Nicht ganz ein Steaksandwich

Während es bei anderen schon zur lieben Tradition geworden ist, das Sonntagsmittag im Blog zu veröffentlichen, scheint es sich hier einzubürgern, das sonntägliche Abendbrot abzulichten und ins Netz zu stellen. Nun, sei es so oder nur den Vorgaben von außen geschuldet, wir werden sehen. 😉

Ein argentinisches Hüftsteak musste heute fürs Abendbrot herhalten. Es stammt aus dem gleichen Einkauf wie das Roastbeaf von vor einer Woche, gut vakuumiert und mit Mindesthaltbarkeitsdatum noch in der Zukunft. Die Zubereitung geschah ähnlich, wenn ich es auch des Zieles wegen halbierte. Die beiden Stücke wurden gesalzen, geölt, gegrillt und gepfeffert (genau in der Reihenfolge).

Nebenher wurden 2-3 Teelöffel Cocktailsoße mit einem Teelöffel Senf (natürlich der gute aus Stavenhagen – mit Tutow im Namen) verquirlt, ein paar Feldsalate gewaschen und getrocknet sowie zwei Brötchen aufgeschnitten. Die fast verzehrsfertige Zusammenstellung sah dann, schnell mit dem Handy fotografiert, so aus:

Vor dem Essen wurde dann natürlich der Deckel des Brötchens obendrauf platziert und das ganze ein wenig flach gedrückt, damit es beim Abbeißen (mit nachfolgender Genusstonabgabe) nicht zu einer Maulsperre oder Unterkieferausrenkung kommt.

Latte to go (2) – Der Test

Wie ich an anderer Stelle schon angekündigt habe, jetzt aber terminlich konkretisiert, habe ich heute den Test gemacht: Latte to go, aber nicht umgerührt. Das Ergebnis vorweg: Es geht. So konnte ich den Milchschaum, den kräftigen Kaffe-Geschmack des Espresso und das zunehmend Süße der karamellsirupunterlegten Milch so genießen, wie ich es wollte.

Aber: Leider können zwei Menschen noch keinen Auflauf bilden; wenn hinter dem Tresen mehr Personal verfügbar gewesen wäre, dann hätte es den vermutlich gegeben. So ist vermutlich doch der Wortwechsel interessanter:
Ich: Bitte einen großen Latte Macchiato mit Karamell nicht umgerührt zum Mitnehmen.
Bedienung 1 (zu mir): Nicht umgerührt?
I: Ja, bitte.
B1->B2: Ein großen Latte mit Karamell, aber nicht umrühren!
B2->I: Hier trinken oder mitnehmen?
I->B2: Zu mitnehmen.
B1->B2 (etwas später): Nicht umrühren!

Was wäre eigentlich passiert, wenn ich jetzt zusätzlich „… aber bitte nur 2 Schub Karamellsirup.“ statt der üblichen 4 bestellt hätte? So unumgerührt wird es zum Schluss doch sehr süß. 😉

Roastbeaf

Die einfachsten Sachen … besten. Aber das ist ja ein Gedanke, der hier öfters kolportiert wird. Wichtig bei den einfachen Sache ist aber immer die Qualität des Rohmaterials. Nach sachgerechter Behandlung kommt dann aber auch meist schnell ein schönes Abendbrot bei raus.

Bei der Gelegenheit kann ich auch gleich mal meine neue Grillplatte vorstellen. Sie passt auf jede Herdplatte und ist zufällig ideal für meine Induktionsplatte.

Wie wäre es denn mal mit der sogenannten Urmenschendiät, natürlich auf edel. Diesmal mit argentinischem Roastbeaf. Die Platte wird vorgeheizt (natürlich geht auch eine Pfanne) und das Fleischstück darauf platziert. Nach 3 bis 4 Minuten wird das Stück umgedreht und nochmal die gleiche Zeit gegrillt.

Die Fettschicht hatte ich vor dem Grillen eingeschnitten, damit das Fleisch nicht verspannt. Es wird nachher sowieso nicht mitgegessen. Gewwürzt wird hinterher, vorher kann schon leicht gesalzen werden (nach dem Salzen sofort auf den Grill!). Nach dem Grillen kam hier eine Steakpfeffermischung drauf.

Dazu gibt es Feldsalat, der mit einer Vignigrette aus Limettensaft, Crema di Balsamico, Zucker, Salz, Pfeffer, Senf, etwas Wasser und Olivenöl angemacht wurde. Die Tomatenspalten sind eine sinnvolle Ergänzung.