Sonntag (01.11.20, nachgereicht), Pamps und die Philosophie vom mitessenden Auge

Dieser Artikel wird es kleines Sammelsorium, wobei ich eigentlich auch zwei draus machen könnte … Mal sehen, wie es sich beim Schreiben so entwickelt. Zumal “Pamps” und “Sonntag”s-Essen nicht wirklich thematisch zusammengehören. Aber vielleicht gelingt mir ja der Bogen. Eine belastbare Brücke – um in den Verbildlichungen zu bleiben – besteht nicht zwischen den beiden, eher ein Seil, das rübergespannt wurde.

Nachdem sich die nächsten vier Sonntage eine Reihe von selbsterkochten Gerichten anschließen wird, gab es letzten Sonntag nochmal gastronomisches.  Wer mitraten möchte, sollte nicht die alternative Bildbeschreibung ansehen und erstmal überlegen, was das wohl leckeres war:

Wildschweinsteak mit Pilzrahmsoße und BratkartoffelnGenau! Bratkartoffeln mit Pilzrahmsoße und Salatbouquet. Da swar auch ganz lecker, wenngleich die Bratkartoffeln gleichzeitig fade und versalzen waren. Das geht. Vermutlich lag es am Speck, der wirklich sehr salzig war, und zum Ausgleich gab der Koch den Kartoffeln etwas weniger von der Würze mit. Ob das die richtige Strategie war, muss jeder selbst entscheiden. Etwas mehr Mischung hätte es vielleicht auch getan.

Die Pilze verbargen übrigens noch ein “Wildschweinsteak” in drei Tranchen und ich weiß bis heute nicht warum, waren sie doch eigentlich das beste, was sich auf dem Teller in der schwarzen Pfanne befand. Wieviel ich mir beim Schneiden mit dem Messer in der Pfanne von dem schwarzen Zeug ins Essen gehobelt habe, weiß ich nicht. Beim nächsten Besuch hoffe ich mich daran zu erinnern und eine Präsentation direkt auf dem Porzellan einzufordern.

Warum die Wildschweinsteaks unter Bratkartoffeln und Pilzrahmsoße vergraben wurden, weiß ich nicht. Und ich bedauere sehr, dass sich die Ironie, die sich in diesem Satz widerspiegelt, leider so überhaupt nicht rüberkommt. Es könnte unter Umständen an der übermäßigen Menge an Kartoffeln und Pilzen liegen, die in der Servierpfanne waren. Aber was weiß ich schon?! Aber vielleicht sähen sie auch nicht so gut aus. Ich weiß es nicht.

Apropos nicht gut aussehendes Essen, das trotzdem schmeckt. Ich habe es bisher, hoffe ich, recht gut verborgen, dass ich eigentlich der Held des Pamps bin. Immerhin ist erfreulich, dass er unter der Überschrift “Unansehnlich, aber lecker” steht, aber bei meinen Kochexperimenten kommt immer mal wieder sowas raus.

So hatte ich letzte Woche bereits aus Kartoffeln und Blumenkohl, aus denen ich eigentlich was richtig hübsches machen wollte, eine von der konsistenz recht dünne, aber durchaus geschmackvolle Suppe erkocht und errührt, dich ich mit Couscous aufwertete, was nicht in dem Sinne gelang, da ich den – wie schon mal berichtet – mit Polenta verwechselte. Nach dem Auskühlen ergab sich eine recht feste, formbare Masse, die ich sicherheitshalber mit einem Ei vermengte, um beim nachfolgenden Experiement etwas mehr Sicherheit zu haben. Es war keine sinnvolle Idee, auch wenn es danach aussieht.

Pamps anbratenKleinen Küchlein gleich drückte ich vier Kleckse davon in eine heiße Pfanne und harte der Dinge, die da kommen sollten. Bis hierhin sah es noch recht gut aus, wobei einer der vier ohne das ergänzte Ei war. Beim versuchten Umdrehen dann die Erkenntnis: Wirklich gut ist anders.

angebratener PampsPreisfrage: Welcher der vier Teile ist ohne Ei? Die Dinger “gefüllte Couscousbratlinge mit Blumenkohl und Kartoffeln” sehen zwar recht appetitlich aus, waren auch vom Geschmack her lecker, aber die Konsistenz blieben sie dann doch Pamps. Der Klecks ohne Ei ist übrigens der kleine rechts oben. Das Bruchstück unten entstand beim Umdrehen mit so einem Umwendling. Wirklich zusammen hielt da nichts. Vielleicht muss ich es das nächste mal mit Mehl probieren …

Aber kommen wir zur Erstellung derartigen Pampses. Zwischem dem Couscous-Pamps und dem gleich zu sehenden Möhrenpamps lag übrigens noch ein sehr leckeres Rosenkohlpamps, das undokumentiert blieb. Das Prinzip ist aber das gleiche wie das folgende, nur die Würzung war etwas variiert.

Knackwurst anbratenEine U-förmige Knackwurst habe ich klein geschnitten und etwas in Sonnenblumenöl angebraten.

Kartoffelstücke dazugebenDann kam eine Tasse gewürfelte Kartoffeln dazu. Die können – müssen aber nicht – leicht anbräunen.

Möhrenstücke dazugebenDas gleiche gilt für die Tasse voll Möhrenstücke.

Etwas Möhrengrün dazugebenJa, ihr seht richtig: Das Grünzeug ist das grüne von den Möhren. Nicht von allen, aber ein wenig.

Pfeffer, Kümmel, Majoran, Thymian ...Normale Würze kam auch noch ran: Pfeffer, Kümmel, Majoran, Thymian, …

Salz nicht vergessenSalz sollte auch nicht vergessen werden.

Mit einer Tasse Wasser ablöschenAlles gut durchrühren und mit einer Tasse Wasser ablöschen. Aufkochen lassen und dann Deckel drauf.

Deckel drauf und sanft köcheln lassenBei geringer Hitze köchelt das jetzt ein wenig vor sich hin.

Fast trocken nach dem GarenIrgendwann ist das Wasser weg. Dann wird ordentlich durchgerührt.

gut durchgerührtZumindest die Kartoffel sollte so weich sein, dass sie dabei anfängt zu zerfallen.

Milch und Butter dazu gebenMit ein wenig Milch und Butter (oder statt der beiden Sahne) wird der Topfinhalt abgerundet.

kräftig umgerührtKräftig umrühren, bis sich die Kartoffeln fast aufgelöst haben.

Pamps auf'm TellerUnd schon kann serviert werden. Am besten aus einer großen Schöpfkelle, damit beim Auftreffen auf dem Teller das Essen auch den richtigen Ton für ein gepflegtes Pamps von sich gibt.

Pamps auf'm TellerBei der richtigen Konsistenz spritzt es auch nicht. Ich habe übrigens wie fast immer den Rand des Tellers nicht(!) gesäubert, hatte aber auch keine standesgemäße Kelle.

Beim Rosenkohl hatte ich übrigens Majoran und Thymian weggelassen und dafür die Kümmeldosis etwas erhöht. Hilft auch bei der Vedauung. Hier bei der Möhre natürlich uninteressant, steht sie doch nicht im Verdacht, blähend zu wirken.

Deutsch-italienische Fusion, nördlich

In einem Kommentar in einem anderen Kochblog schrieb ich den weisen Satz, dass man die Küchenklassiker kennen sollte, um daraus neues zu kreieren. Ich weiß nicht, wo ich überall Anlehnungen genommen habe, vielleicht fällt Euch ja noch was auf. Bewusst sind mir im wesentlichen zwei Gerichte:

  • Risotto
  • Birnen, Bohnen und Speck

Allerdings ist kein Speck und auch kein Reis im Gericht. Vom Risotto kommt wahrscheinlich eher nur die Kochtechnik, da beim Kochen ständig gerührt werden musste, weil sonst alles angesetzt hätte. Als Anspielung auf die deutsche Küche kamen dafür Kartoffeln zum Einsatz, mit denen ich ja schon mal sowas wie ein Risotto gekocht hatte. Und der Speck bekam auch einen würdigen Ersatz.

Knackwurst anbratenAngefangen hat alles mit einer Art deutscher Salsiccia: Knackwurst. In dem Fall die Variante mit Knoblauch. Die wurde in Sonnenblumenöl angeröstet. Währenddessen wurde geschnibbelt.

Kartoffelstücke hinzugebenDas bezog sich auf die Kartoffeln, die in relativ kleine Würfel geschnitten wurden. Ich hatte zufällig mehlig und fest kochende Kartoffeln im Haus, die ich gemischt habe, um dem Risotto-Erlebnis etwas näher zu kommen. Alternativ empfehle ich nur mehlig kochende Kartoffeln, die ich dann unterschiedlich groß würfeln würde.

Kartoffelwürfel und Knackwurst anbratenDie Kartoffelwürfel habe ich auch ein wenig mit anrösten lassen. Das ginge evtl. auch etwas intensiver, was dann schönere Röstaromen gibt. Wer’s mag.

Milch aufschüttenAufgeschüttet habe ich alles mit Milch. Etwas Brühe, vor allem zum späteren Zugeben, wäre auch eine schöne Idee gewesen. Wasser tut es aber auch, dann kann man kräftiger würzen. Und jetzt geht das Rühren beim Kochen los, sonst setzt es an. Jedenfalls hatte ich das Gefühl.

Pfeffer und BohnenkrautEtwas Pfeffer und Bohnenkraut kommen zur Würzung mit in den Topf, beim Salz bin ich vorsichtig, Knackwurst sei dank.

Kartoffelrisotto mit KnackwurstUnd dann rühren, rühren, rühren.

Cremiges Kartoffelrisotto, ständig gerührtWenn es zwischendurch zu cremig wird, habe ich etwas Wasser zugegeben. Brühe wäre auch eine Idee.

Während die eine Hand rührt und die andere den Topf festhält, nimmt die dritte zwei Birnen, die dann mit einem Messer, das die vierte Hand hält, klein geschnitten werden. Wenn die Kartoffelstücke, die geblieben sind, gar sind, kommen die Birnenstücke hinzu.

Birnenstücke zugebenUnd auch die werden eingerührt.

Rühren nicht vergessenJetzt muss ich Euch gestehen, dass ich den ersten Arbeitsschritt unterschlagen habe. Von dem hatte ich kein Foto. Aber ich vermute mal, dass ihr Euch Bohnen in kochendem Salzwasser beim Blanchieren gut selber vorstellen könnt.

Blanchierte Bohnen zugebenDie großen Bohnen hatte ich in mundgerechte Stücke geschnitten. Das sichtbare Grünzeug ist auch hier Bohnenkraut, das im Blanchierwasser mit schwamm.

Birnen-Bohnen-Speck in Kartoffelrisotto-SuppeAuch die Bohnen werden untergerührt, dabei alles nochmal aufgekocht und dann abgedeckt ziehend langsam abkühlen gelassen. Ich habe noch mit etwas Salz abgeschmeckt, die Kartoffeln entziehen ihrem Drumrum doch sehr viel vom NaCl.

Abgefüllt für die MittagsversorgungDrei Vorratsschälchen konnte ich mit dem Pamps füllen. Wie es genau schmeckt, muss ich in den Kommentaren nachtragen. Das erste Mal gibt es eine Portion erst heute Mittag.

Soweit meine Anlehnung an “Birnen, Bohnen und Speck”. Eine Bemerkung sei noch dazu gestattet. Von diesem, wohl recht norddeutschen Gericht habe ich schon öfter was gehört, konnte mir aber nie wirklich etwas darunter vorstellen. Dann habe ich es einmal im Fernsehen gesehen, und fand es dort sehr langweilig zubereitet. Eine gekochte Birne, ein paar gekochte Bohnen und ich glaube, der Speck war auch gekocht, alles fein säuberlich getrennt auf einem Teller angerichtet … Das lockte mich nicht.

Ob meine Interpretation jetzt unbedingt besser ist, wird sich zeigen. Puristen (was Standards betrifft, bin ich ja selbst einer) werden mich verteufeln, das als “Birnen, Bohnen und Speck” zu bezeichnen. Aber ich mache es auch nicht, ich habe nur bei diesem kulinarischen Standard eine Anlehnung genommen.

Rosenkohl-Knackwurst-Topf mit Kartoffeln und Apfel

Zwei Portionen kamen beim gestrigen Kochen heraus, da eine Woche aber mehr Arbeitstage hat, galt es heute, nochmals am Herd zu stehen. Dieses Mal harrte ein Päckchen frischer Rosenkohl der Verarbeitung. “Inspektor Barneby” bot Muße, ihn nebenbei zu putzen und sonstige Vorbereitungen zu treffen. Zum Beispiel Zwiebeln würfeln.

Die kamen dann (erfreulicherweise kannte ich die erste ausgestrahlte Folge schon) in einen Topf mit heißem Sonnenblumenöl, um glasig und evtl. etwas angeschmort zu werden.

Auf dem Heimweg hatte ich einen Zipfel Knackwurst gekauft, den hatte ich auseinander genommen und möglichst klein geschnitten, was ob seiner Weichheit gar nicht so einfach war. Vielleicht hätte ich ihn ein wenig anfrieren sollen?! (Und warum fällt mir das immer erst hinterher ein?)

Zwei nicht sehr große Kartoffeln (zusammen vielleicht so groß wie eine große Orange oder eine Pampelmuse) wurden klein gewürfelt und auch ein wenig mit angeschwitzt.

Zu Würzzwecken kam dann noch etwas Kümmel, etwas Majoran und Pfeffer dazu. Mit Salz war ich vorsichtig. Zwar nehmen Kartoffeln gut Salz auf, andererseits lieferte die Knackwurst auch reichlich davon.

Als alles im Topf gut angeschwitzt war, kam der große Auftritt des Rosenkohls.

Auch wenn es schwer zu sehen ist, aber ein guter Schuss Wasser kam auch noch dazu. Das wird etwa eine Tasse voll gewesen sein. Vielleicht auch anderthalb.

Nun gehts eigentlich weiter wie immer: Einmal kurz aufkochen lassen …

… und dann Deckel drauf, Hitze runter drehen und abwarten. In dem Fall 20 Minuten.

So ein Löffel in der Küche dient ja nicht nur zum Essen und zum Umrühren, er kann auch zum Gestalten genutzt werden. Man denke an Grießnockerl, die mittels zweier Löffel geformt werden. Im aktuellen Fall bestand der gestalterische Aufwand im kräftigen Umrühren des Topfinhaltes, was die Kartoffeln quasi völlig und den Rosenkohl ein bisschen zerstörte. Umrühren. Abschmecken. Abfüllen. Fertig.

Achja, in der Überschrift steht ja noch ein Apfel. Es war ein Braeburn. Meine Lieblingssorte (wenn er frisch ist). Den habe ich in den 20 Minuten gegessen, als der Topf mit geringer Wärmezufuhr ruhte und der Inhalt seiner Garung entgegenstrebte. ;-)

Knackig, knackig

Was versteht ihr eigentlich darunter, wenn euch im Kühlregal eures Vertrauens das Wort “Knackwurst” entgegenleuchtet. Eine Umfrage unter gerade online seienden Bekannten ergab: “Sowas wie Bockwurst, Bratwurst usw.” In der Richtung lagen meine Gedanken auch, drehten sich aber noch ein wenig um die Worte “Knacker” und “Mettenden” und dem Phänomen, dass unter einigen Begriffen regional sehr unterschiedliche Produkte verstanden werden. Stichwort: Pfannkuchen. Einerseits groß und flach, andererseits ein Hefeballen, faustgroß.

Doch zurück zur Knackwurst. Ich würde darunter eine Wurst verstehen, etwa so groß wie eine Bockwurst, aber grob gefüllt. Wobei ich auch noch einen ähnlich gefüllten Wurstring in Tropfenform (natürlich dann größer als die erste Version) assoziiere, so eine Art geräucherte und etwas anders gewürzte Zwiebelmettwurst. Die Verbindung mit einem “Knacken” beim Anbiss bzw. beim Aufbrechen der Wurst ist vielleicht eher Wunsch als Wirklichkeit.

Im auslösenden Fall war aber alles anders. Und das lag nicht nur daran, dass die “Knackwurst” offensichtlich im wesentlichen (94%) aus Entenfleisch bestand. So hieß das Produkt auch:

Und immer streng drauf achten, alle Buchstaben mit auf die Verpackung zu drucken. Vor allem “n” dürfen nicht fehlen. Soweit der Kalauer. Wider Erwarten gab es beim “Anschnitt” ein Knacken. Natürlich war der “Anschnitt” kein Anschnitt, aber wirklich Reinbeißen konnte man auch nicht.

Der Deckel des Glases öffnete sich aber mit einem gewissen Knackgeräusch und offenbarte etwas, was an Glaswurst erinnerte. Eine Wurstmasse mit Fett oben drauf, einem komischen Eigengeruch, der ALLEN ähnlichen Produkten eigen ist, egal, welche Fleischsorte verarbeitet wurde, und unten noch etwas abgesetzes Gelee.

Nicht nur aus kalorientechnischen Gründen habe ich das Fett vorsichtig abgekratzt, es ist, ebenfalls unabhängig vom Produkt, relativ reudig. Da es sich diesmal offensichtlich um Entenfett handelt, war es trotz Kühlschrankaufenthaltes relativ flüssig, was die Entfernung nicht vereinfachte.

Weil ein Anbiss nicht ging, habe ich mit dem Löffel einen Anstich probiert. Wie der Aufdruck auf der Verpackung versprach, waren die restlichen 6% des Glasinhaltes Gewürze und Nitratpökelsalze,  wir erkennen das an der Farbe des Fleisches.

Zusammenfassung: Das einzig Knackige an dieser Knackwurst war der beim Öffnen knackende Deckel. Der Inhalt war völlig überwürzt; dass es Entenfleisch war, konnte man am Geschmack nicht erkennen. Na, und an der Form auch nicht. Einzig der Glasaufdruck deutete darauf hin. Es erinnerte eher an ein Rillettes, bzw. eine Ableitung davon, wobei es dafür auch zu fein gehäckselt war. Schade um die dafür gestorbenen Tiere (Resteverwertung bei der Entenkeulen/-brust-Herstellung?).

Reste essen exotisch

Heute gab es Resteessen, und weil einer der Reste, der mal langsam verbraucht werden musste, eine halbe Dose Kokosmilch war, wird es also etwas exotisch. Was lag noch rum? Spitzpaprika, Chinakohl, eine halbe Knackwurst; Gewürze kamen auch noch mit dazu.

Die Knackwurst, so eine weiche im Ring, wurde der dünnen Haut beraubt und das Innere in die heiße Pfanne gebröselt. Dann kam die klein geschnittenen härteren Teile der Chinakohlblätter dazu und die in ähnliche Form geschnittene Paprika. Nachdem alles ein wenig vor sich hin geschmurgelt ist und leicht Farbe bekommen hat (gelegentlich umrühren und ggf. noch etwas Olivenöl dazu geben, wenn die Knackwurst zu fettarm ist), kommen die klein gezupften Chinakohlblätter dazu und zur Würze etwas Kümmel. Deckel drauf und ein paar Minuten bei kleiner Hitze garen lassen.

Das Ergebnis sah dann so aus:

Dann wurde die Hitze wieder erhöht und alles mit der halben Dose Kokosmilch abgelöscht. Nachdem diese etwas eingekocht war, wurde mit etwas Rosenpaprika abgeschmeckt. Curry wäre auch eine schöne Idee gewesen, hatte ich aber nicht im Haus.

Hmm. Ein guter Schuss Sahne (statt Kokosmilch) wäre natürlich auch eine Idee gewesen. Zum Schluss etwas Kräuter drüber oder eine klein gehackte Zwiebel am Anfang mit dazu gegeben sind Varianten. Alles einfach mal ausprobieren.