Deja vü

Leber mit Stampfkartoffeln und Zwiebeln und Apfel hatte ich zwar diese Woche schon mal (oder letzte, wie man’s nimmt), auch wenn es diesmal völlig anders aussieht.

Da ich heute etwas später aß, ließ die Temperatur etwas zu wünschen übrig, es war aber am Anfang der Verspeisung noch angenehm. Die Leber lag dabei natürlich etwas zu lange warm, was einer Auf-den-Punkt-Garung systembedingt widersprach. Diese Rahmenbedingungen berücksichtigt, war sie eigentlich erstaunlich gut.

Erstaunlich gut ist auch die Beurteilung der Stampfkartoffeln, die im Unterschied zu anderen Lieferanten oder Kantinen aus richtigen Kartoffeln hergestellt war und nicht aus Flocken.

Im großen und ganzen widerspricht die Optik dem Genusserlebnis, letzteres war besser, als es nach dem Bild zu vermuten wäre.

Apropos Bild. Da es heute auch noch eine rohkostige Beilage gab, kann ich ein gestern erwähnte Eigenheit auch optisch nachreichen.

Möhrenrohkost mit Mandarine.

Kalt und gut

Den Rest der Woche erfolgt die Mittagsversorgung über einen kantinösen Bringversorger. Also: Essen in Alu.

Auch wenn das gewollt kalte Spiegelei etwas verunglückt aussieht, war das Essen überraschend nett angerichtet. Der Kartoffelsalat (o. l.) war frisch und kräuterig, er schwamm zwar ein wenig, aber es war keine schwere Mayo.

Der Weißkrautsalat war mit Ananasstücken aufgepeppt, passte also ins Essenskonzept des Lieferanten, der Möhrensalat (frühere Erfahrung) bspw. mit Mandarinen ergänzt.

Das Schnitzel war ein Industrieschnitzel. Aber was habe ich auch anderes erwartet.

Spinat mit Spiegelei (04.03.2019)

Beim Erwerb meines morgendlichen Cappuccinos fiel mir gegenüber schon das Tagesangebot „Spinat mit Spiegelei und Salzkartoffeln“ auf; der Frühe des Zeitpunktes geschuldet, war es dann später Aufgabe des FSJlers, seine sozialen Arbeiten zu bewältigen und für sich und mich Essen zu besorgen.

Die Kartoffeln waren gut versteckt, aber hinreichend in ihrer Menge. Der Spinat wurde durch ein paar ausgelassene Speckwürfel etwas aufgewertet.

Alles in allem schmeckte es recht gut, kann man bspw. Spinat durch gute Warmlagerung auch in bedeutend grauer bekommen. Er hatte aber ein sattes Grün und die Eier waren auch nicht zu kross und schön flüssig. Die doppelseitig gebratenen mag ich nämlich nicht.

Das tägliche Mittag

Als Berufstätiger ist man bei der Mittagsversorgung – zumindest, wenn man nicht selbst vorkocht – auf die öffentlichen Essensversorger angewiesen. Das kann eine (Betriebs-) Kantine, eine Gaststätte oder auch nur eine Imbissbude sein. Da der werktägliche Restaurantbesuch im allgemeinen doch schnell ganz schön ins Geld geht (und meist reicht die Länge der Mittagspause auch nicht dafür aus), bleiben die kantinösen Angebote von Dönerständen, Fleischerimbissen, Bäckereitheken und ähnlichem.

Sowas schönes gibt es da sicher nicht. Aber das ist auch vom letzten Wochenende. Der Trivialname würde „Berliner Leber mit Stampfkartoffeln“ heißen.

Schauen wir also mal, was nach dieser Referenz die Zukunft bringt. So ganz allein bin ich übrigens nicht darauf gekommen, dies hier zu machen. Aber die Kommunikation mit einem anderen Blogger hat mich dazu gebracht, es ihm gleich zu tun.