nicht mitbekommt. Weitaus mehr machen sich die Zitrusfrüchte bemerkbar, und das sogar in mehrfacher Hinsicht. Zum einen wirkt das Getränk im Glas leicht gelblich-orange verfärbt, andererseits schmeckt es auch eher wie eine Mischung aus Cola, Cola-Orange-Mix und Zitrus-Cola. In der Nase bleibt dabei noch ein wenig Vanille-Cola hängen. Letztendlich gibt es zwar DEN Cola-Geschmack sowieso nicht, aber die Red Bull Cola kann man durchaus trinken, wenn man Wert auf die Zitronenscheibe im Glas legt und unbedingt viel Geld für ein Image ausgeben möchte. Zu viel sollte man aber auch davon nicht trinken. Auch, wenn das Cola ca. 10% weniger Energie enthält als vergleichbare Getränke, ist es immer noch recht viel.