Schweinebraten, Rotkohl, Kartoffeln (23.04.2019)

Schweinebraten, der lange sanft gegart wurde, zart mit der Gabel teilbar ist, schöne Soße gebildet hat, ist eine feine Sache.

Dieser war nicht so. Trocken, fest und wenig Soße. Von einem Fleischerimbiss hätte ich da mehr erwartet und habe meiner Erinnerung nach auch schon mal mehr bekommen.

Der Rotkohl war hingegen ganz in Ordnung. Immerhin was.

Sahnehering mit Kartoffeln (11.04.2019)

Die einfachsten Sachen sind vielleicht nicht immer die besten, aber sie sind einfach gut. So auch dieses Gericht, dass Dank kleiner Teeküche auch Kartoffeln gar kriegt und Teller sowie Besteck bereithält. 😉

Der Hering war natürlich fertiger aus dem Supermarkt, der dort in vielfältigster Form und Zubereitung dargeboten wird. Deckel auf und Folie abziehen – wenn man das unfallfrei geschafft hat (was nicht selbstverständlich ist), kann es auch schon los gehen.

Einfach nur gut, wenn man das richtige Produkt erwischt hat.

Schichtkohl mit Kartoffelstampf (09.04.2019)

Immer wieder lecker. Mehr muss man gar nicht dazu sagen. Vor allem, wenn es die Bedienung sehr gut mit einem meint.

Was wie Schichtkohl pur aussieht verbirgt unumrührbar verborgen noch vorgequetschte Kartoffeln mit ein paar rehydrierten Kräutern, einem Klecks Quark und Röstzwiebeln.

Wenn man aber ein wenig abgegessen hat – unter aller Vorsicht -kommt der Becherinhalt in einen Zustand der Umrührbarkeit, was der Leckerness nur dienlich ist, auch wenn das Auge manchmal beim Mitessen aufgibt. Viel Struktur ist auch nicht mehr dabei, aber wer braucht bei der Aromatik schon Struktur!? Zumal sich der Kohl ein wenig Knackigkeit bewahrt hat, bleibt doch auch noch was zum Kauen.

Mixbox (08.04.2019)

Manchmal muss es auch mal was aus der Fritteuse sein. Und dabei denke ich nicht unbedingt an Pommes frites. Wobei: paniertes aus der Fritteuse ist ja noch schlimmer.

Kartoffelspalten (natürlich unpaniert), Shrimps, Fisch, dazu ein Dip. Das ist auch mal was zum Mittag.
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I dessa fall är det bäst att konsultera en vårdgivare innan du börjar ta kamagra. Biverkningarna av kamagra visas vanligtvis först efter några veckor.

Zum Feierabend hängt der Magen dann aber doch wieder etwas durch. 6 Stunden hält das also nicht vor.

Steckrüben-Kohlrabi-Suppe Royal (29.03.2019)

Tja, heute wurde es königlich, wobei mich der royale Aspekt der schönen Suppe nicht wirklich erschließt.

Vielleicht sind es ja die einliegenden Wiener, war Wien doch schon immer eine Residence-Stadt und beherbergte Kaiser und Könige.

Letztendlich war die Suppe ein einfacher Wrukeneintopf, dem Kohlrabi beigemengt wurde. Von der Sahne bemerkte man wenig, was aber auch nicht störte.

Schichtkohl mit Kartoffeln (28.03.2019)

Essen, für dessen Verzehr nur ein Löffel reicht, habe ich eigentlich ganz gern. Selbst dann, wenn der wohlerzogene Mensch eigentlich Messer und Gabel nehmen würde. Gulasch mit Nudeln, Hühnerfrikassee mit Reis, aber auch ganzer Blumenkohl gegart gehören dazu, große Stücke kann man auch mit dem Löffel teilen. Selbst Spaghetti/Tomatensauce mit seinen Varianten nehme ich am liebsten mit dem Löffel zu mir. Da wird mit der Gabel in der Tellerkrümmung etwas aufgewickelt und dann zum Essen auf den Löffel geschoben.

Das Bild zeigt den Schichtkohl von heute Mittag. Wem das zu puristisch erscheint: unten drunter sind noch Kartoffeln und ein paar Beigaben. Wer die Kunst des vorsichtigen Umrührens beherrscht, mischt den Becherinhalt vor dem Verzehr ein wenig durch.

Was gar nicht so einfach ist. Dann verbindet sich aber alles zu köstlicher Speise. Mir hat’s geschmeckt.

Norddeutsche Fischsuppe (25.03.2019)

Schön ist ja, wenn man montags zwar nicht das Essen, aber doch die Berichterstattung darüber vergisst. Zumindest das Bildmachen. Deswegen gibt’s heute nur einen halbvollen Suppenbecher, was aber nicht wirklich eine Rolle spielt, voll sah die Speise genauso aus, sie hatte nur etwas gehacktes Grün mehr oben drauf, das ihr aber schon von den anderen Suppen kennt.

Leckere Fischwürfel mit passenden Gemüsen wie Fenchel, Möhren und Wirsing, Dill u.a. und der kleine Schuss Sahne machten alles zu einer angenehmen Mahlzeit.

Fernöstliche Kartoffelpfanne (23.03.2019)

Einfach und schnell gab’s heute mal was selbstgemachtes aus der Pfanne. Ein paar gewürfelte rohe Kartoffeln fanden den Weg in eine heiße Pfanne mit etwas Rapsöl und werden sanft darin gebraten. Etwas später kamen die unteren Hälften der Blätter eines großen Pak Choi hinzu, die in mundgerechte Stücke geteilt wurde.
Wenn die Kartoffelwürfel fast gar sind, kamen ein paar Speckwürfel (doppelt geräucherter Bauch von meinem Lieblingsfleischer) hinzu und gleich danach die zurecht gezupften grünen Blattbestandteile des Gemüses.
Nachdem alles ein paar Mal durchgeschwenkt wurde, wird der Pfanneninhalt mit einem fein verteilten Schuss Sojasoße abgeschmeckt. Noch einmal schwenken und fertig.

Das ganze schmeckt pur oder sicher auch als Beilage. Wichtig: Bitte nicht salzen! Speck und Sojasauce bringen genug mit

Ideen, Pläne und wenn man sich nicht dran hält

Nicht nur, um auch mal wieder etwas Selbsterkochtes abbilden zu können, heute ein kleiner Beitrag. Es war Zeit und Muße und Dinge, die verarbeitet werden mussten. Und so fand mich der Samstagvormittag bei einem guten Radioprogramm auf dem Sofa sitzend, drei Schüsseln um mich herum verteilt, ein kleines Messer in der Hand und eine Abfalltüte zwischen den Beinen … Rosenkohl putzen. Und Kartoffeln schneiden. Es war sehr erheiternd, was weniger am Putzen und Schneiden lag, sondern am Radioprogramm (WDR5, Satire Deluxe).
Die Idee war, meinen beheizbaren Mixbecher mal wieder zu nutzen. Erst in Brühe die Kartoffeln anzugaren und später den Rosenkohl dazuzugeben, da der vermutlich nicht so lange zum Garen braucht. Hätte ich das mal gemacht. Angefangen hat das Ganze aber ganz woanders und im Ansatz besonders gesund: mit Fett in Öl.

Ja, ihr seht richtig. In etwas gutem Rapsöl lasse ich etwas guten fetten Speck aus. Er hätte ruhig etwas durchwachsener sein können. Aber diesen Edelspeck verarbeite ich schon so lange, der muss endlich mal weg.
So lange dauert es nicht, bis die Speckwürfel leicht angebräunt sind. Man sollte schon etwas aufpassen und immer etwas umrühren. Dann bräunt alles schön gleichmäßig und die zwar gewürfelten, aber doch sehr eng aneinander haftenden Speckstücke gehen schön auseinander.
Fett und Würfel kommt zu den Kartoffeln in den Kocher. Es stellte sich heraus, dass der Rosenkohl etwas früh in die Zubereitung involviert wurde, aber jetzt ist das so und wird auch so beschrieben.
Mit einer schönen Gemüse- oder Geflügelbrühe wird alles aufgegossen und dann die Maschinerie in Betrieb gesetzt. 35 Minuten kochen und nur umrühren, ggf. auch in Gegenrichtung stehen auf dem Plan. Nach Geschmack bzw. für den Geschmack kommen auch noch etwas getrockneter Majoran, etwas gemörserter Kümmel (wer mag, auch ganzer), natürlich Pfeffer und andere Aromate hinzu.
Kurz vor dem Ende kommt noch etwas Frischkäse in die Suppe. Hier eine Sorte mit eingearbeitetem Merrettich. Abschmecken mit Salz wäre jetzt auch eine Idee, sollten Speck und Brühe noch nicht genug davon mitgebracht haben. Kartoffeln ziehen ja viel davon.
Trotz nur geringer Drehbewegungen haben sich sowohl die Kartoffeln (das war noch nach Plan) als auch der Rosenkohl (das sollte so eigentlich nicht) fast vollständig aufgelöst.
Zum Schluss (nicht nur für’s Auge) kommt noch etwas Grün auf die Suppe. Lecker. Wer ein paar Speckwürfel vom Anfang aufgehoben hat, kann auch die noch drüberstreuen.
Das Rezept ist natürlich auch in einem Topf möglich. Die Speckwürfel waren sowieso schon in einem, da hätte ich die Kartoffeln und die Brühe auch gleich hineingeben können. Der einzige wirkliche Nachteil der Topfgarung: Man muss selber umrühren. Der Vorteil: Man hat alles besser unter Kontrolle.

Spinat mit Spiegelei (04.03.2019)

Beim Erwerb meines morgendlichen Cappuccinos fiel mir gegenüber schon das Tagesangebot „Spinat mit Spiegelei und Salzkartoffeln“ auf; der Frühe des Zeitpunktes geschuldet, war es dann später Aufgabe des FSJlers, seine sozialen Arbeiten zu bewältigen und für sich und mich Essen zu besorgen.

Die Kartoffeln waren gut versteckt, aber hinreichend in ihrer Menge. Der Spinat wurde durch ein paar ausgelassene Speckwürfel etwas aufgewertet.
Alles in allem schmeckte es recht gut, kann man bspw. Spinat durch gute Warmlagerung auch in bedeutend grauer bekommen. Er hatte aber ein sattes Grün und die Eier waren auch nicht zu kross und schön flüssig. Die doppelseitig gebratenen mag ich nämlich nicht.