Zunge verbrannt auf italienisch und in Bio (18.07.2019)

So’ne Lasagne ist ja gefährlich. Selbst wenn sie nach allen Regeln der Kochkunst frisch zubereitet wird. Das war meine heutige Mittagsspeise zwar nicht, aber auf der Verpackung prangte ein Biosiegel. Immerhin.

Keine Angst. Sooo groß war das Stück jetzt auch wieder nicht. Der kleinere Frühstücksteller unten drunter täuscht ein wenig. Das ganze Stück hat beim Herausnehmen aus der Aluschale gerade so auf den Pfannenheber gepasst. Etwas Content (=Inhalt) verblieb zwar vorerst in der Schale, kam aber im zweiten Anlauf mit auf den Teller.

Klassisch geschichtet ist die Lasagne, Hackfleischsoße im Wechsel mit etwas, was eine Bechamel zu sein scheint. So soll es sein und so erwies sich das ganze als recht cremig und zart.

Geschmacklich war es nichts herausragendes, aber schlecht war es auch nicht. Wir lernen also, dass man auch aus Bio-Zutaten belangloses Essen machen kann. ;-) Vielleicht liegt der fehlende Charakter im Geschmack aber auch an meiner verbrannten Zunge, war der erste Bissen außen zwar angenehm temperiert, aber innen doch noch sehr heiß …

Und sie haben doch Humor

Bisher war ich, gespeist durch einige Stichproben, der Meinung, die meisten Kochblogger haben keinen Humor, zumindest, wenn es um ihre Kochblogs geht. Aber wenn launige Kommentare von mir nicht freigegeben werden, kann man diesen Eindruck schon gewinnen.

Wie falsch man mit solchen Meinungen liegen kann, zeigt der Blog „Nudelheissundhos – Nudel, Fleisch und Sauce„. Passend zur aktuellen Lebensmittelskandaldiskussion veröffentlicht Thomas dort ein Rezept für Pferdelasagne aus garantiert 100% Pferdefleisch (also der Fleischanteil).

Manchmal ist es doch schön, wenn man sich irrt. Dem Herdnerd gefällt das! :-)