Büfett (12.05.2019)

Wenn die Familienfeier etwas größer ist und man selber „nur“ Gast, ist man immer froh, wenn es was zu erstürmen gilt. In dem Fall war es ein warmes Mittagsbüfett, da der Ablauf der Veranstaltung es ergab, dass man sich zum geselligen Teil gg. 13 Uhr traf.

Nach Besteck, Geschirr und Servietten findet sich ein leckerer Krautsalat, der zu meiner Überraschung nicht nur mit Möhre, sondern auch mit Apfel aufgewertet wurde, was ihm durchaus gut tat. Kirschgrütze und Himbeerpudding sowie eine Obstplatte setzten die Nachspeise an den Anfang des Büfetts.

Es folgten hauchdünne durchgeweichte Schnitzel, die diese Eigenschaft erhielten, obwohl die dazu gehörige Soße getrennt serviert wurde. Der zart ummantelte Fisch auf Reis ließ ein wenig Würze vermissen, die dann aber in der Soße mit den Hähnchenbrustteilen wiedergefunden werden konnte. Erbsen, Möhren, Blumenkohl und Brokkoli ergänzten das warmgehaltene Angebot, dass auch durch ein Kännchen beinahe streichfähiger „Hollandaise“ begleitet wurde. Nicht der schlechteste Teil des Büfetts.

Nun will ich aber nicht nur nörgeln. Frische Pommes und Kroketten gehörten schließlich mit zum Angebot, das war aber auch eher der positive Anteil der Gastgeber, stellte sich doch ein Familienmitglied in die Küche und fritierte selber. Dass das eine gute Idee war, zeigten die Bratkartoffeln vom Caterer.

Eine gute Idee war noch die Bastelecke für alle Hamburger-Freunde, war doch der Kinderanteil bei der Feier beachtlich. Und natürlich griffen auch ein paar Erwachsene zu und belegten sich ihre Brötchen frei nach Gusto.

Stellt sich nun abschließend die Frage, warum ich das im Rahmen meiner werktäglichen Berichte bringe. Ohne den Gastgebern zu nahe treten zu wollen geht’s um den Vergleich mit dem sonst üblichen Mittag, dass sich nicht verstecken muss.